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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2025

Ein Meisterwerk voller Wärme und Trost

Auf Wiedersehen, Elias!
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Schon im Vorwort holt Susanne Ospelkaus jeden Leser auf eine sehr persönliche, beinahe intime Weise ab. Sie spricht in der Du-Form, direkt und liebevoll, als würde sie den Leser an die Hand nehmen und ...

Schon im Vorwort holt Susanne Ospelkaus jeden Leser auf eine sehr persönliche, beinahe intime Weise ab. Sie spricht in der Du-Form, direkt und liebevoll, als würde sie den Leser an die Hand nehmen und mit ihm gemeinsam durch das Buch gehen.
Sie schreibt: „Es gibt viele Geschichten, die trösten und ermutigen – und Elias ist eine davon.“
Das zentrale Motiv ist die Frage: Was wäre, wenn das Leben überhaupt nicht endet, sondern an einem anderen Ort weitergeht?
Elias, ein nachdenkliches Larvenkind, lebt im Wasser, fängt Flöhe und genießt sein Leben mit Höhen und Tiefen. Er denkt an die alten Larven, die eines Tages verschwanden und nicht mehr zurückkehrten. Schließlich kommt auch für ihn der Moment der Verwandlung: Er wird selbst zu einer Libelle, lebt in einer wunderschönen, neuen Umgebung und fühlt sich großartig.
Ospelkaus hat selbst die Erfahrung gemacht, ihren beiden Söhnen den Tod ihres Papas erklären zu müssen. Aus dieser persönlichen Geschichte ist „Auf Wiedersehen, Elias“ entstanden. Ein Buch, das nicht beschönigt, sondern sensibel Worte für die Themen Tod und Abschied findet. Sie schreibt im Nachwort, dass man Kinder nicht vor Trauer schützen kann, indem man schweigt oder verharmlost.
Besonders schön ist die Wertschätzung jedes einzelnen Lebens. Das zeigt sich schon bei der Geburt der Libellenlarven. Jede Einzelne wird freudig begrüßt und bejubelt.
Die Zeichnungen von Dubravka Kolanovic sind zart, leicht und pastellig. Sie laden dazu ein, immer wieder neue Details zu entdecken, und sie transportieren den positiven, hoffnungsvollen Grundton des Buches perfekt.
Fazit:
„Auf Wiedersehen, Elias“ ist ein außergewöhnlich einfühlsames Kinderbuch über Tod, Abschied, Verwandlung und die Hoffnung, dass das Leben weitergeht. Es eignet sich schon für Kinder
ab 3-4 Jahren bis hin zur Grundschulzeit und ist ein wundervolles Begleitbuch für Familien, die Trost und Antworten suchen. Susanne Ospelkaus gibt nicht nur eine berührende Geschichte, sondern auch wertvolle Impulse zur Trauerbegleitung.
Ein Meisterwerk voller Wärme und Trost. Von Herzen volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Rundum gelungenes Bilderbuch über Selbstannahme und Individualität. Sehr schöne Bilder.

Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte
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In „Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ entführen Stefanie und Jenny Kloft kleine (und große) Leser:innen auf etwa 25 Seiten in eine farbenfrohe Dschungelwelt voller exotischer Tiere und spannender ...

In „Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ entführen Stefanie und Jenny Kloft kleine (und große) Leser:innen auf etwa 25 Seiten in eine farbenfrohe Dschungelwelt voller exotischer Tiere und spannender Entdeckungen. Im Mittelpunkt steht ein kleiner schwarzer Specht, ein eher unscheinbares Vögelchen, mit einem Talent, das im Dschungel nicht besonders geschätzt wird:
Er klopft laut, um Käfer unter der Rinde zu finden und baut gerne Baumhöhlen.
Sein Geklopfe stört die anderen Tiere, und so fühlt er sich bald ungebraucht und ungeliebt.
Beeindruckt von den bunten, eleganten Vögeln um ihn herum, besonders vom geheimnisvollen Kolibri, wünscht sich der kleine Specht nichts sehnlicher, als genauso schön und bewundert zu sein. Doch seine Versuche, sich zu verändern, scheitern und führen eher zu Spott als zu Anerkennung.
Erst eine besondere Begegnung an einem Regentag hilft ihm, seinen eigenen Wert zu erkennen und zu begreifen, dass er genau richtig ist, so wie er ist. Und mehr noch: Seine Fähigkeiten erfüllen einen wichtigen Zweck, den kein anderer im Dschungel übernehmen kann.
Die Illustrationen von Jenny Kloft sind ein wahres Highlight: Üppige Pflanzen, schillernde Vögel, lustige Affen, bunte Schmetterlinge, Schnecken, Kröten, Chamäleon, Gürteltiere, auf jeder Seite gibt es für Kinder zwischen ca. 3 und 7 Jahren viel zu entdecken. Die Bilder laden zum Verweilen und gemeinsamen Erzählen ein und machen das Buch zu einem echten Schatz im Bücherregal.
„Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ ist ein rundum gelungenes Bilderbuch über Selbstannahme, Individualität und den Mut, zu sich selbst zu sehen. Eine poetische Geschichte mit einer wichtigen Botschaft, eingebettet in eine visuell beeindruckende Welt . Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Berührendes und spannendes Leseerlebnis mit starken Frauenfiguren

Die Cornwall-Saga
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Mit ihrem Sammelband „Die Cornwall Saga“ legt Nicola Vollkommer zwei eindrucksvolle Romane vor, die nicht nur durch starke Charaktere, sondern auch durch eine tiefgründige Handlung und ein feines Gespür ...

