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Lena1808

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2025

gut für Zwischendurch, für mich fehlte Tiefe

Throttled
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Bisher habe ich noch keine F1-Romance gelesen, aber schon viel gutes gehört und deshalb musste ich auch endlich eine lesen. Der F1-Teil der Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen, sodass ich definitiv ...

Bisher habe ich noch keine F1-Romance gelesen, aber schon viel gutes gehört und deshalb musste ich auch endlich eine lesen. Der F1-Teil der Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen, sodass ich definitiv mehr in die Richtung lesen möchte.

Ich habe schon Band 1 & 2 der Dreamland Billionaires – Reihe gelesen und mochte diese richtig gerne. Durch den angenehmen Schreibstil fiel es mir leicht in die Geschichte zu finden und schnell voranzukommen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Maja und Noah geschrieben. Maja ist gerade mit dem Studium fertig und reist deshalb mit ihrem Bruder (F1 Fahrer) durch die Welt, um einen Travel Blog aufzubauen. Noah ist der Teamkollege und Konkurrent ihres Bruders und somit off-limits.
Klingt für mich nach einer richtig guten Forced Proximity Geschichte. Leider wurde in meinen Augen das Potential nicht so richtig ausgeschöpft. Ich finde, dass die Geschichte viel zu oberflächlich bleibt und dazu noch etwas unrealistisch wirkt. Es wäre viel Potential auf Tiefgang da gewesen – gerade im Bezug auf Noahs Beziehung zu seinen Eltern. Sein Charakterwandel ist an sich toll, aber der Weg hätte für mich durchaus mehr Raum einnehmen dürfen. Auch die Beziehung zwischen Maja und Noah konnte ich nicht so richtig nachvollziehen, da es für mich an emotionaler Bindung gefehlt hat. Es gab aber auch echt tolle Szenen zwischen den beiden.
Was ich dennoch positiv hervorheben möchte, das die Geschichte am Ende ohne viel unnötiges und unrealistisches Drama auskommt.

Fazit: Eine schöne Geschichte für Zwischendurch, der es jedoch in meinen Augen an Tiefe fehlt.

Veröffentlicht am 15.06.2025

ich hatte eine falsche Erwartungshaltung...

The Shadows Between Us
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Ich mochte „Daughter of the Pirate King” von der Autorin richtig gerne und habe mich deshalb schon auf dieses Buch von ihr gefreut. Die Aufmachung ist in meinen Augen absolut gelungen.

Der Schreibstil ...

Ich mochte „Daughter of the Pirate King” von der Autorin richtig gerne und habe mich deshalb schon auf dieses Buch von ihr gefreut. Die Aufmachung ist in meinen Augen absolut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist toll und lässt einen nur so durch die Zeilen fliegen. Ich finde, die Geschichte hat einen grandiosen ersten Satz, durch den ich direkt gefesselt war. Das Buch wird aus der Sicht von Alessandra erzählt. Ich fand es sehr spannend, da sie so ein bisschen der Bösewicht der Geschichte ist. Sie will den Schattenkönig verführen und ihn dann umbringen, um so seine Macht an sich zu reißen. Sie weiß genau, was sie will, war mir persönlich aber etwas zu arrogant und selbstverliebt. Zum Ende hin hätte ich mir einen stärkeren Charakterwandel bei ihr gewünscht. Es gibt viele verschiedene Nebencharaktere, die durch ihre Vielseitigkeit für ein interessantes Hofleben sorgen.


Ich finde das Konzept des Schattenkönigs sehr interessant und hätte mir gewünscht, dass man mehr darüber und generell über die Welt erfährt. Als Fantasyliebhaber kam mir dieser Teil viel zu kurz. Für mich ist es mehr eine Regency-Geschichte mit einem Fantasy-Element. Ich denke, ich habe mir einfach etwas anderes vorgestellt und wurde aufgrund meiner falschen Erwartungshaltung enttäuscht. Leider fand ich es zum Ende hin absolut vorhersehbar und somit gab es für mich keinerlei Spannung mehr.
Die Liebesgeschichte nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Zu Beginn fand ich sie toll und vielversprechend, aber im Laufe des Buches ist der Funke dann nicht mehr ganz übergesprungen. Ich hätte mir tatsächlich ein anderes Ende gut vorstellen können, das besser zu dem „Villain of the Story“-Vibe der Geschichte gepasst hätte und mal etwas anderes gewesen wäre.

Fazit: Ein schönes Buch, das mit der richtigen Erwartungshaltung bestimmt viel Freude bereitet.

Veröffentlicht am 20.04.2025

interessante Welt, deren Geschichte mich jedoch leider nicht mitreisen konnte

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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Optisch ist das Buch ein echter Traum. Ich liebe es wie der Titel und die Optik auch einfach fabelhaft zur Geschichte passen. Auch die Karte in der Innenklappe finde ich toll gestaltet und hat mir geholfen ...

