Profilbild von mienchen112

mienchen112

Lesejury Star
offline

mienchen112 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit mienchen112 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2018

Schönes ende der Dilogie

Verliere mich. Nicht.
0

Wie immer beginne ich mit dem Cover. Es ist einfach unglaublich schön. Ich mochte schon das Cover des ersten Teils. Das blau-grün gefällt mir auch super gut.

SPOILER, für diejenigen, die den ersten Teil ...

Wie immer beginne ich mit dem Cover. Es ist einfach unglaublich schön. Ich mochte schon das Cover des ersten Teils. Das blau-grün gefällt mir auch super gut.

SPOILER, für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben. -> UNBEDINGT LESEN!!!
Sage geht es nach der abrupten Trennung genauso schlecht wie Luca. Auch wenn sie wirklich versucht, wieder nach vorn zu sehen. April kümmert sich rührend um Sage. Auch Luca hat schwer mit der Trennung zu kämpfen, da er ja gar nicht verstehen kann warum Sage plötzlich so abweisend wurde. Dennoch versucht er nach außen hin den starken und unnahbaren zu mimen, was an einem Abend richtig nach hinten losgeht.
Die beiden können nicht ohne einander und man merkt es bei jeder Gelegenheit. Sowohl Sage als auch Luca reagieren mehr als nur eifersüchtig auf bestimmte Personen im Umfeld des jeweils anderen. Das gefiel mir während des Lesens sehr gut, denn es vermittelte mir, dass sich beide, trotz allem, noch lieben und eigentlich nur mit dem anderen zusammen sein wollen.
Ab Mitte des Buches nahm die Story wieder rasant an Fahrt auf und plötzlich war man schon am Ende angelangt.

Der Schreibstil konnte wieder überzeugen und auch die Charaktere passten mit ihren Handlungen super dazu. Alles wirkte schlüssig und mit dem Ergebnis habe ich so nicht ganz gerechnet. Die Szenen zwischen Luca und Sage waren emotional aber reichten für mich nicht ganz an Band 1 ran. Doch das ist ja bekanntlich Geschmackssache. :)
Ich weiß zwar, dass Sage den Einbruch in ihren Wagen nicht gemeldet hatte aber ich dachte, dass diesbezüglich vielleicht doch noch eine Auflösung kommt. Dafür bekommt Sage bei Lucas und Aprils Mutter den wahrscheinlich größten Auftritt ihres bisherigen Lebens. Ich war hin und weg und habe mich innerlich so über ihren Mut und Einsatz gefreut. Das hätte ich ihr in Band 1 niemals zugetraut. Einfach toll.

Insgesamt gefällt mir auch Band 2 der Dilogie sehr gut und ich werde sie auch definitiv weiterempfehlen, auch wenn ich mich im ersten Teil emotional irgendwie etwas mehr habe mitreißen lassen.

Veröffentlicht am 22.01.2018

Guter dritter Teil :)

Glanz der Dämmerung
0


Bevor ich mich aber dem Inhalt zuwende möchte ich sagen, wie gut mit die Cover der Reihe insgesamt gefallen. Die Gestaltung des Motivs ist toll und glänzt bei den Hardcovern regelrecht. Deswegen stehen ...


Bevor ich mich aber dem Inhalt zuwende möchte ich sagen, wie gut mit die Cover der Reihe insgesamt gefallen. Die Gestaltung des Motivs ist toll und glänzt bei den Hardcovern regelrecht. Deswegen stehen diese auch schon in meinem Regal. :)



Die Story setzt genau an Buch zwei an und man kommt sofort wieder in die Geschichte rein. Nach dem zweiten Band, der etwas ruhiger ausfiel, kommen hier actiongeladenere Szenen dazu, die sich mit etwas ruhigeren abwechseln. Das mochte ich sehr gern, denn dadurch konnte man sich meines Erachtens noch besser mit Josie und Seth in das "Abenteuer" stürzen. Gegen Ende der Geschichte wurde die Action zwar etwas "einseitig" bestritten, aber das hat nachvollziehbare Gründe.

Die gefühlvollen Szenen zwischen Seth und Josie kommen für mich super gut zur Geltung, sodass man die beiden als gestärktes Paar wahrnimmt. Mit ihren Höhen und Tiefen.



