Profilbild von Lilli33

Lilli33

Lesejury Star
online

Lilli33 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lilli33 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Klasse Anfang, kann das Niveau aber nicht halten

Young World - Die Clans von New York
0

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (22. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423761215
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Originaltitel: The Young World
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (22. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423761215
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Originaltitel: The Young World
Preis: 18,95 €

Klasse Anfang, kann das Niveau aber nicht halten

Inhalt:

New York, in naher Zukunft. Es ist etwa zwei Jahre her, dass eine Seuche die Menschheit stark dezimierte. Erwachsene und kleine Kinder fielen ihr zum Opfer, nur Jugendliche überlebten. Doch sobald sie erwachsen sind, werden auch sie sterben.

Die meisten Jugendlichen von New York haben sich in Clans organisiert. Jefferson und seine Freunde gehören zum Clan vom Washington Square. Als sie Kenntnis davon erlangen, dass sie irgendwo im Norden von New York einen Hinweis auf mögliche Hilfe erhalten könnten, machen sie sich zu fünft auf die abenteuerliche Reise.


Meine Meinung:
Der Anfang des Buches ist wirklich toll. Der Autor wirft uns gleich mitten in die Handlung, eine Auseinandersetzung zwischen zwei Clans. Kurz darauf stirbt der Anführer des einen Clans, es muss ein Nachfolger her. So wird man perfekt in diese postapokalyptische Welt eingeführt und kann sich schnell ein Bild davon machen. Die Spannung ist anfangs sehr hoch, leider flacht der Spannungsbogen aber immer mehr ab. Der Adrenalinspiegel steigt später nur noch aufgrund in meinen Augen sinnloser blutiger Kämpfe, von denen es leider viel zu viele gibt. Auch manche Szenen und Beschreibungen waren mir einfach zu langatmig. Außerdem ging mir mit der Zeit die Bezeichnung „Das, Was Passiert Ist“ ziemlich auf die Nerven. Warum muss man das in Harry-Potter-Manier ausdrücken? Warum kann man nicht einfach „die Seuche“ oder „die Katastrophe“ sagen?

Gut gefallen hat mir die Zusammensetzung unserer kleinen „Reisegruppe“. Es sind ganz verschiedene Charaktere, somit dürfte für jeden Leser eine Identifikationsfigur dabei sein. Hier hat mich nur gestört, dass in einer einzigen Figur sämtliche Quoten erfüllt wurden: Peter ist ein christlicher, homosexueller Afroamerikaner. Das schien mir etwas zu dick aufgetragen.

Chris Weitz ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent (z.B. „About a Boy“, „Der goldene Kompass“, „New Moon“). Ich finde, das merkt man auch seinem Debütroman „Young World. Die Clans von New York“ stark an. Auf mich wirkte das Buch von Anfang an wie ein Film bzw. so, als hätte der Autor immer im Hinterkopf, wie sich eine Szene publikumswirksam verfilmen lässt. Das ist ja per se nicht unbedingt schlecht, wirft es doch auch das Kopfkino an, was ich eigentlich sehr gerne mag. Hier ist es nur leider so, dass dabei viele Emotionen auf der Strecke bleiben. Die Liebesgeschichte zwischen Jefferson und Donna schien mir zum Beispiel wie aus dem Hut gezaubert. Es war nicht wirklich nachvollziehbar, worin die Anziehung zwischen den beiden besteht und wie sie sich entwickelt hat. Ziemlich enttäuschend fand ich auch die Lösung gegen Schluss des Buches. Hier fehlt mir jeder Erklärungsversuch, alles geht schnell und einfach.

Erzählt wird die Geschichte von zwei Ich-Erzählern im Wechsel. Dabei sind die jeweiligen Kapitel entweder mit „Jefferson“ oder „Donna“ überschrieben. Außerdem ist beiden Protagonisten ein anderes Schriftbild zugeordnet, sodass man sie gut unterscheiden kann. Anfangs ist auch der Sprachstil von beiden verschieden. Jefferson drückt sich wesentlich gewählter aus, während Donna schon fast mit Gossensprache daherkommt. Im Lauf des Buches wird dieser Unterschied allerdings verwischt. Nur eines bleibt: Wenn Donna Dialoge nacherzählt, liest sich das wie ein Drehbuch.

