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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2025

Exzellenter Spannungsbogen bis zum Schluss!

Ihr werdet sie nicht finden
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Sofort am Erscheinungstag bin ich in unsere Buchhandlung gerannt um dieses heiß begehrte Buch zu kaufen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil!
Vor sieben Jahren ist die 16-jährige Isabell nach einer ...

Sofort am Erscheinungstag bin ich in unsere Buchhandlung gerannt um dieses heiß begehrte Buch zu kaufen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil!
Vor sieben Jahren ist die 16-jährige Isabell nach einer Party verschwunden, ohne jemals wieder ein Lebenszeichen von sich zu geben zu haben. Erfolglos bemüht sich seit diesem schrecklichen Ereignis ihr Vater Jonas Waider, der auch gleichzeitig Ermittler bei der Polizei ist, sie zu finden. Er ahnt das Schlimmste, aber er wird die Suche nach seiner Tochter niemals aufgeben.


Gleichzeitig sucht die Detektivin Franca Lichtenwalter nach der verschwundenen Silvia, die eine Klassenkameradin von Isabell war. Durch Jonas damaligen Verdacht, Silvias Stiefvater könnte der Entführer seiner Tochter sein, lernen sich die beiden Ermittler kennen und schätzen. Sie beschließen gemeinsam die Ermittlungen voran zu treiben.

Die wechselnden verschiedenen Zeitebenen, die unterschiedlichen Charaktere mit den doch zusammenführenden Schicksalen nehmen den Leser auf ein spannendes Lesererlebnis eines außergewöhnlichen Thrillers mit.
Ich hätte mir bei den beiden Hauptfiguren an einigen Stellen mehr "Tiefgang" gewünscht. Aber das ist mein persönlicher Eindruck. Ich habe mich von der ersten Seite an exzellent unterhalten gefühlt und empfehle dieses Buch wärmstens weiter!

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Bester Thriller für mich!

Der Trailer
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Der Thriller "Der Trailer" ist der erste Teil einer Triologie des Autors Linus Geschke.
Der belgische Campingplatz Donkerbloem in den Ardennen ist der Schauplatz eines Verbrechen, welches vor 15 Jahren ...

Der Thriller "Der Trailer" ist der erste Teil einer Triologie des Autors Linus Geschke.
Der belgische Campingplatz Donkerbloem in den Ardennen ist der Schauplatz eines Verbrechen, welches vor 15 Jahren geschah. Auf unerklärlicher Weise verschwand dort eine junge Frau namens Lisa. Sie wurde nie gefunden und dort zuletzt lebend gesehen.


Die suspendierte Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke bringt durch einen Podcast wieder etwas Bewegung in den ungelösten Fall. Sie kannte Lisa oberflächlich aus ihrer Schulzeit und nimmt ihrer Mutter zu Liebe die Ermittlungen wieder auf. Nachdem sie einen anonymen Anruf vom Kölner Barbesitzer Wout Meertens erhält, der ihr erzählt, dass er vor 15 Jahren einer der Letzten war, die Lisa lebend auf dem Campingplatz gesehen haben und alle bisherigen vier Zeugen aus unerklärlichen Gründen ums Leben gekommen sind, nimmt die Story richtig Fahrt auf.

Ich bin mehr als begeistert über dieses Buch. Von der ersten Seite an ist es spannend und mitreißend. Die Protagonisten sind alle samt sympathisch und es ist in sich schlüssig. Ich habe bisher selten so ein gutes, spannendes Buch gelesen, welches so einen hervorragenden Lesefluss besitzt. Die Beschreibungen sind authentisch und man fühlt sich direkt als unsichtbare Person mit vor Ort. Das Buchcover mit dem Trailer ist richtig gut gelungen. Wenn man zum Schluss alle drei Bücher daheim hat und sie ins Regal stellt, ergibt es den vollständigen Trailer vom Campingplatz.

Dieses Buch bekommt von mir fünf Sterne und eine glasklare Leseempfehlung. Sie werden es nicht bereuen, sich dieses Buch gelesen und gekauft zu haben.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Gegensätze ziehen sich an

Der Schlaf der Anderen
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Das Buch "Der Schlaf der anderen" von der Autorin Tamara Noort ist kein gewöhnliches Buch. Die beiden Hauptfiguren Janis und Sina können gegensätzlicher nicht sein. Seit ewigen Jahren leidet Sina unter ...

Das Buch "Der Schlaf der anderen" von der Autorin Tamara Noort ist kein gewöhnliches Buch. Die beiden Hauptfiguren Janis und Sina können gegensätzlicher nicht sein. Seit ewigen Jahren leidet Sina unter einer Schlafstörung. Sie kann einfach nicht mehr einschlafen. Ihre Gedanken schweifen stets zur Familie, ihrem Job und dem Erlebten ab. Selbst Tabletten können keine Schlafwirkung mehr erzielen. Ihr Körper ist ausgezehrt. Dann baut sie "todmüde" einen Autounfall. sie bekommt von ihrem Arzt eine Überweisung ins Schlaflabor.