Optisch ist das Buch ein echter Traum. Ich liebe es wie der Titel und die Optik auch einfach fabelhaft zur Geschichte passen. Auch die Karte in der Innenklappe finde ich toll gestaltet und hat mir geholfen mir die Welt besser vorstellen zu können.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wird von einer Art allwissenden Erzähler erzählt. Es gibt immer wieder Fußnoten, die Anmerkungen des Erzählers sind. Man bekommt abwechselnd die Sicht von Nara und Katso. Im Grunde ist das eine schöne Idee, aber so konnte ich zu den Charakteren irgendwie keinerlei Verbindung aufbauen. Für mich blieben sie leider auch durch das Buch weg nicht richtig greifbar.

Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, finde ich richtig toll. Gerade das Konzept mit den Seelenbüchern fand ich spannend und einzigartig. Die gesamte Geschichte ist eigentlich neutral betrachtet schon interessant, spannend und überraschend. Dennoch hat es das Buch irgendwie nicht geschafft mich in seinen Bann zu ziehen, wodurch es mich nicht so richtig packen konnte. Ich kann nicht mal genau erklären woran es lag und obwohl ich neugierig bin wie es weitergeht, werde ich die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.

Fazit: Eine interessante Welt, deren Geschichte mich jedoch leider nicht mitreisen konnte.

Veröffentlicht am 24.03.2025

leider nicht mein Geschmack

Breakups and Butterflies
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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die kleinen Details passen super zur Geschichte. Insgesamt schreit es für mich nach einer Romcom und das ist wahrscheinlich auch das Problem, denn das habe ich ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die kleinen Details passen super zur Geschichte. Insgesamt schreit es für mich nach einer Romcom und das ist wahrscheinlich auch das Problem, denn das habe ich von der Geschichte erwartet, aber finde ich nicht wirklich zutreffend. Als Liebesgeschichte würde ich das Buch eigentlich nicht bezeichnen. Es enthält zwar eine Liebesgeschichte, aber der Schwerpunkt liegt in meinen Augen eher auf der Selbstfindung der Hauptprotagonistin Mara.
Positiv hervorheben kann ich wieder einmal den Schreibstil der Autorin. Das Thema an sich und die vielschichtigen Charaktere schaffen eine gute Grundlage, außerdem hat mir Marius mit seiner lockeren und offenen Art sehr gut gefallen. Generell fand ich die Liebesgeschichte schön und es gab einige tolle Momente zwischen Mara und Marius. Trotzdem blieb Marius insgesamt etwas blass und ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Protagonistin Mara hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. So bin ich nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und war eher weniger am Verlauf der Geschichte interessiert. Manchmal hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass ich mich im Kreis drehe. Das Ende war dann auch etwas überhastet und einige offene Fragen wurden für mich nicht wirklich beantwortet.

Gut gefallen haben mir die Annotierungen der Autorin, um ihre Gedanken zu bestimmten Momenten nachvollziehen zu können.

Fazit: Kein schlechtes Buch, aber leider nicht mein Geschmack, was auch an meiner falschen Erwartungshaltung gelegen haben könnte.

Veröffentlicht am 23.03.2025

muss man nicht gelesen haben ...

Vengeance of the Pirate Queen - Fürchte meine Rache
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Spoilerfrei zur gesamten Reihe

Die Bände 1 und 2 der Reihe haben mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch sehr auf den dritten Band gefreut. In diesem Teil ist nun Sorinda die Hauptprotagonistin ...

Spoilerfrei zur gesamten Reihe

Die Bände 1 und 2 der Reihe haben mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch sehr auf den dritten Band gefreut. In diesem Teil ist nun Sorinda die Hauptprotagonistin und nicht mehr wie zuvor Alosa. Diesen Wechsel fand ich an sich spannend, aber mit Sorinda und ihrer kühlen, distanzierten Art konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Diese liegt zwar an ihrer Vergangenheit, aber ich fand es trotzdem etwas übertrieben. Dadurch hätte es natürlich viel Potential für eine Charakterentwicklung gegeben. Die gab es auch, aber leider war es eher eine 180° Wende als eine schöne, langsame Entwicklung.


Generell hat sich die erste Hälfte des Buches für mich sehr gezogen angefühlt und die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne dass viel Relevantes passiert. In der zweiten Hälfte wurde dann der Fantasyteil der Geschichte gut umgesetzt (wobei der Klappentext, da irgendwie schon sehr viel auch spoilert). Da wurde es spannend, unvorhersehbar und interessant. Trotzdem hatte ich mir für eine Piratengeschichte eher etwas anderes vorgestellt.


Am besten gefallen hat mir wahrscheinlich Kearan (den mochte ich schon in den Vorgängerbänden) und eine andere Figur, die man schon kennt, deren Auftauchen mich positiv überrascht hat.


Die Liebesgeschichte war für mich leider auch eher ein Reinfall, da ich sie bis zur letzten Seite nicht wirklich nachvollziehen konnte. Im ersten Band fand ich die Spannung zwischen den Protagonisten so greifbar, dass ich ähnliches auch hier erwartet hatte, aber leider wurde ich enttäuscht.

Fazit: Die ersten beiden Teile haben mir wirklich gut gefallen und ich würde sie auch weiterempfehlen. Diesen Teil muss man in meinen Augen aber nicht gelesen haben.