Brainbox: „Mit einem Cocktail dürfte die Sache …“
Ich: „Klappe, Brainbox. Du weißt, was ich meine.“
Jefferson: „Wenn wir gar nichts unternehmen, wird alles nur noch schlimmer.“
Ich: „Was soll das denn heißen? Wie kann es denn noch schlimmer werden?“ (S. 150)


Positiv anzumerken ist die ab und zu durchblitzende Gesellschaftskritik, die man teils direkt, teils zwischen den Zeilen lesen kann. Zwar habe ich das Buch ganz gern gelesen, und es hat auch wirklich sehr gute Ansätze, trotzdem konnte es mich im Ganzen nicht überzeugen. In den Folgebänden hat der Autor viele Möglichkeiten, das wiedergutzumachen.

Die Reihe:
1. Die Clans von New York
2. Nach dem Ende

★★★☆☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

SF-Roman für Jugendliche

JUMP
0

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (21. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421586
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: RUSH – The Game: Book 1
Preis: ...

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (21. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421586
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: RUSH – The Game: Book 1
Preis: 14,99 €
auch als E-Book erhältlich

SF-Roman für Jugendliche

Inhalt:

Miki Jones hat einen schweren Unfall. Sie merkt noch, wie das Leben aus ihr herausfließt – dann ist alles schwarz. Bis sie völlig gesund inmitten einiger anderer Jugendlicher wieder aufwacht. Plötzlich befindet sie sich in einer Art Computerspiel. Die Jugendlichen müssen gegen Außerirdische kämpfen.

Meine Meinung:
MIki war mir gleich sympathisch und bleibt es auch bis zum Schluss. Gut fand ich, dass andere Figuren recht mysteriös erscheinen und man sie nicht durchschaut. Ein paar mehr Hintergründe, was das Ganze soll, wären aber schon angebracht gewesen.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, das Buch ist locker zu lesen. Leider kommt die Handlung etwas schleppend in Gang, entsprechend wenig Spannung findet sich anfangs. Am Ende dreht die Autorin dann aber richtig auf, was mich nun dem 2. Band „Run!“ entgegenfiebern lässt, in der Hoffnung, dass es dort dann gleich von Anfang an zur Sache geht.

Die Reihe „Das Spiel“:
1. JUMP
2. RUN!
3. KILL

★★★☆☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der kurze Nachlass einer talentierten Jungautorin

Das Gegenteil von Einsamkeit
0

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 3 (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3100022769
Originaltitel: The Opposite of Loneliness

Der kurze Nachlass einer talentierten Jungautorin

Marina ...

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 3 (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3100022769
Originaltitel: The Opposite of Loneliness

Der kurze Nachlass einer talentierten Jungautorin

Marina Keegan starb 5 Tage nach ihrem Yale-Abschluss im Alter von nur 22 Jahren bei einem Autounfall. Das vorliegende Buch umfasst eine lose Sammlung ihrer Texte – Kurzgeschichten und Essays – die nach ihrem Tod zusammengestellt wurden. Es handelt sich dabei um Texte, die sie während und für ihr Studium geschrieben hat. Sie handeln von allen möglichen Themen. Zwei Dinge ziehen sich aber wie ein roter Faden durch alle Kapitel: zwischenmenschliche Beziehungen und das Sterben. Ob sich Marina vornehmlich mit dem Sterben befasst hat oder ob die Texte bewusst so ausgewählt wurden, entzieht sich leider meiner Kenntnis.


Die Geschichten lassen durchaus erkennen, dass Marina Keegan Talent zum Schreiben hatte. Für ihre 22 Jahre bringt sie außergewöhnlich viel an Erfahrung auf den verschiedensten Gebieten mit ein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist eindringlich und bewegend. Doch die Handlung der meisten Kurzgeschichten konnte mich nicht überzeugen. Zum Teil erschienen sie mir unfertig.

