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Veröffentlicht am 08.07.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Crimson Sky – Die Seelenjägerin
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte durchforstet habe, sprang mir dieses Buch quasi in die Arme. Bisher kannte ich noch nichts dieser Autorin, auch wenn ich schon häufiger über den Namen Kira Licht gestolpert bin.
Diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben und die logischerweise gleichzeitig unsere Protagonistin ist, ist Remy, deren Traum von der großen Sportkarriere gerade geplatzt ist. Remy hat ihre guten, wie auch ihre schlechten Momente. Ich kann durchaus verstehen, dass es hart ist seinen Traum auf so plötzliche Weise zu verlieren, doch ihr anfängliches Gejammere zeigt alles, nur keinerlei Kampfgeist. Ihre Auseinandersetzungen mit Keon, dem Prinzen, waren durchaus vermeidbar und ich hatte häufig den Eindruck, dass ihre Wesensarten nicht immer kompatibel waren. Als Beispiel, im Laufe des Buches wird hier und da erklärt, dass Remy nicht gerne im Mittelpunkt steht – aber sich immer wieder mit dem Prinzen in aller Öffentlichkeit anzulegen, war merkwürdigerweise völlig in Ordnung. Viele Entscheidungen, die Remy trifft kann ich nicht wirklich nachvollziehen, wie ihr verzweifeltes Bemühen sich einzureden, dass es sich bei der Wilden Jagd nur um eine verrückte Show handelt.
Keon entspricht leider in vielerlei Hinsicht einem toxisch angehauchten und sprunghaften Stereotyp, welches alteingesessenen Hasen wie mir aus vielen anderen Büchern bekannt vorkommt. Er scheint sich offenbar nicht entscheiden zu können, ob er Remy herumschubst oder ob er über sie herfallen möchte. Passend dazu muss ich nämlich leider zugeben, dass ich die Beziehung der beiden überhaupt nicht gefühlt habe. Dies betrifft sowohl das körperlich Verlangen als auch Remys Gefühle für ihn. In meinen Augen geht es zu schnell zur Sache, es fehlt an Tiefgang, an Harmonie und schlicht an gemeinsam verbrachter Zeit, die keine Jagd und keinen Sex beinhaltet.
Das Worldbuilding weist meiner Meinung nach riesige Lücken auf. Besonders gewundert hat mich alles, was mit den Reittieren zu tun hat, von denen offenbar jeder Jäger wahllos eines bekommt. Es hat auch nicht geholfen, dass Remy zu ihrem Wesen innerhalb weniger Seiten eine ach so tiefe Bindung aufbaut, welche ich ähnlich wie Remys Beziehung zu Keon so nicht fühlen konnte. Auch wer die Chance hat ein Jäger zu werden, die unterschiedlichen Völker der Anderswelt in Kombination mit den Göttern – viele elementare Informationen scheinen nur oberflächlich aufgebaut zu sein und überzeugen mich daher gar nicht.
Das Buch ist durchaus spannend, doch einen Spannungsbogen habe ich vergeblich gesucht. Ich hatte eher den Eindruck, dass wir was die Spannung betrifft, immer auf dem gleichen Level herumdümpeln. Wobei ich gerade vom Ende besonders enttäuscht war, weil ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Geschichte mich endlich richtig packt, dass ich mitgerissen und gefesselt werde. Tja, Pustekuchen. Am Schluss läuft es leider darauf hinaus, dass die Autorin sich entschieden hat die kleinen, unwichtigen Fragmente, die im Laufe des Buches an die Oberfläche gekommen sind, zu einer Geschichte zu formen, die vielen von uns so bereits bekannt vorkommen könnte – einschließlich des unerträglich tiefen Vertrauensbruches zwischen Remy und Keon. Gähn.
Ich werde diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen. Ich fand sie keineswegs schlecht, aber ebenso nicht gut genug, um meine Zeit damit zuzubringen zu hoffen, dass der zweite Band mich doch noch fesselt.

Fazit

Vermutlich macht sich dieses Buch besser bei Beginnern dieses Genres. Ich bin leider weder mit der Protagonistin, dem Worldbuilding noch der emotionalen Bandbreite wirklich warm geworden.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2025

Kann nicht mit der Hauptreihe mithalten

Die dunklen Tiermagier – Klingen und Rosen
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Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir ...

Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir neben den kleinen Details besonders gut.

Meine Meinung

Nachdem ich bereits vor einigen Jahren die Hauptreihe "Die Tiermagierin" gelesen habe, wollte ich bereits seit einiger Zeit dieses dazugehörige Spinn-Off lesen. Gerade, dass es bei diesem Buch um Kost und Gaige geht, hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und endlich habe ich diese Geschichte von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit.
Ich kann mich leider nur noch an wenig aus den anderen drei Büchern erinnern und trotz der Tatsache, dass ich mehrfach gelesen habe, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Büchern gelesen werden kann, hat es sich für mich nicht danach angefühlt. Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ihr dieses Buch in jedem Fall nach der Tiermagier-Trilogie lesen solltet, ansonsten werdet ihr auf jeden Fall gespoilert. Für mich hat es sich leider immer wieder angefühlt, als müsste ich bestimmte Dinge noch wissen, als würde ein Teil des Puzzles durchgängig fehlen und das war wahnsinnig frustrierend. Ich hätte sehr gerne eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse gehabt um selber wieder Zugang zu dieser Welt zu finden.
Leider muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich "Klingen und Rosen" bis zum Schluss nicht wahrhaftig gefühlt habe. Dies betrifft besonders die Beziehung zwischen Kost und Gaige. Man sollte meinen, dass die Sichtweisen von beiden uns als Leser helfen würden sie zu verstehen, aber die ewige Misskommunikation und die fehlenden tiefergehenden Emotionen machen diesen Gedanken zunichte. Trotz dieser mehr als 400 Seiten habe ich nicht das Gefühl einen von beiden wirklich zu kennen. Es ist nicht so, dass ich die Beweggründe beider nicht verstehen könnte, denn das kann ich durchaus, aber es mangelt an Authentizität, an Greifbarkeit und ehrlichen Gefühlen.
Was ich hier leider ebenso vermisse ist die Dynamik der Charaktere untereinander. Es gibt eine Handvoll wiederkehrender Nebencharaktere, welche mäßig bis wichtige Rollen spielen, wo ich das Miteinander genossen, aber ebenso nicht gefühlt habe. Es fehlt an Dimensionalität, an Zwischenmenschlichkeit und der Fähigkeit mich zu überzeugen.
Der Schreibstil als solcher ist nicht schlecht und doch habe ich während des Lesens den Eindruck bekommen, dass das Abarbeiten des Plots allem anderen die Show stiehlt. Wie bereits mehrfach geschrieben fehlt es der Autorin an der Kraft die Gefühle wirklich lebendig zu gestalten und dies merken wir auch bei so einfach Dingen wie dem angesprochenen Schreibstil. Grundsätzlich lässt sich der Inhalt und auch die Charaktere weitestgehend verstehen, die Geschichte liest sich leicht und flüssig und ist in vielen Punkten logisch.
Das Worldbuilding hat unfassbar faszinierende Seiten, gerade was die vielen unterschiedlichen Tierwesen betrifft. Ich persönlich bin kein Fan davon mir Informationen aus dem ans Buch angehängte Bestarium zu suchen und hatte einmal mehr den Eindruck, dass nicht alle Informationen zu einhundert Prozent bei mir angekommen sind. Für mich besteht bei den unterschiedlichen Magieformen - Tiermagier, Assassine und Zauberer - nebst den angesprochenen Bestien noch Luft nach oben.
Insgesamt bin ich enttäuscht. Eigentlich habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass mich dieses Buch nicht fesseln kann - wollte aber nicht so schnell aufgeben und hatte gehofft, dass das Ende mich mitreißt. Nun ja, ich kann sagen, dass der Schluss durchaus spannend und fesselnd war, aber ehrlich gesagt war ich ebenso froh, als ich die letzte Seite endlich gelesen und das Buch zur Seite legen konnte.
Ich glaube nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde bzw. dass, ich in Zukunft erneut ein Buch von Maxym M. Martineau lesen werde. Vielleicht lassen sich andere von dieser Welt verzaubern, was ich sehr hoffe, ich gehöre nur leider nicht dazu.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhalts bin ich emotional leider überhaupt nicht abgeholt worden. Die ewige Misskommunikation der beiden Protagonisten hat mich frustriert und insgesamt fehlt es an Spannung und Lebendigkeit.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Es fehlt an Tiefgang und Emotionalität

Perfect Girl Paradox
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Cover

Tatsächlich ist dieses Cover in Kombination mit dem Titel der Grund warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe den chaotischen Hintergrund in Verbindung mit dem kontrastreichen ...

Cover

Tatsächlich ist dieses Cover in Kombination mit dem Titel der Grund warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe den chaotischen Hintergrund in Verbindung mit dem kontrastreichen gelben Titel.

Meine Meinung

Ähnlich wie es euch vermutlich auch manchmal ergeht war ich im Buchladen meines Vertrauens auf dem Weg zur Kasse, als mir dieser Buchtitel ins Auge sprang. Beim Durchlesen des Inhaltes, dachte ich mir, dass ich dem Buch gerne eine Chance geben möchte – gesagt, getan. Da es sich mit seinen ca. 300 Seiten um ein recht kurzes Buch handelt, konnte ich es innerhalb von 24 Stunden durchlesen.
Zu meiner Überraschung erleben wir „Perfect Girl Paradox“ nicht nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin, sondern im Wechsel zwischen ihr und Nick, dem männlichen Hauptcharakter. Ich glaube, wenn man mich nach einer Ein-Wort-Zusammenfassung für diese Geschichte fragen würde, müsste ich mit dem Adjektiv nett antworten. Dies umfasst logischerweise ebenso den Inhalt als solchen als auch unsere Charaktere. Lark, als diejenige, die plötzlich feststellen muss, dass ihr schönes, vermeintliches perfektes und ungetrübtes Leben alles andere als perfekt ist und Nick, der ein großes Herz besitzt, aber selbst nicht genau weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Insgesamt finde ich beide Charaktere sympathisch, freundlich und würde sagen, dass ich sie im echten Leben wohl mögen würde. Doch hatte ich den Eindruck, dass viele Elemente, beide betreffend, gar nicht mehr richtig aufgegriffen worden sind. Als Beispiel: Ein klärendes Gespräch zwischen Larks fast Verlobtem und ihr – ich meine, die beiden waren seit Jahren zusammen, sie flüchtet vor der Verlobung und speist ihn am Ende mit einer einfachen Textnachricht ab? Fand ich ziemlich unzufriedenstellend, wenn ich ehrlich sein soll.
Auch das Ende war irgendwie gut und irgendwie auch nicht. Ich konnte die Handlung durchaus nachvollziehen, mir war es allerdings zu abgehackt, wiederholt konnte ich nicht alles hundertprozentig verstehen und gerade die Wandlung die Lark durchmacht wirft in mir die Frage auf, warum die Autorin uns nicht die Gelegenheit gegeben hat diese Veränderung bewusst mitzuerleben. So habe ich den Eindruck bekommen, dass es für Lark fast ein wenig zu einfach war.
Der Schreibstil war angenehm, verständlich und schön zu lesen, auch wenn nichts wirklich Überraschendes passiert. Ich habe mit mehr Tiefgang, Emotionalität und eindeutig weniger Spice gerechnet. Gerade Nicks Gedankengänge über Larks hübsches Äußeres und in Bezug auf den Geschlechtsverkehr gaben mir den Eindruck, dass er sie zwar mag, aber eigentlich eher an einer körperlichen Vereinigung interessiert ist. Versteht mich nicht falsch, dass die Protagonisten eine gesunde Libido haben, stört mich nicht im Geringsten, doch gerade bei diesem Buch hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus mehr auf den Emotionen gelegen hätte. Neben dem Adjektiv nett, welches ich euch weiter oben schon um die Ohren gehauen habe, drängt sich mir ein weiteres Wort geradezu auf: Durchschnittlich. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist ein komplettes Buch zu Papier zu bringen, aber mich hat die Geschichte nicht wirklich in seinen Bann ziehen können.

Fazit

Diese Geschichte hat so viel Potenzial, welches nur leider nicht genutzt wird. Für Zwischendurch eignet sich das Buch mit Sicherheit, ansonsten ist es eher durchschnittlich spannend und nicht besonders tiefgründig.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Konnte mich nicht catchen

A Fragile Enchantment
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Cover

Ganz viel Liebe für dieses Cover! Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten in Kombination mit der Aufmachung des ganzen Buches. Und gerade die kleinen Details, wie die Blumenwiese, ergeben ...

Cover

Ganz viel Liebe für dieses Cover! Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten in Kombination mit der Aufmachung des ganzen Buches. Und gerade die kleinen Details, wie die Blumenwiese, ergeben ein wunderschönes Gesamtbild.

Meine Meinung

Erneut habe ich mich durch das wunderschöne Äußere eines Buches zum Kauf verleiten lassen. Denn ganz unter uns "A fragile Entchantment" ist in jedem Regel der absolute Hingucker. Leider passt das Motto "Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover" irgendwie auch auf diese Geschichte, denn ich habe schon lange nichts mehr gelesen das ich so sterbenslangweilig fand, wie dieses.
Ich bin bereits über andere, ähnliche Meinungen gestolpert, möchte allerdings anmerken, dass ich den Eindruck, dass diese Geschichte so trocken und unspektakulär ist, vielleicht nicht gewonnen hätte, wenn ich vor diesem nicht eines gelesen hätte, welches rasant und spannend war. Und die Kluft zwischen diesen beiden Büchern nicht so gigantisch gewesen wäre. Tatsache ist nun mal, dass man Spannung und Nervenkitzel hier vergeblich sucht. Es gibt durchaus einen erkennbaren Spannungsbogen, aber ungelogen, ich hätte das Buch zu jeder Zeit einfach zur Seite legen und nie wieder anfassen können - wenn ich Bücher denn abbrechen würde, was ich nicht tue. Theoretisch gibt es einige Momente wo der Hauch einer Spannung aufkommt, doch der Fokus liegt so sehr auf Niamhs zarten Charakterbau, dass viele andere Elemente nicht genug Raum zum Strahlen bekommen.
Niamh als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben schließt sich diesem Bild leider an. Ich konnte wenig mit ihr anfangen um ehrlich zu sein. Sie ist nett, lieb und ein offenherziger Mensch, und würde alles für ihre Familie tun. Sie ist allerdings ebenso verblendet, naiv und zeitweise verhält sie sich kindisch. Viele ihrer Gedankengänge, gerade Kit und seinen Bruder Jack betreffend, konnte ich nicht richtig nachvollziehen und gedanklich dreht sie sich viel zu häufig im Kreis.
Kit, der verlobte Prinz, ist im Gegensatz zu Niamh impulsiv, launisch und weit davon entfernt ein guter Bookboyfriend zu sein. Ich möchte ihn mögen, ehrlich, aber seine verbalen Angriffe auf Niamh konnte ich häufig gar nicht nachvollziehen, sein sprunghaftes Verhalten genauso wenig und überhaupt habe ich mich gefragt, ob er das Wort Eigeninitiative wohl kennt.
Ich glaube das größte Problem dieses Buches ist mit Abstand der Schreibstil. Denn dieser umfasst sowohl den Aufbau unserer Charaktere, das Setting, Worldbuilding und den bereits angesprochenen Spannungsaufbau. Das Setting kling super romantisch und traumhaft schön, wird allerdings vergleichsweise schnell abgekanzelt und wirkt dadurch eher blass und einfallslos - mit wenigen Ausnahmen. Das Worldbuilding ist in meinen Augen kaum existent. Denn weder woher die Magie kommt, noch wie genau sie funktioniert wird näher erläutert. Gleiches gilt für Niamhs Krankheit oder das unterschiedliche Leben der einst verfeindeten Länder. Viele Themen werden angeschnitten, aber für mich fühlt es sich nach nichts halben und nichts ganzem an, versteht ihr?
Auch das Ende passt leider zum Oberbegriff "langweilig". Es ist vorhersehbar, unspektakulär und ehrlicherweise war ich froh, dass es zu Ende war. Gleichzeitig hätte ich mich über einen ausgiebigeren Epilog gefreut, denn gerade wie es mit dem Königreich, der Hochzeit und anderen Themen weitergeht bleibt im Dunklen.

Fazit

Diese Geschichte könnte so wundervoll sein, wenn sie nicht sterbenslangweilig wäre. Es kommt wenig bis gar keine Spannung auf, viele Elemente bleiben viel zu blass und mit beiden Hauptcharakteren konnte ich nicht allzu viel anfangen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Gar nicht mein Fall

Bound by Flames
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Cover

Tolle Farben, großartige Verbindung zum Inhalt und gerade durch die wenigen Details finde ich dieses Cover richtig gut gelungen.

Meine Meinung

Habe ich mich durch die Kooperation zwischen Thalia ...

