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Veröffentlicht am 22.06.2025

Leider enttäuschend!

Das kristallene Testament
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Das kristallene Testament konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt konnten mich weder die spannenden Teile noch die Liebesgeschichte fesseln und berühren.

Meiner Meinung nach kam die Liebesgeschichte ...

Das kristallene Testament konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt konnten mich weder die spannenden Teile noch die Liebesgeschichte fesseln und berühren.

Meiner Meinung nach kam die Liebesgeschichte viel zu kurz. Natürlich sollte darauf nicht der Fokus liegen, trotzdem habe ich weder die Entwicklung von der sexuellen Anziehung hin zum Verliebtsein nachempfinden können, noch gab es in der Beziehung Probleme oder Rückschritte, die mich hätten fesseln können.

Und auch der Rest der Geschichte konnte mich leider nicht „catchen“.
Es kam einfach keine Spannung auf, nicht zuletzt weil es mir viel zu einfach erschien, den jeweils nächsten Ort zu finden. Beim Auffinden der Schädel hatte ich dann mit einer insgesamt realistischen Geschichte mit mythischen Elementen und vielleicht auch etwas Indiana Jones Vibes gerechnet. Stattdessen wurde es für mich leider viel zu unrealistisch, was meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen hat. Deshalb habe ich leider viel zu oft bloß den Kopf geschüttelt, statt mich gefesselt zu fühlen. Dadurch hat es mir auch an spannenden Plottwists gefehlt, zu vorhersehbar war auch, wer der "Böse" ist.

Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin, er war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zu Beginn fand ich es sehr erfrischend, dass es keine Ich-Perspektive gab, sondern einen scheinbar allwissenden Erzähler, der Einblicke in alle Charaktere hatte. Mit dem Fortgang der Geschichte fiel es mir dadurch aber immer schwerer, mich in die Protagonistin hineinzuversetzen, weil so für mich zu wenig ihrer Emotionen bei mir ankamen.

Fazit: Eine Geschichte, die sich ganz anders entwickelt hat, als ich es mir zu Anfang vorgestellt hatte und die mich leider weder auf der Spannungs- noch auf der Gefühlsebene überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Leider enttäuschend

Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter
4

Maybe this year konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich habe eine romantische Liebesgeschichte mit einem schönen winterlich-weihnachtlichen ...

Maybe this year konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich habe eine romantische Liebesgeschichte mit einem schönen winterlich-weihnachtlichen Setting erwartet, was allerdings nicht erfüllt wurde.
Insgesamt hat sich das Buch für mich vielmehr wie eine Nacherzählung als eine romantische Liebesgeschichte angefühlt.

Ich habe weder Emotionen noch Romantik gespürt. Ohne das Ende vorwegzunehmen: Ich habe weder zwischen Norah und Andrew noch zwischen Norah und Joe eine Verbindung gespürt. Es gab weder eine Anziehung, noch eine authentische Gefühlsentwicklung. Die verschiedenen Wandlungen ihrer Gefühle kamen für mich immer völlig unerwartet und plötzlich, ohne dass sie sich in einem passenden Tempo aufgebaut hätten, weshalb ich sie nicht nachempfinden konnte.
Bloß der erste Teil der Szene unter der Uhr konnte mich überzeugen und ist mir als süße und gefühlvolle Szene in Erinnerung geblieben.

Außerdem hatte das Buch für mich viele Längen.
Zum einen dadurch, dass die Geschichte sehr vergangenheitslastig war. Viele Geschehnisse in der Vergangenheit wurden sehr ausführlich beschrieben, obwohl ich sie für die Geschichte nicht wirklich relevant fand. Außerdem wurden die Rückblicke so in den Fließtext eingebaut, dass es oft schwierig war, sich zu orientieren, ob man gerade in der Vergangenheit oder Gegenwart ist.
Und zum anderen ist aber auch in der Gegenwart nicht viel passiert, weshalb bei mir keine Spannung aufkam.

Fazit: Leider enttäuschend, es fehlt sowohl an Spannung als auch an Romantik; eine Geschichte, deren Idee großes Potenzial hatte, das aber nicht ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Leider etwas enttäuschend

In fünf Jahren
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Es ist mir wirklich schwer gefallen, diese Rezension zu schreiben. Einerseits weil mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen konnte und andererseits weil man so gut wie nichts über die Geschichte ...

Es ist mir wirklich schwer gefallen, diese Rezension zu schreiben. Einerseits weil mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen konnte und andererseits weil man so gut wie nichts über die Geschichte erzählen kann, das andere Leser nicht massiv spoilern würde.

Es geht in dem Buch um Dannie, für die nur ihr perfekt durchdachter Lebensplan zählt. Dieser wird allerdings gehörig auf den Kopf gestellt, als sie bei ihrem Verlobten einschläft und fünf Jahre später bei einem anderen Mann erwacht, bis sie dann nach einigen Minuten wieder in der Gegenwart landet. Daraufhin hat man das Gefühl, als würde sie ihr Leben pausieren, bis sie dann auf den Mann aus ihrem Traum trifft.

Und an dieser Stelle kann ich schon gar nichts mehr verraten, denn die weitere Geschichte entwickelte sich völlig anders, als ich es erwartet hatte, deshalb würde alles, was ich zum Inhalt sagen könnte, euch spoilern.

Das ist auch gleich einer der Hauptgründe, warum ich leider nur 3 Sterne vergeben habe. Ich hatte mit einer Liebesgeschichte mit einem besonderen Twist durch den Zeitsprung gerechnet, das Buch hat sich aber völlig anders entwickelt.
Was auch nicht zwingend ein Problem gewesen wäre, wenn die völlig andere Geschichte mich trotzdem gecatcht hätte.
Allerdings war die Story schon zu Beginn recht langatmig und es kamen nicht wirklich Gefühle rüber zwischen Dannie und ihrem Verlobten.
Und sobald Aaron (der Mann aus ihrem Traum) auftaucht, rechnet man damit, dass jetzt die Liebesgeschichte beginnt. Allerdings startet hier nicht nur nicht die Liebesgeschichte, sondern auch sonst kommt jetzt nicht der erwartete Knall oder überhaupt irgendetwas, das mich in den Bann gezogen hätte.

Es geht viel um ihre beste Freundin Bella und die Beziehung von Bella und Dannie. Dieser Aspekt hat mich auch berührt, allerdings sind gleichzeitig Dannies Verlobter und Aaron viel zu kurz gekommen. Beide Charaktere sind blass und farblos geblieben und in keiner der Beziehungen habe ich Gefühle gespürt. Insbesondere zwischen Dannie und Aaron gab es dann plötzlich eine Anziehung, die aber bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht spürbar war, die nicht entwickelt wurde, sondern dann plötzlich einfach da war.

Deshalb konnte ich mich leider weder in die Charaktere hineinversetzen, noch konnte mich die Storyline wirklich überzeugen.

Fazit: Ein völlig anderes Buch als erwartet. Zwar eine Geschichte mit Potenzial, das allerdings meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde.

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