Platzhalter für Profilbild

Lekna

Lesejury-Mitglied
offline

Lekna ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lekna über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

Packend bis zum Schluss

Firewatch
0

Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und das auch nur weil die Nacht dazwischenkam. Durch den gelungen Aufbau und den durchgehend spannenden Schreibstil kann man es kaum aus der Hand legen.

Die ...

Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und das auch nur weil die Nacht dazwischenkam. Durch den gelungen Aufbau und den durchgehend spannenden Schreibstil kann man es kaum aus der Hand legen.

Die Handlung wird unter anderem aus der Sicht von Robin erzählt, der herausfinden will, was mit seinem besten Freund Aaron geschehen ist. Um der Wahrheit näherzukommen, nähert er sich Kian, den er verdächtigt, etwas mit Aarons Verschwinden zu tun zu haben. Beim Lesen ging es mir ständig so, dass ich immer wieder meine Meinung geändert habe. Mal mochte ich Kian, dann war ich wieder überzeugt, dass er doch etwas mit Aarons Verschwinden zu tun hatte. Dieses ständige Zweifeln erzeugt eine Spannung, die dazu führt, dass man immer wissen möchte wie es mit den beiden weiter geht. Gleichzeitig wird man in einen moralischen Konflikt hineingezogen: Ist es in Ordnung, dass Robin Kian datet und ihm dabei etwas vorspielt?

Die andere Sicht ist genauso fesselnd und wird aus der Perspektive von Aaron erzählt. Wir begleiten ihn in den letzten Stunden vor seinem Verschwinden und erfahren, wie er Kian kennengelernt hat. Zusätzlich gibt es noch eine dritte, sehr mysteriöse Perspektive, die auf dunklem Papier gedruckt ist. Diese Kapitel sind sehr verwirrend und zugleich verstörend. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer sich dahinter verbirgt. Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen und hat mich überrascht.

Wer also einen fesselnden Thriller sucht, den man kaum aus der Hand legen kann, ist mit diesem Buch genau richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2025

Perfekt für kalte Tage

One Date to Gold
0

Ich fand die Atmosphäre, die Charaktere und die Story von One Date to Gold super schön und ein echtes Winter-Wohlfühlbuch.

Dabei ist die Geschichte keineswegs nur Sonnenschein: Es werden auch ernste Themen ...

Ich fand die Atmosphäre, die Charaktere und die Story von One Date to Gold super schön und ein echtes Winter-Wohlfühlbuch.

Dabei ist die Geschichte keineswegs nur Sonnenschein: Es werden auch ernste Themen wie der Leistungsdruck im Profisport, Medikamentenmissbrauch und der Verlust eines Familienmitglieds angesprochen. Doch es gibt neben den ernsten Themen auch viele schöne und lustige Momente, so dass sich das alles in Waage hält und man gerne in die Geschichte eintaucht.

Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven von Amie und Hunter, die sich an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Karriere befinden. Hunter ist in Eishockeykreisen bereits bekannt und spielt in der NHL, muss sich mit der Presse herumschlagen und hat ein eher zweifelhaftes öffentliches Image. Amie hingegen musste neu anfangen und ist fest entschlossen erfolgreich zu sein. Hat aber Zweifel, ob sie das schafft. Die beiden lernen sich im olympischen Dorf kennen und gehen eine Fake-Beziehung ein.

Hunter ist ein toller Charakter, und ich hätte gerne noch mehr über seine Collegezeit erfahren, als er noch nicht berühmt und etwas draufgängerischer war. Besonders gefallen hat mir, wie unterstützend er Amie gegenüber ist und wie beschützerisch er sich um seine kleine Schwester kümmert. Sehr schön fand ich auch, wie sich Amie und Hunter langsam näherkommen und nach und nach mehr Vertrauen zueinander aufbauen. Meine Lieblingsmomente waren jedoch die Szenen mit dem restlichen Eishockeyteam. Es war großartig zu beobachten, wie sich die Dynamik entwickelt und am Ende wirklich ein Team auf dem Eis steht. Es gibt auch spicy Szenen, die es nach meinem Empfinden aber gar nicht in dieser Ausführlichkeit gebraucht hätte.

Alles in allem ist One Date to Gold ein schöner Liebesroman in einem herrlich winterlichen Setting mit tollen Charakteren, der sich perfekt für gemütliche Lesestunden eignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2025

Ein fesselndes Abenteuer im historischen London

Joshua Jackelby
0

Joshua Jackelby entführt die Leser ins London des 19. Jahrhunderts – eine düstere, aber auch faszinierende Welt. Josh und seine Freunde sind Straßenkinder, die zusammen ein spannendes Abenteuer erleben. ...

Joshua Jackelby entführt die Leser ins London des 19. Jahrhunderts – eine düstere, aber auch faszinierende Welt. Josh und seine Freunde sind Straßenkinder, die zusammen ein spannendes Abenteuer erleben. Das liebevoll gestaltete Cover passt perfekt zur Stimmung des Buches und macht neugierig auf die Geschichte.

In dem Buch werden einige schwierige Themen angesprochen. Das Leben auf der Straße ist nicht einfach und die Lebensumstände werden hier auch nicht beschönigt. So erfährt man, wo die Kinder schlafen, dass sie auch mal hungern müssen oder von anderen Straßengangs verprügelt werden. Auch das Thema Sklaverei wird angesprochen. Daher empfehle ich, das Buch mit Kindern gemeinsam zu lesen, um aufkommende Fragen besprechen zu können.