Cover

Tolle Farben, großartige Verbindung zum Inhalt und gerade durch die wenigen Details finde ich dieses Cover richtig gut gelungen.

Meine Meinung

Habe ich mich durch die Kooperation zwischen Thalia und der Bücherbüchse zum Kauf der limitierten Box verleiten lassen? Ja, vielleicht. Zu meiner Verteidigung, ich kenne bereits ein Buch dieser Autorin, welches ich vor einigen Jahren gelesen habe und gut genug fand, um ihr eine weitere Chance einzuräumen.
Jetzt habe ich „Bound by Flames“ beendet und weiß immer noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es gibt Aspekte, die mir gut gefallen haben, aber ebenso welche, die mir nicht zusagen. Zunächst einmal fällt auch Caja, unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir das komplette Buch erleben, unter diese Mischung aus Gefällt und Gefällt-Mir-Nicht. Prinzipiell konnte ich den Großteil ihrer Entscheidungen nachvollziehen, allerdings konnte ich weder eine richtige Verbindung zu ihr aufbauen, noch finde ich sie so richtig sympathisch.
Ich glaube, dadurch, dass die Reiter*innen eines Drachen viel körperlichen Kontakt (ob durch Sex oder einfache Berührung) zum Überleben benötigen bzw. um den sogenannten Dreiklang im Gleichgewicht zu halten, habe ich leider sehr schnell ein negatives Bild von Cajas und Sys Beziehung bekommen. Das Bedürfnis am Leben zu bleiben damit zu kombinieren, dass die Reiter miteinander intim werden müssen, spricht gar nichts in mir an. Mit diesem Hintergrundwissen finde ich sowohl den Geschlechtsverkehr als Sys Komplimente für Cajas Aussehen merkwürdig, ja fast unangenehm zu lesen.
Für Sy, dessen Spitzname zwar nur aus zwei Buchstaben besteht, bei dem ich mir allerdings trotzdem nicht sicher bin, wie man ihn korrekt ausspricht – gilt ähnliches wie für Caja. Ich mag ihn, und gleichzeitig auch nicht. Ich sehe durchaus das Bild, welches die Autorin uns vermitteln wollte, mir fehlt es allerdings an emotionalen Abstufungen, an Greifbarkeit und ich persönlich würde keinen Dreiklang mit ihm eingehen wollen.
Bleiben wir thematisch doch gleich beim Dreiklang – also dem Bündnis zwischen zwei Menschen und einem Drachen. Auch dabei hat mich die Autorin leider irgendwann verloren. Ich kann zum Beispiel nicht ganz nachvollziehen, warum Liebe zwischen den Reitern untersagt ist. Ja, es wird im Buch selbst dadurch erklärt, dass einer von beiden immer etwas mehr liebt, bzw. sich mehr Angst um den Partner einschleicht, aber Tatsache ist nun mal, dass es genug andere Emotionen gibt, bei denen in meinen Augen das gleiche passieren könnte. Beispielsweise ist auch Hass eine starke Emotion und ich kann mir partout nicht vorstellen, dass alle Reiter untereinander Freunde sein können. Auch die Isolierung der Drachenreiter untereinander ist ein Thema für sich, welches ich nicht gänzlich nachvollziehen kann – um euch nicht zu spoilern gehe ich darauf nicht näher ein.
Im Vergleich zu einem besonders bekannten Drachenbuch, müssen wir uns ebenfalls von einigen Nebencharakteren verabschieden – aber ganz ehrlich? Bei den meisten war es mir fast ein wenig egal. Und warum ist das so? Richtig, weil auch hier einfach die Verbindung zwischen mir und den Charakteren gefehlt hat.
Das Ende hinterlässt bei mir ein riesiges Fragezeichen, denn einige Entscheidungen der Autorin kann ich leider nicht nachvollziehen, obwohl ich durchaus zugeben kann, es war super spannend und mitreißend. Tatsache ist allerdings, dass ich derzeit überhaupt kein Bedürfnis habe diese Reihe weiterzuverfolgen. Aber, mal sehen.

Fazit

Für mich wurde dieses Buch definitiv nicht geschrieben. Die erzwungene körperliche Nähe hat in meinen Augen wahnsinnig viel kaputt gemacht als, dass sie der Beziehung von Caja und Sy geholfen hätte. Inhaltlich fehlt es leider durchweg an Emotionen und Tiefgang, was die Geschichte sehr oberflächlich wirken lässt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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