Die Stimmen der beiden Leser mochte ich schon durch die Obsidian-Reihe. Obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, dass er Seth etwas distanzierter wirken lassen hat. Aber vielleicht ist das nur meine Ansicht. Gelesen haben die zwei es sehr gut.



Ich weiß nicht, ob es ein Übersetzungsfehler war oder ob es so gewollt ist, aber das Aiden und Seth sich die ganze Seit siezen ist irgendwie komisch und störte mich die ganze Zeit über.

Da ich die anderen beiden Bücher schon gelesen habe, werde ich dieses Buch, sobald ich die Zeit dazu finde, auch nochmal lesen. Aufgrund der gekürzten Fassung fehlen bestimmt einige Sequenzen, die sich zu lesen lohnen. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin sehr. Daher möchte ich das auch in diesem Teil nochmal genießen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Stimme
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.01.2018

Interessant bis zur letzten Seite

Der Schwarze Thron 2 - Die Königin
0

Das Buch ist in 4 große Abschnitte unterteilt. Der erste startet sofort in Greavesdrake Haus. Der zweite ist um Mittsommer angesiedelt. Darauf hin folgt Das Duell der Königinnen und den Abschluss bildet ...

Das Buch ist in 4 große Abschnitte unterteilt. Der erste startet sofort in Greavesdrake Haus. Der zweite ist um Mittsommer angesiedelt. Darauf hin folgt Das Duell der Königinnen und den Abschluss bildet der Abschnitt Die gekrönte Königin.
Auch in "Die Königin" sind die Kapitel so eingeteilt, dass man die Geschehnisse aus den unterschiedlichen Perspektiven der drei Schwestern in den verschiedenen Orten erlebt aber auch aus Sicht anderer wichtiger Personen. Mir gefällt sehr, dass Jules Tante eine (mit)tragende Rolle in diesem Buch bekommen hat. Sie mochte ich sofort. Caragh hat eine so fürsorgliche Ader, dass man durchaus nachvollziehen kann, wieso sie sich "geopfert" hat.
Zwischendrin dachte ich wirklich, dass sie sich alle gegenseitig versuchen würden zu töten, wie es ihre Aufgabe oder sogar ihre Bestimmung ist. Doch dann kam eine Wendung nach der anderen. Ein Ereignis hat das andere abgelöst.
Mir war bewusst, dass es am Ende darauf hinaus lief eine der Schwestern zu krönen aber die Umstände wie diejenige zur Krone kommt waren sehr gut nachzuvollziehen und für mich absolut nicht absehbar.
Das Ende überraschte mich etwas. Jedoch war es meiner Ansicht nach nicht möglich es anders zu gestalten. Denn die letzten Geschehnisse forderten eine Konsequenz wie sie besser nicht umgesetzt werden konnten.

Der Abschluss der Dilogie ist stimmig und passend. Eine Frage die mich immer noch festhält beschäftigt sich mit der Felsspalte in die Katherine gestoßen wurde. Aber da das alles sehr mystisch ist, gehört das wahrscheinlich zu einem der wenigen Mysterien dieser Welt. Wenn ich so darüber nachdenke ist auch das Rätsel um den Nebel nicht gelüftet. Warum ließ er Arsinoe nicht von der Insel? War es eventuell tatsächlich die Göttin, die darauf bestand, dass die Königinnen sich in der "Arena" duellieren und sich eine als würdig erweist? Tja das sind Fragen auf die wir wahrscheinlich keine Antwort bekommen werden. :)

Veröffentlicht am 13.07.2025

Smalltown Romance mit Fokus auf Familienleben

Three Times Lucky
0

Das Cover ist vom Stil her nichts Neues und passt gleichzeitig gut zum Buch. Auch der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und ich konnte das Buch auch ohne große Unterbrechungen lesen und wusste ...

