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Veröffentlicht am 28.06.2025

die zweite Hälfte war spannender

Coldhart - Deep & Shallow
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Vier Monate ist es her, dass Elijah die Frau von sich gestoßen hat, die ihm alles bedeutet. Und auch wenn sich jeder Gedanke an Felicity anfühlt wie ein Stich mitten ins Herz, bereut er nicht, es getan ...

Vier Monate ist es her, dass Elijah die Frau von sich gestoßen hat, die ihm alles bedeutet. Und auch wenn sich jeder Gedanke an Felicity anfühlt wie ein Stich mitten ins Herz, bereut er nicht, es getan zu haben, denn es war der einzige Weg, sie zu beschützen. Jetzt verfolgt Elijah nur noch ein Ziel: denjenigen zu finden, der ihn vor dreizehn Jahren entführt hat und ihm das Leben seitdem zur Hölle macht. Doch er kann Felicity nicht vergessen, vor allem nicht, als er ihren Vater als seinen Entführer entlarvt. Mit einem Mal steht er vor der Entscheidung, Felicity weiterhin in dem Glauben zu lassen, er hätte nie etwas für sie empfunden - oder ihr die Wahrheit zu sagen und damit alles zu riskieren ...

Um Spoiler zu vermeiden setze ich dieses Mal lieber auf den Klappentext.
Wie erwartet endete Band eins mit einem Cliffhanger und so war ich gespannt wie die Reihe weitergeht, doch leider bin ich ein bisschen enttäuscht.
Der Grund dafür waren die ersten 200 bis 250 Seiten. Ich hatte das Gefühl, ich würde das Ende von Band 1 wieder und wieder lesen, nur jedes Mal anders verpackt. Es gab kaum neues, dafür wurde das wiederholt war man seit dem Ende des ersten Bandes schon weiß. So habe ich zum ersten Mal bei einem Lena Kiefer Buch darauf gewartet, dass etwas passiert.
Elijah mochte ich in dem Band gerne. Seine Suche nach dem was passiert ist fand ich gut dargestellt und auch das hin und her mit Felicity war gut dargestellt.
Felicity wirkte manchmal etwas verloren, aber gestört hat es mich nicht. Ich konnte ihre Gedanken und Reaktionen gegenüber ihrem Dozenten und einer ihr nahen Person gut verstehen. Auch zwischen Elijah und Felicity gab es einiges an hin und her was ich nachvollziehen kann, wenn man ihre Geschichte betrachtet. Es war toll Helena und Jess wiederzusehen und mir haben diese Szene gut gefallen.
Der Schreibstil war so wie ich es von der Autorin kenne, nur dass ich eben durch den Wissensvorsprung und die Wiederholungen, das Buch nicht so spannend fand wie erwartet. Auch dieses Buch endete wieder mit einem Cliffhanger und so bin ich nun gespannt wie Band 3 sein wird.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

die Schmetterlinge haben gefehlt

Feels like Butterflies
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Als die Schmetterlingsfarm von Charlies Eltern in finanzielle Not gerät muss sie ihr Studium abbrechen und nach Hause zurückkehren. Im kleinen Ort Hazelwood trifft sie ihre Eltern, von ihrem Bruder fehlt ...

Als die Schmetterlingsfarm von Charlies Eltern in finanzielle Not gerät muss sie ihr Studium abbrechen und nach Hause zurückkehren. Im kleinen Ort Hazelwood trifft sie ihre Eltern, von ihrem Bruder fehlt jede Spur. Dann eröffnen ihre Eltern Charlie, dass sie einen Vorbestraften als Aushilfe eingestellt haben und Charlie rechnet mit dem Schlimmsten. Als Nate ankommt, kann sie ihn auf Anhieb nicht leiden. Auch Nate ist wenig begeistert, dass er von Nashville ins Nirgendwo ziehen muss. Bis er irgendwann merkt, dass Charlie eins hat, was er nie kannte: Eine Familie.

Optisch ist das Buch ein absoluter Blickfang, so bin ich auch darauf aufmerksam geworden. Das Thema rund um eine Schmetterlingsfarm hat mich dann interessiert und ich war gespannt wie das Thema umgesetzt wurde.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Rückblende, in der man etwas über Nate erfährt, dann geht es weiter zur Schmetterlingsfarm.
Charlie und ihre Eltern leben auf der Farm und ich hab gehofft mehr über Schmetterlinge zu erfahren. Allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft, es werden ein paar Fakten eingestreut, die gefühlt doppelt und dreifach wiederholt wurden und genauso oft waren sie auch in dem eigentlichen Schmetterlingshaus. Da hätte ich mir deutlich mehr erwartet.
Charlie ist immer gut gelaunt und auch ihre Familie wird als harmonisch beschrieben. Sie liebt Schmetterlinge und das Fotografieren. Für mich hat ein bisschen etwas gefehlt, denn dafür dass sie ihr Studium abbrechen musste, hätte ich mir mehr Reibung zwischen ihr und ihren Eltern erwartet und vor allem, dass dieses Thema nochmal angeschnitten wird.
Nate mochte ich gerne, auch wenn mir ein bisschen die Tiefe bei ihm gefehlt hat. Anfangs nervt ihn alles und jeden, was ich verständlich fand. Mir hat auch die Verbindung zwischen ihm und Charlie gefehlt, diese bekam ich nicht so recht zu fassen.
Während mir bei der Umsetzung vom Thema ein bisschen was gefehlt hat, hat mir der Schreibstil gefallen. Das Buch hat sich gut lesen lassen und ich hab eine Vorstellung von der Umgebung und der Farm bekommen. Für meinen Geschmack hätte es noch mehr Beschreibung der Umgebung und den Gefühlen zwischen Charlie und Nate geben können.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Gegensätze ziehen sich an

Chapters unfinished
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Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. ...

Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. Denn sie bricht jede einzelne seiner Regeln und scheint das komplette Gegenteil von Coulter zu sein. Und trotzdem lässt er sich auf eine Workplace-Affäre mit Evie ein. Zwischen heimlichem Sex und regelmäßigen Streitereien stellen die beiden fest, dass es gute Gründe gibt, warum sie nicht voneinander loskommen. Und dass sie viel mehr gemeinsam haben, als sie sich eingestehen wollen. Können die beiden ihre Differenzen überwinden?

Bei den letzten Teil der Reihe fällt es mir schwer in Worte zu fassen, wie es mir gefallen hat. Zum Teil liegt es auch daran, dass ich das Buch in den Ferien gelesen habe und die Rezension nicht gleich danach geschrieben habe.
Durch die Illustration und die Beschreibungen hatte ich optisch ein klares Bild von Coulter und sein Aussehen war für mich ein Gegensatz zu seinem Handeln. Optisch wirkt er attraktiv, aber seine Art hat ihn für mich ganz anders aussehen lassen. So hatte ich etwas Probleme mit seinem Verhalten. Dafür hat mir aber die Geschichte um seine Familie gefallen und die Szenen mit seiner Mutter waren heftig.
Wie im Vorwort erwähnt ist die Geschichte etwas spicier als man es sonst von der Autorin kennt.
Evie war mir größtenteils sympathisch. Aber gegen Ende des Buches gab es eine Szene mit ihren Eltern, wo ich Evies Reaktion nicht nachvollziehen kann. Auch das „typisch Evie“ wurde mir irgendwann zu oft wiederholt.
Anfangs war ich nicht so ganz begeistert von dem Buch und auch eine spicy Szene werde ich nie verstehen, weil ich in solchen Situationen die Art von Nähe nicht nachvollziehen kann. Es wird nicht mein Lieblingsbuch aber es war okay.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Band 1 fand ich besser

Hüte den Morgen
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Tessa hat es geschafft: Sie ist von der verfolgten Rebellin zur königlichen Beraterin aufgestiegen. Prinz Corrick sucht verzweifelt nach einem Weg, den Adel und das Volk zu versöhnen, doch die Kluft zwischen ...

Tessa hat es geschafft: Sie ist von der verfolgten Rebellin zur königlichen Beraterin aufgestiegen. Prinz Corrick sucht verzweifelt nach einem Weg, den Adel und das Volk zu versöhnen, doch die Kluft zwischen den Menschen wird immer größer. Vor allem, weil die Seuche noch immer in Kandala wütet und die Vorräte an Mondflor-Elixier langsam zur Neige gehen. Dann taucht eines Tages ein geheimnisvoller Bote am Königshof auf und unterbreitet Tessa und Corrick ein verlockendes Angebot. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, um Kandala zu retten und tappen geradewegs in eine Falle. Schon bald können sie niemandem mehr trauen – auch einander nicht ...

Ich war sehr gespannt auf den zweiten Band, da mir der erste gut gefallen hat. Während ich den Anfang des Buch gut fand, wurde es mit der Reise auf die Tessa und Corrick gehen langweilig.
Ich fand, dass irgendwie nicht viel passiert ist und auch das was passiert ist, konnte mich nicht wirklich fesseln. Da ein Großteil des Buches auf dem Schiff spielt hat das dazu geführt, dass ich ich ein paar Mal mit den Gedanken abgeschweift bin.
Toll fand ich die Kapitel des Unbekannten, die mich an Band 1 erinnert haben und die ich so auch gerne mochte.
Der Schreibstil hat mir dabei eigentlich gut gefallen. Nicht ganz mitziehend, aber das lag an der Handlung. Trotzdem hatte ich das Gefühl wieder in Kandala zu sein.
Für mich kann das Buch nicht mit Band 1 mithalten, trotzdem hatte es gute Charaktere.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Single Mom & Bestseller Author

Pages unwritten
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Cy Bellamy hat mit seinem Debütroman einen riesen Erfolg gefeiert, doch seitdem hat er kaum geschrieben. Das was er schreiben will, darf er nicht schreiben und was er schreiben muss, kann er nicht. Zusammen ...

Cy Bellamy hat mit seinem Debütroman einen riesen Erfolg gefeiert, doch seitdem hat er kaum geschrieben. Das was er schreiben will, darf er nicht schreiben und was er schreiben muss, kann er nicht. Zusammen mit Lektorin und seiner besten Freundin Louise probiert er alles aus, doch es hilft nichts. So ziehen sich beide in Cys Ferienhaus zurück. Als Cy endlich schreibt, fragt Louise immer wieder worum sein neustes Buch handelt. Doch Cy kann es ihr nicht sagen, denn sein Buch handelt von Louise selbst- und seinen unterdrückten Gefühlen für sie.

Bei Kathinka Engels Romanen weiß ich mittlerweile nicht mehr im Vorraus, ob mir das Buch gefallen wird oder nicht. Der erste Band der Badger Books fand ich dann wieder toll und ich habe mich auf den zweiten Teil gefreut.
Louise ist Lektorin, Mitte zwanzig und hat ein Kind. Eigentlich mochte ich sie, dass ich Anfangs eher genervt war, lag daran dass sich ein großer Teil der Handlung um ihre „Soloaktivitäten und dem Spielzeug“, nennen wir es mal so, dreht. Über mehrere Seiten, und ein paar Mal wurde dies erwähnt und es war mir einfach too much information. Ebenfalls eher gestört hat mich, dass es als übergriffig dargestellt wurde wenn das eigene Kind weint und traurig ist und die Mutter es trösten will. Pluspunkt für Evie und die Autorin: Ich fand es so toll, dass Evie eine Brille trägt und ein Abschnitt zu dem Thema fand ich richtig süß.
Cy fand ich ganz sympathisch. Mir gefiel sein Charakter und auch wie die Geschichte mit seinem Bruder, seinem Vater und seinem Buch eingearbeitet war.
Vom Schreibstil her bin ich gut durch das Buch gekommen. Die Autorin hatte in vorherigen Büchern oft Vor- und Nachname der Protagonisten verwendet und ich fand es angenehm, dass dies bei der Bagder Books Reihe nicht so ist. Die Sprache im Buch ist, wie ich es aus den ersten Büchern der Autorin kannte. Ein bisschen ironisch finde ich, dass Louise Lektorin ist und sich ein ganzer Absatz um den Lesefluss, Sprachrhythmus und repetitive Wörter dreht, während die Autorin selbst Wörter verwendet, die ich selbst mit nachschlagen nicht verstanden habe.
Das Buch im Buch hat mir vom Schreibstil besser gefallen als das eigentliche Buch. Irgendwie hat mich die Geschichte in den Bann gezogen, wahrscheinlich auch weil man Cy Bellamy als Autor und die Entstehung kennenlernt.
In diesem Band hat mir die die Spannung und auch ein bisschen die Liebesgeschichte gefehlt, dafür hat es mit dem Autorenleben gepunktet.

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