Besonders schön finde ich den starken Zusammenhalt der Freundesgruppe. Die Charaktere sind lebendig und gut ausgearbeitet – jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Die Geschichte ist spannend erzählt und durch den angenehmen Schreibstil kann man sich richtig gut in das damalige London hineinversetzen. Man fiebert mit den Kindern mit und hofft auf ein gutes Ende.

Ein gelungener Abenteuerroman in einem realistisch dargestellten historischen Setting – mit Herz, Tiefgang und ein spannenden Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2025

Spionage mit viel Humor, Herz und Liebe

Never Trust Your Fake Husband
0

„Never Trust Your Fake Husband“ ist ein kurzweiliger, witziger und spannender Roman von Ally Carter. Dabei geht es um eine Frau, die ihr Gedächtnis verliert und mitten im winterlichen Paris von einem Mann ...

„Never Trust Your Fake Husband“ ist ein kurzweiliger, witziger und spannender Roman von Ally Carter. Dabei geht es um eine Frau, die ihr Gedächtnis verliert und mitten im winterlichen Paris von einem Mann gefunden wird. Doch kaum hat man sich an die Situation gewöhnt, geht es auch schon weiter und die beiden werden von gefährlichen Personen verfolgt, die sie umbringen möchten. Dabei kommt es zu einer wilden Verfolgungsjagd nicht nur durch Paris.

Ich finde den Schreibstil von Ally Carter klasse. Die Perspektiven des Buches wechseln durchgehend in kurzen Abschnitten zwischen ihm und ihr hin und her. Der Leser weiß daher auch nicht mehr als der jeweilige Charakter. So konnte ich es kaum aus der Hand legen, da ich erfahren wollte was die andere Perspektive denkt, aber auch wie es überhaupt zu der ganzen Situation kam. Wer ist die Frau? Ist der Mann wirklich ein Agent? Wer ist hinter ihnen her?

Ich mochte beide Perspektiven. Sie versucht das Beste aus der Lage zu machen, hat oft sarkastische Gedanken und ist taff. Ich fand es klasse, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und selber handelt und nicht nur ihn alles machen lässt. Er ist am Anfang sehr geheimnisvoll und kommt etwas kühl rüber. Aber mit der Zeit erfährt man mehr von seiner Hintergrundgeschichte und man schließt ihn sehr schnell ins Herz.

Die Beiden meistern zusammen viele verrückte und spannende Situationen. Ally schafft es, dass man dabei das Gelesene genau vor Augen hat und sich alles bildlich vorstellen kann. Fast schon wie in einem Film. Natürlich kommen sich die Beiden auch näher. Doch gut fand ich, dass das nicht die Haupthandlung in dem Buch war, sondern eher nebenher passiert.

Fazit: Wer ein Buch lesen möchte um vom Alltag abzuschalten ist bei diesem genau richtig. Es ist von allem etwas dabei: Spannung, Humor und Liebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2026

Grummeliger Kater, spannende Magie und überraschende Wendung

Seamere College 1. Strange Familiars
0

Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In dem Buch geht es um zwei Studenten, die an der Akademie Tiermedizin studieren. Dabei behandeln sie keine gewöhnliche Tiere, ...

Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In dem Buch geht es um zwei Studenten, die an der Akademie Tiermedizin studieren. Dabei behandeln sie keine gewöhnliche Tiere, sondern magische Wesen (Familiare). Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Harrisford erzählt, die Rivalen sind und den jeweilig anderen nicht leiden können. Doch als mysteriöse Magieexplosionen auftreten, sind sie gezwungen zusammen zu arbeiten.

Die Lovestory entspricht dem bekannten Konzept Enemies-to-Lovers. Über die Vorgeschichte erfährt man nicht viel, daher war es für mich auch nicht ganz nachvollziehbar woraus sich die starke gegenseitige Abneigung begründet. Beide halten aber sehr lange an ihren Vorurteilen fest und denken immer gleich das Schlimmste von dem jeweilig anderen. Und anstatt sich auszusprechen, behalten sie ihre Gedanken und Gefühle meistens für sich. Den Twist zu einer Liebesromanze kommt mir daher auch etwas zu plötzlich. Aus diesem Grund konnte mich die Liebesgeschichte nicht vollkommen überzeugen. Trotzdem finde ich beide Charaktere sympathisch und es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen. Auch liegt das Hauptaugenmerk des Buches nicht auf der Lovestory, sondern auf dem Rätsel um die Magieexplosionen.

Die magische Welt und das Magiesystem finde ich sehr gut umgesetzt. Das Magiesystem ist erfrischend anders und das Rätsel um die Magieexplosionen total spannend. Ich finde gut, dass die Magie nicht einfach so das ist und jedem zur Verfügung steht. Das kenne ich bisher noch von keinem anderen Buch. Im letzten Drittel des Buches nimmt die ganze Handlung Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein weiteres Highlight ist der Kater Percy. Er ist süß beschrieben und seine Kommentare sind witzig. Leider meldet er sich überraschend wenig zu Wort. Ich hätte mir gewünscht, dass er präsenter ist und eine größere Rolle übernimmt.

Das Buch endet an einer gemeinen Stelle, daher bin ich gespannt wie es weitergeht und freue mich im zweiten Teil mehr über das magische London zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere