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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2025

Interessant, wendungsreich, mitreißend

Holmes & Moriarty
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George Reynolds, ein Schauspieler, bittet Holmes um Hilfe, kann er sich doch nicht erklären, warum jeden Abend das gleiche Publikum, allerdings stets in anderer Verkleidung, in seinen Vorstellungen ...




George Reynolds, ein Schauspieler, bittet Holmes um Hilfe, kann er sich doch nicht erklären, warum jeden Abend das gleiche Publikum, allerdings stets in anderer Verkleidung, in seinen Vorstellungen weilt. Beinahe zeitgleich wird Moriarty der Mord an einem Bandenführer zur Last gelegt. Ein Zufall...? Sowohl Holmes und sein Freund Watson als auch Moriarty und seine „rechte Hand“ Moran beschließen den beiden Angelegenheiten gemeinsam auf den Grund zu gehen. Doch können sie einander vertrauen? Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt...

Der Autor lässt seine Geschichte nun von Watson und Moran erzählen. Dabei nimmt er den Leser auf eine abenteuerliche Jagd mit, die von London über Cambridge und Exeter bis in die Schweizer Alpen verläuft und die mit Gefahren und weiteren Verbrechen einhergeht, jedoch auch schockierende Wahrheiten ans Licht bringen wird. Die wendungsreiche Handlung ist dabei schön kniffelig, genau so, wie ein fesselndes Holmes-Abenteuer eben sein sollte. Die Beschreibungen des viktorianischen London oder des geheimnisumwitterten Berghotels in der Schweiz, sowie die Umgangsformen der Hauptprotagonisten passen zur Handlungszeit und sorgen damit für die richtige Stimmung.

Die wohl beiden bekanntesten Gegenspieler der Kriminalliteratur hier gemeinsam in Aktion zu erleben ist neu, spannend und mitreißend erzählt. Wie dieses Holmes-Abenteuer endet und letztlich alle Handlungsfäden hier verknüpft werden, ist es wert gelesen zu werden.


Veröffentlicht am 10.08.2025

Klassiker der amerikanischen Literatur

Gatsby / Der große Gatsby
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Auch ein Jahrhundert nach seiner Erstveröffentlichung hat „Der große Gatsby“ nichts von seinem Unterhaltungswert verloren.

Gatsby ist ein durch dubiose Geschäfte zum Millionär gewordener Lebemann, ...




Auch ein Jahrhundert nach seiner Erstveröffentlichung hat „Der große Gatsby“ nichts von seinem Unterhaltungswert verloren.

Gatsby ist ein durch dubiose Geschäfte zum Millionär gewordener Lebemann, der im New York der 1920er Jahre seinen Reichtum durch legendäre Parties zur Schau stellt. Niemand ahnt was wirklich hinter all den rauschenden Festen steckt. Der Autor schickt den Leser Seite um Seite auf die Suche nach der Antwort und man wartet dabei gespannt auf die große Auflösung. Das ist eigentlich auch schon das Spannendste an diesem Klassiker, denn die Handlung plätschert eher seicht dahin und hat aus meiner Sicht auch leider kein wirklich zufriedenstellendes Ende. Trotz allem lässt sich aber dieser Roman gut lesen und entführt einen in eine aufsehenerregende Epoche.

Fazit: „Der große Gatsby“ ist die Darstellung eines Mannes, der mittels ausschweifender Feste seine verlorene Liebe zurückerobern will und erkennen muss, dass man gerade das auf diese Weise nicht erkaufen kann. Es ist eine zeitlose Geschichte, die auch heute noch zu unterhalten vermag, und die ich hiermit gern empfehle.


Veröffentlicht am 28.06.2025

Kurzweilige Unterhaltung

Hamish Macbeth geht den Dingen auf den Grund
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Eine weitere, heitere CosyCrime-Geschichte mit Hamish McBeth, dem pfiffigen Dorfpolizisten aus den Highlands.

Diesmal hat Hamish wirklich einiges zu tun und auch für ihn selbst wird es äußerst brenzlig. ...




Eine weitere, heitere CosyCrime-Geschichte mit Hamish McBeth, dem pfiffigen Dorfpolizisten aus den Highlands.

