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Veröffentlicht am 28.06.2025

Rudis persönlichster Fall

Spröde Sprotten schwimmen schlecht
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In der neu gegründeten Beninga-Seniorenresidenz ist es mit der Ruhe vorbei. Im Teich schwimmt die Leiche der jungen Frau des Unternehmers Erich Beninga. Frau Beninga war kein Kind von Traurigkeit, hatte ...

In der neu gegründeten Beninga-Seniorenresidenz ist es mit der Ruhe vorbei. Im Teich schwimmt die Leiche der jungen Frau des Unternehmers Erich Beninga. Frau Beninga war kein Kind von Traurigkeit, hatte mehrere Verhältnisse und auch anderweitig gibt es viele Mordmotive. Zugleich geschehen in der Residenz mehrere Diebstähle wertvollen Schmuckes. Dorfpolizist Rudi hat alle Hände voll in der Residenz zu tun, zumal seine Ex-Frau Denise als neue Pflegedienstleiterin in beiden Fällen unter Verdacht steht. Gut, daß er bei den Ermittlungen auf die Hilfe seiner Freunde Henner und Rosa zählen kann!

Christiane Franke und Cornelia Kuhnert lassen ihr Erfolgstrio Rudi, Henner und Rosa wieder ermitteln. In "Spröde Sprotten schwimmen schlecht" wird es für Rudi persönlich. Steht doch seine Ex-Frau Denise unter Verdacht, was von Kollege Schnepel natürlich mit Freuden ausgeschlachtet wird. Auch wenn Schnepel dadurch etwas unsympathisch erscheint, bringt er natürlich auch Humor in die Handlung. Seine Art ist halt sehr speziell. Dagegen wurde mir Denise im Laufe der Handlung immer sympathischer und ich fände es gut, wenn sie als Randfigur eine dauerhafte Rolle bekäme. Das bekannte Freundes-Trio und Familie Steffens sind sowieso absolut sympathisch und sie beweisen hier wieder Zusammenhalt. Die Autorinnen schreiben sehr bildhaft und man sitzt förmlich mit am Mittagstisch der Familie Steffens oder im Dattein. Bei den Mahlzeiten von Mudder Steffens läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Zum Glück befinden sich am Buchende die Rezepte, so daß man alles prima nachkochen kann. Der Fall ist diesmal sehr vielseitig, hat man es doch direkt mit zwei spannenden Delikten zu tun. Die Mordmotive gehen in die verschiedensten Richtungen und man weiß wirklich nicht, wem man trauen kann. Die Auflösung kommt erst ganz zum Schluß und hat mich wirklich überrascht.

Diese Serie gehört zu meinen absoluten Lieblingsserien und ich hoffe auf noch viele Fälle für Rudi, Henner und Rosa!

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Volltreffer

Rätselhaftes Saint-Rémy
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In Glanum, dem Pompeji der Provence, wird ein Archäologe der Sorbonne ermordet aufgefunden. Capitaine Roger Blanc und seinen Kollegen offenbart sich während ihrer Ermittlungen ein Netz aus Lügen, Verrat ...

In Glanum, dem Pompeji der Provence, wird ein Archäologe der Sorbonne ermordet aufgefunden. Capitaine Roger Blanc und seinen Kollegen offenbart sich während ihrer Ermittlungen ein Netz aus Lügen, Verrat und dunklen Geheimnissen.

