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Veröffentlicht am 05.07.2025

Meine Rezension zu Satan's Affair

Satan's Affair
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!Achtung!
“Satan’s Affair” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den ...

!Achtung!
“Satan’s Affair” ist ein Dark Romance Roman und beinhaltet eine Triggerwarnung! Diese sollte auf jeden Fall ernst genommen werden! Stell bitte dich und deine geistige Gesundheit dabei in den Vordergrund! Dieses Buch solltest du erst ab 18 lesen!

Eigene Meinung
Was habe ich mich gefreut, wieder in eine düstere Geschichte von H.D. Carlton eintauchen zu dürfen! Wie mir Satan’s Affair gefallen hat, erfahrt ihr wie immer hier …

In Satan’s Affair begleite ich die Protagonistin Sibel – kurz: Sibby – aus der Ich-Perspektive. Wer bereits das Haunting Adeline-Duett gelesen hat, kennt diesen Charakter bereits. Keine Sorge: Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar! Ich mochte Sibby schon im Cat & Mouse-Duett und habe mich riesig gefreut, nun mehr über sie zu erfahren.

Dabei ist es nicht nur düster, sondern auch sehr blutig. Die Kapitel sind angenehm kurz, das Buch insgesamt eher schmal – und damit ein echter Pageturner, wenn man mit der Thematik klarkommt! H.D. Carlton gelingt es erneut, eine herrlich durchgedrehte Figur zu erschaffen, die ich dennoch total mochte.

Wie bereits erwähnt, erfahre ich viel über Sibels Hintergrund – ihre Kindheit, ihr Aufwachsen und was sie letztlich zu dem gemacht hat, was sie heute ist: eine Dämonenjägerin. Zumindest wird sie so genannt – von niemand Geringerem als Zade selbst. Trotz der Kürze bietet Satan’s Affair überraschende Wendungen und bleibt spannend. An Spice mangelt es ebenfalls nicht – auch wenn die letztendliche Auflösung, ein paar Fragen bezüglich des Spice Anteils aufwirft. Bei mir zumindest.

Zwischendurch blitzen auch menschliche Seiten von Sibby durch: Momente, in denen sie Freundschaften vermisst, sich einsam fühlt – das hat sie für mich greifbarer gemacht. Ich konnte auf einmal eine Verbindung zu ihr aufbauen. H.D. Carlton schafft es bei mir immer wieder, moralisch fragwürdige Charaktere in ein anderes Licht zu rücken – und das liebe ich.

Was ich allerdings schade fand: Das Buch enthält eine sehr umfangreiche Leseprobe zu Haunting Adeline. Nett gemeint – aber für mich, die das Buch schon kennt, leider überflüssig. Ich hätte mir lieber noch ein paar Kapitel mehr zu Sibby gewünscht. Und ja, ich finde den Preis von 18 € für das relativ dünne Buch recht hoch. Ich hatte die Leseprobe im Vorfeld nicht gesehen, sonst hätte ich das vielleicht nochmal überdacht – auch wenn ich die Geschichten von H.D. Carlton wirklich sehr mag.



Mein abschließendes Fazit
Blutig, spannend, brutal – und ordentlich Spice! Satan’s Affair punktet in jeder dieser Kategorien. Im Fokus steht Sibby, die ich bereits aus Haunting Adeline kenne und mag. Dieses Buch zeigt, wer sie eigentlich ist – und auch, warum sie so ist, wie sie ist. Fans des Cat & Mouse-Duetts treffen hier auf bekannte Gesichter, aber: Man kann Satan’s Affair absolut unabhängig davon lesen, denn es enthält keine Spoiler.

Ich wurde definitiv gut unterhalten, hätte mir aber mehr Inhalt statt einer langen Leseprobe gewünscht. 18 € sind ein stolzer Preis – vor allem für ein Buch in dieser Länge. Trotzdem: Wer düstere Geschichten mit abgefuckten, vielschichtigen Charakteren liebt, wird hier fündig.

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gern auf meinem Buch - Blogg :)
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Veröffentlicht am 21.06.2025

Meine Rezension zu Wie die Stille vor dem Fall

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch: Special Edition
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Eigene Meinung
Es war mal wieder so weit: Ein Buch von Brittainy C. Cherry, das schon viel zu lange auf mich gewartet hat. Endlich habe ich den 2.1. Teil der Chances-Reihe gelesen. Und wie ich ihn fand? ...

Eigene Meinung
Es war mal wieder so weit: Ein Buch von Brittainy C. Cherry, das schon viel zu lange auf mich gewartet hat. Endlich habe ich den 2.1. Teil der Chances-Reihe gelesen. Und wie ich ihn fand? Lest selbst …

Muss ich wirklich noch etwas zu Cherrys Schreibstil sagen? Gefühlt könnte ich jeden zweiten Satz unterstreichen und als Zitat verwenden. Ich liebe diesen gefühlvollen Ton, diese leicht poetische Note, die sich durch all ihre Geschichten zieht. Dieses Ziehen im Herzen, weil man schon spürt, dass da noch etwas kommen wird – etwas, das einen als Leserin verletzen wird. Wie gewohnt erzählt sie auch in Wie die Stille vor dem Fall (1) abwechselnd aus der Sicht von Landon und Shay. Besonders Landons Kapitel haben mich berührt – ich kam kaum noch hinterher, all die Sätze zu markieren, die mich emotional getroffen haben. Die Kapitel sind eher kurz, aber dafür umso gehaltvoller.