Mit ihrem Sammelband „Die Cornwall Saga“ legt Nicola Vollkommer zwei eindrucksvolle Romane vor, die nicht nur durch starke Charaktere, sondern auch durch eine tiefgründige Handlung und ein feines Gespür für Atmosphäre überzeugen.
Der Sammelband enthält die beiden Bände „Wie Möwen im Wind“ und „Die Rückkehr des Erben“.
Zum ersten Band: „Wie Möwen im Wind“:
Der Einstieg in „Wie Möwen im Wind“ war für mich zunächst etwas holprig. Es tauchen viele Namen und familiäre Zusammenhänge, sowie Dienstpersonal auf, die für mich zu Beginn schwer auseinanderzuhalten waren. Doch sobald sich die Verbindungen klarer herauskristallisieren, entfaltet sich eine vielschichtige und tief bewegende Geschichte. Die Protagonistin Charlotte ist eine sehr zugängliche Figur – sensibel, stark und gleichzeitig von einer inneren Zerrissenheit geprägt, die sie umso menschlicher macht. Während sie ihren Platz im Leben sucht und mit familiären Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen ringt, entspinnt sich eine Geschichte voller Geheimnisse, Dramatik und überraschenden Enthüllungen, durchaus mit krimihafter Spannung. Besonders gelungen ist die Darstellung der weiblichen Figuren, die sich durch Willensstärke und Tiefe auszeichnen.
Zum zweiten Band: „Die Rückkehr des Erben“
Im zweiten Teil der Saga begegnet man Charlotte Jahrzehnte später erneut – inzwischen Lady und Mutter einer blinden Tochter namens Elinor.
Die mittellose Marie bringt frischen Wind ins Haus und wird Mentorin für die rebellische Elinor.
Auch hier versteht es Vollkommer, Spannung und Gefühl in ein historisches Gewand zu kleiden.
Nicola Vollkommers Sprachstil ist ein großes Plus: bildhaft, atmosphärisch und klar. Sie versteht es, vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen, ohne Längen, sondern mit viel Gespür für Spannung und Charakterentwicklung. Besonders schön ist auch die dezente, aber spürbare Vermittlung biblischer Werte, die sich organisch in die Handlung einfügen, ohne aufdringlich zu wirken.
Fazit: „Die Cornwall-Saga“ ist ein berührendes und spannendes Leseerlebnis voller starker Frauenfiguren, historischer Tiefe und glaubensnaher Werte. Nachdem ich mich im ersten Band zurechtgefunden hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Umso schöner, dass es sich um einen Sammelband handelt – so konnte ich ohne Pause weiterlesen und die liebgewonnenen Figuren auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Kraftvolles, herausforderndes und ermutigendes Buch für die, die mehr über Gottes Gedanken zum Thema Freiheit erfahren möchten

Ausbrechen. Überwinden. Gestalten.
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„Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.“ Johannes 8 Vers 36 steht auf dem hinteren Cover des Buches von Elke Mölle. Ein Werk, das tief geht, herausfordert und ermutigt. Es ist ein geistliches ...

„Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.“ Johannes 8 Vers 36 steht auf dem hinteren Cover des Buches von Elke Mölle. Ein Werk, das tief geht, herausfordert und ermutigt. Es ist ein geistliches Arbeitsbuch für Menschen, die sich nicht mit einem oberflächlichen Glauben zufriedengeben wollen, sondern die wirklich mehr suchen.
Im Vorwort verweist die Autorin auf die gegenwärtige Weltlage – turbulent, beunruhigend, herausfordernd. Doch ihre Botschaft ist klar: Christen sind berufen, aus einer anderen Quelle zu leben. Wie der Baum aus Psalm 1, der am Wasser gepflanzt ist und daher auch in der Dürre grün bleibt, erinnert sie daran, dass wir an eine himmlische Versorgung angeschlossen sind, die unabhängig ist von äußeren Umständen. Aus dieser Perspektive heraus entwickelt sie eine kraftvolle geistliche Sichtweise auf Freiheit – eine Freiheit, die nicht von äußeren Bedingungen, sondern von der Wahrheit Jesu bestimmt wird.
Der Aufbau des Buches ist durchdacht und nachvollziehbar. Es beginnt mit dem Thema Ausbrechen -
aus limitierenden Glaubenssätzen, aus einer Opfermentalität, aus geistlichen Gefängnissen.
Schritt für Schritt führt Elke Mölle den Leser weiter zum Überwinden und schließlich zum Gestalten-
zu einem Leben, das geprägt ist von göttlicher Autorität, Identität und innerer Freiheit.
Was besonders heraussticht, ist die Verbindung von theologischer Tiefe mit praktischer Anwendung.
Immer wieder werden biblische Wahrheiten herangezogen und konkret auf das Leben übertragen.
Die Autorin bleibt dabei nicht theoretisch, sondern verknüpft ihre Gedanken mit eindrücklichen Beispielen. Reflektionsfragen helfen dem Leser über sein Leben nachzudenken und lassen das Gelesene noch persönlicher werden.
Stillistisch ist das Buch lebendig, zugänglich und tiefgründig. Elke Mölle spricht den Leser an, fordert heraus und begleitet zugleich einfühlsam durch den Prozess innerer Erneuerung. Ihre Sprache ist ermutigend und ehrlich – ohne fromme Floskeln, dafür mit echter Substanz.
Dieses Buch ist kein Schnellleser-Titel und keine „leichte Kost“. Es richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich selbst und ihr Leben im Licht von Gottes Wort zu reflektieren. Menschen, die aus alten Mustern ausbrechen und ihr Leben mit Gottes Hilfe gestalten wollen. Wer sich darauf einlässt, wird reich beschenkt – mit Klarheit, Erkenntnis und einem tieferen Verständnis echter Freiheit in Jesus.
Fazit: Ein kraftvolles, herausforderndes und ermutigendes Buch für alle, die Gott und seine Absichten zur Freiheit ernst nehmen. Ein absolut empfehlenswertes Arbeitsbuch für alle, die nicht nur hören, sondern auch handeln wollen.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Gelungenes Lesebuch für Kinder im 1./2. Schulj. über den Jünger Petrus

Petrus - Ein echt starker Jünger
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Mit dem Buch „Petrus – ein echt starker Jünger“ gelingt es der Autorin Juliane Jacobsen biblische Geschichten rund um den Jünger Petrus so lebendig, kindgerecht und zugänglich zu erzählen, dass Kinder ...

Mit dem Buch „Petrus – ein echt starker Jünger“ gelingt es der Autorin Juliane Jacobsen biblische Geschichten rund um den Jünger Petrus so lebendig, kindgerecht und zugänglich zu erzählen, dass Kinder ab dem 1. Schuljahr mit Freude lesen – oder gemeinsam mit ihren Eltern entdecken können, wie aus einem einfachen Fischer ein echter Freund von Jesus wird.
Schon auf den ersten Seiten begegnet der Leser einem neugierigen und mutigen Petrus, der begeistert ist, bzw. wird, als er Jesus zum ersten Mal trifft. Was folgt, ist eine Reise voller Wunder, Lchen, tiefer Freundschaft und auch schwierige Erlebnisse und Entscheidungen. Denn als es ernst wird, versagt Petrus. Doch die große Frage bleibt: Wird Jesus ihm trotzdem vergeben?

Das Besondere an diesem Buch ist die durchdachte Aufteilung: Längere Passagen sind für das Vorlesen gedacht, während markierte, größer gedruckte Zeilen von Leseanfängern selbst gelesen werden können. So entsteht ein Miteinander beim Lesen, das motiviert und das Selbstvertrauen stärken soll. Eine Extra-Übungsseite mit Erklärungen schwieriger, aber wichtiger Begriffe, runden das didaktische Konzept sinnvoll ab.
Die Geschichte ist in 16 übersichtliche Kapitel unterteilt, die sich gut einzeln oder als Gute-Nacht-Geschichten lesen lassen. Der Schreibstil ist durchweg einfach, freundlich und lebendig. Durch viele Dialoge fühlt sich das Geschehen nahbar und mitreißend an.
Ein besonderes Highlight sind die farbenfrohen, liebevollen Illustrationen von Guido Apel. Sie greifen den Text hervorragend auf, vermitteln eine warme Atmosphäre und helfen beim Verständnis. Die fröhliche, positive Grundstimmung des Buches trägt dazu bei, dass Kinder eine ermutigende Botschaft mitnehmen: Freundschaft, Vergebung und Vertrauen sind stark – auch wenn man mal einen Fehler macht.
Ganz am Ende des Buches findet sich ein QR-Code, mit dem Ausmalbilder heruntergeladen werden können. Eine schöne Ergänzung, die das Buch auch nach dem Lesen weiterwirken lässt.
Fazit: „Petrus – Ein echt starker Jünger“ ist ein rundum gelungenes Kinderbuch in der Reihe „Lies mit mir“, das biblisches Wissen mit positiver Lebenshaltung und Leseförderung verbindet. Ideal für Erstleser im 1. Und 2. Schuljahr – sowohl zum gemeinsamen Lesen als auch zum Selberlesen. Eine klare Empfehlung für alle, die Kindern auf liebevolle Weise den Glauben näherbringen möchten.

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