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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

Für mich ein kleines Highlight

SUICIDE FOREST
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Stellt euch vor, ihr habt einen Anstieg auf den Fuji geplant. Doch aufgrund des schlechten Wetters müsst ihr diesen Plan verschieben und trefft durch Zufall auf eine kleine Gruppe, die euch von einem Selbstmord-Wald ...

Stellt euch vor, ihr habt einen Anstieg auf den Fuji geplant. Doch aufgrund des schlechten Wetters müsst ihr diesen Plan verschieben und trefft durch Zufall auf eine kleine Gruppe, die euch von einem Selbstmord-Wald erzählt und dort für eine Nacht campen möchte, um die schaurige Umgebung auf sich wirken zu lassen.
Würdet ihr mitgehen, um zu erfahren, was es mit dem Wald auf sich hat?
Ich ganz sicher nicht…

Doch unsere Protagonisten scheuen davor nicht zurück und sind sofort Feuer und Flamme von der Idee – natürlich nicht alle, aber wer möchte schon allein zurückbleiben?
Anfangs sieht der Wald noch recht harmlos aus. Zwar gespenstisch und ein wenig dunkel, aber je tiefer sie in den Wald gelangen, desto schauriger wird es und auch die Umgebung überlässt immer mehr der Phantasie. Als dann die ersten Vorkommnisse auftreten, steigt die Spannung rasant an und auch das Leben der Gruppe hängt am seidenen Faden.

Schon lange wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und habe mich daher umso mehr gefreut, als ich es dann zum Jahrestag geschenkt bekommen habe 😊
Ich war so gefangen von dem Schreibstil, der Geschichte und den Figuren, dass ich das Buch innerhalb von zwei oder drei Tagen weggelesen habe und auch nachts noch still im Bett lag um zu erfahren, wie es weitergeht.
Zwar ist nicht alles perfekt und die eine oder andere Frage bleibt noch ungeklärt, was ich aber nicht schlimm fand. Denn dadurch konnte ich mir diese in einem eigenen Ermessen beantworten und nicht immer muss man alles bis ins kleinste Detail beschrieben bekommen, oder?

Ich fand auch die Figuren sehr gut dargestellt, da diese sehr unterschiedliche Entwicklungen durchmachen. Je nach Status des Buches zeigen diese mal stärkere und schwächere Eigenschaften, bleiben sich aber im Grunde treu und entwickeln sich weiter. Es gab keinen, der hier komplett aus der Reihe getanzt ist, wobei es auch einige Reibereien gab, was super zur Situation passte. Manches hätte man evtl. verhindern können, aber wer denkt in Ausnahmesituationen schon rational?

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Ein Buch welches man nicht mehr aus der Hand legen mag

Der dunkle Sommer
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Könntet ihr euch vorstellen, ein Haus in einem Geisterdorf zu kaufen, welches renovierungsbedürftig ist und über das ihr absolut nichts wisst?
Ich stelle mir dies unglaublich aufregend und auch irgendwie ...

Könntet ihr euch vorstellen, ein Haus in einem Geisterdorf zu kaufen, welches renovierungsbedürftig ist und über das ihr absolut nichts wisst?
Ich stelle mir dies unglaublich aufregend und auch irgendwie ziemlich cool vor. Genau das dachte sich auch unsere Protagonistin, als sie ihr Haus auf Sardinien kaufte. Jedoch birgt dies eine schaurige Geschichte und anscheinend ist das Dorf nicht ganz so verlassen, wie sie glaubte…

Der Thriller beginnt recht ruhig, mit einer tollen Beschreibung der Umstände, wie unsere Protagonistin auf das Haus gestoßen ist, wie ihre ersten Eindrücke von der neuen Umgebung sind und so weiter. Erst nach und nach geschehen die ersten Vorkommnisse, die zwar Fragen aufwerfen, aber nicht wirklich bedrohlich sind.
Doch mit Voranschreiten der Geschichte nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf und gerade auf den letzten Seiten ist es so unglaublich aufregend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Protagonistin ist zu Beginn recht verschlossen und etwas unnahbar, was ich aber auch sehr passend finde, da es die Verschlossenheit des Dorfes und dessen eigene Geschichte widerspiegelt. Erst nach und nach taut sie auf, wir lernen mehr über sie, ihre Vergangenheit und die Sachen kennen, die ihr wirklich wichtig sind.

Gerade das Ende war es, was mich dann komplett umgehauen hat. Denn mit den ganzen Verstrickungen und der Auflösung habe ich so nicht gerechnet.
Manches davon konnte ich mir dann auf den letzten Seiten denken, aber Vera Buck hatte auch hier wieder einige Überraschungen parat.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Mord in einer Kleinstadt mit wunderschönem Setting

Schöner Schein
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Wenn ihr auf der Suche nach einem wunderschönen Kleinstadt-Setting seid, seid ihr hier genau richtig….

…denn dieses Buch handelt von Anna und einer kleinen schnuckeligen Bäckerei. Doch leider birgt diese ...

Wenn ihr auf der Suche nach einem wunderschönen Kleinstadt-Setting seid, seid ihr hier genau richtig….

…denn dieses Buch handelt von Anna und einer kleinen schnuckeligen Bäckerei. Doch leider birgt diese Stadt nicht nur Ruhe und ein wohliges Gefühl, sondern auch einige Intrigen und Leichen.

Was soll ich sagen? Wenn ich an Annas Stelle wäre, würde ich mir wirklich ganz genau überlegen, ob diese Stadt wirklich der richtige Ort für mich ist. Denn ich würde hier wohl alles und jeden Verdächtigen 😉
Aber Anna hat früher bei der Polizei gearbeitet und kennt sich daher ganz gut mit Mord aus. Daher steckt auch sie ihre Nase in die Aufklärung, was nicht immer gut bei ihren Ex-Kollegen ankommt.

Mir war zu Beginn bewusst, dass es sich hierbei um den zweiten Band der Serie handelt, was jedoch auf das Hauptgeschehen keine negativen Auswirkungen hat. Denn die Autorin baut die Informationen aus dem ersten Band wunderbar ein, sodass ich in etwa wusste, was geschehen ist. Dennoch hätte ich mir an der einen oder andere Stelle gewünscht, die Figuren schon aus Band 1 zu kennen, um mehr über sie zu wissen.

Den Fall fand ich richtig spannend dargestellt und habe lange gerätselt, wer es sein könnte und was das Motiv ist. Gerade die Einblendungen in die Vergangenheit haben langsam ein Bild des Täters vor meinem Auge entstehen lassen, wobei ich von der Lösung dennoch sehr überrascht war.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich mir das Buch einige schöne Stunden zum Träumen verschafft hat – denn die Konstellationen und Figuren tun neben dem Setting ihr übriges.

Von mir gibt es an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung 😊

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Anfangs irreführend - doch dann steigt die Spannung

All the Devils
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Stellt euch vor, ihr seid auf einer Beerdigung und plötzlich stellt ihr fest, dass die Person vor euch nicht die Vertraute ist und plötzlich keimt der Verdacht in euch auf, dass sie evtl. noch unter den ...

Stellt euch vor, ihr seid auf einer Beerdigung und plötzlich stellt ihr fest, dass die Person vor euch nicht die Vertraute ist und plötzlich keimt der Verdacht in euch auf, dass sie evtl. noch unter den Lebenden weilt.
Klingt auf den ersten Blick schon irgendwie befreiend. Doch gleichzeitig stellt sich hier die Frage: Wer wollte ihren Tod? Und warum? Doch noch viel wichtiger: Wo ist diese Person?

Genau darum geht es in diesem spannenden Fantasy-Buch.
Doch zuerst wurde ich nicht von dem Klappentext angezogen, sondern vielmehr von diesem wunderschönen Cover, wo ich erstmal euer Augenmerk hinlenken möchte 😉

Als Leser taucht man nahezu unmittelbar in das Geschehen ein und erst so nach und nach lernt man die Welt von Andy und ihrer Schwester Violet kennen. Was mir persönlich sehr gefallen hat, da wir gemeinsam mit Andy alles erkunden und den seltsamen Verhaltensweisen der Freunde und Mitschüler nachgehen.
Gleichzeitig tauchen hier aber auch Charaktere auf, die ich ebenfalls zu Beginn nicht recht einordnen konnte, wodurch ich das Rätselraten umso spannender fand.

Andy selbst war mir anfangs etwas unsympathisch, da sie nicht erstmal alles auf sich wirken lässt und in Ruhe ankommt, sondern gleich bei allen mit der Tür ins Haus fällt. Da hätte ich mir manchmal etwas mehr gewünscht, dass sie subtiler an die Sache herangeht und nicht alles so überstürzt.
Erst im Laufe des Buches wurde ich warm mit ihr und habe auch meinen Gefallen an ihrem engsten Verbündeten gefunden.

Besonders die Themen, die hier angesprochen wurden, fand ich faszinierend und schockierend zugleich, da erst im Laufe des Buches bekannt wurde, wie lange die Pläne der Antagonisten verfolgt wurden und wie viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt wurde.

Alles in allem ein richtig cooles Buch, wo ich gern mehr von lesen würde.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Unglaublich fesselnd

Signalrot
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Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. ...

Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. verändert.

Den Schreibstil fand ich super und man merkt bereits beim Lesen, dass der Autor aus dem Polizeiumfeld kommt. Damit meine ich nicht, dass hier Dienstvorschriften zitiert werden, sondern weil die Vorgehensweisen, Ermittlungen etc. so gut beschrieben sind.
Auch Aufbau und Kapitellänge haben mir auch sehr gut gefallen, da dies aufgrund der einzelnen Tage in kleinere Abschnitte unterteilt wurde, sodass ich immer wusste, wo ich mich gerade befinde und wie viele Tage seit dem ersten Geschehen vergangen sind.

Elias Haller versteht es, seine Leser durch versteckte Brotkrumen zunächst auf die falsche Fährte zu locken und am Ende mit einer Auflösung zu überraschen, was ich so nicht erwartet hätte. Bei einem Aspekt lag ich zwar richtig (für mich immer ein kleines Hochgefühl), bei anderen lag ich jedoch ganz daneben und war daher umso begeisterter.

Die Protagonistin habe ich sehr gemocht. Gerade weil sie im Laufe des Buches mit verschiedenen Ängsten und vergangenen Erlebnissen konfrontiert wird, aber dennoch über sehr viel Stärke und mit einem sehr sympathischen Charakter und Denkweisen ausgestattet ist.

Am Ende bleibt jedoch eine Frage offen, die mich seither beschäftigt:
Was befand ich sin der Schublade??

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