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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2025

Starker zweiter Teil mit kleinen Schwächen

Cursebound
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Cursebound setzt direkt nach den Ereignissen von Faebound an. Perfekt, um direkt wieder in die Geschichte hinein zu finden.

Ich habe mich schnell wieder in den Figuren zurechtgefunden. Sie wirken offen, ...

Cursebound setzt direkt nach den Ereignissen von Faebound an. Perfekt, um direkt wieder in die Geschichte hinein zu finden.

Ich habe mich schnell wieder in den Figuren zurechtgefunden. Sie wirken offen, verletzlich und sehr menschlich, so dass man wirklich in der Geschichte mitfühlen konnte. Die Vielfalt der Beziehungen und Hintergründe gibt der Welt viel Tiefe. Der Tonfall ist etwas förmlicher, passt aber gut zu Elfen und Fae. Die Themen rund um Ungleichheit wirken bodenständig und greifbar.

Trotz meiner Begeisterung gibt es Gründe für vier statt fünf Sterne. Einige innere Konflikte drehen sich immer wieder im Kreis. Zudem stört mich das Verheimlichen von Informationen, weil es oft echte Gespräche ersetzt und Situationen künstlich zuspitzt. Das hat mich zwischendurch wirklich gernervt.

Trotzdem blieb ich dran, weil die Welt lebendig wirkt und die neuen Figuren frischen Schwung bringen. Das Ende hat mich überrascht und mich sofort an Band drei denken lassen. Ich freue mich darauf zu sehen, wie sich alles weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Ein Trauerredner zwischen Humor und Gefahr - ein gelungener Reihenauftakt!

Über die Toten nur Gutes
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Andreas Izquierdo verbindet in „Über die Toten nur Gutes“ Krimi, Humor und Menschlichkeit auf besondere Weise. Die Idee, einen Trauerredner zum Ermittler zu machen, ist ungewöhnlich und funktioniert erstaunlich ...

Andreas Izquierdo verbindet in „Über die Toten nur Gutes“ Krimi, Humor und Menschlichkeit auf besondere Weise. Die Idee, einen Trauerredner zum Ermittler zu machen, ist ungewöhnlich und funktioniert erstaunlich gut.

Izquierdo schafft es, ernste Themen wie Tod, Schuld und Freundschaft mit Leichtigkeit und Witz zu erzählen. Mads ist eine Figur, die man sofort mag. Er ist höflich, manchmal zu gutgläubig, aber immer aufrichtig. Besonders das Zusammenspiel mit seinem exzentrischen Vater Fridtjof sorgt für viele humorvolle Szenen, die dem Buch eine warme Note geben. Auch Nebenfiguren wie Herr Barnardy oder Kommissarin Mills bleiben im Gedächtnis.

Der Spannungsbogen trägt über weite Strecken, die Handlung überrascht mit Wendungen und emotionalen Momenten. Gegen Ende wird es packend und berührend zugleich. Izquierdos Stil bleibt zugänglich, präzise und lebendig.

Kleine Längen in der Mitte haben meinen Lesefluss etwas ausgebremst, doch die Mischung aus Witz, Gefühl und Krimispannung haben das wieder ausgeglichen. „Über die Toten nur Gutes“ ist ein Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Überraschend packender Auftakt mit starker Auflösung

Der Trailer
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Ich habe „Der Trailer“ von Linus Geschke fast in einem Rutsch gelesen. Der Schreibstil ist leicht, die Kapitel sind kurz und die Perspektivwechsel halten das Tempo hoch. Anfangs war ich noch leicht skeptisch, ...

Ich habe „Der Trailer“ von Linus Geschke fast in einem Rutsch gelesen. Der Schreibstil ist leicht, die Kapitel sind kurz und die Perspektivwechsel halten das Tempo hoch. Anfangs war ich noch leicht skeptisch, weil vieles etwas verworren wirkte, aber das legt sich schnell. Die Figuren wirken lebendig, vor allem Wout fand ich interessant mit seiner rauen Art und eigenen Moralvorstellung. Auch Frieda war für mich nahbar, obwohl sie als Ermittlerin eher zurückhaltend bleibt.

Die Geschichte um Lisas Verschwinden hat mich durchgehend beschäftigt. Ich hatte keine Ahnung, wie das ausgeht, und die Auflösung hat mich völlig überrascht. Das hat für mich den Unterschied gemacht, weil mich Thriller oft nicht mehr schocken. Hier war es anders.

Es gibt ein paar Längen und nicht alle Elemente des Finales haben mir gefallen, trotzdem überwiegt das Positive deutlich. Für mich ein starker Reihenauftakt, der neugierig macht, wie es weitergeht. Es dauert nur zu lange, bis der nächste Band erscheint.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Eine Welt in Flammen, ein Team am Zerbrechen

Four Ruined Realms
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Dieses Mal liegt der Fokus viel stärker auf der Fantasy und nicht so sehr auf der Romantik. Genau mein Ding. Statt großer Gefühle im Vordergrund gibt’s Attentate, Gefängnisausbrüche, Schwertkämpfe und ...