Das Cover ist vom Stil her nichts Neues und passt gleichzeitig gut zum Buch. Auch der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und ich konnte das Buch auch ohne große Unterbrechungen lesen und wusste trotzdem noch alles, auch wenn sich zwischendrin noch ein oder zwei andere Bücher eingeschlichen hatten.
Zu Beginn der Leseprobe konnte ich nicht verstehen, weshalb Keira so "allergisch" auf Tristan reagiert hat. Auch wenn es natürlich daneben von ihm war, sie quasi nicht zu "erkennen" und auch seine sehr ruppige und abweisende Haltung zu Beginn hat die ganze Sache für alle nicht einfacher gemacht. Im besonderen, da es für Joel und Luke dadurch noch einfacher war Keira zu triezen. Da ich es mir, anhand des Inhalts, nicht anders erklären kann, denke ich, dass sich der Titel auf die drei Kinder von Tristan bezieht. Und das würde perfekt passen. Denn die drei sind wirklich tolle Kids, auch wenn nicht alle drei gleich den Eindruck erwecken es wäre so.
Während Keira mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit hadert und immer wieder versucht Antworten zu bekommen und schlau aus ihm und seinem Verhalten von damals und heute zu werden, machen es ihr seine beiden Jungs auch alles andere als einfach. Doch sie gibt nicht auf und die Art und Weise, wie sie mit den Jungs umgeht und beständig versucht hinter die aufgesetzte und ablehnende Fassade der zwei zu schauen war für mich das Highlight der ganzen Story. Und als alles irgendwie wieder zu Bruch zu gehen drohte sagten Luke und Joel zu Tristan etwas, dass mein Herz ganz schwer werden lies:

»Wir wollten nicht, dass Keira wieder verschwindet. Wir mögen sie.« Den letzten Satz herauszubringen hatte Luke offenbar Mühe gekostet, denn er verzog das Gesicht. »Sie bringt dich zum Lachen.«
»Und wir waren in den vergangenen Wochen mehr Familie als in den ganzen Jahren mit Mom.« Joels Worte trieben Schuldgefühle in Tristans Züge. Er schloss kurz die Augen, nickte dann aber leicht.

Ich glaube ein Kind bzw. Kinder können einer Nanny, einer neuen Freundin oder neuen Partnerin/ einem neuem Partner nichts schöneres sagen bzw. kein besseres Kompliment machen.
Tristan als Charakter war für mich zwischendurch sehr ambivalent und ich konnte manche seiner Handlungen nicht nachvollziehen oder verstehen. Besonders nicht, als Darleen erneut auftaucht und er wieder alles für sie stehen und liegen lässt. Auch in Hinblick darauf, dass sie den Jungs und der Kleinen nicht gut tut bzw. die großen keinen Heel daraus machen, wie enttäuscht sie von ihrer Mutter sind und dass sie am besten fort bleiben soll.
Wie sich das Verhältnis zwischen Keira und Tristan entwickelt gefiel mir gut. Auch wenn ich mit der Situation am Ende nicht ganz glücklich bin. Doch vielleicht erfahren wir ja mehr im zweiten Band der "Single Dads of New Providence" Reihe. Da hat mir tatsächlich irgendwie was gefehlt in der Beziehung. Dieses "Männertreffen" in der Bar war für mein Empfinden etwas zu kurz angesetzt. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Der Nebenschauplatz des Handmade mochte ich dagegen auch ganz gern, zumal man Keira und ihre Mom noch besser kennenlernen konnte. Für meinen Geschmack, war es ein bisschen viel "Drama" auf einen Haufen, allerdings ist mir auch keine andere Idee gekommen, wie die Autorin die Zwickmühle und innere Unentschlossenheit von Keira anders hätte wieder ins Lot bringen sollen. Von daher war die ganze Sache für mich am Ende doch rund. Besonders da Thomas und Love so auch irgendwie zusammen gefunden haben und es sonst wahrscheinlich nie so gekommen wäre.

Alles in allem ist es ein gutes Buch für zwischendurch, welches sich aufgrund des Schreibstils der Autorin auch bequem und flüssig lesen lässt. Manche Handlungen waren für mich nicht ganz plausibel bzw. nachvollziehbar, sodass Tristan mich nicht komplett von sich überzeugen konnte. Gleichzeitig interessiert mich schon, was die anderen Geschichten und Charaktere zu bieten haben und bin gespannt auf Band 2 der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.08.2024

interessanter auftakt

Im Namen des Wolfes
0

"Im Namen des Wolfes" ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Saga, die in der düsteren und facettenreichen Welt des Kaiserreichs Sova spielt. Dieses Reich erscheint einst unbezwingbar, geprägt von Eroberungsfeldzügen, ...

