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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2025

Idyllisch und spannend

The Surf House
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Ich dachte beim Cover zuerst: „Oh, das wird ein entspannter leicht spannender Sommerroman mit Meer und Sonne.“ Aber nein – The Surf House ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, einer ...

Ich dachte beim Cover zuerst: „Oh, das wird ein entspannter leicht spannender Sommerroman mit Meer und Sonne.“ Aber nein – The Surf House ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, einer verschwundenen Frau und ziemlich vielen Fragezeichen.



Bea, die Hauptfigur, ist Model und irgendwie unzufrieden mit ihrem Leben. Durch einige unglückliche Umstände verliert sie ihren Pass und strandet in Mala – einem kleinen, abgelegenen Surfort. Dort kommt sie bei Marnie unter, einer Frau, die sie kaum kennt. Klingt erstmal nett, aber es dauert nicht lange, bis klar wird: In Mala ist nicht alles so idyllisch, wie es scheint.



Die Geschichte ist größtenteils richtig packend und unvorhersehbar. Ich habe mehrfach gedacht: „Okay, das habe ich jetzt echt nicht kommen sehen!“ Die Atmosphäre ist intensiv – manchmal sonnig und leicht, dann wieder beklemmend und düster. Die Figuren haben Tiefe, ihre Vergangenheit hängt wie ein Schatten über allem.



Was mir nicht ganz so gefallen hat: An ein paar Stellen gab’s Längen, wo ich das Gefühl hatte, es zieht sich etwas. Aber das wurde durch die Spannung und die überraschenden Wendungen wieder ausgeglichen.



Fazit:

The Surf House ist ein atmosphärischer Thriller mit Fernweh-Flair und Gänsehautmomenten. Kein reiner Wohlfühlroman – eher was für alle, die Spannung, Geheimnisse und starke weibliche Figuren mögen

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Ruhig und emotional

Picking Daisies on Sundays
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Picking Daisies on Sundays ist eine ruhige, emotionale Geschichte über verlorene Liebe, Verlust und Neuanfänge. Schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass dieses Buch nicht von großen Plottwists lebt, ...

Picking Daisies on Sundays ist eine ruhige, emotionale Geschichte über verlorene Liebe, Verlust und Neuanfänge. Schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass dieses Buch nicht von großen Plottwists lebt, sondern von seinen Emotionen und leisen Momenten.

Daisy war unsterblich in ihren besten Freund Levi verliebt. Nach vier Jahren Funkstille treffen die beiden wieder aufeinander, und Levi bittet sie, für die Hochzeit seiner Schwester seine Fake-Freundin zu spielen. Doch schnell stellt sich die Frage: Wird Daisy ihr Herz ein zweites Mal an ihn verlieren?

Daisy ist ein sehr sensibler und verletzter Charakter. Sie kämpft stark mit ihrer Vergangenheit und verarbeitet insbesondere den Verlust ihres Vaters. Teilweise konnte ich ihre Gefühle gut nachvollziehen, insgesamt blieb sie für mich jedoch oft schwer greifbar. Vor allem ihre Naivität und ihr bewusstes Wegsehen bei offensichtlichen Dingen haben mich stellenweise frustriert – so sehr, dass ich das Buch zwischendurch kurz zur Seite legen musste.

Die Beziehung zwischen Daisy und Levi steht klar im Mittelpunkt der Geschichte. Sie entwickelt sich ruhig und lebt von vielen unausgesprochenen Gefühlen. Levi ist dabei ein absoluter „Green Flag“-Charakter – verständnisvoll, geduldig und unterstützend. Die Anziehung zwischen den beiden ist deutlich spürbar, auch wenn vieles unausgesprochen bleibt.

Der Schreibstil ist bildhaft, emotional und sehr ruhig. Das Tempo ist eher langsam, wodurch man sich bewusst auf die Geschichte und die Gefühle einlassen muss.

