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Veröffentlicht am 25.06.2025

Meine Rezension zu Hunting Souls 2

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Eigene Meinung
Ich habe mich persönlich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut. Als er dann endlich erschienen war, habe ich ihn direkt gekauft – und nun auch endlich gelesen. Ob er mich genauso begeistern ...

Eigene Meinung
Ich habe mich persönlich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut. Als er dann endlich erschienen war, habe ich ihn direkt gekauft – und nun auch endlich gelesen. Ob er mich genauso begeistern konnte wie Band eins oder eher nicht, erfährst du in dieser Rezension …

Wie bereits im ersten Band wird abwechselnd aus den Perspektiven von Katrina und Tate erzählt. Der Schreibstil bleibt angenehm flüssig und leicht lesbar. Es gibt weiterhin witzige Schlagabtäusche zwischen den Charakteren, aber zunehmend merkt man, dass sich die Stimmung verdichtet und ernster wird. Tina Köpke versteht es, die Spannung langsam aufzubauen – unter anderem durch kryptische Aussagen einer Wahrsagerin oder des Todes selbst, was ziemlich gut funktioniert.

Tate und Katrina sind durch einen missglückten Seelenzauber aneinander gebunden und müssen nicht nur aufeinander Acht geben, sondern dürfen sich auch nicht zu weit voneinander entfernen. Doch dieser Seelenzauber scheint fast noch das geringere Übel zu sein – denn in New Arcadia versucht offenbar jemand, eine Armee von Untoten aufzustellen. Zum ersten Mal seit langer Zeit müssen Jäger und Übernatürliche zusammenarbeiten – ein fast unmögliches Unterfangen.

Was mich dabei gestört hat, war der Umgang der Erwachsenen mit den beiden Protagonisten. Es wirkte so, als würden Katrina und Tate von den Älteren nicht ernst genommen – alles wurde belächelt oder heruntergespielt. Und plötzlich, als es zu gefährlich wird, ziehen die Erwachsenen die beiden aus dem Geschehen heraus und übernehmen selbst. Das ließ die Protagonisten deutlich jünger wirken, als sie eigentlich sind – und wirkte für mich unausgeglichen.

Zudem lag der Fokus deutlich stärker auf der Beziehung zwischen Tate und Katrina. Das ist zwar nicht völlig überraschend, wirkte aber etwas unausgewogen: Katrina ist eher zurückhaltend, während Tate emotionaler agiert – das fühlte sich stellenweise wie ein ungleiches Ping-Pong-Spiel an.

Auch emotional blieb mir der zweite Band hinter den Erwartungen zurück. Zwar gab es traurige und schockierende Momente, aber sie wirkten für mich zu kurz und dadurch weniger intensiv. Manches fühlte sich eher wie das Abhaken einer Liste an, statt wie emotional mitreißende Szenen. Dabei hat Hunting Souls das zuvor sehr gut gemacht. Hier konnte ich die Gefühle leider nicht ganz so mitfühlen.

Das Ende wiederum hat mich versöhnt. Die wichtigsten Fragen wurden geklärt, und nur einige – vermutlich eher nebensächliche – Dinge blieben offen.



Mein abschließendes Fazit
Ein Abschluss, der zu einer Dilogie gehört, die für mich stark begonnen hat, aber im zweiten Teil etwas nachgelassen hat. Das Ende war passend und stimmig, aber der Weg dorthin wirkte für mich stellenweise zu zäh. Es war schade, dass Tate und Katrina plötzlich so jung wirkten – vor allem, weil sie bis dahin so viel Verantwortung getragen hatten und dann doch an die Erwachsenen abgegeben haben. Auch der stärker in den Vordergrund gerückte Beziehungsaspekt wirkte auf mich etwas unausgewogen.

Der Showdown hingegen war spannend und emotional, auch wenn er nicht ganz die Tiefe der Vorgeschichte erreicht hat. Trotzdem mochte ich das Ende – es war rund, nachvollziehbar und ein würdiger Abschluss, auch wenn ein paar Fragen für mich offen blieben.

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gern auf meinem Buch-Blogg :)
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Veröffentlicht am 18.06.2025

Meine Rezension zu "Vom Ende der Einsamkeit"

Vom Ende der Einsamkeit
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Eigene Meinung
Zugegeben: Ich habe mich ein wenig vor diesem Buch gedrückt. Ob das die richtige Entscheidung war – oder ob ich mir nun doch wünsche, es früher gelesen zu haben – erfahrt ihr wie immer in ...

Eigene Meinung
Zugegeben: Ich habe mich ein wenig vor diesem Buch gedrückt. Ob das die richtige Entscheidung war – oder ob ich mir nun doch wünsche, es früher gelesen zu haben – erfahrt ihr wie immer in dieser Rezension.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Jules – dem jüngsten von drei Geschwistern –, dessen Welt bis zu einem bestimmten Ereignis nahezu perfekt war.
Benedict Wells bringt die Emotionen und Handlungen der Kinder, später Jugendlichen und schließlich Erwachsenen sehr authentisch rüber. Vom Ende der Einsamkeit zielt dabei nicht auf Spannung, sondern auf Trauerbewältigung – und vielleicht auch ein Stück weit auf die Frage: “Was wäre, wenn?”
Gleichzeitig geht es um Selbstverwirklichung, Erfahrungen, die man macht oder machen muss. Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt und begleitet Jules durch den Großteil seines Lebens.

Dabei kommt es an manchen Stellen zu kleinen Längen. Manchmal hatte ich das Gefühl, nicht recht voranzukommen – weil sich auch Jules gerne verliert: in Gedanken, in Beziehungen, in seiner Trauer, in Erinnerungen.
Immer wieder im Zentrum stehen auch seine Schwester Liz und sein Bruder Marty. Die Geschwisterdynamik empfand ich dabei teilweise als befremdlich und schwierig.
Liz ist oft das schwarze Schaf, Marty eher der große Unbekannte – und Jules? Jules hängt irgendwie dazwischen.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das sogenannte „Nullsummenspiel“, das von der Figur Alva erwähnt wird. Die Idee, dass man das Hoffen irgendwann leid ist, weil die eigene Vergangenheit so viele negative Erfahrungen bereithielt, hat mich stark berührt.

Jules, der Protagonist, ist zugleich Erzähler – und damit das emotionale Zentrum dieses Buches.
Ich begleite ihn vom Kind bis ins Erwachsenenalter. Werde Zeugin seiner Schicksalsschläge, inneren Konflikte, Entscheidungen.
Er wirkte auf mich stets unruhig – ein Mensch, der nie ganz zur Ruhe kommt und sich sofort wieder eine neue Aufgabe sucht, wenn doch.

Seine Geschwister bleiben dagegen weniger tief beleuchtet. Zwar erfährt man einiges über Liz und Marty, doch vor allem Jules scheint im Zentrum aller Ereignisse zu stehen. Seine Kritik an den beiden fällt dabei mal laut, mal still aus.
Manchmal hatte ich das Gefühl, als sei er in Gedanken der Einzige, der wirklich „leidet“, während seine Geschwister wohl besser durchs Leben kommen – was nicht der Fall war.
Vor allem gegenüber Liz wird viel Kritik laut – dabei habe ich sie persönlich fast besser verstanden als ihre Brüder.



Mein abschließendes Fazit
Ich verstehe, warum dieses Buch so viele Leser begeistert hat – und doch konnte es mich nicht auf ganzer Linie überzeugen.
Es gab viele berührende, ehrliche und tiefgründige Momente. Die Geschichte ist stellenweise hart, aber dadurch auch sehr menschlich.
Gleichzeitig hatte ich mit den Wiederholungen und den vielen emotionalen Stillständen zu kämpfen.

Jules als Erzähler trägt das Buch – und obwohl ich ihn in seiner Zerrissenheit gut nachvollziehen konnte, fehlte mir manchmal die Balance im Blick auf seine Geschwister.
Jeder von ihnen kämpft mit eigenen Dämonen – doch Liz und Marty werden oft kritisiert, während Jules noch vergleichsweise gut wegkommt.

Ein emotionales, nachdenkliches Buch über Trauer, Einsamkeit und das Erwachsenwerden. Stark geschrieben – aber mit Luft nach oben in der erzählerischen Dynamik.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Meine Rezension zu Leather & Lark

Leather & Lark - Hass und Liebe liegen nah beieinander
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Eigene Meinung
Der erste Band Butcher & Blackbird konnte mich absolut begeistern – umso größer war natürlich die Vorfreude auf Band zwei. Nun ist Leather & Lark endlich gelesen! Ob der zweite Teil mit ...

Eigene Meinung
Der erste Band Butcher & Blackbird konnte mich absolut begeistern – umso größer war natürlich die Vorfreude auf Band zwei. Nun ist Leather & Lark endlich gelesen! Ob der zweite Teil mit dem ersten mithalten kann? Das erfahrt ihr wie immer hier …

Wie schon im Vorgänger erzählt auch Leather & Lark aus der Ich-Perspektive – diesmal von den Charakteren Lark und Lachlan. Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg etwas holprig vorkam. Zuerst musste ich mich wieder erinnern, was im ersten Band alles passiert ist und wie die Geschichte geendet hatte. Nachdem ich dann wieder im Bilde war, fiel es mir ehrlich gesagt schwer, dranzubleiben. Der Anfang zog sich doch ziemlich, auch wenn diese Längen immer wieder durch witzige Szenen aufgelockert wurden. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und bauten gut aufeinander auf.

Im Mittelpunkt steht diesmal Blackbirds beste Freundin Lark. Durch einen etwas unglücklichen „Unfall“ ist sie plötzlich auf die Hilfe von „Pseudobatman“ angewiesen – so nennt sie liebevoll (oder eher spöttisch) niemand Geringeren als Lachlan „Leather“ Kane, den Bruder von Butcher. Das Problem: Lark und Leather können sich absolut nicht ausstehen. Die Geschichte lebt von dieser Feindschaft und entwickelt sich in einem echten Slow Burn – mit einem emotionalen Showdown, der mir tatsächlich Pipi in die Augen trieb.

Ein Unbekannter mischt sich zunehmend in das Leben von Leather, Lark und deren Familien ein. Trotzdem war die Geschichte für mich nicht durchgängig spannend. Lark und Lachlan liefern sich zwar schlagfertige Dialoge und Reibereien, aber mir hat oft das gewisse Etwas gefehlt, um mit ihnen wirklich mitzufühlen. Bei Butcher & Blackbird ging das deutlich leichter. Es gab viele Hin und Hers, die mir in der Häufung zu viel waren – hier hätte ich mir mehr Klarheit oder Fokus gewünscht.

Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern: Butcher & Blackbird, Rose und auch der dritte Bruder, Fionn, sind wieder mit von der Partie. Ich mag die Charaktergestaltung von Brynne Weaver nach wie vor sehr gern und auch in Leather & Lark habe ich daran nichts auszusetzen. Es war eher das deutlich langsamere Erzähltempo, das mir persönlich nicht so zugesagt hat. Und ja, ich bin einfach kein Fan von Slow Burn – das muss man mögen.



Mein abschließendes Fazit
Mit einer guten Portion Witz und mörderischen Vibes führt uns Brynne Weaver erneut in ihr Universum zurück. Butcher & Blackbird hat mich absolut überzeugt, Leather & Lark war eher etwas für das ruhige Gemüt. Ich kam nur schleppend voran und habe das langsame Tempo nicht ganz verstanden. Diesmal dreht sich alles um Leather & Lark – und wenn die beiden etwas nicht können, dann ist es, sich zu mögen. Enemies to Lovers trifft hier auf Slow Burn. Die Handlung konnte mich dabei leider nicht dauerhaft fesseln – erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf und entwickelt sich endlich in bekannter Weaver-Manier. Trotzdem freue ich mich auf Band drei und hoffe, dass mich dieser wieder ein kleines bisschen mehr begeistern kann.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Meine Rezension zu "Das Kalendermädchen"

Das Kalendermädchen
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Eigene Meinung
Da hat sich doch tatsächlich ein Fitzek in meine Sammlung geschlichen. Zugegeben: Vor allem das Cover hat mich in jedem Buchladen angelächelt. Da ich aber kein allzu großer Fitzek-Fan bin, ...

Eigene Meinung
Da hat sich doch tatsächlich ein Fitzek in meine Sammlung geschlichen. Zugegeben: Vor allem das Cover hat mich in jedem Buchladen angelächelt. Da ich aber kein allzu großer Fitzek-Fan bin, habe ich mich zunächst nur für das E-Book entschieden. Ob mich die Geschichte überzeugen konnte, erfahrt ihr hier…

Meine Buddy-Read-Partnerin und ich haben Das Kalendermädchen aus verschiedenen Perspektiven gelesen – aber immer in der Erzählperspektive. Dabei springt die Geschichte zwischen Vergangenheits- und Gegenwartsform, was uns als Leser*innen mehrere Eindrücke liefert und wohl auch Tiefe erzeugen soll. Viele Kapitel enden mit Cliffhangern – was ich in Thrillern eigentlich liebe. Leider hat das bei uns eher zu Seufzern geführt. Gerade, wenn wir uns in einer Sicht oder Zeitlinie eingespielt hatten, war das Kapitel vorbei – und wir mussten uns erst mal wieder neu orientieren.

Was mir (nach ein wenig Bedenkzeit) aber echt gut gefallen hat, war die Idee mit dem Kalender. Meine Freundin fand das von Anfang an cool, und ich muss ihr da inzwischen zustimmen: Das Konzept ist wirklich cool, und auch die Verknüpfung damit hat Fitzek spannend aufgezogen. Die Umsetzung war für mich aber an einigen Stellen leider etwas dürftig. Ich hätte mir gewünscht, dass wir bestimmte Dinge – vor allem in der Vergangenheit – direkter miterleben können, zum Beispiel wie Valentina damit umgeht. Klar, es wurde erzählt, aber oft nur ziemlich kurz. Der Strang rund um Olivia, Alma und Elias war da für mich greifbarer. Auch wenn ich ehrlich sagen muss: Da hat sich manches ganz schön im Kreis gedreht. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es nicht wirklich weitergeht – was schade war, weil die Geschichte das eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte.

Und obwohl Fitzek sonst so ins Detail geht, blieben mir die Charaktere leider etwas zu oberflächlich. Klar, es gab auch hier und da ein paar Hintergrundinfos, aber mir hat einfach die Tiefe gefehlt. Ich konnte Olivias Verzweiflung zwar nachvollziehen – wie sie mit Händen und Füßen versucht, Alma zu retten, das hat er wirklich gut eingefangen – aber trotzdem ist sie mir insgesamt eher negativ in Erinnerung geblieben. Irgendwie hat ihre Persönlichkeit mich nicht richtig erreicht. Dafür mochte ich Elias total! Er wirkte auf mich sehr authentisch, und die Art, wie er denkt und hilft, hat mir richtig gut gefallen.



Mein abschließendes Fazit
Das Kalendermädchen von Sebastian Fitzek hat mich ehrlich gesagt vor allem durch das Cover angelockt. Die Geschichte war nicht schlecht, hatte für mich aber noch einiges an Luft nach oben. Die vielen Verstrickungen (auch wenn sie am Ende ganz gut aufgelöst wurden) haben mich an einem bestimmten Punkt eher dazu gebracht, etwas resigniert weiterzulesen. Auch die vielen Details bei den Beschreibungen haben es mir nicht gerade leichter gemacht.
Nichtsdestotrotz war die Grundidee richtig gut! Die Auflösung war in Ordnung und irgendwo auch befriedigend – aber das Miträtseln kam für mich leider zu kurz.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Meine Rezension zu "Scorpion's Secret"

Scorpion's Secret
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Eigene Meinung
Stück für Stück gerate ich tiefer in das Dark Romance-Genre – und dabei habe ich bereits einige Schätze entdeckt. Ob der erste Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer dazugehört, ...

Eigene Meinung
Stück für Stück gerate ich tiefer in das Dark Romance-Genre – und dabei habe ich bereits einige Schätze entdeckt. Ob der erste Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer dazugehört, erfährst du hier…

Der Einstieg in das Buch ist gut gelungen: einfach, verständlich und ohne Umschweife. Die Autorin bringt mir die Protagonistin Valentina direkt näher. Im späteren Verlauf der Geschichte lese ich nicht nur aus ihrer Sicht, sondern auch aus der von Skull, Scorpion, Malik und sogar von der “Vergangenheits-Valentina”. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, viele beginnen mit einem prägnanten Satz und einer kleinen Illustration. Diese Sätze fangen die folgende Thematik oft gut ein und erlauben einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere.

Die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo – oder hat mir zumindest diesen Eindruck vermittelt. Sie spielt überwiegend im Haus von Scorpion und Malik (zumindest größtenteils). Manchmal hatte ich jedoch Schwierigkeiten, mir bestimmte Szenerien vorzustellen, weil sie für meine Vorstellungskraft – auch anatomisch – schwer nachvollziehbar waren. Außerdem finden sich immer wieder kleine Flüchtigkeitsfehler: So spricht Valentina in einer Szene von einem Kleid, das plötzlich ein Rock ist. Ja, das ist vielleicht Meckern auf hohem Niveau, aber es ist mir eben aufgefallen. Positiv hervorheben möchte ich hingegen die männlichen Charaktere – insbesondere Malik und Scorpion –, die der Geschichte durch ihre Hintergründe und Handlungen mehr Tiefe verliehen haben.

Valentina selbst neigt zur Wiederholung. Sie verliert sich verständlicherweise oft in Gedanken, stellt dabei aber auch wiederholt dieselben Fragen – vielleicht in der Hoffnung, irgendwann eine andere Antwort zu bekommen. Sie wirkt sehr unsicher, haut in Gesprächen mit Malik oder Scorpion jedoch regelmäßig einen Spruch nach dem anderen raus, um diese dann direkt zu bereuen. Das lässt sie im Kreis drehen. Leider konnte sie mich als Figur nicht wirklich überzeugen. Malik und Scorpion konnten das stellenweise wettmachen. Besonders den menschlichen Umgang, den Malik Valentina gegenüber zeigt, mochte ich sehr.



Mein abschließendes Fazit
Ich mochte den flüssigen, zügigen Schreibstil von Kristin Glimmer. Zwar gibt es kleinere Flüchtigkeitsfehler, die den Lesefluss aber kaum stören. Mit der Protagonistin Valentina konnte ich leider wenig anfangen – stellenweise empfand ich sie sogar als recht anstrengend. Die männlichen Figuren hingegen konnten mit interessanten und neugierig machenden Hintergründen überzeugen. Viele Fragen bleiben offen: Wer ist Skull wirklich? Wird Valentina Roman wiedersehen? Und was hat es mit den Brüdern Malik und Scorpion auf sich? Ein gelungener Einstieg, der auf jeden Fall noch Luft nach oben lässt. Ich hoffe, dass Valentina im Laufe der Reihe etwas reifer wird – das würde mir persönlich sehr gefallen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Die Spicy-Szenen sind detailliert beschrieben – und wie immer gilt: Bitte unbedingt die Triggerwarnung lesen!

Wenn dich weitere Rezension von mir interessieren, würde ich mich freuen, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen :)
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