Cay Rademacher läßt seinen Capitaine Roger Blanc in "Rätselhaftes Saint-Rémy“ zum 12.mal ermitteln. Von seinem Charme hat Blanc auch hier noch nichts verloren. Ich mag seine Art. Er geht seinen Weg und läßt sich nichts vorschreiben. Dabei geht er auch einmal recht unkonventionelle Wege, was ihn nicht bei allen Leuten beliebt macht. Mir macht es allerdings großen Spaß, ihn bei seinen Ermittlungen zu begleiten. In diesem Fall erweisen sich die Ermittlungen noch dazu als sehr kompliziert. Man bekommt es mit vielen Verdächtigen und Motiven zu tun und bis zur Auflösung des Falles laufen die Ermittlungen oft in die Irre. Dadurch hält der Autor den Spannungsbogen geschickt über die gesamte Buchlänge sehr hoch. Cay Rademacher entführt seine Leser immer wieder an neue wunderschöne Ort der Provence. Diese werden so bildhaft und liebevoll beschrieben, daß man glatt selbst einmal dorthin fahren möchte. Auch seine Charaktere werden lebendig. Natürlich wird auch das Privatleben thematisiert, dies muß auch so sein, um einen Bezug zu ihnen aufbauen zu können und bei altbekannten Charakteren macht es sowieso Spaß, ihr Leben zu verfolgen. Das Private entwickelt sich natürlich in jedem Band weiter, jedoch muß man hier keine Vorkenntnisse besitzen. Was natürlich auch gut ist, denn jeder Fall dieser Serie ist abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Ich mag diese Serie unheimlich gern und empfehle sie gern weiter!

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Feinste Spannung

Die Witwe
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Nicole und Tom gewinnen mehrere Millionen im Lotto. Von nun an leben sie in Luxus, ziehen in eine extra für sie restaurierte Glasscheune. Jedoch wird aus dem Traum schnell ein Albtraum, als Nicole Tom ...

Nicole und Tom gewinnen mehrere Millionen im Lotto. Von nun an leben sie in Luxus, ziehen in eine extra für sie restaurierte Glasscheune. Jedoch wird aus dem Traum schnell ein Albtraum, als Nicole Tom ermordet im Pool auffindet. Jemand aus der direkten Nähe muß der Täter sein, jedoch gibt es außer der Haushälterin und dem Nachbarspaar niemanden in der Nähe. Nicole fühlt sich bedroht....

"Die Witwe" von Gilly MacMillan hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Autorin spielt hier alle Karten psychologischer Spannung aus und vermittelt eine Atmosphäre, die Gänsehaut erzeugt. Schon der Gedanke daran, in einem Glashaus zu wohnen, wo man nie weiß, wer einen beobachtet, ist gruselig und man spürt die Gefahr von außen überdeutlich. Dazu kommt noch, daß man hier absolut niemandem trauen kann. Hier ist wirklich jeder verdächtig und geheimnisvoll, was die Spannung extrem in die Höhe treibt. Ein weiteres Spannungshighlight sind die ständigen Wechsel der Erzählperspektiven. Hier lernt man die Charaktere richtig kennen und es werden nach und nach immer neue Details aufgedeckt, die sich nach und nach wie Puzzle zusammensetzen. Die Autorin verfügt über einen ruhigen und dennoch fesselnden Schreibstil, der nicht durch die Handlung hetzt. Auch zum Ende hin bleibt es ruhig, was mir gut gefallen hat.

"Die Witwe" bekommt von mir sehr gern eine Leseempfehlung - mich hat dieses Buch sehr begeistert zurückgelassen!

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Gewohnt witzig und spannend

Der Mordclub von Shaftesbury – Die Tote fällt nicht weit vom Stamm
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Die Dorfgemeinschaft von Shaftesbury liebt Wettbewerbe. Diesmal soll es dabei um den schönsten Liebesbrief gehen. Die Briefe werden in der Liebeseiche in einem Astloch deponiert, welches man nur über eine ...

Die Dorfgemeinschaft von Shaftesbury liebt Wettbewerbe. Diesmal soll es dabei um den schönsten Liebesbrief gehen. Die Briefe werden in der Liebeseiche in einem Astloch deponiert, welches man nur über eine Leiter erreichen kann. Für Unmut bei den Teilnehmern sorgt allerdings, daß in den letzten Jahren immer Greta Huntington-Dillinger gewonnen hat. Trotzdem sind alle entsetzt, als Greta am Fuß der Eiche tot aufgefunden wird. Sie ist von der Leiter gestürzt. Daß dies kein Unfall war, ist schnell klar, denn die Sprossen waren angesägt. Da Penelope St James sowieso mit der Organisation des Wettbewerbs beschäftigt ist, wird sie kurzerhand von der Dorfgemeinschaft mit der Aufklärung des Mordes beauftragt. Für Penelope bricht eine turbulente Zeit an.

