Meine Rezension zu God of Pain von Rina Kent
God of Pain – Verbotene Liebe!Achtung!
“God of Pain” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! ...
!Achtung!
“God of Pain” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen! Es handelt sich hier um den zweiten Teil der “God of Pain” Reihe. Die Bücher können aber unabhängig von einander gelesen werden.
Eigene Meinung
Rina Kent hat mich mit God of Malice schon sehr fasziniert – dementsprechend gespannt war ich, was God of Pain für mich bereithalten würde …
Diesmal geht es um zwei bereits im ersten Band kennengelernte Charaktere: Annika und Creighton. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, und ich finde es unglaublich angenehm, wie gekonnt Rina Kent ihren Schreibstil variiert, um den Figuren noch mehr Eigenheit zu verleihen. Auch hier gibt es wieder kurze Kapitel aus der Sicht der Eltern – ein Kniff, der mir schon im ersten Band sehr gefallen hat.
Der Schreibstil ist leicht zugänglich, emotional und wirkt besonders in den spicy Szenen weder aufgesetzt noch gezwungen – im Gegenteil: sie sind teils sehr direkt, zum Teil auch obszön, aber dabei nie unbeholfen.
Die Geschichte von Creighton und Annika erinnert fast an eine düstere Version von Romeo und Julia – ich hoffe, Shakespeare verzeiht mir diesen Vergleich. Während Annika versucht, das Bild ihrer Familie im Freundeskreis zu relativieren, hält sich Creighton eher im Hintergrund. Er spricht wenig, schläft viel und nimmt an den verbotenen Kämpfen der REU teil. Doch Annika gibt nicht auf, und Creighton muss schnell einsehen, dass sie sich nichts ausreden lässt, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Was sie nicht ahnt: In welche dunklen Abgründe Creighton sie dabei mitzieht.
Geplagt von der Vergangenheit, getrieben von Rache, sucht er nach den Mördern seiner leiblichen Eltern. Annika versucht währenddessen, zu ihm durchzudringen – auch, um einer bevorstehenden Zwangsheirat zu entkommen.
Die Geschichte spitzt sich zu, getragen von zwei gegensätzlichen Charakteren, die aufeinanderprallen. Kein neu erfundenes Rad, aber in meinen Augen eine solide Idee. Die Universitäten spielen auch hier wieder eine zentrale Rolle, stehen aber nicht so im Fokus wie in Band eins. Vielmehr tragen die Charakterentwicklungen die Geschichte.
Und genau das ist ein Punkt, den ich an Rina Kents Büchern besonders mag: die Figuren. Natürlich geht es vorrangig um Sex, Gewalt und Grenzüberschreitungen – typische Dark Romance eben – aber es geht eben auch um Entwicklung. Charakterliche Tiefe. Annika kann zwar immer noch nicht kochen, aber sie steht für sich und ihre Werte ein. Über Creighton möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern – aber auch bei ihm sind klare Entwicklungen erkennbar, die mich überzeugt haben.
Mein abschließendes Fazit
Es geht zurück an die Universitäten der Royal Elite und dem The King’s U – diesmal mit den Perspektiven von Creighton und Annika, die man bereits aus dem ersten Band kennt.
Rina Kent überzeugt erneut mit einem Schreibstil, der perfekt zur dunklen Stimmung und den gebrochenen Figuren passt. God of Pain ist ein typisches Dark Romance Buch – die Triggerwarnungen sollten auf jeden Fall gelesen werden! Grenzen werden überschritten, Spice ist reichlich vorhanden – und doch geht es hier auch um eine spannende Handlung und charakterliche Entwicklung.
Besonders schön fand ich den Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten – und die zusätzlichen Einblicke in die Gedankenwelt der Eltern. Ein weiterer Teil des Elite-Universums, der mich neugierig auf mehr macht.