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Veröffentlicht am 21.09.2025

Sehr berührend und fesselnd erzählt

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
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Ein kleiner Junge, gerade einmal drei Jahre alt, strandet nach dem Krieg allein in Deutschland und landet in einem Heim, wo man ihm den Namen Hartmut gibt. Die Erziehung der Schwestern dort beruht auf ...

Ein kleiner Junge, gerade einmal drei Jahre alt, strandet nach dem Krieg allein in Deutschland und landet in einem Heim, wo man ihm den Namen Hartmut gibt. Die Erziehung der Schwestern dort beruht auf Gehorsam und Strafen. Seine einzige Verbündete dort ist die ältere Margret, deren Familie im Krieg umkam. Doch dann trennen sich ihre Wege. Während Margret bei ihren Verwandten umkommt, erfährt Hardy eine Kindheit voller Gewalt.

Jahrzehnte später wird die kleine Emily von ihrer Mutter vernachlässigt und so übernehmen ihre Urgroßeltern Hardy und Margret das Sorgerecht für sie. Doch je älter das Kind wird, umso mehr fühlt sie sich von den Verboten ihrer Großmutter eingeengt. Sie ahnt nicht, welches Schicksal diese erleiden musste, denn Hardy und Margret wollten einfach nur vergessen. Und so ist es an Emily, die Wahrheit über deren Kindheit ans Licht zu bringen.

Susanne Abel hat ein Händchen für Themen der neueren deutschen Geschichte. Ihr letzter Roman "Was ich nie gesagt habe" hatte mich schon sehr beeindruckt. Nun hat mich dieser noch mehr berührt, was vor allem daran liegt, wie authentisch er erzählt wurde. Hardy, Margret und Emily, aber auch ihre Mutter Julia und ihre Großmutter Sabine werden so lebensecht dargestellt, als hätte man sie schon getroffen. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, die von Henry Ankunft im Heim bis ins Jahr 1966 und von Emilys Aufnahme bei den Urgroßeltern bis in die Gegenwart erzählen. Da sich beide abwechseln, erfährt man so nur nach und nach vom Schicksal der beiden Kinder im Heim und den darauf folgenden Jahren. Diese Zeitebene hat es in sich. Zwar sind einem manche Tatsachen aus diesen Jahren bekannt, sie aber so offen und schonungslos erzählt zu bekommen, ist schon sehr aufreibend und lässt mich als Leserin sicher nicht kalt.

Die spätere Zeitebene schildert, wie Emily aufwächst, wie die Urgroßmutter sie und auch die anderen Familienmitglieder gleichzetig zusammenhält, aber auch vor den Kopf stößt mit ihrem Hang zur Kontrolle. Es ist ein Hin und Her zwischen sich kümmern und das letzte geben. Susanne Abel transportiert wie selten eine Autorin die Gefühle, die Schicksale, die Hardy und Margret bis in die Gegenwart prägen und zeigt sehr deutlich, wie die Biografie das Leben und die nachfolgenden Generationen prägt, wie das Schweigen über dunkle Kapitel in der eigenen Geschichte sich auf die Nachkommen auswirkt. Sehr gern mochte ich Hartmut, der seiner Urenkelin trotz allem ein toller Begleiter und Freund ist und Dariusz, den verständnisvollen, hilfsbereiten Nachbarn, der Hardys Art versteht und sein Schicksal leider viel zu gut nachvollziehen kann. Dennoch treten die Probleme in der Familie deutlich zutage. Susanne Abel lässt dabei auch viel Raum für eigene Gedanken und Meinungen zum Verhalten der Protagonist*innen. So hallt das Buch noch lange nach und lässt mich über manche Dinge nachdenken. Dazu trug auch das informative und ergreifende Nachwort der Autorin bei, das eine Brücke schlägt zwischen Fiktion und geschichtlichem Hintergrund. Selten hat mich ein Buch mit solch schrecklichen Erlebnissen so gefesselt und berührt. Für ich ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Unterhaltsamer und grausiger als der Prater zu Halloween

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Leo von Herzfeldt wird zu einem schrecklichen Zwischenfall gerufen. Ein aufstrebender Zauberkünstler aus Amerika zersägt bei seinem größten Trick tatsächlich seine Assistentin. Schnell ist klar, dass es ...

Leo von Herzfeldt wird zu einem schrecklichen Zwischenfall gerufen. Ein aufstrebender Zauberkünstler aus Amerika zersägt bei seinem größten Trick tatsächlich seine Assistentin. Schnell ist klar, dass es sich hier nicht um einen Unfall handelt. Zufällig ist auch Leos Herzensdame Julia anwesend, die für die Zeitung über den Fall schreibt. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf Mädchen, die im Prater spurlos verschwunden sind. Doch zunächst nimmt das niemand ernst, bis teilweise verweste Leichen in einem Wäldchen gefunden werden. Während Herzfeldt sich Hilfe beim an Leichen forschenden Augustin Rothmeyer holt, begibt sich Julia undercover als Dame auf der Messerwurfscheibe in die Höhle des Löwen, den Prater und gerät so ins Visier des skrupellosen Mörders.

