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Veröffentlicht am 11.07.2025

Das Leben ist nicht immer fair

Zeit der Pfingstrosen
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Als die Rose ohne Dornen wird Paeonia, die Pfingstrose, gerne bezeichnet. Ihr gebührt in Claudia Romes neuestem Roman „Zeit der Pfingstrosen“ ein ganz besonderer Platz. Sie erzählt eine bittersüße Liebesgeschichte, ...

Als die Rose ohne Dornen wird Paeonia, die Pfingstrose, gerne bezeichnet. Ihr gebührt in Claudia Romes neuestem Roman „Zeit der Pfingstrosen“ ein ganz besonderer Platz. Sie erzählt eine bittersüße Liebesgeschichte, die ihren Anfang kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hat.

ich lerne den 96jährigen Jeff Craig kennen, der an Demenz erkrankt ist und eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung braucht. Sein Großneffe Aiden sucht für ihn eine Betreuerin, die auf Jeffs Farm wohnen kann. Momentan ist Aiden es, der sich liebevoll um seinen Onkel kümmert, denn Jeff hat schon etliche Betreuerinnen vergrault und nun hofft Aiden, dass es mit Katy McConnell besser klappt. Nun, Katy zieht mit ihrer 10jährigen Tochter Mabel ein, beide haben sie auch mit Anfeindungen und Vorurteilen der Leute hier zu kämpfen. Nur gut, dass Aiden immer da ist, wenn er gebraucht wird.

Die Betreuung eines Demenzkranken ist eine Herausforderung, diese in seinem Zuhause zu organisieren fordert alle Beteiligten. Eine entsprechende Ausbildung, viel Geduld und Verständnis sind Grundvoraussetzung, um sich dieser Aufgabe zu stellen. Auch Katy kommt an ihre Grenzen, denn Jeff ist flink, er entwischt gerne mal. Es zieht ihn immer wieder in einen Blumenladen, dort ist er glücklich, dort ist er in seiner ganz eigenen Welt.

Zwei Zeitebenen wechseln sich ab. Neben der Jetzt-Zeit begegne ich Jeff im Oktober 1939, als er sich unsterblich in Roslyn verliebt und auch sie erwidert diese Liebe. Der Krieg kommt ihnen dazwischen – wird ihre Liebe diese schlimme Zeit überdauern? Mit seinem besten Freund Hamish erlebt er die Schrecken des Krieges in der Normandie und als er schließlich heimkehrt, ist auch hier alles anders als erwartet.

Der vielschichtige Roman erzählt von einer Liebe im Heute und von einer, die die Zeit überdauert. Nicht alles ist rosig, Rivalitäten und eine tief empfundene Feindschaft schwingen mit. Ich lese aber auch von ehrlichen Freundschaften, von unbedingtem Zusammenhalt und von den Kriegswirren lese ich auch. Die Charaktere sind fein gezeichnet, sie haben ihre Ecken und Kanten, regen mich extrem auf oder aber ich mag sie gerne – alles ist dabei, so wie das Leben eben ist. Auch wenn dieses Leben nicht immer fair ist, so ist es dies zuweilen doch.

Beide Zeitstränge sind interessant, beiden bin ich gerne gefolgt, wobei mich der junge Jeff noch einen Ticken mehr gepackt hat. Die Handlung ist logisch, in Teilen aber schon vorhersehbar. Was der Story an sich aber nicht schadet, sie ist in sich schlüssig. Dabei kurzweilig und lebendig erzählt.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Es ist viel los im Wiener Prater

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Ich gestehe, ich bin süchtig nach der Totengräber-Serie. Dieser nunmehr vierte Band führt mich direkt hinein in den Wiener Prater anno 1896.

Gleich mal huscht Marie, die schöne Squaw, vorbei und am darauffolgenden ...

Ich gestehe, ich bin süchtig nach der Totengräber-Serie. Dieser nunmehr vierte Band führt mich direkt hinein in den Wiener Prater anno 1896.

Gleich mal huscht Marie, die schöne Squaw, vorbei und am darauffolgenden Abend dann die Sensation im Ronacher – Charles Banton, der Magier aus Amerika, führt mit der „zersägten Jungfrau“ einen noch nie da gewesenen Zaubertrick vor. Doch der Trick endet in einem Desaster, die junge Frau wird tatsächlich entzweigesägt. Oberpolizeirat Stukart schickt Inspektor Erich Loibl nach Leopold von Herzfeldt, der im Stiftskeller vor einem Vierterl Wein sitzt. Die Dienstkutsche bringt die beiden Inspektoren zum Theater an der Himmelpfortgasse, unterwegs erfährt Leopold das Wesentliche zu diesem Fall.