Dort trifft sie auf die alleinlebende Krankenschwester Janis. Sie arbeitet seit Jahren im Schlaflabor und macht nur Nachtschichten. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, die schlafenden Patienten auf dem Bildschirm zu überwachen. Beide Frauen freunden sich an und verändern dadurch ihr komplettes Leben.
Es besten liest das Buch ohne Unterbrechung. Ich wünschte mir etwas mehr Tiefgang in einigen Situationen, um in die Gedankenwelt der beiden Frauen mehr einzudringen. Dennoch ist es eine wunderbare Geschichte, in der sich wahrscheinlich die ein oder andere Frau wiederfinden wird.
Das Buch hat mich gut unterhalten und bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Traumhafte Insel mit happy end

Das Versprechen eines Sommertags
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Die sommerliche Lektüre „Das Versprechen eines Sommertags“ von Elena Sonnberg lädt wunderbar am Strand, auf dem Balkon oder einfach an einem sommerlichen Tag zum Lesen ein. Das Buchcover ist so herrlich ...

Die sommerliche Lektüre „Das Versprechen eines Sommertags“ von Elena Sonnberg lädt wunderbar am Strand, auf dem Balkon oder einfach an einem sommerlichen Tag zum Lesen ein. Das Buchcover ist so herrlich sommerlichen Farben gestaltet, dass man es in der Buchhandlung sofort in die Hand nehmen und kurz Anlesen muss. Die Autorin hat einen Schreibstil positiven bildlichen Schreibstil. Durch die detailgetreuen Beschreibungen ist ein stetiger roter Faden vorgegeben. Ich konnte jedenfalls dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch aus.
Isabelle lebt mit ihrer Familie in Hamburg und versucht neben ihrem Volltagsjob das chaotische Familienleben zu meistern. Trotz aller Mühe steckt ihre Ehe in einer fast aussichtslosen Krise. Eine willkommene Abwechslung ist die Einladung von ihren Eltern nach Mallorca zur „Goldenen Hochzeit“ zu kommen und ein paar schöne Wochen in der Finca der elterlichen Finca zu verbringen. Da ihr Bruder und dessen Freund auch eingeladen sind, kochen in ihr, alte fast vergessene Gefühle, wieder hoch. Das familiäre Rad der Geheimnisse fängt sich zu drehen an und bringt jeden Tag ein neues Geheimnis an den Tag.
Die Autorin beschreibt den Ort auf Mallorca richtig atemberaubend traumhaft schön. Da ich nicht spoilern möchte, nur kurz und knapp, bitte lesen Sie das Buch bis zur letzten Seite. Sie werden es nicht bereuen.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Auf ewig ein Berliner

Sputnik
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Mit seinem dritten Buch "Sputnik" hat Christian Berkel wiederholt gezeigt, welch wunderbarer sympathischer Autor er ist. Er kann nicht nur Schauspiel sondern ebenso als facettenreicher Autor benannt werden. ...

Mit seinem dritten Buch "Sputnik" hat Christian Berkel wiederholt gezeigt, welch wunderbarer sympathischer Autor er ist. Er kann nicht nur Schauspiel sondern ebenso als facettenreicher Autor benannt werden. Christian Berkel nimmt den Leser gekonnt mit auf seine bisherige Lebensreise, die im Bauch seiner Mutter anfing, über seine Kindheit in Westberlin und seinem Leben als junger Mann. Er versteht es, den Leser mit seinem sehr guten Sprach- und Betonungsgefühl, seines bildlichen Beschreibungsstils viele einzelne Situationen lebendig werden zu lassen.
Mich hat persönlich tagelang die Szene beschäftigt, in der sein Vater (Arzt) ihn über sein Knie gelegt hat und auf das übelste verdroschen hat. Grund dafür war eine vierstündige Verspätung. Unvorstellbar in der heutigen Zeit! Vielleicht war die Situation für mich so schockierend, weil ich ähnliches als Kind erlebt habe und darüber aber niemals sprechen würde, geschweige denn in einem Buch veröffentlichen. Ich finde es mehr als mutig, weil er seine Eltern abgöttisch liebt und achtet.
Das Buch "Sputnik" ist nicht nur eine autobiographische Erzählung, sondern auch ein Roman, der in jeder einzelnen Wachstumsphase von Christian Berkel die familiären Beziehungen neu entdeckt und ein wurzeln zulässt. Als Berlinerin waren mir viele Beschreibungen und Situationen zum Anfassen nah und vertraut, trotz der der Ost-West-Hürde. Über die Mauer hinweg hatten wir die gleichen pubertären Probleme und Gedanken. Man merkt, dass Politik keine Einfluss in der charakterlichen Tiefe eine Jugendlichen hat. Das stimmt mich persönlich positiv und lässt für die Zukunft der Menschheit hoffen!
Natürlich habe ich einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit in Frankreich erhalten. Ich denke oft darüber nach, wie wäre es für mich dort zur damaligen Zeit gewesen und ob ich ebenso die Dinge gesehen hätte.

Dieses Buch empfehle ich gern weiter. Der Leser wird über die ein oder andere Situation lange nachdenken.

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