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Veröffentlicht am 12.06.2025

Können Ben, Charlie und Natalie den Hüter des Helms finden?

Royal Institute of Magic, Band 3 - Der Angriff der Dunkelelfen
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Zum Inhalt:
Nun sind Ben Greenwood und sein Freund Charlie Hornberger schon in ihrem zweiten Schuljahr am Royal Institute of Magic. Doch dunkle Ereignisse überschatten ihren Schulstart. Denn die Dunkelelfen ...

Zum Inhalt:
Nun sind Ben Greenwood und sein Freund Charlie Hornberger schon in ihrem zweiten Schuljahr am Royal Institute of Magic. Doch dunkle Ereignisse überschatten ihren Schulstart. Denn die Dunkelelfen drohen damit einen Angriff zu starten und niemand weiß, ob ein Krieg kurz bevorsteht. Dabei haben Ben, Charlie und Natalie noch ganz andere Sorgen. Schließlich müssen sie den nächsten Teil der magischen Rüstung von Königin Elizabeth finden. Dies gestaltet sich als nicht so leicht. Zumal sie erst einmal den Hüter des Helms finden müssen, um letztendlich den Helm selbst zu finden. Können die drei Freunde es dennoch schaffen?

Meine Meinung:
Wir begleiten Ben Greenwood und Charlie Hornberger während ihres zweiten Schuljahres am Royal Institute of Magic, was einige Herausforderungen für die beiden mit sich bringt. Denn schließlich werden die Ansprüche in den einzelnen Fächern immer höher. Ich fand es interessant, die beiden bei ihrem nächsten Schuljahr zu begleiten, bei denen neue Aufgaben auf sie warten, auch wenn dies nicht unbedingt die vorherrschende Rolle in der Handlung spielt. Viel mehr begleiten wir Ben, Charlie und Natalie auf die Suche nach dem Helm und seinem Hüter. Auf diese habe ich die drei Freunde sehr gerne begleitet. Da ihre Suche viele Herausforderungen und Schwierigkeiten für sie bereithält und sie einige Male in ziemlich ausweglose Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal auch noch die Frage im Raum steht, was die Dunkelelfen wirklich vorhaben. So flogen die Seiten nur so dahin, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Mit Ben ist dem Autor ein vielschichtiger Protagonist gelungen, der seine Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat und dem man anmerkt, wie wichtig ihm die Aufgabe ist, die einzelnen Teile der magischen Rüstung von Königin Elizabeth zu finden. Zwar reagiert Ben in einigen Situationen immer noch impulsiv, aber nicht immer. Viel mehr scheint er sich seinem Verhalten langsam mehr bewusst zu werden, lernt daraus und versucht öfter nachzudenken, bevor er handelt. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen.

Bens Gegenstück ist immer noch Charlie, der eher ruhig und besonnen wirkt, für alles lieber einen Plan hat und sich gerne in seinen Büchern vergräbt. Allgemein finde ich, bilden Ben, Charlie und Natalie ein gutes Team, in dem jeder seine Aufgaben hat, alle die Stärken und Schwächen des jeweils anderen kennen und sich dadurch wunderbar ergänzen. So gehen viele Sachen Hand in Hand, weil jeder von ihnen weiß, was sie oder er machen muss. Zudem spürt man in diesem Band, wie sich in der Dreiergruppe immer mehr zarte Gefühle entwickelt, bei denen man erahnen kann, wer für wen schwärmt. Gerade das macht es aber interessant und ich bin gespannt, ob sich da wirklich was entwickeln wird und wenn zwischen wem.

Fazit:
Ein spannendes und magisches Abenteuer, in dem sich Ben, Charlie und Natalie auf die Suche nach dem Hüter des Helms und dem Helm selbst machen. Da die Suche danach nicht leicht ist, viele Schwierigkeiten und Herausforderungen für die Freunde bereithält und sie dabei einige Male in ausweglose Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal man nicht weiß, was die Dunkelelfen wirklich planen oder ob die Gerüchte, dass sie angreifen, doch nur eine Finte ist. Ich habe Ben, Charlie und Natalie jedenfalls gern auf ihrer Suche begleitet und war gespannt, was sie dabei alles erleben und herausfinden werden.

Veröffentlicht am 08.06.2025

Was ist in Botigalli wirklich geschehen?