Seit dem ersten Band bin ich ein Fan der Reihe um den Inspektor Leopold von Herzfeldt und seinen mehr oder weniger unfreiwilligen Partner und Totengräber Augustin Rothmeyer. Zusammen ermitteln sie hier schon in ihrem vierten Fall und wie immer muss ich feststellen, dass Wien einfach die perfekte Kulisse für außergewöhnliche Morde und dieses ungleiche Duo ist. Oliver Pötzsch lässt die Stadt und ihre Menschen so lebendig und authentisch erscheinen, dass ich mich immer in die Zeit vor der Jahrhundertwende zurückversetzt fühle, dieses vergangene Wien vor mir sehe. Dazu muss ich sagen, dass es mir diese Stadt sowieso besonders angetan hat. In Pötzschs Büchern vom Totengräber wird man nicht nur durch spannende Fälle und besondere Beziehungen zwischen den unterschiedlichsten Einwohnern unterhalten, sondern auch durch viel Wissenswertes aus der Vergangenheit. Die Hintergründe sind auch diesmal brillant recherchiert. Seien es die Fakten über den Wurstlprater und seine Kuriositäten, die damalige Zauberkunst, den Polizeiapparat oder das einfache Leben der nicht so betuchten Bürger. Ich kann mich in die Geschichte hineinfallen lassen und fühle mich wie in einem Film.

Dabei wären wir auch schon bei einem anderen Aspekt, der hier aufgegriffen wird. Das Aufkommen von bewegten Bildern, des Cinematographen. Er ist nur eine Neuerung dieser Zeit, die hier geschickt eingebaut wird. Da ist auch noch das Aufkommen des Fußballspiels als Volkssport, die vermehrte Nutzung des Telefons uvm., was ich höchst interessant fand.

Zudem mag ich die Charaktere, die alle ihre eigenen Schwächen, Stärken und Macken haben und trotzdem nicht immer durchschaubar sind. Wer gut und wer böse ist, ist daher nicht so leicht festzustellen. Diesmal sind es besonders die Akrobaten, Künstler und anderen Figuren des Praters, die den Unterhaltungsfaktor noch erhöhen. Der Laierkastenmann mit seinem Äffchen, eine Schlangenfrau, eine Dompteurin, die menschliche Pyramide und ganz besonders der Bauchredner mit seiner Puppe, die nicht nur den Kindern am Prater Angst gemacht hat. Auch ein Highlight sind die forensischen Erkenntnisse und die Anfänge der Spurensicherung, die Rothmeyer und von Herzfeldt immer wieder zu einem Dreamteam werden lassen, das sich hin und wieder auch einen deftigen Schlagabtausch liefert. Aber das scheint damals in Wien eh so üblich gewesen zu sein, bedenkt man die vielen schönen Wiener Bezeichnungen für bestimmte Menschen. Einfach grandios!

Der Fall selbst erschien mir diesmal etwas blutiger und komplizierter, als die letzten Male, aber gerade das hat mich dieses Buch auch in Höchstgeschwindigkeit durchsuchten lassen, während man sich zwischen den Hauptpersonen schon richtig heimisch gefühlt hat. Für mich bisher der beste Band der Reihe und ich hoffe ganz bald auf Nachschub. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Vielfältige Gerichte mit jungem Touch

Einfach herzhaft & süß
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Dominik Süss war mir kein Begriff, bevor ich sein Kochbuch in den Händen hielt. Er ist ein junger Koch aus Österreich, der viele Follower begeistert. So war auch ich neugierig auf seine Rezepte, vor allem, ...

Dominik Süss war mir kein Begriff, bevor ich sein Kochbuch in den Händen hielt. Er ist ein junger Koch aus Österreich, der viele Follower begeistert. So war auch ich neugierig auf seine Rezepte, vor allem, weil sie in einem weiten Teil die österreichischen Schmankerl weitergeben. Dominik Süss entstammt einem Wirtshaus und hat so schon früh erfahren, was es bedeutet, in der Küche Höchstleistungen zu erbringen. Nach seiner Kochlehre hat er sich in den besten Häusern Österreichs weitergebildet. Somit ist klar: Er versteht sein Handwerk. Aber auch die Gestaltung seines Kochbuchs ist sehr geschmackvoll und gelungen, auch wenn das Cover nun nicht allzu viel vom Inhalt preisgibt.

Zunächst erfährt man einiges über den Autor und seinen Hintergrund. Dann folgen seine 25 Küchen-Must-Haves, also alle Utensilien, die er zum Kochen braucht. Interessant finde ich die Tipps zur Geschmacksbalance, die helfen wirklich gut dabei, dem Gericht das gewisse Etwas zu verleihen. Womit bekomme ich einen Hauch Süße, Salzigkeit oder Umami-Geschmack etc. hin? Die aufgezählten Zutaten helfen dabei. Im Anschluss gibt es noch 10 Tricks und schon geht es mit den Rezepten los. Die Kapitel sind eingeteilt in Vorspeisen & Suppen, Hauptspeisen, Wirtshausgeheimnisse (meint Originalrezepte aus dem Familiengasthof), Süße Versuchungen und Dominiks Basics (das sind Grundrezepte, Dressings und Brot). Zu jedem Rezept gibt es ein Foto an dem man sich etwas orientieren und sein eigenes Ergebnis abgleichen kann. Übersichtlich aufgelistet sind jeweils die Zutaten, die Portionsgröße und die Zubereitungsanleitung. Hier gefällt mir, dass diese durch Nummerierung gegliedert ist und man Schritt für Schritt vorgehen kann. Auch toll sind die Piktogramme bei jedem Rezept, die angeben, ob das Gericht vegan, vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei, mit Fisch oder Fleisch zubereitet ist. Dominiks Lieblingsrezepte sind mit einem Herz gekennzeichnet. Ein Blick genügt und man weiß Bescheid.

Wie anfangs erwähnt beinhaltet das Buch typische Rezepte der Küche Österreichs, aber auch moderne Gerichte aus aller Welt. So findet man traditionelle Kürbissuppe und ein paar Seiten weiter Schnelle Falafeln oder Hummus aus weißen Bohnen. Die Kombi ist bunt gemischt. Ich mag das sehr, weil ich gern mal was komplett Neues ausprobiere, gern auch aus anderen Ländern. Daher finde ich den Mix gut und er spiegelt ganz gut das Junge und Frische wieder, das der Autor mitbringt. Auch der Schwierigkeitsgrad oder Arbeits- und Zutatenaufwand variiert, aber wirklich schwierig sind die Rezepte nicht nachzukochen, wenn man etwas Erfahrung hat. Für Anfänger bietet das Kochbuch jedoch eine gute Möglichkeit, sich von ganz leicht nach schwieriger vorzuarbeiten. Geschmacklich war noch nichts dabei, was nicht geschmeckt hätte und gerade wieder die Süßspeisen sind ein Gedicht. Aber auch die Salatdressing-Rezepte brauche ich immer wieder. Die Bilder machen auf jeden Fall Lust, die Rezepte wiederholt zu nutzen. Einfach ein schönes Kochbuch, grad auch für jüngere Leut. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Tolles, einfühlsames Buch über den ersten Tag im Kindergarten

tiptoi® Abenteuer Großwerden - Piet kommt in den Kindergarten
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Piet kommt in den Kindergarten ist ein tolles Tiptoi-Buch, das zur neuen Reihe "Abenteuer Großwerden" gehört. In dieser werden wichtige Stationen in der Entwicklung von Kindern aufgegriffen. Die Bücher ...

Piet kommt in den Kindergarten ist ein tolles Tiptoi-Buch, das zur neuen Reihe "Abenteuer Großwerden" gehört. In dieser werden wichtige Stationen in der Entwicklung von Kindern aufgegriffen. Die Bücher begleiten durch den interaktiven Stift durch diese Phasen und bilden die Wirklichkeit sehr gut ab. In diesem Band geht es um Piet, der von seinem Papa zum ersten Mal in den Kindergarten gebracht wird, wo er eine zeitlang von ihm begleitet wird, bevor er ihn allein weiter erkundet. Natürlich ist Piet sehr aufgeregt, denn er weiß noch gar nicht so recht, was auf ihn zukommt, doch nach und nach lernt er nicht nur die anderen Kinder, sondern auch die Räume, Rituale und Spielmöglichkeiten der Kindertagsstätte kennen. Die kleinen Leserinnen und Tiptoi-Fans können ihn dabei begleiten und je nach Interesse die Stellen auf den Illustrationen antippen, die sie besonders neugierig machen. Der Stift spielt dann die passenden Geräusche oder kurze Szenen aus dem Kindergartenalltag ab. Die Töne und Stimmen empfinden wir als sehr gelungen. Vor allem die Kinderstimmen mochten wir sehr gern, auch wenn hier natürlich alle Kinder schon perfekt sprechen können. Dadurch erfahren die Zuhörerinnen nicht nur alles Wissenswerte über den Kindergarten, sondern lernen gleichzeitig auch neue Begriffe kennen. Die Infos lassen sich beliebig oft abspielen. Auf zwei Seiten kann man durch ein Notensymbol noch ein passendes Lied abspielen. Auch den kurzen begleitenden Text können sich die Kinder vorlesen lassen und am Ende kann man ein Hörspiel starten.

Die dargestellten Situationen finden wir sehr treffend illustriert. Es gibt viele positive Erfahrungen mitzuerleben, aber auch Dinge, die nicht gleich klappen, werden nicht ausgeklammert, wie z.B. ein verschütteter Becher Wasser. Die Gesichter bringen die Emotionen gut rüber und ich glaube durchaus, dass das Buch vorbereitend die größten Ängste nehmen kann. Piet jedenfalls findet in der bunten Kindergartenwelt schnell Anschluss und merkt, dass seine Sorgen unbegründet waren. Die vielen kleinen Details sorgen dafür, dass Kinder neugierig bleiben und das Buch immer wieder und auch ausdauernd anschauen wollen. Mit dem Tiptoistift ist das Buch bestens geeignet, sich selbst zu beschäftigen und selbst zu wählen, was von Interesse ist. Es macht einfach Spaß Piet und die anderen Kinder zu begleiten und die verschiedenen, vielfältigen Charaktere kennenzulernen. Wir empfehlen das Buch sehr gern für alle Kinder, die bald in den Kindergarten kommen. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Wunderschöne und emotionale Geschichte

Literally Love 2. Papercut Feeling
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Als Melodea in einem schwachen Moment mit dem attraktiven Lorne in seine Wohnung geht, um ihre Grenzen auszutesten, weiß sie noch nicht, dass er schon bald ihr Kollege im Buchverlag sein wird. Trotz aller ...

Als Melodea in einem schwachen Moment mit dem attraktiven Lorne in seine Wohnung geht, um ihre Grenzen auszutesten, weiß sie noch nicht, dass er schon bald ihr Kollege im Buchverlag sein wird. Trotz aller Vorsätze, lässt sie ihn an diesem Abend sitzen und versucht nun, ihn wo es geht zu meiden. Zwar mag sie ihn, doch er begehrt sie und mit diesen Gefühlen kann Melodea leider im Moment gar nichts anfangen. Trotzdem zieht es die beiden immer wieder zueinander. Doch nun soll Melodea mit Lorne zu einer Lesereise der Autorin Amanda Darling aufbrechen und da ist ein Ausweichen schlecht möglich. Lorne versteht die Welt nicht mehr, denn er hatte das Gefühl, dass Melodea sich stark für ihn interessiert, doch seitdem beißt er bei ihr auf Granit. Ob die Lesereise etwas daran ändern kann?

Ich mochte den ersten Band der Literally Love - Reihe von Tarah Keys total gern und war sehr gespannt auf den zweiten Band, der wieder in derselben Verlagsszene spielt. Man fühlt sich ein bisschen, als würde man als Teil davon zurückkehren, auch wenn die Protagonistinnen aus dem ersten Band hier nur Nebenrollen einnehmen. War der erste Band eine typische Enemies to Lovers Romance, ist Papercut Feeling da etwas komplizierter gestrickt und mal etwas ganz Neues und erfrischend Anderes. Vor allem die Protagonistin Melodea und ihre nicht einfache Gefühlswelt haben es mir angetan und ich konnte wirklich tief darin eintauchen und fand einfach alles so nachvollziehbar, obwohl oder gerade weil sie so realistisch kompliziert ist. Zunächst versteht Melodea sich selbst nicht so recht und findet nach und nach heraus, warum. Das Thema Asexualität ist hier tragend und hat mich fasziniert.

Der Schreibstil von Tarah Keys ist dabei wieder wunderschön. Eindringlich mit vielen tollen Gedanken zu Beziehungen und Liebe, die mich berührt haben. Der Text ist auch wieder sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Kapitel beginnen mit Zitaten aus dem fiktiven Buch der Autorin, die Lorne und Melodea auf ihrer Lesereise begleiten, dazu gibt es Posts von Lorne auf seinem privaten Instagram-Profil und manchmal sind es einfach Textnachrichten, die die Geschichte voranbringen. Die Beziehung zwischen den Protagonist
innen steht dabei im Vordergrund, aber es werden auch einige Nebenschauplätze eingebaut, wie z.B. Lornes Freundschaften und seine Familie. Ich konnte hier mit diesem außergewöhnlichen Paar mitfühlen und habe so viel Neues erfahren über diese Art von Beziehung und das auf eine besonders unaufdringliche, leise und unglaublich schöne Art und Weise. Nun bin ich gespannt, wie die Autorin mich in Band drei fesselt. 5 Sterne

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