Oliver Pötzsch führt mich diesmal in den Volks- oder Wurstelprater, der seit dem 18. Jahrhundert existiert. Er ist einer der ältesten Vergnügungsparks. 1896 waren die Attraktionen ganz andere als heute, über allem schwebt der Große Calafati. Kleinwüchsige treten auf und Bauchredner, die ersten bewegten Bilder sorgen für Aufsehen, man gondelt durch Venedig in Wien, Chinesen und andere Exoten werden bestaunt und – das Böse lauert gefühlt hinter jeder Ecke.

Julia schreibt mittlerweile für eine Zeitung, sie berichtet über die zersägte Jungfrau und nicht nur das, sie nimmt eine Anstellung im Zirkus zu Recherchezwecken an, was natürlich keiner weiß. Dabei trifft sie auf Leopold, von dem sie noch immer nicht loskommt. Dieser geht einem angeblichen Suizid nach, es verschwinden Mädchen, über diese Ermittlungsarbeit nähern sich die zwei wieder an.

Augustin Rothmayer, der Totengräber, studiert „seine“ Leichen genau, seine wissenschaftlichen Studien sind nicht jedem geheuer, er wird abwertend als Dillo oder Dodl, als Dummkopf abgetan. Dabei ist er ein schlauer Kopf. Momentan hat er mit der Konkurrenz zu kämpfen, die Pompfüneberer arbeiten mit unlauteren Methoden, der ehrliche Bestatter hat das Nachsehen. Auch sorgt er sich um Anna, seine Ziehtochter. Sie wird flügge und damit ist er komplett überfordert. Als dann Anna einen grauslichen Fund macht, ist Leopold gefragt.

Viel habe ich über den Prater und die Menschen darin erfahren, ich war im Varieté und im Zirkus, hab hinter die Kulissen geschaut, hab den Zauber der kurzen, bewegten Bilder verfolgt, daneben und dazwischen galt es, die Mordserie zu stoppen und den wahren Mörder dingfest zu machen. Und das alles im historischen Wien mit einer gehörigen Portion Wiener Schmäh, das den ganz besonderen Reiz dieser Buchreihe ausmacht. Und nun heißt es wieder warten, auch beim nächsten Fall für Leopold von Hertzfeld bin ich wieder dabei. Es war und ist Krimi-Unterhaltung vom Allerfeinsten.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Von echter Freundschaft und chaotischen Momenten und noch mehr

Pinguine fliegen nur im Wasser
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„Pinguine fliegen nur im Wasser“ erzählt von zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - Greta und Vincent. Ist es Zufall, dass sie an einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens aufeinandertreffen? ...

„Pinguine fliegen nur im Wasser“ erzählt von zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - Greta und Vincent. Ist es Zufall, dass sie an einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens aufeinandertreffen? Ist es Schicksal, das sie zusammenführt? Noch wissen wir es nicht, aber doch sehr bald. Henriette Krohn lässt ihre Leser ab dem Zeitpunkt ihrer Begegnung am Leben der beiden teilhaben, zwischendurch erzählen Rückblenden von deren Vergangenheit.

Vom Fitnessstudio direkt ins Büro. Das Team-Meeting hat Vincent für 7.30 h angesetzt und selbstredend ist er eher da, er ist seinen Mitarbeitern stets ein Vorbild. Heute aber läuft alles schief. Sein Mitarbeiterausweis scheint defekt zu sein, er schafft es dann aber doch in sein Büro, aber nicht ins firmeneigene Netz. Seine Vorgesetzte macht ihm unmissverständlich klar, dass er raus ist. Job weg, Wohnung weg – was ist passiert?

Er landet ausgerechnet in Gretas Taxi, sie kommen ins Reden und da er sowieso seinen Job los ist und sie die alte, von ihren Großeltern geerbte Villa renovieren will, nimmt er ihr Angebot an, in dieser Villa mit anzupacken. Dafür kann er hier für die Zeit der Renovierung mietfrei wohnen.

Gesagt – getan. Sie beginnen mit der Küche, denn sie ist nun mal das Herzstück eines Hauses. Sie machen Pläne, kaufen ein, sind sich sofort einig oder auch nicht, werkeln von früh bis spät, sie sind ein gutes Team. Ein Nachbar will helfen, auch Gretas Ex steht im Weg rum, außerdem ist da noch eine ältere Dame, eine Gräfin, in der Nachbarschaft und eine Schildkröte gibt es neben so etlichen anderen Mitspielern auch.