Der dunkle Sommer
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Zum Inhalt:
Die Architektin Tilda will die Vergangenheit hinter sich lassen und endlich zur Ruhe kommen. So beschließt sie ein Haus in Italien für einen Euro zu kaufen und beginnt gleich mit den Renovierungsarbeiten. ...

Zum Inhalt:
Die Architektin Tilda will die Vergangenheit hinter sich lassen und endlich zur Ruhe kommen. So beschließt sie ein Haus in Italien für einen Euro zu kaufen und beginnt gleich mit den Renovierungsarbeiten. Doch der vermeidlich ruhige Ort birgt dunkle Geheimnisse, wie Tilda bald feststellen muss. So läuten die Glocken der Kirche ohne ersichtlichen Grund. Ein Wind weht durch die Straßen, der sich wie das Wehklagen einer Frau anhört. Dann tauchen Bilder in Tildas Haus auf, die vorher nicht da gewesen sind. Zwar ist sie trotz erster Annahme, sie wäre die einzige Bewohnerin im Ort Botigalli falsch. Denn ein alter Mann lebt ebenfalls im Ort. Doch der ist so gebrechlich, dass er das Haus nicht verlassen kann. Durch Zufall begegnet Tilda dem Journalisten Enzo, der ein Interview mit dem einzigen Bewohner von Botigalli führen möchte, um herauszufinden, was in dem Ort vor vielen Jahren wirklich geschehen ist. Als dann noch ihr Bruder Nino plötzlich vor ihrer Tür steht und kurz darauf auf mysteriöse Weise spurlos verschwindet, macht sich Tilda auf die Suche und gerät dabei in große Gefahr. Denn niemand soll erfahren, was damals in Botigalli geschah.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus drei Perspektiven erzählt und zwar aus der von Tilda, Enzo und Franca. Tilda will nach den schrecklichen Ereignissen aus ihrer Vergangenheit endlich zur Ruhe kommen und kauft deswegen ein Haus in Botigalli. Enzo möchte herausfinden, was im Jahr 1982 wirklich in Botigalli geschehen ist und interviewt deswegen den letzten Überlebenden des damaligen Massakers Silvio. Mit Franca reisen wir ins Jahr 1982 und erfahren, wie das Leben damals in Botigalli war. Durch den Perspektivenwechsel lernen wir die drei mit der Zeit immer besser kennen und erfahren, was sie bewegt, antreibt und welche schlimmen Ereignisse ihr Handeln beeinflusst haben. Ich fand es interessant, mehr über Tilda, Enzo und Franca zu erfahren und konnte ihre Handlungen und Reaktionen umso besser verstehen, desto mehr ich über sie erfahren habe. Dabei wird klar, dass alle drei ihr Päckchen zu tragen haben, das sehr schwer auf ihren Schultern wiegt. Besonders bei Tilda und Enzo wird immer wieder klar, welch große Schuldgefühlen sie plagen und ihr Handeln beeinflussen.

Am sympathischsten und am meisten beeindruckt hat mich Franca und ihre Geschichte. Sie ist bereits in jungen Jahren eine wirklich starke junge Frau, der schlimme Dinge widerfahren, die sich aber dennoch nicht unterkriegen, etwas aufzwingen und unterdrücken lässt. Ich habe mit ihr vom ersten Moment an so sehr mitgefühlt und gelitten und war gespannt darauf, wie ihr Weg aussehen wird. Zumal sich durch sie und ihre Geschichte immer mehr herauskristallisiert, was im Jahr 1982 geschehen ist und welche Machenschaften im Ort Botigalli an der Tagesordnung waren. Der Stellenwert der Frauen in Botigalli und die Selbstverständlichkeit, wie mit der Grausamkeit und der Kriminalität im Ort umgegangen wird, fand ich wirklich erschreckend.