"Im Namen des Wolfes" ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Saga, die in der düsteren und facettenreichen Welt des Kaiserreichs Sova spielt. Dieses Reich erscheint einst unbezwingbar, geprägt von Eroberungsfeldzügen, die seine Grenzen erweiterten und kulturelle sowie wirtschaftliche Facetten einbrachten. Die Ordnung wird von umherziehenden Richtern gewährleistet, die als respektierte und gefürchtete Autoritäten auftreten.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Helena, einer 19-jährigen Schreiberin, erzählt. Sie hat eine bewegte Vergangenheit als Waise und Streunerin und bringt frischen Wind in die Erzählung. Helena reflektiert ihre Erlebnisse aus der Rückschau und gibt Einblicke in die emotionalen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert ist. Ihre Reaktionen mögen stellenweise zu emotional erscheinen, doch sind sie angesichts ihrer Hintergrundgeschichte nachvollziehbar. Zudem weist sie das größte Entwicklungspotential im Figurenensemble auf und gerät oft in spannende Situationen, da sie im Gegensatz zu Richter Konrad Vonvalt zu vielen Fehltritten neigt.
Konrad Vonvalt, die treibende Kraft des Romans, verkörpert eine Figur, die erst in der zweiten Hälfte des Buches das Interesse der Leser weckt. Er erinnert an eine Mischung aus Judge Dredd und dem Hexer Geralt, ist jedoch aufgrund seines gesetzestreuen Charakters nicht oft in actionreichen Szenen präsent. Seine Vergangenheit als Soldat in den Reichskriegen hat ihn geprägt und führt zu einer strikten Haltung gegenüber den Gesetzen. Diese zerbricht jedoch, als er einer Verschwörung auf die Spur kommt, die das Kaiserreich bedroht. Ab diesem Punkt wird er als Erzähler interessant, da sich die Frage stellt, ob er bereit ist, die Gesetze zu brechen, die er seit Jahrzehnten verteidigt, um das Reich zu retten.
Die Handlung konzentriert sich auf die Ermittlungen zum Mord an einer Adligen in der Handelsstadt Galetal. Swan gelingt es, den Fall mit zahlreichen Wendungen abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Die Ermittlungen machen einen wesentlichen Teil des Romans aus und bieten dem Leser Einblicke in den Prozess und die Herausforderungen des justiziellen Systems. Dabei sind die Elemente der Gewalt und Aktion sparsam dosiert, aber wirkungsvoll, wenn sie eingesetzt werden.
Die Welt, die Richard Swan erschafft, ist stark von verschiedenen europäischen Epochen inspiriert. Das Justizsystem im Kaiserreich Sova integriert Elemente aus der englischen Rechtsprechung und dem römisch-germanischen Recht. Die Gesellschaft ist gespalten, und während einige Bürger vom neuen Wohlstand profitieren, kämpfen viele andere mit Armut und Gewalt. Religiöse Fundamentalisten sorgen zusätzlich für Spannungen, indem sie die sovanische Staatsreligion gewaltsam durchsetzen.
Magie spielt in dieser Welt eine zurückhaltende Rolle und beschränkt sich auf ausgewählte magische Fähigkeiten, die Richter wie Konrad nutzen. Diese Fähigkeiten sind erlernbare Techniken, die mit körperlichen Anstrengungen verbunden sind und den Nutzern keine unbegrenzte Macht verleihen. Die Kaiserstimme, die es Konrad ermöglicht, die Wahrheit aus Menschen herauszuzwingen, ist ein Beispiel für diese magischen Einschränkungen.
Insgesamt vereint "Im Namen des Wolfes" die Elemente eines Justiz-Krimis und einer Fantasy-Geschichte, während die emotionalen Konflikte und die Entwicklung der Charaktere das Leseerlebnis bereichern. Die düstere Atmosphäre und die komplexen moralischen Fragen, die im Laufe der Handlung aufgeworfen werden, machen neugierig auf die Fortsetzung der Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere