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Veröffentlicht am 17.06.2025

Spannung pur

Ihr werdet sie nicht finden
1

„Isabell, Isabell, Isabell“ ruft er immer wieder. Verzweifelt sucht Jonas Waider seine 16jährige Tochter, die von einer Geburtstagsparty nicht wie vereinbart heimgekommen ist. Nicht nur er, Freunde und ...

„Isabell, Isabell, Isabell“ ruft er immer wieder. Verzweifelt sucht Jonas Waider seine 16jährige Tochter, die von einer Geburtstagsparty nicht wie vereinbart heimgekommen ist. Nicht nur er, Freunde und die ganze Nachbarschaft durchkämmen das Gelände. Es ist weit nach Mitternacht. Als sie dann ihren Rucksack finden, ist Jonas Verzweiflung groß, von seiner Tochter fehlt weiterhin jede Spur.

Sieben Jahre später engagiert Frau Dr. Frieling die Privatermittlerin Franca Lichtenwalter. Sie soll ihre Enkelin Silvia suchen, von der sie seit einem halben Jahr nichts mehr weiß. Silvia lebt bei ihrer Mutter, zu der Frieling jedoch schon lange keinen Kontakt mehr hat. Franca findet heraus, dass die beiden verschwundenen Mädchen sich gekannt haben. Sie vermutet einen Zusammenhang, stößt bei ihren Recherchen unweigerlich auf Jonas, den ehemaligen Polizisten. Seit dem Verschwinden seiner Tochter ist er ein anderer, er neigt gelegentlich zum Jähzorn, ihr Verschwinden hat er nie verkraftet. Franca dagegen ist eher diplomatisch und einfühlend. Beide sind sie charakterstark und hartnäckig mit einem ausgeprägten Spürsinn. Zusammen sind sie ein gutes Team, auch wenn es gelegentlich ordentlich kracht.

Andreas Winkelmann ist es wieder mal gelungen, mich nicht loszulassen. Natürlich lockt der neue Thriller, ein Hineinlesen stillt sozusagen den ersten Lesehunger. Aber – er hat seine Krallen nach mir ausgestreckt und mich nicht mehr losgelassen. Bis zum bitteren Ende. Denn erst ganz zum Schluss wird auch der letzte Knoten aufgedröselt, das ganze Buch ist Spannung pur.

Einige Passagen sind kursiv dargestellt, was zunächst vermuten lässt, dass es sich um den Täter, den Entführer, den Mörder – wie auch immer, man weiß es ja nicht – handelt. Nie hätte ich vermutet, wer denn wirklich dahintersteckt. Das sind diese kleinen Feinheiten, die Winkelmann beherrscht. Und nicht nur dies, die komplette Story, die sich aus den zwei Fällen speist, ist raffiniert in Szene gesetzt. Viel erfahren wir über den privaten Jonas, einiges auch über den ehemaligen Polizisten und warum er heute keiner mehr ist. Auch verfolgen wir Franca, die ziemlich cool auftritt. Und natürlich wird Silvia und ihre Familie auf eine Weise durchleuchtet, dass ich dabei so manches Mal hart schlucken musste. Abgründe tun sich auf.

„Ihr werdet sie nicht finden“ hat mir wiederum gezeigt, warum ich jeden Winkelmann lesen muss. Eine raffiniert konstruierte, nicht durchschaubare Story, dazu der schnörkellose, gut lesbare Schreibstil, all dies spannend in Szene gesetzt – ein Winkelmann eben.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Interessant und informativ

Schatten Brüder
1

Die Familiensaga geht weiter. „Schatten Brüder“ ist das zweite Buch der O’Brian-Familien-Trilogie. Das Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann hat mir wiederum spannende Lesestunden beschert wie auch schon ...

Die Familiensaga geht weiter. „Schatten Brüder“ ist das zweite Buch der O’Brian-Familien-Trilogie. Das Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann hat mir wiederum spannende Lesestunden beschert wie auch schon mit „Zwei Federn“, dem informativen Auftakt der Trilogie.

Es sind mehrere Erzählstränge, jeder ist für sich interessant. Ich beginne mit der charismatischen Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni, die in Rom lebt. Erzbischof Dr. Lorenzo Monteverdi ist ihr Vorgesetzter im Vatikan, der mir im Gegensatz zu ihr nicht sehr vertrauenserweckend scheint. Nun, das ist meine subjektive Meinung, ich möchte niemanden beeinflussen. Mauritia fühlt sich mit dem geheimnisvollen Bodhi Bai verbunden, er ist sehr mysteriös, ihn beobachte ich sehr genau und kann mir doch lange kein rechtes Bild von ihm machen.

„Bloß weil wir das Unmögliche und Unsichtbare kategorisch ausblenden, heißt es nicht, dass es nicht dennoch existiert.“ O-Ton Bodhi Bai.

Wir lesen von Devon O‘Brian, der von Irland nach Indien fährt und den dortigen Weinbau voranbringt, er gründet eine Familie, seinen Weg und seine Wurzeln könnte man zum Teil als abenteuerlich bezeichnen. Mehr möchte ich dazu nicht verraten.

Und dann ist es auch Bridget, die sich zunächst mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Rian auf die Spuren ihrer Vorfahren begibt. Später dann begegnet sie Allen „Dakota“ Brantfort in Kanada. Um nochmal auf Mauritia zurückzukommen – für sie und Bridget wird es richtig gefährlich, als sie an Unterlagen kommen, die nicht für sie bestimmt sind.

Alles hängt mit allem zusammen, in Rückblenden erfahren wir viel Wissenswertes und nicht zuletzt durch die Kapitelüberschriften behält man den Überblick zwischen dem Gestern und dem Heute und zu den einzelnen Personen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, ich werde hier nicht vorwegnehmen, denn die Spannung soll ja erhalten bleiben.

Hilfreich finde ich die dem Buch vorangestellte Auflistung der fiktiven Hauptpersonen, geordnet nach deren Wohnsitz. Die Familie O’Brian lebt in Irland, in Indien und in den USA, auch in Kanada finden sich Familienangehörige und es kommen noch weitere Personen in diesem Roman vor, auch die realen Persönlichkeiten sind aufgeführt. Gerade anfangs, bis ich im Lesefluss bin, blättere ich immer gerne vor.
Auch dieses zweite Buch ist spannend. Wer sich für Geschichte interessiert, ist hier richtig, allerdings würde ich empfehlen, vorher „Zwei Federn“ zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Absolut fesselnd

Angsttreiber
1

James ist elf Jahre alt, als er im Haus Geräusche hört, er denkt an Killerclowns. Was ist da unten los? „Bitte nicht“ hört er seine Mutter. „Nein, nicht“ seinen Vater. Von oben, auf der Treppe, sieht er ...

James ist elf Jahre alt, als er im Haus Geräusche hört, er denkt an Killerclowns. Was ist da unten los? „Bitte nicht“ hört er seine Mutter. „Nein, nicht“ seinen Vater. Von oben, auf der Treppe, sieht er ins Wohnzimmer. Er sieht einen Fremden, einen zweiten… ist es sein Vater, der einen Kissenbezug über dem Kopf gezogen hat? James schleicht sich in Hasels Zimmer. Sie ist älter als er und glaubt ihm nicht, dass sie weg müssen. Gerade noch rechtzeitig entkommt die 14jährige dann doch, James schafft es nicht mehr.

Schon die ersten Seiten sind dramatisch, ich fiebere mit den Geschwistern, bange um ihre Eltern, die brutal hingerichtet werden. Auch James wird angeschossen, während Hasel sich zum Nachbarn retten kann, der dann die Polizei verständigt.

Paul Cleaves „Angsttreiber“ habe ich mir als Hörbuch geholt. Der versierte Hörbuchsprecher Carsten Wilhelm hat sowohl der Story an sich als auch den einzelnen Charakteren ihre unverwechselbare Stimme gegeben. Die Personen sind gut zu unterscheiden, sodass ich mich ganz dem Geschehen widmen konnte. Auch nennt er kurz die Kapitel, was dem besseren Verständnis dient. Also – meine Konzentration war dank Wilhelms versiertem Vortrag voll auf die Ermittlungen gerichtet…

…angefangen von James und seiner Familie und seiner Koma-Welt, in der er neun Jahre gefangen war über Joe Middleton, den Schlächter von Christchurch zu Copy-Joe, der sich an Middletons Taten dranhängt, um von dessen Ruhm etwas abzubekommen.

Paul Cleave lässt in seinem Nachwort seine Leser wissen, was er am liebsten macht, nämlich schlimme Dinge geschehen zu lassen. Und er hält Wort, denn dieser Thriller lässt einen das Blut in den Adern gefrieren, es geht hart zur Sache. Schon die Aufklärung an den brutalen Morden von James Eltern für die Ermittler Theodore Tate und Rebecca Kent wäre Aufregung genug, aber damit gibt sich der Autor nicht zufrieden. Die anderen Fälle machen die Story noch angsteinflößender und noch temporeicher, der Sprecher versteht es auch hier, diese Ängste, diese Gefühle, zu vermitteln.

Ich bin restlos begeistert, ich mag wendungsreiche Storys, auch mag ich es durchaus heftig. All dies bietet dieser rasante, sehr spannende Thriller, den ich – auch als Hörbuch - gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Eine Reise voller Abenteuer

Umweg zum Sommer
1

Stefan Kuhlmann hat mir mit seinem „Umweg zum Sommer“ wundervolle Lesestunden beschert, untermalt mit Musik von David Bowie, von Fleetwood Mac und auch von Oasis, um nur einige wenige Rockbands ihrer Zeit ...

Stefan Kuhlmann hat mir mit seinem „Umweg zum Sommer“ wundervolle Lesestunden beschert, untermalt mit Musik von David Bowie, von Fleetwood Mac und auch von Oasis, um nur einige wenige Rockbands ihrer Zeit zu nennen und von Sting, von dem ganz besonders. Denn mit ihm verbindet Martin eine Geschichte, die er nicht müde wird zu erzählen.

Martin hatte seinen großen Hit. Damals, es war das Jahr 1999, als er mit „You Don´t Know Me“ die Charts stürmte. Das wars dann aber. Und so sieht er seine Karriere erneut aufflammen, als sein Agent ihn anruft. Der Bassist einer Band ist ausgefallen, er sucht für den Auftritt eines Rockfestivals an der Algarve Ersatz. Gut, die Gage ist mickrig, ein Zimmer ist reserviert, die Anreise jedoch wird nicht finanziert. Was solls, er – der Lebenskünstler schlechthin - sagt zu. Blöd nur, dass genau jetzt seine Schwester Nicole für etliche Wochen in eine Reha-Klinik muss und sie Martin dringend für ihren 12jährigen Sohn Karl braucht. Meist ist es Martin, der von seiner Schwester unterstützt wird und so ist er unter Zugzwang. Was tun? Karl muss zu Oma, also machen sich Onkel und Neffe auf nach Konstanz. Karl nörgelt, will mit zum Festival und auch ans Meer und da Martin ihn nicht freiwillig mitnimmt, versteckt Karl sich einfach im Kofferraum. Stunden später fällt Martin aus allen Wolken, als er seinen blinden Passagier entdeckt.

Das Buch kommt so leicht wie eine Sommerbrise daher, es steckt aber so viel mehr drin als „nur“ eine Sommergeschichte.

Der Weg ist das Ziel – ja, genau so ist es. Da Martin permanent in Geldnöten steckt, hat er seine Reiseroute geschickt geplant. Als Musiker ist er viel rumgekommen und so hat er überall Freunde und – man ahnt es – auch Freundinnen, bei denen er hofft, übernachten zu können. Dass er nun mit einem Zwölfjährigen auftaucht, ist nun mal nicht zu ändern.

Martin sieht sich noch immer als Rockstar, sein Song wird schon noch in Oldiesendern gespielt – aber wer kennt ihn noch? Auch sein Musikgeschmack ist aus der Zeit seines Erfolges, Karl hingegen findet HipHop gut. Wie soll man da im Auto eine gemeinsame Musikrichtung finden? Einer ist immer genervt. Und doch entwickeln sich die beiden mehr und mehr zu einem Team, das zusammenhält, auch wenn es gelegentlich mal kracht.

Schön sind die Beschreibungen ihrer Zwischenstationen, die ich dank der auf der vorderen Buchinnenseite abgedruckten Route gut verfolgen kann. Da bekomme ich direkt Lust, meinen Koffer zu packen, um es ihnen gleichzutun. Auch sind es sie spitzig-witzigen Dialoge zwischen den beiden, die ich schmunzelnd genieße. Ist Martin anfangs noch der doch überhebliche Onkel, der sich für den Allerbesten hält, so taut er auf diesem nicht alltäglichen Trip mehr und mehr auf. Gut, Karls Besserwisserei nervt zuweilen ganz schön, aber er ist gewitzt, er weiß genau, wie er seinen Willen durchsetzen kann - und das nicht nur für ihn, er sieht, wenn andere in Not sind und auch das ist es, was diesen Roman ausmacht.

Es ist ein Roadtrip voller Abenteuer, mittendrin die beiden Hauptfiguren, die sich annähern, die trotz ihrer Unterschiede ähnlich ticken. Vergangenes loslassen, Neues annehmen, sich weiterentwickeln – so gesehen hat die Reise sich allemal gelohnt, die auch ich sehr genossen habe. Es ist eine wundervoll erzählte Geschichte, ein warmherziges Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Spannende Reise nach Kuba zurück bis ins Jahr 1884

Das Erbe der Zigarrenkönigin
1

Schon das erste Buch „Das Geheimnis der Zigarrenkönigin“ hat mich restlos begeistert und nun geht es weiter. Es ist Alana, die Tochter der Zigarrenkönigin, der ich nun folge. Und nicht nur ihr, ich begegne ...

Schon das erste Buch „Das Geheimnis der Zigarrenkönigin“ hat mich restlos begeistert und nun geht es weiter. Es ist Alana, die Tochter der Zigarrenkönigin, der ich nun folge. Und nicht nur ihr, ich begegne Anna wieder, deren Geschichte im ersten Buch erzählt wird. Auch Luca, ihr Ehemann, spielt eine Rolle und noch so einige mehr sind es, die mich nach Kuba mitnehmen, ins verborgene Tal, in dem der violette Tabak gedeiht. Er wächst nur hier, die klimatischen Bedingungen bieten ihm die besten Voraussetzungen.

Im Valle leben Anna, ihre siebenjährige Tochter Alana und Mama Lia, ihre Uroma. Die Revolution der Criollos ist in vollem Gange, Luca und Annas Vater Florencio kämpfen irgendwo im Osten Kubas für ihre Freiheit, denn die ehemaligen Sklaven der Zuckerrohrplantagenbesitzer sind lediglich auf dem Papier frei und unabhängig.

Als eines Tages Alanas Mutter nicht mehr von ihrem mehrtägigen Ritt nach Havanna zurückkommt, macht sich die Siebenjährige auf, sie zu suchen. Eine zwielichtige Gestalt lockt sie in ein Bordell, in dem sie als Magd von früh bis spät schuften muss. Hier lernt sie den um einige Jahre älteren Carlitos kennen, gemeinsam erobern sie sich ihre Welt. Sie schleichen sich aufs Dach, bestaunen Havanna von oben, mit ihm ist ihr Leben plötzlich wieder voller Farbe und Freude. Und er verspricht ihr, sie zurück in ihr Tal zu bringen, dann aber ist er zum vereinbarten Treffpunkt nicht da und schlimmer noch, er bleibt verschwunden. Alana nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, sie schließt sich einer Zirkustruppe an, dort ist sie glücklich. Bis zu jenem Tag, als sie sich wieder begegnen.

Und – es geht um das Erbe des Don Carlos, einem reichen Großgrundbesitzer, der offiziell keine Nachkommen hat. Das bringt im fernen Spanien Don Francisco dazu, einen raffinierten Plan zu ersinnen.

Von 1871 bis ins Jahr 1884 erzählt Ana Galana die faszinierende Geschichte um „Das Erbe der Zigarrenkönigin“. Im Vorwort verrät sie, wie sie vor Jahren an den antiken Koffer gekommen ist, der bis oben hin gefüllt ist mit vergilbten Papieren und Briefen. Vergessene, gelebte Geschichten ihrer Vorfahren über mehrere Generationen hinweg. Sie kennt Kuba, sie spricht neben anderen Sprachen auch spanisch und nicht zuletzt ist es ihr Zigarrensalon „La Galana“, den sie ihr Eigen nennt. „Ein Stück Kuba im Herzen Kölns!“

Nun heißt es Abschied nehmen von den mir lieb gewonnenen und so vertrauten Personen. Ana Galana hat mich mitgenommen in ihr Kuba. Es war eine fesselnde Reise zurück bis ins Jahr 1884, ins historische Kuba, auch geprägt von dem Drang nach Unabhängigkeit. Die Familiengeschichte voller Geheimnisse, dazu die Gier nach Besitz, notfalls mit unlauteren Methoden ausgefochten und eine bittersüße Liebesgeschichte hat mich tief berührt. All diese Erzählstränge sind gekonnt ineinander verflochten und noch eins muss ich unbedingt erwähnen: Das Buch ist nicht nur äußerlich ein Blickfang, die Bleistiftzeichnungen, die Illustrationen, die den Text begleiten, geben dem Buch die ganz besondere Note.

Auch „Das Erbe der Zigarrenkönigin“, das zweite Buch, ist eine spannende Zeitreise, eine tiefgründige, eine lohnende Lektüre. Ein historischer Roman, den ich voller Überzeugung nur zu gerne weiterempfehle.

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