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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2025

viele Feinde

Auf finsteren Wegen
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Der zweite Kriminalroman mit Lodi Lenke als Ermittlerin setzt direkt dort an, wo der erste Teil geendet hat. Vorwissen aus dem ersten Teil ist hilfreich, vor allem, da man dann schon die Lebensgeschichten ...

Der zweite Kriminalroman mit Lodi Lenke als Ermittlerin setzt direkt dort an, wo der erste Teil geendet hat. Vorwissen aus dem ersten Teil ist hilfreich, vor allem, da man dann schon die Lebensgeschichten der Personen kennt und sich besser orientieren kann, es wird aber auch zwischendurch darauf eingegangen und wiederholt, was im vorigen Teil passiert ist.
Der aktuelle Fall handelt vom passionierten Jäger Helmut Fänger, der brutal auf seinem Hochsitz erstochen wurde. Zahlreiche Spuren lassen vermuten, dass es sich um mehrere Täter handeln könnte und besonders beliebt scheint der Jäger auch nicht gewesen zu sein. Lodi muss einerseits ihre neue Kollegin kennenlernen, da ihr ehemaliger Kollege Thomas nach dem letzten dramatischen Fall außer Dienst ist und nebenbei den komplexen Fall auflösen sowie ihre persönlichen Probleme in den Griff bekommen. Das Team wirkt motiviert und sympathisch und auch bei Lodi habe ich ein sehr gutes Gefühl, sie ist auf einem guten Weg und ich freue mich auf den nächsten Teil mit ihr.

Veröffentlicht am 25.06.2025

überraschende Wende

Auf gefährlich sanfte Art
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Der Roman erzählt in Form von Therapiesitzungen zwischen Therapeuten und Patientin in einer ungewohnten Dimension. Man hat als Leserin schon zu Beginn das Gefühl, hier stimmt irgendetwas nicht, aber in ...

Der Roman erzählt in Form von Therapiesitzungen zwischen Therapeuten und Patientin in einer ungewohnten Dimension. Man hat als Leserin schon zu Beginn das Gefühl, hier stimmt irgendetwas nicht, aber in welche Richtung die Geschichte am Ende abdriftet, habe ich so nicht kommen sehen. Die Wendung war für mich überraschend und äußerst gelungen. Zudem habe ich die Geschichten über die Bewohnerinnen in den einzelnen Stockwerken kreativ und spannend gefunden. Der Roman hat mich positiv überrascht!

Veröffentlicht am 24.06.2025

die Suche nach dem Vogel

Abgrundtiefer Hass
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Der Thriller ist der zweite Teil einer Reihe und hat authentische und sympathische Ermittler sowie eine Kinderpsychologin als Unterstützung für die Ermittlungsarbeit. Ich finde die Suche nach dem Täter ...

Der Thriller ist der zweite Teil einer Reihe und hat authentische und sympathische Ermittler sowie eine Kinderpsychologin als Unterstützung für die Ermittlungsarbeit. Ich finde die Suche nach dem Täter spannend aufgebaut und es ist nicht von vorneherein klar, wer in den Briefen gemeint ist, sodass man nur den Hinweis hat, dass der Täter männlich ist und damals schon in der Nähe gewohnt hat. Als Leser*in wird man zwischenzeitlich etwas in die Irre geleitet, aber das finde ich gut so, am Ende sind dann alle Unklarheiten beseitigt und alle Handlungsstränge aufgedeckt, auch die damaligen. Das Cover finde ich etwas farblos, zu unauffällig, fast schon fad, hier hätte man sich mehr Mühe geben können.

Veröffentlicht am 15.06.2025

ehrlich und direkt

Das Echo der Sommer
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Der Titel und das Cover sind auffällig gestaltet und sehr ausdrucksstark, wie auch die Message des Romanes. Er wird erzählt von drei starken Frauen, die den Gezeiten, den Schwierigkeiten in allen Lebenslagen ...

Der Titel und das Cover sind auffällig gestaltet und sehr ausdrucksstark, wie auch die Message des Romanes. Er wird erzählt von drei starken Frauen, die den Gezeiten, den Schwierigkeiten in allen Lebenslagen und den schwierigen Bedingungen der Natur trotzen, aber haben sie auch eine Chance gegen die Mächtigen des Landes? Die Beschreibungen der Landschaften werden sehr detailliert beschrieben, sodass man sich auch als Leser*in, die sich mit dem Thema noch nie befasst hat, gut auskennt. Ebenso werden die Traditionen ernst genommen und aktiv gelebt. Die Grundstimmung bleibt trotz einiger positiver Gefühlsmomente und dem Gefühl des Zusammenhaltes und Mutes zumeist gedrückt und schwer, was sich auch beim Lesen überträgt. Die Charaktere wirken authentisch und zeigen alle ihre Gefühlslagen ehrlich und direkt, was ich beeindruckend gelungen finde.

Veröffentlicht am 15.06.2025

ruhige Töne

Beeren pflücken
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Der Roman startet mit einem Einblick in das harte Arbeitsleben einer indigenen Familie und es passiert sogleich der erste Schicksalsschlag, indem die vierjährige Ruthie scheinbar spurlos verschwindet. ...

Der Roman startet mit einem Einblick in das harte Arbeitsleben einer indigenen Familie und es passiert sogleich der erste Schicksalsschlag, indem die vierjährige Ruthie scheinbar spurlos verschwindet. Schon bald wird klar, wie Ruthies Leben weiterhin verläuft und was mit ihr geschehen wird, also schon zu Beginn der Plot verraten, und danach werden die unzähligen Jahre dazwischen aufgerollt. Dennoch ist es nicht weniger spannend, auch wenn man das Ende schon weiß oder ahnt, denn der Weg dahin wird noch durch zahlreiche weitere Schicksalsschläge der Familie begleitet und an manchen Stellen fragt man sich beim Lesen, wäre es anders gelaufen, wenn… Aber die Zeit kann man nicht rückwärts drehen und somit ist es spannend aus Sicht der einzelnen Familienmitglieder ihre Sichtweisen zu erfahren, teilzuhaben an ihren Leben und Schwierigkeiten. Der Schreibstil ist ruhig im Ton und berührend, der Roman kommt ohne große Taten aus, und hat mich dennoch bis zum Schluss nicht losgelassen.