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Veröffentlicht am 04.07.2025

Spionage mit viel Humor, Herz und Liebe

Never Trust Your Fake Husband
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„Never Trust Your Fake Husband“ ist ein kurzweiliger, witziger und spannender Roman von Ally Carter. Dabei geht es um eine Frau, die ihr Gedächtnis verliert und mitten im winterlichen Paris von einem Mann ...

„Never Trust Your Fake Husband“ ist ein kurzweiliger, witziger und spannender Roman von Ally Carter. Dabei geht es um eine Frau, die ihr Gedächtnis verliert und mitten im winterlichen Paris von einem Mann gefunden wird. Doch kaum hat man sich an die Situation gewöhnt, geht es auch schon weiter und die beiden werden von gefährlichen Personen verfolgt, die sie umbringen möchten. Dabei kommt es zu einer wilden Verfolgungsjagd nicht nur durch Paris.

Ich finde den Schreibstil von Ally Carter klasse. Die Perspektiven des Buches wechseln durchgehend in kurzen Abschnitten zwischen ihm und ihr hin und her. Der Leser weiß daher auch nicht mehr als der jeweilige Charakter. So konnte ich es kaum aus der Hand legen, da ich erfahren wollte was die andere Perspektive denkt, aber auch wie es überhaupt zu der ganzen Situation kam. Wer ist die Frau? Ist der Mann wirklich ein Agent? Wer ist hinter ihnen her?

Ich mochte beide Perspektiven. Sie versucht das Beste aus der Lage zu machen, hat oft sarkastische Gedanken und ist taff. Ich fand es klasse, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und selber handelt und nicht nur ihn alles machen lässt. Er ist am Anfang sehr geheimnisvoll und kommt etwas kühl rüber. Aber mit der Zeit erfährt man mehr von seiner Hintergrundgeschichte und man schließt ihn sehr schnell ins Herz.

Die Beiden meistern zusammen viele verrückte und spannende Situationen. Ally schafft es, dass man dabei das Gelesene genau vor Augen hat und sich alles bildlich vorstellen kann. Fast schon wie in einem Film. Natürlich kommen sich die Beiden auch näher. Doch gut fand ich, dass das nicht die Haupthandlung in dem Buch war, sondern eher nebenher passiert.

Fazit: Wer ein Buch lesen möchte um vom Alltag abzuschalten ist bei diesem genau richtig. Es ist von allem etwas dabei: Spannung, Humor und Liebe.

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Grummeliger Kater, spannende Magie und überraschende Wendung

Seamere College 1. Strange Familiars
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Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In dem Buch geht es um zwei Studenten, die an der Akademie Tiermedizin studieren. Dabei behandeln sie keine gewöhnliche Tiere, ...

Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In dem Buch geht es um zwei Studenten, die an der Akademie Tiermedizin studieren. Dabei behandeln sie keine gewöhnliche Tiere, sondern magische Wesen (Familiare). Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Harrisford erzählt, die Rivalen sind und den jeweilig anderen nicht leiden können. Doch als mysteriöse Magieexplosionen auftreten, sind sie gezwungen zusammen zu arbeiten.

Die Lovestory entspricht dem bekannten Konzept Enemies-to-Lovers. Über die Vorgeschichte erfährt man nicht viel, daher war es für mich auch nicht ganz nachvollziehbar woraus sich die starke gegenseitige Abneigung begründet. Beide halten aber sehr lange an ihren Vorurteilen fest und denken immer gleich das Schlimmste von dem jeweilig anderen. Und anstatt sich auszusprechen, behalten sie ihre Gedanken und Gefühle meistens für sich. Den Twist zu einer Liebesromanze kommt mir daher auch etwas zu plötzlich. Aus diesem Grund konnte mich die Liebesgeschichte nicht vollkommen überzeugen. Trotzdem finde ich beide Charaktere sympathisch und es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen. Auch liegt das Hauptaugenmerk des Buches nicht auf der Lovestory, sondern auf dem Rätsel um die Magieexplosionen.

Die magische Welt und das Magiesystem finde ich sehr gut umgesetzt. Das Magiesystem ist erfrischend anders und das Rätsel um die Magieexplosionen total spannend. Ich finde gut, dass die Magie nicht einfach so das ist und jedem zur Verfügung steht. Das kenne ich bisher noch von keinem anderen Buch. Im letzten Drittel des Buches nimmt die ganze Handlung Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein weiteres Highlight ist der Kater Percy. Er ist süß beschrieben und seine Kommentare sind witzig. Leider meldet er sich überraschend wenig zu Wort. Ich hätte mir gewünscht, dass er präsenter ist und eine größere Rolle übernimmt.

Das Buch endet an einer gemeinen Stelle, daher bin ich gespannt wie es weitergeht und freue mich im zweiten Teil mehr über das magische London zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Viel Schönes dabei!

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Ich habe mich sehr auf einen weiteren Band gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wie gewohnt stiftet das Känguru Chaos und ruft dabei zur Rebellion gegen die Zustände auf. In dem Buch ist der Fokus auf den ...

Ich habe mich sehr auf einen weiteren Band gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wie gewohnt stiftet das Känguru Chaos und ruft dabei zur Rebellion gegen die Zustände auf. In dem Buch ist der Fokus auf den aktuellen politischen Themen. Sie werden auf eine humorvolle Weise beleuchtet. Ich hätte mir noch mehr Alltagsszenen mit dem Känguru gewünscht, die nichts mit Politik zu tun haben. Das gab es bei den Vorgängern mehr.

