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Veröffentlicht am 16.09.2025

Stellenweise Langweilig

Das Ende von gestern ist der Anfang von morgen
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Gilly ist 30, frisch getrennt und obwohl sie sich noch mit ihrem Ex versteht, ist es einfach keine Option weiter bei ihm zu wohnen. So ist sie überglücklich, als sie eine Wohnung in London in einem alten ...

Gilly ist 30, frisch getrennt und obwohl sie sich noch mit ihrem Ex versteht, ist es einfach keine Option weiter bei ihm zu wohnen. So ist sie überglücklich, als sie eine Wohnung in London in einem alten Haus findet, die zwar nicht perfekt ist, aber dafür ihre. Doch ihr Glück hält nicht lange, denn die Mieter sollen ausziehen, das Haus Luxus saniert werden. Um das zu verhindern arbeitet die Redakteurin mit Owen, der ebenfalls im Haus wohnt, zusammen um einen Dokumentfilm über das Haus.
Gleiche Stadt, 1974: Pippa St.George ist die Tochter einer angesehenen Familie. Ihr Vater ist in der Politik, ihr Bruder soll in seine Fußstapfen treten. Doch Pippa ist erst 17 und will mehr vom Leben und schleicht sich auf ein Punkkonzert. Mit ihren Klamotten und ihrer Haltung sticht sie heraus, und das nicht postiv. Oz, der Sänger steht für alles was ihre Familie verachtet. Trotzdem treffen Pippa und Oz sich, verlieben sich ineinander, bis die Realität sie einholt.


Obwohl Geschichten aus dem 1970‘s mich sonst nicht interessieren, gibt es mittlerweile ein paar die meinen Geschmack treffen und da ich viel von der Autorin gelesen habe, wollte ich das Buch lesen.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, die sich abwechseln und ich hatte keine Schwierigkeiten die beiden zu trennen. Allerdings fand ich das Buch Anfangs etwas langweilig. Man lernt Gilly und ihren Alltag kennen, wo sie arbeitet, wie sie ins Haus zieht, aber es passiert nicht viel. Es war einfach das normale Leben einer Frau die gerade 30 geworden ist und Single ist. So hab ich teilweise darauf gewartet, dass wieder der Teil weitergeht, der 1974 spielt. Für meinen Geschmack hätte man Gillys Teil kürzen können.
Dort, im London von 1974 trifft man auf Pippa, die ich gleich mochte. Das Mädchen aus guten Haus, das rebelliert und auf Punk steht. Das neue Ecken kennenlernt. Es hat mir gut gefallen wie die Stadt dargestellt wurde. Wie realistisch das Ganze ist, kann ich nicht beurteilen. Politik interessiert mich eher weniger, im Buch spielt Politik eine kleine Rolle, was passend eingewoben war.
Da ich schon viele Bücher der Autorin gelesen habe, kenne ich ihren Schreibstil und auch hier hab ich Kathinka Engels Stil erkannt. Ein flüssiger Stil, der sich leicht lesen lässt und man sich Figuren und Umgebungen vorstellen kann. Warum Gillys Nachbar öfter als O. Barnes betitelt wird, selbst nachdem sie sich kennen, verstehe ich nicht, aber es hat mich nicht sehr gestört. Manchmal wurden Wörter wie „oszilliert“ benutzt die ich noch nie gehört habe und erst mal nachschlagen musste, was mich aus dem Lesefluss gerissen hat. Aber vielleicht kennen andere das Wort.
Das Ende hat mir viel besser gefallen und auf den letzten Seiten hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen. So finde ich es schade, dass ich Anfangs so Probleme mit dem Buch hatte.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Nicht ganz so spannend wie erhofft

Point of no Return
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Quinns beste Freundin ist spurlos verschwunden – doch sie kann sich nicht daran erinnern. Nach einem Unfall fehlen Quinn die Erinnerungen an die letzten sieben Monate ihres Lebens. Eine Zeit, in der sie ...

Quinns beste Freundin ist spurlos verschwunden – doch sie kann sich nicht daran erinnern. Nach einem Unfall fehlen Quinn die Erinnerungen an die letzten sieben Monate ihres Lebens. Eine Zeit, in der sie sich in die schillernde Welt der Londoner High Society begeben hat, um auf eigene Faust im Fall Emilia zu ermitteln. Unterstützung erhielt sie dabei von Nate, Emilias Exfreund. Sehr zu Quinns Verwunderung, denn wieso sollte sie sich ausgerechnet mit dem stillen, unnahbaren Mann zusammengetan haben, mit dem sie zuvor kaum ein Wort gewechselt hat? Ihren Gedächtnislücken zum Trotz geht sie mit ihm einen Deal ein, erneut gemeinsam nach Emilia zu suchen. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto mehr gerät Quinn selbst ins Fadenkreuz. War der Unfall wirklich ein Zufall? Oder war sie der Wahrheit bereits einmal zu nah? Doch die eigentliche Frage ist, wem Quinn jetzt noch trauen kann - und ob ihre Gefühle für Nate nicht gefährlicher sind, als geahnt …

Ich hab das Buch zufällig auf Instagram entdeckt und der Inhalt hat mich gleich angesprochen und ich musste es lesen.
Quinn hat Amnesie und hat die letzten Monate vergessen. Ich hatte ein paar Probleme damit zu verstehen was genau sie noch weiß und was nicht. Das hat mir den Start ins Buch etwas erschwert und ich hatte teilweise Mühe die Handlung zu verstehen, weil alles verworren war. Das Thema Amnesie kam ein paar Mal auf, allerdings hätte ich es toll gefunden, wenn man mehr Informationen bekommen hätte.
Nate fand cool, alleine schon weil er sich für Vergangenes interessiert und einen Oldtimer fährt und die Idee mit dem Zug gefiel mir gut. Von Nate selbst und seinem Charakter ist nicht so viel hängen geblieben.
Beim Schreibstil bin ich etwas zwiegespalten. Mir hat gefallen, dass ich mir die Schauplätze vorstellen konnte und es ein paar Zitate zum Markieren gab. Es gab Spannung und ich mochte wie der Fall um Emilia verläuft. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass man viel im dunkeln tappt und die Suche nicht voran geht, mir haben die Momente gefehlt bei denen ich etwas neues erfahren habe, einen Hinweis der mich zum Lesen animiert. So hatte ich manchmal Probleme mich zum Lesen zu motivieren und hab weniger gelesen als ich eigentlich wollte.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

die zweite Hälfte war spannender

Coldhart - Deep & Shallow
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Vier Monate ist es her, dass Elijah die Frau von sich gestoßen hat, die ihm alles bedeutet. Und auch wenn sich jeder Gedanke an Felicity anfühlt wie ein Stich mitten ins Herz, bereut er nicht, es getan ...

Vier Monate ist es her, dass Elijah die Frau von sich gestoßen hat, die ihm alles bedeutet. Und auch wenn sich jeder Gedanke an Felicity anfühlt wie ein Stich mitten ins Herz, bereut er nicht, es getan zu haben, denn es war der einzige Weg, sie zu beschützen. Jetzt verfolgt Elijah nur noch ein Ziel: denjenigen zu finden, der ihn vor dreizehn Jahren entführt hat und ihm das Leben seitdem zur Hölle macht. Doch er kann Felicity nicht vergessen, vor allem nicht, als er ihren Vater als seinen Entführer entlarvt. Mit einem Mal steht er vor der Entscheidung, Felicity weiterhin in dem Glauben zu lassen, er hätte nie etwas für sie empfunden - oder ihr die Wahrheit zu sagen und damit alles zu riskieren ...

Um Spoiler zu vermeiden setze ich dieses Mal lieber auf den Klappentext.
Wie erwartet endete Band eins mit einem Cliffhanger und so war ich gespannt wie die Reihe weitergeht, doch leider bin ich ein bisschen enttäuscht.
Der Grund dafür waren die ersten 200 bis 250 Seiten. Ich hatte das Gefühl, ich würde das Ende von Band 1 wieder und wieder lesen, nur jedes Mal anders verpackt. Es gab kaum neues, dafür wurde das wiederholt war man seit dem Ende des ersten Bandes schon weiß. So habe ich zum ersten Mal bei einem Lena Kiefer Buch darauf gewartet, dass etwas passiert.
Elijah mochte ich in dem Band gerne. Seine Suche nach dem was passiert ist fand ich gut dargestellt und auch das hin und her mit Felicity war gut dargestellt.
Felicity wirkte manchmal etwas verloren, aber gestört hat es mich nicht. Ich konnte ihre Gedanken und Reaktionen gegenüber ihrem Dozenten und einer ihr nahen Person gut verstehen. Auch zwischen Elijah und Felicity gab es einiges an hin und her was ich nachvollziehen kann, wenn man ihre Geschichte betrachtet. Es war toll Helena und Jess wiederzusehen und mir haben diese Szene gut gefallen.
Der Schreibstil war so wie ich es von der Autorin kenne, nur dass ich eben durch den Wissensvorsprung und die Wiederholungen, das Buch nicht so spannend fand wie erwartet. Auch dieses Buch endete wieder mit einem Cliffhanger und so bin ich nun gespannt wie Band 3 sein wird.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

die Schmetterlinge haben gefehlt

Feels like Butterflies
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Als die Schmetterlingsfarm von Charlies Eltern in finanzielle Not gerät muss sie ihr Studium abbrechen und nach Hause zurückkehren. Im kleinen Ort Hazelwood trifft sie ihre Eltern, von ihrem Bruder fehlt ...

Als die Schmetterlingsfarm von Charlies Eltern in finanzielle Not gerät muss sie ihr Studium abbrechen und nach Hause zurückkehren. Im kleinen Ort Hazelwood trifft sie ihre Eltern, von ihrem Bruder fehlt jede Spur. Dann eröffnen ihre Eltern Charlie, dass sie einen Vorbestraften als Aushilfe eingestellt haben und Charlie rechnet mit dem Schlimmsten. Als Nate ankommt, kann sie ihn auf Anhieb nicht leiden. Auch Nate ist wenig begeistert, dass er von Nashville ins Nirgendwo ziehen muss. Bis er irgendwann merkt, dass Charlie eins hat, was er nie kannte: Eine Familie.

Optisch ist das Buch ein absoluter Blickfang, so bin ich auch darauf aufmerksam geworden. Das Thema rund um eine Schmetterlingsfarm hat mich dann interessiert und ich war gespannt wie das Thema umgesetzt wurde.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Rückblende, in der man etwas über Nate erfährt, dann geht es weiter zur Schmetterlingsfarm.
Charlie und ihre Eltern leben auf der Farm und ich hab gehofft mehr über Schmetterlinge zu erfahren. Allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft, es werden ein paar Fakten eingestreut, die gefühlt doppelt und dreifach wiederholt wurden und genauso oft waren sie auch in dem eigentlichen Schmetterlingshaus. Da hätte ich mir deutlich mehr erwartet.
Charlie ist immer gut gelaunt und auch ihre Familie wird als harmonisch beschrieben. Sie liebt Schmetterlinge und das Fotografieren. Für mich hat ein bisschen etwas gefehlt, denn dafür dass sie ihr Studium abbrechen musste, hätte ich mir mehr Reibung zwischen ihr und ihren Eltern erwartet und vor allem, dass dieses Thema nochmal angeschnitten wird.
Nate mochte ich gerne, auch wenn mir ein bisschen die Tiefe bei ihm gefehlt hat. Anfangs nervt ihn alles und jeden, was ich verständlich fand. Mir hat auch die Verbindung zwischen ihm und Charlie gefehlt, diese bekam ich nicht so recht zu fassen.
Während mir bei der Umsetzung vom Thema ein bisschen was gefehlt hat, hat mir der Schreibstil gefallen. Das Buch hat sich gut lesen lassen und ich hab eine Vorstellung von der Umgebung und der Farm bekommen. Für meinen Geschmack hätte es noch mehr Beschreibung der Umgebung und den Gefühlen zwischen Charlie und Nate geben können.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Gegensätze ziehen sich an

Chapters unfinished
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Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. ...

Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. Denn sie bricht jede einzelne seiner Regeln und scheint das komplette Gegenteil von Coulter zu sein. Und trotzdem lässt er sich auf eine Workplace-Affäre mit Evie ein. Zwischen heimlichem Sex und regelmäßigen Streitereien stellen die beiden fest, dass es gute Gründe gibt, warum sie nicht voneinander loskommen. Und dass sie viel mehr gemeinsam haben, als sie sich eingestehen wollen. Können die beiden ihre Differenzen überwinden?

Bei den letzten Teil der Reihe fällt es mir schwer in Worte zu fassen, wie es mir gefallen hat. Zum Teil liegt es auch daran, dass ich das Buch in den Ferien gelesen habe und die Rezension nicht gleich danach geschrieben habe.
Durch die Illustration und die Beschreibungen hatte ich optisch ein klares Bild von Coulter und sein Aussehen war für mich ein Gegensatz zu seinem Handeln. Optisch wirkt er attraktiv, aber seine Art hat ihn für mich ganz anders aussehen lassen. So hatte ich etwas Probleme mit seinem Verhalten. Dafür hat mir aber die Geschichte um seine Familie gefallen und die Szenen mit seiner Mutter waren heftig.
Wie im Vorwort erwähnt ist die Geschichte etwas spicier als man es sonst von der Autorin kennt.
Evie war mir größtenteils sympathisch. Aber gegen Ende des Buches gab es eine Szene mit ihren Eltern, wo ich Evies Reaktion nicht nachvollziehen kann. Auch das „typisch Evie“ wurde mir irgendwann zu oft wiederholt.
Anfangs war ich nicht so ganz begeistert von dem Buch und auch eine spicy Szene werde ich nie verstehen, weil ich in solchen Situationen die Art von Nähe nicht nachvollziehen kann. Es wird nicht mein Lieblingsbuch aber es war okay.

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