Spannend, atmosphärisch, aber nicht ganz ohne Schwächen
Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.Das Buch konnte mich mit seiner dichten Atmosphäre, dem spannenden Setting und den vielen kleinen Anspielungen auf Horror- und Teenie-Kultfilme von Anfang an fesseln. Besonders das Setting im Spukhaus ...
Das Buch konnte mich mit seiner dichten Atmosphäre, dem spannenden Setting und den vielen kleinen Anspielungen auf Horror- und Teenie-Kultfilme von Anfang an fesseln. Besonders das Setting im Spukhaus hat für eine tolle Stimmung gesorgt, die sich wirklich wie ein Horrorfilm angefühlt hat.
Allerdings hatte ich persönlich Schwierigkeiten, mich komplett in die Protagonisten hineinzuversetzen, da sie noch sehr jung sind und dementsprechend auch jugendlich reagieren. Das hat für mich manchmal eine gewisse Distanz geschaffen.
Auch das Ende empfand ich eher als vorhersehbar. Die entscheidenden Hinweise gab es schon recht früh, sodass die Auflösung keine echte Überraschung mehr war. Buffys Verhalten, das lange so verdächtig wirkte, wurde am Ende zwar erklärt, diese Erklärung fand ich jedoch nicht ganz überzeugend. Zudem war mir das Happy End insgesamt ein wenig zu glatt und unrealistisch.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mich der Schreibstil mitgerissen, und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Wer Lust auf eine spannende, atmosphärische Story mit Grusel-Feeling hat, wird hier auf seine Kosten kommen, auch wenn das große Finale nicht jeden überraschen dürfte.