Der "Krimi-Club" on Tour
Juwelenraub im SchneepalastLibby Andersch und ihr Krimi-Club ermitteln im Cold Case der ausgeraubten und ermordeten Nina Kandinsky. Dafür fahren sie nach Gstaad, wo im Palace-Hotel ein Teil der britischen Kronjuwelen ausgestellt ...
Libby Andersch und ihr Krimi-Club ermitteln im Cold Case der ausgeraubten und ermordeten Nina Kandinsky. Dafür fahren sie nach Gstaad, wo im Palace-Hotel ein Teil der britischen Kronjuwelen ausgestellt wird. Aber dabei bleibt es nicht…
Auf dem Cover von „Juwelenraub im Schneepalast“ sieht man ein liebevoll gezeichnetes, vornehm aussehendes Hotel vor verschneiter Kulisse. Es sieht gemütlich und harmlos aus, sehr einladend. Für die Authentizität wäre es perfekt gewesen, wenn, wie im Buch beschrieben, neben der Schweizer Fahne auch der Union Jack geflattert hätte.
Dies war mein erstes Buch von Gabriela Kasperski, die anderen Fälle von Libby Andersch kannte ich bisher nicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar, so dass ich direkt in der Geschichte drin war. Libby Andersch erinnert mich an Agatha Christies „Miss Marple“, ebenfalls eine ältere Dame, der es immer wieder gelingt, sich unauffällig zu verhalten und durch Beobachtungen und Kombinationsgabe in Bereiche zu gelangen, die für andere nicht erreichbar sind. Ob es realistisch ist, dass die Kinder eines britischen Premierministers spontan mit einem anderen Kind Freundschaft schließen und diesen mit Anhang direkt in die Suite lassen, sei dahingestellt, aber Gabriela Kasperski verweist ja darauf, dass es sich um Fiktion handelt und nicht um eine wahre Geschichte. Als "Nichtschweizer" kannte ich einige Begriffe nicht, durchs Nachschlagen habe ich wieder etwas gelernt und konnte die offenen Fragen klären. Die Querverweise zu den vorigen Büchern haben mich auf jeden Fall auf die anderen Fälle neugierig gemacht und laden dadurch „Uneingeweihte“ wie mich ein, auch diese Bücher zu lesen.