Das Rätsel rund um das Massaker im Jahr 1982, wie es dazu kam und das Verschwinden von Tildas Bruder Nino fand ich spannend. Zumal immer die Frage im Raum steht, wie die damaligen Ereignisse mit den heutigen zusammenhängen und da man immer nur kleine Bruchstücke erhält, bekam man erst nach und nach ein klares Bild davon, was mir gefallen hat. Besonders im letzten Drittel wurde es dann noch mal richtig spannend. Zudem hat die Autorin es geschafft, die ganze Handlung über die düstere und spannungsgeladene Atmosphäre aufrechtzuerhalten, bei der man immer das Gefühl hat, auf der Hut zu sein, weil man nie weiß, was einem erwartet.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir durch die wechselnden Perspektiven nicht nur erfahren, was heute im Ort Botigalli geschieht, sondern auch, was vor dem Massaker im Jahr 1982 geschah und welche kriminellen und grausamen Machenschaften im Ort an der Tagesordnung waren. Ich fand es spannend, dem Rätsel rund um den Ort Botigalli immer mehr auf den Grund zu gehen und war gespannt, wie alles zusammenhängt. Zudem fand ich besonders die Geschichte von Franca, mit der wir ins Jahr 1982 reisen, interessant. Sie ist eine tolle und starke junge Frau, die um ihre Rechte kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt.

Veröffentlicht am 31.05.2025

Können Audrey und Lewis die Morde aufklären?

Marchfield Square
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Zum Inhalt:
Als die Leiche von Richard Glead in seiner Wohnung in Marchfield Square gefunden wird, sind seine Nachbarn nicht sonderlich erschüttert. Schließlich wusste so gut wie jeder, was Richard Glead ...

Zum Inhalt:
Als die Leiche von Richard Glead in seiner Wohnung in Marchfield Square gefunden wird, sind seine Nachbarn nicht sonderlich erschüttert. Schließlich wusste so gut wie jeder, was Richard Glead seiner Frau hinter verschlossener Tür angetan hat. Als dann eine weitere Leiche gefunden wird, ist die Vermieterin von Marchfield Square besorgt. Denn wer würde die ruhige, zarte Linda Glead ermorden? Da die Polizei nichts tun will, weil sie von einem Selbstmord ausgeht, engagiert Celeste van Duren kurzerhand ihre Putzfrau Audrey Brooks und den Schriftsteller Lewis McLennon. Beide sollen herausfinden, wer Linda ermordet hat. Dabei stoßen sie auf einige Geheimnisse der anderen Bewohner, die lieber im Verborgenen geblieben wären. Doch ist einer von ihnen fähig zu morden?

Meine Meinung:
Die Bewohner des vornehmen Wohngebäudes Marchfield Square sind schon ein interessanter und bunter Haufen. Jeder von ihnen hat so seine Eigenheiten und kleinen und großen Geheimnisse, die sie lieber für sich behalten möchten. Allen voran die Vermieterin Celeste van Duren, die mit ihrem Fernglas nicht nur ein Auge auf ihre Mieter, sondern einiges zu verbergen hat. Ich habe mich jedenfalls zwischendurch immer wieder gefragt, was sie vor Audrey und Lewis geheim hält und welchen Hintergedanken sie dabei hat, die beiden auf die Spurensuche zu schicken. Celeste ist wie alle anderen eine interessante Person, der die Autorin nicht nur einen eigenständigen Charakter gegeben hat, sondern eine eigene Geschichte. Ich war gespannt, was man alles über die Bewohner erfährt und welche Geheimnisse über sie aufgedeckt werden.

Das unfreiwillige Ermittlerduo Audrey und Lewis könnten nicht gegensätzlicher sein. Audrey ist aufgeschlossen und interessiert sich für andere Menschen, weswegen sie viel über ihre Nachbarn weiß. Sie ist einfühlsam, herzlich und hat dadurch einen guten Draht zu anderen Menschen, wodurch sie schnell das Vertrauen dieser gewinnt. Lewis ist lieber für sich, hat keinen Kontakt zu seinen Nachbarn und ist ungeschickt und stellenweise recht unsensibel im Umgang mit anderen Menschen. Durch ihre Gegensätzlichkeit entsteht aber auch eine wunderbare Dynamik zwischen den beiden, die zu vielen lustigen Situationen führt, durch die die Handlung aufgelockert wird. Zudem hat mir die Entwicklung der beiden richtig gut gefallen.

Die Ermittlungen des ungleichen Ermittlerduos waren von Anfang bis Ende spannend. Zumal gerade der Mord an Linda Glead viele Fragen aufwirft, da schlichtweg ein Motiv fehlt. Zudem gibt es einen Haufen Verdächtige, von denen man bis zum Schluss kaum einen ausschließen kann und immer wieder neue Verdächtige hinzukommen, umso mehr Audrey und Lewis aufdecken. Ich war jedenfalls gern mit den beiden auf Verbrecherjagd und war gespannt, was sie alles herausfinden. Da ich immer auf dem gleichen Wissensstand wie die beiden war, habe ich versucht, die richtigen Schlüsse aus den gesammelten Informationen zu ziehen. Außerdem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir das unfreiwillige und ungleiche Ermittlerduo Audrey und Lewis auf ihre Spurensuche begleiten, als im noblen Wohngebäude Marchfield Square zwei Morde geschehen. Da es einen Haufen Verdächtige gibt und immer mehr hinzukommen, sobald Audrey und Lewis etwas Neues aufdecken, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Ich habe die beiden jedenfalls gern bei ihren Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie herausfinden und habe versucht, die richtigen Schlüsse aus allen Informationen zu ziehen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem wimmelt es in dem Krimi vor interessanten Figuren, die nicht nur alle einen eigenständigen Charakter haben, sondern auch ihre eigene Geschichte, die neugierig macht.

Veröffentlicht am 31.05.2025

Kann der Strickzirkel den Täter fassen?

Mord bei Schietwetter
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Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres Mannes ist Josefa Pannkok wieder in ihre alte Heimat gezogen. So genießt sie die Zeit in Norddeich mit ihrem Kater und den Mitgliedern ihres gegründeten Strickzirkels. Als ...

Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres Mannes ist Josefa Pannkok wieder in ihre alte Heimat gezogen. So genießt sie die Zeit in Norddeich mit ihrem Kater und den Mitgliedern ihres gegründeten Strickzirkels. Als dann eine der Strickladys zu einem Treffen nicht auftaucht, machen sich der Rest des Strickzirkels auf, um nach ihr zu sehen und finden Connie tot in ihrem Wollgeschäft. Schnell wird klar, dass sie ermordet wurde. Da die Polizei nur sehr langsam vorankommt, nehmen die restlichen drei Damen und der pensionierte Kriminalkommissar Derk die Ermittlungen auf. Denn schließlich kann es nicht angehen, dass der Tod ihrer Freundin ungesühnt bleibt.

Meine Meinung:
Wir begleiten den Strickzirkel bestehend aus Josefa, Rita, Gunda, Edith und dem pensionierte Kriminalkommissar Derk bei der Suche nach dem Mörder ihrer Freundin Connie, die ebenfalls Mitglied im Strickzirkel war. Die Mitglieder des Strickzirkels sind schon ein Haufen für sich, die alle individuelle Charaktereigenschaften haben und ihre kleinen oder manchmal auch ganz schön großen Macken. Gerade die Frauen schrecken vor nichts zurück, wobei Josefa noch die humanste von ihnen ist. Derk tat mir teilweise schon etwas leid, weil er gegen die Frauen und ihr Engagement, den Mörder von Conni zu finden, kaum ankommt und dadurch den Ärger seiner Tochter auf sich zieht, die in dem Fall ermittelt. Dennoch oder gerade wegen des überschäumenden Engagements der Frauen kommt es zu vielen lustigen Gegebenheiten, wegen denen ich viele Male herzhaft gelacht habe. Zudem fand ich, hat die Autorin sie alle gut beschrieben, sodass ich sie direkt vor Augen hatte.

Die Ermittlungen fand ich durchweg spannend. Zumal man nicht nur mit den Mitgliedern des Strickzirkels, sondern auch mit Derks Tochter Pauline und ihrem Team auf die Spurensuche geht. Da das Opfer einige Geheimnisse zu haben scheint, die erst nach und nach ans Licht kommen und die Autorin es weiß, geschickt einige falsche Fährten zu legen, bekam ich erst mit der Zeit eine Ahnung, welches Motiv hinter der Tat stecken könnte. Ich war jedenfalls gern bei den Ermittlungen dabei und habe fleißig mit ihnen ermittelt, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Lustig fand ich dabei, dass die Mitglieder des Strickzirkels den Profis immer eine Nasenlänge voraus waren.

Fazit:
Ein spannender Krimi mit zwei Ermittlerteams, die unabhängig voneinander ermitteln. Ich habe sie alle gern bei ihren Ermittlungen begleitet, bei denen die Mitglieder des Strickzirkels den Profis immer eine Nasenlänge voraus waren, was ich sehr lustig fand. Da das Opfer einige Geheimnisse hatte, von denen man erst nach und nach erfährt und die Autorin uns auf einige falsche Fährten lockt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Amüsiert habe ich mich besonders über die Frauen des Strickzirkels, die ein übermäßiges Engagement bei der Suche nach dem Täter an den Tag legen, durch das sie in einige lustige Situationen geraten und Derk in arge Bedrängnis gegenüber seiner Tochter bringen.