Es ist schön, liebgewonnen Charaktere wie beispielsweise Herta wieder zu treffen und neue Figuren kennenzulernen. Zudem gibt es zahlreiche Anspielungen auf die vorherigen Bände, weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, diese vorher zu lesen. Besonders empfehlenswert ist auch das Hörbuch. Marc-Uwe Kling liest dieses einfach unverwechselbar und gibt dem Buch damit noch einmal das gewisse Etwas.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass in diesem Band auch das Känguru selbst zu Wort kommt. Wer wollte denn nicht schon wissen, was in seinem Kopf vorgeht. Die zu Beginn der Kapitel falsch zugeordneten Zitate sind klasse und greifen das Thema des Kapitels auf.

Wer die vorherigen Bücher mochte, wird auch mit diesem Band seine Freude haben.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Abwechslungsreiche Fantasygeschichte mit Göttern und Mythen

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Aftermyth ist der Auftaktband einer Jugendfantasyreihe. Wir begleiten darin Penelope „Ellie“ Weaver in ihr erstes Schuljahr an der Anaximander-Akademie. Die Schülerinnen und Schüler werden jeweils einer ...

Aftermyth ist der Auftaktband einer Jugendfantasyreihe. Wir begleiten darin Penelope „Ellie“ Weaver in ihr erstes Schuljahr an der Anaximander-Akademie. Die Schülerinnen und Schüler werden jeweils einer griechischen Gottheit zugeteilt und müssen verschiedene Aufgaben bestehen. Ellie freut sich sehr auf die Schule und hat einen klaren Plan. Doch wie so oft läuft nicht alles wie erwartet. Stattdessen erlebt sie überraschende Abenteuer, findet neue Freundschaften und wächst über sich hinaus.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es macht neugierig auf den Inhalt, ohne zu viel zu verraten. Die Elemente darauf haben alle eine Bedeutung und die Symbole tauchen im Buch wieder auf. Auch der Farbschnitt passt hervorragend dazu und macht das Buch zu einem echten Blickfang.

Ellie ist eine starke Hauptfigur. Sie ist dreizehn Jahre alt, weiß was sie will und kennt ihre Stärken und Schwächen. Zu Beginn lässt sie sich noch stark von der Meinung anderer beeinflussen, doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und verändert ihren Blickwinkelt. Sie erkennt, dass nicht alles nach Plan laufen muss und auch unvorhergesehenen Dinge schön sein können.

Die Welt, die in dem Roman erschaffen wird, hat viel Potential. Die Schule ist sehr spannend mit den verschiedenen Häusern der Götter und all ihren fantasievollen Eigenheiten. Es gibt viele lustige und liebevolle Details. Wer hätte nicht gerne einen Süßigkeitenraum? Ein Abenteuer folgt auf das nächste, wodurch das Buch sehr kurzweilig ist.

Allerdings hätte ich mir manchmal mehr Hintergrundwissen gewünscht, etwa über die Welt außerhalb der Schule. Ich hätte auch gerne ausführliche Beschreibung der Unterrichtsfächer und des Schulalltags gehabt. Zudem wäre ein kleines Glossar zu den griechischen Göttern und Gebäuden gerade für jüngere Leser hilfreich. Nicht jeder ist in der griechischen Mythologie bewandert und kann mit den Begriffen etwas anfangen.

Insgesamt ein schöner Jungendroman mit vielen fantasievollen und überraschenden Elementen sowie einer sympathischen Hauptfigur.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Starkes Setting

Eisnebel
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Auf dem Cover des Romans sieht man ein luxuriöses Anwesen inmitten einer idyllischen Berglandschaft zu sehen. Genau dorthin reist Conner mit seiner Verlobte Theo, um sie seiner Familie vorzustellen. Erzählt ...

Auf dem Cover des Romans sieht man ein luxuriöses Anwesen inmitten einer idyllischen Berglandschaft zu sehen. Genau dorthin reist Conner mit seiner Verlobte Theo, um sie seiner Familie vorzustellen. Erzählt wird der Roman aus Theos Perspektive, und schnell wird deutlich, dass sie viele Geheimnisse mit sich trägt und eine merkwürdige Verbindung zu diesem Ort hat.

Besonders gelungen finde ich das Setting. Eigentlich stellt man sich einen Ort umgeben von Bergen und Schnee wie einen schönen Urlaubsort vor, doch hier schlägt diese Erwartung ins komplette Gegenteil um. Durch die völlige Isolation von der Außenwelt schafft die Autorin eine durchgehend beklemmende Atmosphäre.

Es war spannend, gemeinsam mit Theo, das Rätsel um ihre Herkunft zu entschlüsseln. Immer wieder tauschen Bruchstücke aus ihrer Kindheit auf. Als Leser kann man so mit rätseln und eigene Vermutungen anstellen.

Am Ende gibt es einige überraschende Wendungen. Gerade wenn man denkt, nun ergebe alles Sinn, kommt eine neue Komponente hinzu, die den Verlauf der Ereignisse erneut verändert. Das sorgt einerseits für Spannung, erfordert andererseits aber auch aufmerksames Lesen, um nichts zu verpassen.

Insgesamt ist der Roman ein gelungener Thriller mit einem starken Setting, einer höchst dysfunktionalen Familie und vielen unerwarteten Wendungen.

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