Ich bin überzeugt, dass um dieses Buch nur deshalb ein solcher Hype entstanden ist, weil Marina unglücklicherweise nicht mehr lebt. Anderenfalls hätte man wohl ihren ersten Roman abgewartet und die kurzen Texte in der Schublade gelassen. Einen Roman dieser Autorin hätte ich allerdings gerne gelesen, er hätte interessant werden können.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Psychologischer Spannungsroman mit zähem Anfang

Dark Memories - Nichts ist je vergessen
0

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz (23. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651025424
Originaltitel: All Is Not Forgotten
Preis: 14,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Psychologischer ...

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz (23. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651025424
Originaltitel: All Is Not Forgotten
Preis: 14,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Psychologischer Spannungsroman mit zähem Anfang

Inhalt:

Die 15-jährige Jenny wird während einer Party brutal vergewaltigt und verletzt. Um ihr das Trauma zu ersparen, wird ihr medikamentös die Erinnerung an das schreckliche Ereignis genommen, und damit die Möglichkeit, das Geschehene zu verarbeiten und den Täter zu überführen.

Als sie nicht mehr alleine klarkommt, beginnt sie endlich eine Therapie bei dem Psychiater Alan Forrester, der mit Jenny zusammen Stück für Stück die Erinnerungen wieder ans Tageslicht bringen will.


Meine Meinung:
„Dark Memories. Nichts ist je vergessen“ ist der Debütroman von Wendy Walker. Er wird vom Verlag als „Thriller des Jahres“ angepriesen und von verschiedenen Personen hoch gelobt. Angeblich stellt der Roman „alles in den Schatten“ und „Alles andere können Sie vergessen“. Vielleicht hat dies meine Erwartungen hochgeschraubt und letztendlich enttäuscht.

Ich würde diesen Roman keinesfalls als Thriller bezeichnen – dafür fehlen praktisch sämtliche Merkmale eines Thrillers, allen voran über weite Strecken die Spannung. Vielleicht kann man am ehesten von einem psychologischen Spannungsroman sprechen. Denn es geht hier um die psychologische Entwicklung einer Person, und dabei handelt es sich nicht um Jenny, auch wenn sie im Mittelpunkt der Ereignisse steht.

Ich fand die erste Hälfte des Buches zwar vom Inhalt her ein klein wenig interessant, aber die ausschweifende Art des Erzählers langweilte mich nur. Wendy Walker hat sich nämlich für einen ganz besonderen Erzählstil entschieden. Der Ich-Erzähler ist der Psychiater Alan, der Jenny sowie ihre Eltern Charlotte und Tom therapiert. Durch ihn erfahren wir kleine Häppchen der Geschichte, vieles aus zweiter Hand und nur so viel, wie er im Moment preiszugeben bereit ist. Dabei legt er ein großes manipulatives Geschick an den Tag, sowohl was seine Patienten als auch was die Leser angeht. Diese werden übrigens immer wieder direkt angesprochen:

„Blicken Sie sich um. Jeder, den Sie sehen, wird in hundert Jahren tot sein. Sie. Ihr Ehepartner. Ihr Kind. Ihre Freunde. Die Menschen, die Sie lieben. Die Menschen, die Sie hassen.“ (S. 292)

Trotzdem wirken Alan und das, was er berichtet, sehr distanziert. Ich konnte weder zu ihm noch zu den anderen Charakteren eine Nähe aufbauen. Nicht einmal die detailliert beschriebene Vergewaltigung löste große Emotionen in mir aus. Es erschien mir einfach so unwirklich und fern.

Etwa ab der Hälfte kommt endlich Leben in die Handlung, und damit auch ein bisschen Spannung. Wer bis dahin noch nicht abgebrochen hat, wird durch eine recht gut durchdachte und komplex konstruierte Geschichte belohnt. Es werden Verdächtige aufgefahren und Zweifel gesät. Und immer wieder gibt Alan uns kleine Hinweise auf eine nahende Katastrophe, gerade so viel, dass man endlich wissen möchte, wie die Sache ausgeht, ob Jenny ihre Erinnerungen in vollem Maß wiedererlangt und wer der Täter ist.

Der Schluss konnte mich dann zwar einigermaßen befriedigen, aber nicht begeistern. Wendy Walker hat mich überrascht, doch die Erklärungen dafür waren mir etwas zu dünn.

