Leider enttäuschend!
Das kristallene TestamentDas kristallene Testament konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt konnten mich weder die spannenden Teile noch die Liebesgeschichte fesseln und berühren.
Meiner Meinung nach kam die Liebesgeschichte ...
Das kristallene Testament konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt konnten mich weder die spannenden Teile noch die Liebesgeschichte fesseln und berühren.
Meiner Meinung nach kam die Liebesgeschichte viel zu kurz. Natürlich sollte darauf nicht der Fokus liegen, trotzdem habe ich weder die Entwicklung von der sexuellen Anziehung hin zum Verliebtsein nachempfinden können, noch gab es in der Beziehung Probleme oder Rückschritte, die mich hätten fesseln können.
Und auch der Rest der Geschichte konnte mich leider nicht „catchen“.
Es kam einfach keine Spannung auf, nicht zuletzt weil es mir viel zu einfach erschien, den jeweils nächsten Ort zu finden. Beim Auffinden der Schädel hatte ich dann mit einer insgesamt realistischen Geschichte mit mythischen Elementen und vielleicht auch etwas Indiana Jones Vibes gerechnet. Stattdessen wurde es für mich leider viel zu unrealistisch, was meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen hat. Deshalb habe ich leider viel zu oft bloß den Kopf geschüttelt, statt mich gefesselt zu fühlen. Dadurch hat es mir auch an spannenden Plottwists gefehlt, zu vorhersehbar war auch, wer der "Böse" ist.
Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin, er war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zu Beginn fand ich es sehr erfrischend, dass es keine Ich-Perspektive gab, sondern einen scheinbar allwissenden Erzähler, der Einblicke in alle Charaktere hatte. Mit dem Fortgang der Geschichte fiel es mir dadurch aber immer schwerer, mich in die Protagonistin hineinzuversetzen, weil so für mich zu wenig ihrer Emotionen bei mir ankamen.
Fazit: Eine Geschichte, die sich ganz anders entwickelt hat, als ich es mir zu Anfang vorgestellt hatte und die mich leider weder auf der Spannungs- noch auf der Gefühlsebene überzeugen konnte.