Diesmal hat Hamish wirklich einiges zu tun und auch für ihn selbst wird es äußerst brenzlig. Aber Hamish wäre nicht Hamish, wenn er nicht für anfallende (private) Probleme Lösungen und für kriminelle Aktivitäten ein Näschen für die Ermittlungen hätte. Und so verfolgt man auch hier einmal mehr, mit wie viel Geschick sich Hamish auch den schlimmsten Begebenheiten mit Scharfsinn und Witz stellt und heil aus so manch kniffliger Situation kommt.

Auch Teil 18 hält wieder kurzweilige Unterhaltung bereit. Ich empfehle das Buch deshalb auch gern weiter.


Veröffentlicht am 28.06.2025

Ein Mädchen findet ihren Weg

October, October
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Hier wird die Geschichte eines Mädchens erzählt, das weit ab von Stadt und Dorf lebt. Gemeinsam mit ihrem Vater hat sie ihr zuhause im Wald und fühlt sich hier geborgen und geliebt. Doch eines Tages ...




Hier wird die Geschichte eines Mädchens erzählt, das weit ab von Stadt und Dorf lebt. Gemeinsam mit ihrem Vater hat sie ihr zuhause im Wald und fühlt sich hier geborgen und geliebt. Doch eines Tages meint es das Schicksal nicht gut mit ihr. Von jetzt auf gleich wird sie gezwungen in der Großstadt bei ihrer Mutter zu leben. Das stürzt October in einen Strudel von Emotionen, kennt sie sich doch hier nicht aus und verweigert sich allem und jedem. Doch nach und nach beginnt sie sich die neue Welt zu eigen zu machen und lernt die Dinge die sie anfänglich hasste allmählich zu mögen. So bekommt auch London langsam Farbe, genau wie ihr geliebter Wald und ist nicht weiter nur ein grauer unnatürlicher Ort. Denn wie October später feststellt, laufen nicht alle Dinge so wie man es sich wünscht, man muss mit den Gegebenheiten zu leben lernen und das Beste daraus machen. Diese Botschaft und die Entwicklung der Figuren und die Themen die hier angesprochen werden ergeben eine herzerwärmende Geschichte, die wir gern weiterempfehlen möchten.


Veröffentlicht am 19.06.2025

Fesselnder, kurzweiliger Roman

Haus Waldesruh
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Der Klappentext bezeichnet diesen Roman als ein Kammerspiel und das trifft es wirklich sehr gut. Die Handlung spielt in einem abgelegenen Jagdhaus, dem Haus Waldesruh, in dem sich die einstigen Klassenkameraden ...




Der Klappentext bezeichnet diesen Roman als ein Kammerspiel und das trifft es wirklich sehr gut. Die Handlung spielt in einem abgelegenen Jagdhaus, dem Haus Waldesruh, in dem sich die einstigen Klassenkameraden Marco, Anna, Lea und Ferdinand nach 15 Jahren wieder zusammenfinden. Nur einer fehlt in dieser Runde – Max, der sich vor so vielen Jahren das Leben nahm. Nach anfänglicher Wiedersehensfreude kippt Stunde um Stunde die Stimmung immer mehr und man ahnt als Leser ziemlich früh, dass hier noch sehr viel im Argen liegt, was einer Aufarbeitung harrt.

Mit „Haus Waldesruh“ hat David Krems einen Roman geschrieben, der eine durchweg fesselnde und spannungsgeladene Handlung hat. Die bedrückende Atmosphäre im und um das Haus wird mit jeder Seite spürbarer. Die unterschiedlichen, gut gezeichneten Charaktere wirken authentisch, so dass durch sie die Handlung überzeugend getragen wird. Der Schreib- und Erzählstil ist eingängig und mitreißend, so dass man das mit ca. 230 Seiten umfassende Buch durchaus in einem Rutsch lesen kann.

Fazit: Ein kurzweiliger Roman, der zwar stellenweise vorhersehbar ist, aber dank des Settings, der Beschreibungen der intensiven, wechselhaften Stimmungen und der realistisch gezeichneten Charaktere zu fesseln vermag.