Dieses Mal liegt der Fokus viel stärker auf der Fantasy und nicht so sehr auf der Romantik. Genau mein Ding. Statt großer Gefühle im Vordergrund gibt’s Attentate, Gefängnisausbrüche, Schwertkämpfe und durchgehend den Versuch, irgendwie lebend aus der nächsten Mission rauszukommen. Und das mit einem Team, das so unterschiedlich ist, dass es eigentlich nie funktionieren dürfte, aber es tut’s trotzdem. Irgendwie.

Was ich besonders mochte: Die Handlung nimmt richtig Fahrt auf, auch wenn ein Großteil auf der Straße, im Knast oder mitten in einem chaotischen Auftrag spielt. Es bleibt spannend, manchmal düster, oft blutig, und ich musste regelmäßig kurz durchatmen, weil ich nicht wusste, wer das nächste Kapitel überhaupt überlebt. Dazu kommt ein letzter Twist im Epilog, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich will jetzt sofort wissen, wie es weitergeht.

Die Liebesgeschichten rücken in den Hintergrund, was mir entgegenkommt, einige Paare verbringen sowieso große Teile des Buchs getrennt. Es gibt trotzdem emotionale Momente, aber sie werden nicht künstlich aufgeblasen, sondern fühlen sich wie ein Teil des größeren Ganzen an. Found Family steht hier deutlich stärker im Vordergrund, und auch wenn nicht jede Figur immer logisch oder sympathisch handelt, passt das zu dieser Welt, in der Vertrauen lebensgefährlich sein kann.

Klar, nicht alles war perfekt: Einige POVs haben sich sprachlich sehr ähnlich gelesen, manchmal hatte ich das Gefühl, die inneren Monologe wiederholen sich zu oft. Und ja, ein paar Figuren haben mich auch dezent in den Wahnsinn getrieben. Aber unterm Strich war das hier genau die Art von Fantasy, die mich packt, mit dreckigen Schlachten, zwielichtigen Allianzen und der ständigen Frage, wem man überhaupt noch glauben kann.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Humorvoll, spannend und romantisch: Ein Abenteuer der besonderen Art

Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer
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„Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer“ von S. E. Harmon ist eine mitreißende Mischung aus Abenteuer, Romantik und Witz, die den Leser direkt in die Tiefen des mexikanischen Dschungels entführt. ...

„Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer“ von S. E. Harmon ist eine mitreißende Mischung aus Abenteuer, Romantik und Witz, die den Leser direkt in die Tiefen des mexikanischen Dschungels entführt. Der Protagonist Kit Sawyer, ein nerdiger Historiker aus einer Familie von Abenteurern, muss widerwillig ein gefährliches Relikt zurückbringen, das er unabsichtlich aktiviert hat. Begleitet wird er ausgerechnet von Ethan Stone, seinem abenteuerlustigen Ex-Stiefbruder, mit dem er eine ebenso komplizierte wie faszinierende Beziehung verbindet.

Die Chemie zwischen Kit und Ethan ist das Herzstück des Romans. Ihre Wortgefechte, humorvollen Dialoge und der subtile Wandel von Rivalität zu Zuneigung fesseln von der ersten bis zur letzten Seite. Kit ist ein erfrischend unperfekter Protagonist – kratzbürstig, unsportlich und dennoch sympathisch, während Ethan mit seiner Abenteuerlust und Beschützerrolle überzeugt. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt für viele Lacher, aber auch für tiefgründige, emotionale Momente.

Neben der humorvollen Liebesgeschichte überzeugt das Buch auch mit einer spannenden Handlung, die voller Rätsel und Gefahren steckt. Der Dschungel wird lebendig beschrieben, und die mystischen Elemente rund um den aztekischen Gott Tlaloc verleihen der Geschichte eine aufregende, magische Note. Auch die Einbindung von Kits persönlichen Herausforderungen – von seiner gesundheitlichen Situation bis hin zu Selbstzweifeln – macht ihn als Charakter besonders greifbar.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass das Ende der Geschichte gern etwas ausführlicher hätte sein können, da es im Vergleich zur spannenden Reise recht schnell abgehandelt wirkt.

Insgesamt ist „Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer“ ein humorvolles, spannendes und emotionales Leseerlebnis, das sowohl Fans von Abenteuergeschichten als auch Liebesromanen begeistert. S. E. Harmon gelingt es, die perfekte Balance zwischen Spannung, Romantik und Humor zu finden, und lässt den Leser am Ende mit dem Wunsch zurück, noch mehr von Kit und Ethan zu erleben. Absolute Leseempfehlung – 4,5 Sterne!

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