Fazit:
Nach einer anfänglichen Durststrecke mausert sich der Roman zu einer einigermaßen spannenden Geschichte, die ich insgesamt nicht als Zeitverschwendung ansehen würde, weil sie einem Stoff zum Nachdenken gibt, aber den hohen Erwartungen, die die Werbung für das Buch evoziert, kann es nicht gerecht werden.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gewöhnungsbedürftig

Das Jahr, in dem ich dich traf
0

Broschiert: 384 Seiten
Preis: 14,99 €
Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 3 (12. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3810501530
Originaltitel: The Year I Met You

Gewöhnungsbedürftig

Inhalt:
Jasmine ...

Broschiert: 384 Seiten
Preis: 14,99 €
Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 3 (12. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3810501530
Originaltitel: The Year I Met You

Gewöhnungsbedürftig

Inhalt:

Jasmine ist in ihrem Beruf sehr erfolgreich, fast ein Workoholic, Sie ist 33, als sie ihren Job verliert und von heute auf morgen nichts mehr zu tun hat. Damit passt sie plötzlich wunderbar in ihre Straße, in der sonst nur gutbürgerliche Rentner wohnen, und der Nachbar gegenüber, Matt, ein Radiomoderator, den Jasmine auf den Tod nicht ausstehen kann. So beginnt sie, ihn zu beobachten, vor allem nachts, wenn er mal wieder besoffen randaliert. Ganz langsam entwickelt sich eine seltsame Beziehung zwischen den beiden Außenseitern, die sie beide voranbringen wird.


Meine Meinung:
Die meisten Romane von Cecelia Ahern mochte ich wirklich sehr. Aber von „Das Jahr, in dem ich dich traf“ bin ich leider enttäuscht. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi. Es gibt endlose Wiederholungen. Dabei habe ich wohl das meiste schon beim ersten Mal kapiert. Die Ich-Erzählerin Jasmine fand ich fast durchgehend nervig und unsympathisch. So was Arrogantes und Unreifes habe ich selten erlebt. Matt wirkt zwar auch nicht besonders sympathisch, aber die Psychospielchen, die er mit Jasmine treibt, sind ganz amüsant.

Jasmine wird für ein Jahr freigestellt, damit sie nicht für die Konkurrenz arbeiten kann. Gardening Leave nennt sich das. Zwar hat es mit Gärtnern nichts direkt zu tun, doch Jasmine nutzt die Zeit, um endlich einen Garten um ihr Haus herum anzulegen. Diesen kann man sich auch wirklich gut vorstellen, so detailliert, wie er zu allen Jahreszeiten beschrieben wird. Nur ist das eigentlich nicht das, was ich von diesem Roman erwartete.

Eine kleine Liebesgeschichte ist auch noch eingebaut, doch läuft sie dermaßen nebenher, dass es besser gewesen wäre, auf sie zu verzichten. Die Gefühle kamen bei mir überhaupt nicht an.

Ich kam mir während des Lesens aber sowieso sehr distanziert und ausgeschlossen vor. Denn Jasmine erzählt die Geschichte nicht mir, sondern Matt, den sie immer wieder mit „Sie“ anspricht. Das ist äußerst gewöhnungsbedürftig und hat mir gar nicht gefallen.

Sie verschwinden hinter dem Haus, und ich höre Sie, bevor ich Sie sehe. Als Sie wieder auftauchen, zerren Sie einen großen Holztisch für sechs Personen hinter sich her übers Gras. (S. 68)

Es gibt zwei Lichtblicke in diesem Roman. Das ist zum Einen Jasmines große Schwester, die ein ganz besonderer Mensch ist. Ihre Auftritte konnten mir praktisch jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, der trotz eines Handycaps fester im Leben verwurzelt ist als Jasmine.

Das zweite Positive ist die Entwicklung der Protagonisten. Sie machen gewaltige Fortschritte, die außerdem recht glaubwürdig dargestellt werden.

Fazit:
Der Irish Independent schreibt: „Cecelia Ahern schreibt auf einer ganz neuen Flughöhe!“

Dem kann ich nur zustimmen und der Autorin raten, ganz schnell wieder auf die alte Höhe zu steigen?

★★★☆☆