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Veröffentlicht am 30.10.2025

"Es" ist einfach top

Es
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Ich denke jeder hat schon mal von Pennywise gehört, vor allem die letzten Jahren wegen den Neuverfilmungen die so erfolgreich waren. Und trotzdem gibt es so vieles was man nicht wissen kann, wenn man das ...

Ich denke jeder hat schon mal von Pennywise gehört, vor allem die letzten Jahren wegen den Neuverfilmungen die so erfolgreich waren. Und trotzdem gibt es so vieles was man nicht wissen kann, wenn man das Buch nicht gelesen hat! "Es" ist einfach krass. Es passieren so viele Sachen, es geht nicht nur um eine Gruppe von Kindern die das Böse in Form von einem Clown bekämpfen, es geht um das Böse in Gestalt des alltäglichen Lebens, um Rassismus, um Familie, um alltägliche, kindliche, schulische Probleme und und und. Das Buch heißt "Es" und meint damit einfach alles, Derry, die Menschen die da leben, der Kampf zwischen Gut und Böse. Das Buch ist groß, aber es wird nie langweilig. Jeder Charakter ist einzigartig an sich, jeder elrebt seinen persönlichen Albtraum und kämpft mit seinen Ängsten. Es gibt so viel Symbolik, so viele Anspielungen, psychologische Tiefe und ein Verständnis der Dinge die man nicht direkt beschreiben kann. Die Atmosphäre hat meistens eine Prise schwarzer Humour und sie ist indirekt gruselig, man kann sich von diesem Buch keine direkte Angst einjagen (wie z.b von den Filmen wegen den Jumpscares) (und das Cover ist echt lächerlich, man hätte so vieles zeigen können, aber egal), und trotzdem gibt es ein paar Stellen wo man schon bißchen Gänsehaut spüren kann. Nur eine 18+ Szene hat mich bisschen verstört, will nicht spoilern, aber wer es gelesen hat weiß Bescheid, und ich frage mich ob Stephen King eigentlich nüchtern ist wenn er solche Sachen schreibt. Die Geschichte aber im großen und ganzen ist einfach klasse, die Filme haben mir sehr gut gefallen, aber das Buch ist nochmal was ganz anderes.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Eine der besten Geschichten Dostojewskis

Der Spieler
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Ich hab das Buch verschlungen. Einfach genial! Die Charaktere, die Szenen, die Ästhetik, nur Dostojewski kann das so krass erschaffen! Der Spieler, "The Gambler" wie man es auf Englisch kennt, hat eine ...

Ich hab das Buch verschlungen. Einfach genial! Die Charaktere, die Szenen, die Ästhetik, nur Dostojewski kann das so krass erschaffen! Der Spieler, "The Gambler" wie man es auf Englisch kennt, hat eine viel tiefgründigere Bedeutung. Wer spielt mit wem und mit was? Es geht um Geld, um Liebe, aber vor allem - und das ist das entscheidende - um Manipulation, die so krass erkennbar wird, das man quasi dieses Buch als ein sonderbar kurioses Exemplar der Natur des Menschen nutzen kann. Ich hab die Geschichte geliebt, hab gelacht, nachgedacht, spannend darauf gewartet wie nun dieser Irrwitz zu Ende gehen würde. Sie ist kurz, und das ist das einzige schlechte daran, denn ich hab danach recherchiert und gesehen, dass man im einen Monat Zeit gegeben hatte um eine Geschichte zu schreiben, und dieser Mann, der gute alte Dostojewski, hat so ein Meisterwerk innerhalb so kurzer Zeit geschrieben, damit sie ihm in Ruhe lassen! Wie auch immer, will nichts mehr über diese Geschichte verraten, wer mal auf andere Gedanken kommen will, kann gerne diese Geschichte lesen.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Horror-Kurzgeschichte die nicht flüstert, sondern schreit

H. P. Lovecraft, Der Flüsterer im Dunkeln
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Ein Gelehrter, der nur an die Wissenschaft glaubt und nichts von Aberglauben hält, untersucht merkwürdige Ereignisse in den abgelegenen Hügeln von Vermont, wo angeblich Wesen aus dem All ihr Unwesen treiben. ...

Ein Gelehrter, der nur an die Wissenschaft glaubt und nichts von Aberglauben hält, untersucht merkwürdige Ereignisse in den abgelegenen Hügeln von Vermont, wo angeblich Wesen aus dem All ihr Unwesen treiben. Was als skeptische Untersuchung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Unheilvollen Abstieg in das Unbekannte...
Diese Kurzgeschichte ist ein Meisterbeispiel für Lovecrafts einzigartige Fähigkeit, blanken Horror mit einer beklemmenden Atmosphäre zu verweben. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber mit wachsender Spannung, bis sie das schaurige Finale erreicht, was eigentlich von dem Leser ganz klar zu erwarten war, und trotzdem hallt es noch lange nach. Lovecraft gelingt es einfach wie immer, das Unaussprechliche greifbar zu machen und lässt den Leser mit ein schauriges Gefühl zurück (ich persönlich wollte mehr über die Experimente der Aliens erfahren, aber Lovecraft lässt extra immer vieles ohne Erklärung, damit man selber dann den Kopf zerbricht).
Ich kann mich ganz gut in den Menschen damals versetzen. Während die Menschen in der Wirklichkeit Pluto entdeckt haben, hat er geschrieben, dass dieser Planet von Aliens besetzt ist. Wahr oder falsch, das ist die gruselige Spannung: Niemand kann es beweisen.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Die Herkunft Wolverines

Wolverine: Origin
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In richtig gut gezeichneten Bildern und verständlicher Erzählweise wird dramatisch erzählt, wer Wolverine, "Logan" (wobei man erfährt, dass das eben nicht sein richtiger Name ist), wirklich war, bzw zu ...

In richtig gut gezeichneten Bildern und verständlicher Erzählweise wird dramatisch erzählt, wer Wolverine, "Logan" (wobei man erfährt, dass das eben nicht sein richtiger Name ist), wirklich war, bzw zu Wolverine würde. Schlimme Vergangenheit, mit Trauer, Tod und Flucht, machen ihn zu einem harten Kerl, der gegen jeden und alles kämpft, weil er eben immer unfair behandelt wird. Man spürt fasst seinen Schmerz, die Unfairness, die fehlende Liebe, die ihn sogar da verwehrt wird, wo man sich denkt "ok, das wird jetzt aber schon ein gutes Ende haben". Wirklich empfehlenswert für jeden, der die wahre, traurige Geschichte von "Logan" erzählt, der zu Wolverine würde.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Bösartig gut

Das Böse
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Das Thema "Böse" ist wirklich kompliziert. Aber der Autor hat es geschafft, innerhalb 227 Seiten das wesentliche zu erwähnen und wissenschaftlich zu erklären. Dabei hat er auf schöne und kinderfreundliche ...

Das Thema "Böse" ist wirklich kompliziert. Aber der Autor hat es geschafft, innerhalb 227 Seiten das wesentliche zu erwähnen und wissenschaftlich zu erklären. Dabei hat er auf schöne und kinderfreundliche Beschreibungen verzichtet und das blanke Böse so gezeigt wie es wirklich ist, was auch gut so ist, denn dadurch erkennt man wirklich, wie böse die Welt sein kann, leider. Durch viele wahre, meistens richtig krankhafte, Fälle erklärt er warum der Mensch böse handelt. Das Buch ist also nichts für schwache Nerven und nur für die, die wirklich lernen wollen, was das Böse wirklich sein kann.

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