Henriette Krohn ist ein wunderbarer Roman gelungen, der so viel mehr ist als „nur“ ein Wohlfühlbuch. Ihre Charaktere sind liebenswert und nahbar, die meisten zumindest. Andere wiederum sind ganz schön fies, auch diese Typen kennt wohl jeder. Allesamt sind sie echt und glaubwürdig. Das Miteinander steht im Mittelpunkt, ebenso der Zusammenhalt. Echte Freundschaft und Herzlichkeit und auch mal chaotische Momente machen das Buch so authentisch. Was braucht man, um glücklich zu sein, um ein erfülltes Leben zu führen? Man sollte achtsam mit sich und mit den anderen sein, das ist sehr viel mehr wert als all die luxuriösen Dinge. Die so leichtfüßig daherkommende Story macht schon auch nachdenklich, eine feine Prise Humor schwingt immer mit und wenn Greta das gewisse Ümpf in einem Raum noch fehlt, dann sind kreative Ideen gefragt.

Die Renovierung ist nun abgeschlossen, das warmherzige, tiefgründige Buch ausgelesen, ich war gerne dabei und – ganz nebenbei bemerkt: In diese Villa würde ich (wäre sie noch frei) gerne einziehen.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Lügen funktionieren

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Irgendwann hat sie angefangen, sich interessant zu machen. Sie waren oft umgezogen, in Kalifornien waren sie zwar nie, aber wer weiß das schon. Auch erzählt sie von ihrem Dad, dem (angeblichen) Filmstar ...

Irgendwann hat sie angefangen, sich interessant zu machen. Sie waren oft umgezogen, in Kalifornien waren sie zwar nie, aber wer weiß das schon. Auch erzählt sie von ihrem Dad, dem (angeblichen) Filmstar – die Aufmerksamkeit der anderen ist ihr endlich sicher, sie ist etwas Besonderes. Lügen funktionieren. Besser als die schnöde Wahrheit. Sloane ist eine Lügnerin.

Ihre Mittagspause verbringt sie in einem Park, lesend auf einer Decke. Jay Lockhart ist ihr mit seiner kleinen Tochter Harper schon lange aufgefallen und heute endlich ergibt sich eine Gelegenheit, mit den beiden näher ins Gespräch zu kommen. Krankenschwester sei sie und ja – mit Kindern kann sie gut. Sie stellt sich mit einem falschen Namen vor und auch ansonsten kommen ihr Lüge für Lüge ganz leicht über die Lippen. Sloane findet, dass sie die genau richtige Nanny für Harper sei, denn die Lockharts suchen schon länger nach einem neuen Kindermädchen.

Sloane scheint eine Lügnerin par excellence zu sein, die Lockharts dagegen ein Musterbeispiel der perfekten Familie. Jay ist der attraktive, fürsorgliche Ehemann und Vater und auch Violett, seine Frau, scheint alle Vorzüge auf sich vereint zu haben. Dazu die kleine, süße Harper – eine Idylle schlechthin, zumal sie auch sehr vermögend sind. Und nett sind sie auch. Sloane nehmen sie mit offenen Armen auf, Violett sieht sie als liebe Freundin.

Dass es so nicht bleiben kann, ist mir schon bewusst. Schließlich lese ich einen Thriller und keinen Heile-Welt-Roman. Nun, irgendwann kippt die Stimmung, die Perspektive ändert sich, ich habe ähnliches vermutet. Diese andere Sicht auf die Dinge lässt die Story in einem anderen Licht erscheinen. Und als dann eine dritte Erzählebene dazukommt, wird es dermaßen rasant und atemraubend, die sowieso ständig vorherrschende Spannung steigert sich ins Unermessliche, das brillante Ende ist dann nochmal eine Klasse für sich. Denn wenn man denkt, das war es jetzt, dann war es das noch lange nicht.

Dieser Thriller voller Geheimnisse und unglaublicher Wendungen entwickelt sich als ein subtiles, raffiniert konstruiertes Spiel, das bis zuletzt nicht zu durchschauen ist. Jeden einzelnen Satz, jede Seite habe ich genossen, ich hab mich in die Irre führen lassen, ich bin schlichtweg begeistert. Eine absolute Empfehlung für jeden Thriller-Fan.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Faszinierender, spannender Abschluss um das Pensionat an der Mosel

Der Weg der Frauen
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Nun heißt es Abschied nehmen von Pauline Martin und ihrem Pensionat, das sie einst von ihrer Patentante Adéle übernommen hat. Seitdem führt sie es mit viel Herzblut und Engagement mit dem Ziel, ihre Schützlinge ...

Nun heißt es Abschied nehmen von Pauline Martin und ihrem Pensionat, das sie einst von ihrer Patentante Adéle übernommen hat. Seitdem führt sie es mit viel Herzblut und Engagement mit dem Ziel, ihre Schützlinge zu selbstbewussten, selbstbestimmten Frauen zu erziehen. Was in jener Zeit, wir schreiben das Jahr 1912, eher unüblich war. Die Männer hatten das alleinige Sagen, Frauen waren meilenweit entfernt von jeglicher Emanzipation.

Schon der Titel „Der Weg der Frauen“ deutet an, dass der dritte Band der Trilogie „Das Pensionat an der Mosel“ die Lebenswirklichkeit der Frauen in der Zeit der Belle Époque thematisiert.

Sophie, Paulines Schülerin, habe ich schon in den beiden Vorgängerbänden „Töchter des Aufbruchs“ und „Schwestern im Geiste“ kennengelernt. Sie war ein durchaus lebensfrohes junges Mädchen, das nun in Polizeigewahrsam ist - Wachtmeister Schrotherr hat dies Pauline mitgeteilt, mehr ist noch nicht bekannt. Sie entscheidet, direkt in die Polizeidirektion zu fahren, die sich in der lothringischen Bezirksstadt Metz befindet. „Sie sollten nicht alleine reisen, Mamsell!“ gibt Lisbeth, die Köchin und gute Seele Pensionats, zu bedenken. Dennoch entscheidet Pauline, sich ohne Begleitung auf den Weg zu machen, auch wenn dies ihrem guten Ruf nicht unbedingt zuträglich ist. Dort erfährt sie von Sophies Agitation für das Frauenwahlrecht, ihr wird Unruhestiftung und Vandalismus vorgeworfen. „Das Wahlrecht der Frauen, politische Mitbestimmung. Wenn es eines Tages tatsächlich so weit kommen sollte, steht die Ordnung und Sicherheit des Landes auf der Kippe.“ Schon allein diese Aussage eines Wachtmeisters, dem Pauline nun gegenübersitzt, zeigt deutlich, dass es noch ein weiter Weg ist hin zur Emanzipation. Dies ist eines der Themen, von denen wir lesen. Und doch waren es in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mutige Vorreiterinnen, die sich für die Rechte der Frauen stark machten. Und ja - natürlich müssen ihre Eltern verständigt werden, Sophies Vater reagiert wie erwartet. Er nimmt sie aus der Schule, gleichzeitig gibt er Pauline mit ihren „verdorbenen Ideen“ die alleinige Schuld. Der Vater ist ein typischer Vertreter seiner Zeit. Sein Wort gilt – für seine Ehefrau, für seine Tochter.

Paulines Alltag fordert ihr alles ab, auch privat läuft vieles unrund. Nach Jahren taucht ihr ehemaliger Verlobter wieder auf, der sie erneut umwirbt. Ein Dilemma. Denn sollte sie seinem Ansinnen nachgeben, muss sie ihre Lehrtätigkeit aufgeben, zudem ist sie Hauptmann von Priesnitz mehr als freundschaftlich verbunden.

Das Lehrerinnenzölibat gilt noch lange, überhaupt sind es die Frauen, die gesellschaftlich und politisch im Schatten der Männer stehen. Da ist die junge Camille, die mit der Schande eines unehelichen Kindes lebt und auch die Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann fliehen muss. Das geltende Züchtigungsrecht, das Familien-, Scheidungs- und Sorgerecht, das immer zugunsten des Mannes ausgelegt wird und auch der Missbrauch von Rauschmitteln sind Thema. Dies ist nur ein kurzer Abriss dessen, was uns im und um das Geschehen des Pensionats erwartet.

Die gut strukturierte Auflistung der hier agierenden Figuren macht den (Wieder)Einstieg in das Pensionat leicht, das hilfreiche Glossar (fachbegrifflich und fremdsprachlich) sowie das informative und sehr interessante Nachwort runden den bestens recherchierten Roman ab.

Der finale dritte Band rund um das Mädchenpensionat, das im beschaulichen Moselstädtchen Diedenhofen/Thionville liegt, kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Empfehlen würde ich trotzdem, mit Band eins zu beginnen. Ganz einfach deshalb, weil Marie Pierre ihre Leser sofort fesselt - sie zieht einen regelrecht ins Buch. Ihr so lebendiger Schreibstil und ihre durchdachte Geschichte um das Institut sind Garant für faszinierende Lesestunden. Darüber hinaus vermittelt sie viel geschichtlich Interessantes, das auf sehr spannende Weise mit einfließt.

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