Insgesamt ist es eine emotionale, ruhige Geschichte mit Tiefgang, die vor allem durch ihre Stimmung und Thematik überzeugt, auch wenn mich nicht alle Aspekte vollständig abholen konnten.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Urban Fantasy mit Potential

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Velvet wollte immer eine Hexe sein, doch das Schicksal hat andere Pläne und macht sie stattdessen zur Dämonenreiterin. Als ein magisches Virus die unsterblichen Götter bedroht, muss sie das Blut der sieben ...

Velvet wollte immer eine Hexe sein, doch das Schicksal hat andere Pläne und macht sie stattdessen zur Dämonenreiterin. Als ein magisches Virus die unsterblichen Götter bedroht, muss sie das Blut der sieben göttlichen Söhne besorgen – darunter auch Kashmere Sinclair, ihr Ex und der Mann, der ihr Herz gebrochen hat. Das sorgt nicht nur für jede Menge Spannung, sondern reißt auch alte Wunden auf.

Das Cover ist einfach wunderschön! Das Lila, der Wolkenkratzer in der Mitte – es hat mich sofort angesprochen. Und auch der Klappentext klang so spannend, dass ich richtig Lust auf eine Mischung aus Göttern, Dämonen und Magie hatte.

Die Geschichte liest sich flott und macht Spaß. Dippel schreibt locker und streut immer wieder humorvolle Momente ein. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Weltaufbau gewünscht, damit die Stadt, die Magie und die Regeln der Götter noch greifbarer werden.

Die Liebesgeschichte zwischen Velvet und Kashmere war für mich stellenweise schwer nachzuvollziehen. Viele ihrer Interaktionen haben mich genervt, vor allem Velvet. Ihre Charakterentwicklung war für mich noch nicht richtig spürbar, aber ich bin gespannt, wie sie sich im zweiten Band entwickelt.

Insgesamt hat mich das Buch trotzdem in die Geschichte hineingezogen, und ich bin neugierig, wie es weitergeht. Deshalb werde ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen. Für mich ist es ein solider Auftakt – 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Hübsches Cover, schwacher Inhalt

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Das Cover und der herbstlich gestaltete Farbschnitt sind wunderschön und vermitteln sofort das Gefühl, in eine gemütliche, romantische Herbstgeschichte mit Kürbissen, Wärme und Liebe einzutauchen. Genau ...

Das Cover und der herbstlich gestaltete Farbschnitt sind wunderschön und vermitteln sofort das Gefühl, in eine gemütliche, romantische Herbstgeschichte mit Kürbissen, Wärme und Liebe einzutauchen. Genau das habe ich mir erhofft, als ich das Buch zur Hand nahm.

Leider sah die Realität anders aus.
Die Handlung dreht sich um Sadie, die in ihren Heimatort zurückkehrt, um ihren Vater, in dessen Abwesenheit, auf der Farm zu unterstützen und beim großen Kürbiswiegen anzutreten. Was zunächst vielversprechend klang, entpuppt sich im Verlauf jedoch als wenig überzeugend: Missgeschicke und Schicksalsschläge reihen sich aneinander, ohne dass die Geschichte wirklich an Tiefe oder Spannung gewinnt.

Obwohl Klappentext und Leseprobe vielversprechend wirkten, empfand ich die Handlung als eintönig. Die Charaktere entwickeln sich kaum, und auch die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkt blass und ermüdend. Besonders störend fand ich die Darstellung der Liebesszenen: Sie sind sehr vulgär beschrieben, erscheinen oft unpassend zum Handlungszeitpunkt und nehmen einen so großen Raum ein, dass die eigentliche Story fast komplett in den Hintergrund gedrängt wird.

Fazit:
Trotz wunderschöner Aufmachung konnte mich der Inhalt leider gar nicht überzeugen. Die Geschichte verliert sich in oberflächlichen Beschreibungen und zu häufigen, unpassend eingebauten Sexszenen, während Charakterentwicklung und Storyline auf der Strecke bleiben. Für mich leider keine Empfehlung – daher vergebe ich nur 1 von 5 Sternen

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