Wenn man sich einmal in die Romane "Der Mordclub von Shaftesbury" von Emily Winston verliebt hat, kann man bei Erscheinen eines neuen Bandes nicht mehr an sich halten. Deshalb habe ich jetzt Band 4 "Die Tote fällt nicht weit vom Stamm" in Windeseile gelesen und war wie immer begeistert. Der eigentliche Krimi ist auch diesmal richtig spannend, die Lösung nicht so einfach. Die Rahmengeschichte aber entwickelt sich langsam aber sicher zum absoluten Knaller. Alle Dorfbewohner sind wieder dabei und neue Leute kommen dazu. Das Leben der Hauptperson Penelope wird immer turbulenter. Sie ist in ihrem Dorf jetzt richtig angekommen. Der witzige Schreibstil von Emily Winston macht riesigen Spaß. Beim Lesen kann man den Alltag total vergessen und abschalten. Einfach toll!

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Außergewöhnlich und geheimnisvoll

Das geheime Bildnis
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Paris: Im Jahr 1938 bricht die junge Malerin Juliette Willoughby alle Brücken zu ihrer adligen Familie ab und fährt mit ihrem Geliebten nach Paris. Sie malt dort das Bild "Selbstporträt als Sphinx". Bei ...

Paris: Im Jahr 1938 bricht die junge Malerin Juliette Willoughby alle Brücken zu ihrer adligen Familie ab und fährt mit ihrem Geliebten nach Paris. Sie malt dort das Bild "Selbstporträt als Sphinx". Bei einem Wohnungsbrand kommen die junge Künstlerin und ihr Geliebter ums Leben, auch das Gemälde wird Opfer der Flammen.

Cambridge: Im Jahr 1991 werden die Kunststudenten Caroline und Patrick auf die fast vergessene Malerin Juliette Willoughby aufmerksam. Bei ihren Nachforschungen über das Leben der Malerin ergeben sich Hinweise, daß ihr Tod kein Unfall war und daß ihr Gemälde den Brand unversehrt überstanden hat. Die Familie Willoughby hüllt sich allerdings in eisiges Schweigen. Tatsächlich können Caroline und Patrick das Bild ausfindig machen.

Dubai heute: Patrick ist ein renommierter Kunsthändler. Als plötzlich ein zweites "Selbstporträt als Sphinx" auftaucht, braucht er Caroline, um die Echtheit zu bestätigen. Er verkauft das Bild für eine enorme Summe. Am Tag danach wird er wegen Mordes verhaftet. Nur Caroline kann ihm helfen. Jetzt erweist sich, wie wertvoll echte Freundschaft ist.

Der Roman "Das geheime Bildnis" ist ein bemerkenswerter Krimi mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Ellery Lloyd, ein Pseudonym für ein Autorenehepaar, hat die Handlung gleich in drei Teile aufgeteilt und sie geheimnisvoll miteinander verbunden. Jeder Teil ist für sich spannend erzählt, aber wie so oft kommt das Beste zum Schluß. Dann werden die vielen Rätsel der Vergangenheit auf verblüffende Art und Weise gelöst und alles wird plötzlich so logisch. Der Roman ist nicht nur für Kunstliebhaber interessant. Man braucht keine besonderen Kenntnisse, um von der Handlung gefesselt zu sein, denn der Schreibstil ist klar und es kommen wenig Fachausdrücke vor. So kann man sich ganz auf den Krimi konzentrieren und einfach nur gut unterhalten lassen. Ein echter Genuss!

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