Veröffentlicht am 28.05.2025

Jonna begibt sich auf ein Abenteuer in Schweden

Jonna & Liv. Ein tierisches Mittsommerfest
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Zum Inhalt:
Jonna kann es nicht fassen, dass sie mit ihrem Vater für drei Monate zu ihrer Tante nach Schweden zieht. Denn ihr Vater ist Journalist und soll über die Tierwelt in Schweden schreiben. Jonna ...

Zum Inhalt:
Jonna kann es nicht fassen, dass sie mit ihrem Vater für drei Monate zu ihrer Tante nach Schweden zieht. Denn ihr Vater ist Journalist und soll über die Tierwelt in Schweden schreiben. Jonna weiß nicht, was sie denken soll. Zum einen freut sie sich, zum anderen will sie ihre beste Freundin nicht verlassen. Bei ihrer Tante angekommen, ist sie hin und weg von den vielen Tieren. Doch ihre Cousine Liv scheint etwas gegen Jonna zu haben, dabei weiß Jonna gar nicht, was sie ihr getan hat. Zudem scheint Jonna in Livs Augen alles falsch zu machen. Dabei bemüht sich Jonna so gut zu helfen wie sie kann. Doch Jonna wäre nicht sie, wenn sie nicht versuchen würde herauszufinden, wieso Liv so gemein zu ihr ist. Außerdem gibt es da noch Livs Freunde, die sie herzlich empfangen und die mit der Zeit zu richtigen Freunden werden.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen und erleben mit, welches Gefühlschaos Jonna erlebt, als sie mit ihrem Vater für drei Monate nach Schweden ziehen soll. Denn zum einen freut sie sich auf ihre Tante und die vielen Tiere auf dem Hof, zum anderen vermisst sie ihre beste Freundin schon jetzt.

Jonna ist ein wirklich tolles Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt, egal wie ausweglos die Situation ist und wie grummelig und gemein sich ihre Cousine Liv ihr gegenüber verhält. Zudem hat Jonna einen guten Draht zu den Tieren. Ich finde, man merkt ihr an, wie viel Spaß es ihr macht, sich um die Tiere zu kümmern und sie sich auch für die unangenehmeren Tätigkeiten, wie das Ausmisten nicht zu schade ist. Außerdem fand ich es toll, wie sie versucht, ihre Cousine und vor allem ihr Verhalten zu verstehen und einfach nicht aufgibt.

Die Autorin hat es geschafft, eine fröhliche, sommerliche und leichte Atmosphäre zu erschaffen, bei der man regelrecht Jonnas Freude spürt und teilt. Außerdem erfährt man im Laufe der Handlung immer wieder etwas Wissenswertes über die Tiere, was wichtig im Umgang mit ihnen ist und über Schweden, insbesondere das Mittsommerfest. Gerade letzteres fand ich besonders interessant. Zumal alle Informationen gut in die Handlung eingeflochten waren und somit nicht der Eindruck entstand, man würde belehrt werden.

Immer wieder schmunzeln musste ich über Jonnas Vater, der mit Tieren nicht viel am Hut an und sich immer wieder vor ihnen erschreckt. Vor allem das Huhn Hänni treibt so ihren Schabernack mit ihm, durch die viele lustige Situationen entstanden sind. Zudem macht Livs grummelige Art und was dahintersteckt neugierig. Zumal es so scheint, als wenn die Mädchen sich erst langsam annähern, um dann durch irgendetwas wieder auseinanderzudriften.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Tierliebe und Verständnis füreinander, die uns nach Schweden entführt. Ich habe Jonna gern auf ihrem Abenteuer in Schweden begleitet, war gespannt, ob sie es schafft, das Geheimnis hinter der grummeligen Art ihrer Cousine zu lüften und was sie sonst noch so alles erlebt. Zudem hat mir gefallen, dass man im Laufe der Handlung viel Wissenswertes über die Tiere, ihre Haltung und Schweden, insbesondere das Mittsommerfest erfährt.