Alles beginnt mit einer Wette – zwischen dem „Good Girl“ und dem „Bad Boy“. Nach außen scheint alles perfekt bei den beiden. Doch wie so oft im echten Leben, ist das Schein.
Shay kämpft mit der Vergangenheit ihres Vaters – und seine Gegenwart macht es ihr nicht leichter. Landon leidet unter der Abwesenheit seiner Eltern, besonders seiner Mutter. Doch beide tragen ihre Masken, verbergen, wie sehr sie innerlich kämpfen – schließlich soll niemand sehen, wie gebrochen sie wirklich sind.

Ein besonderer Fokus liegt hier auch auf den Elternfiguren – und dem, was es (nicht) heißt, erwachsen zu sein. Brittainy C. Cherry zeigt sehr deutlich: Nur weil man auf dem Papier als erwachsen gilt, heißt das noch lange nicht, dass man sich verantwortungsbewusst oder reif verhält. Auch die Themen, mit denen junge Erwachsene zu kämpfen haben, werden hier sensibel und reflektiert dargestellt – gerade, was die stillen Hilferufe betrifft, die oft übersehen werden.

In gewohnter Cherry-Manier erleben wir wieder authentische, tiefgründige Charaktere. Es ist wirklich bemerkenswert, wie viel emotionale Tiefe sie ihren Figuren verleiht. Ja, hin und wieder merkt man ihnen ihr junges Alter an – und trotzdem wirken sie in vielen Momenten reifer als die Erwachsenen um sie herum.

Mein abschließendes Fazit
Ein bittersüßer Auftakt einer Liebesgeschichte, wie nur Brittainy C. Cherry sie erzählen kann. Ihr Schreibstil und der feinfühlige Aufbau der Charaktere zählen für mich zu den absoluten Highlights. (Taschentücher sollten wirklich gleich mitverkauft werden!) Diesmal geht es um Shay und Landon in der Chances-Reihe. Was als harmlose Wette beginnt, endet in einem emotionalen Auf und Ab – mit Ängsten, Sorgen, Selbstzweifeln und dem Gefühl, nicht genug zu sein. Die Protagonist:innen sind noch sehr jung, zeigen aber oft mehr Reife als die Erwachsenen in ihrer Umgebung – was die Geschichte fast ein wenig surreal wirken lässt.

Ich will unbedingt wissen, wie es mit Shay und Landon weitergeht – und freue mich schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Meine Rezension zu "Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit"

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
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Eigene Meinung
Stella Tacks Bücher bleiben bei mir immer viel zu lange auf dem SuB liegen. Nun aber habe ich endlich mit der Black Bird Academy-Reihe begonnen – gerade rechtzeitig, da kürzlich Band drei ...

Eigene Meinung
Stella Tacks Bücher bleiben bei mir immer viel zu lange auf dem SuB liegen. Nun aber habe ich endlich mit der Black Bird Academy-Reihe begonnen – gerade rechtzeitig, da kürzlich Band drei erschienen ist. Ob ich die Reihe fortsetzen werde oder es lieber bei Band eins belasse, erfahrt ihr wie immer in diesem Beitrag …

Der Anfang war sofort spannend – aber auch irgendwie verwirrend. Nachdem ich den Prolog hinter mir hatte, lernte ich recht zügig Leaf Young kennen, die erste Protagonistin. Stella Tack lässt sich Zeit, die Lesenden in die Geschichte eintauchen zu lassen. Viele Hintergrundinformationen fließen beiläufig mit ein, bis sich schließlich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Der Schreibstil ist dabei detailliert, lässt aber gleichzeitig genug Raum für eigene Vorstellungen und Interpretationen. Natürlich fehlt auch der bekannte Charme und Humor der Autorin nicht – und glaubt mir, ich musste mehr als einmal laut lachen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass ich nie das Gefühl hatte, etwas würde gehetzt oder gekürzt wirken. Im Gegenteil: Der Anfang zog sich für mich sogar ein klein wenig, bis es „richtig losging“.

Neben Leaf lese ich auch aus den Perspektiven von Falco und Lore. Besonders Lore, mit seinen bissigen Sprüchen, war schnell mein heimlicher Liebling.

Leaf Young, Kellnerin in einem kleinen Diner, versucht einfach nur, über die Runden zu kommen. Gerade hat sie eine Beziehung hinter sich, die ein unschönes Ende nahm – aber das Herz will, was das Herz will. Und so verliert sie sich immer wieder in Erinnerungen an ihren Ex. Ihre Freundinnen beschließen, sie aus diesem gedanklichen Teufelskreis herauszuholen, und nehmen sie mit in einen Club. Ein Besuch, den Leaf wohl noch lange bereuen wird. Denn dort kreuzen sich relativ schnell die Wege von Leaf, Falco und Lore – ein, ich möchte fast sagen, „unschlagbares Team“.

Die Geschichte hat einige Tiefgänge und reißt auch ernste Themen an, die allerdings (noch) nicht vollständig ausgearbeitet werden – was verständlich ist, da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Dafür sind die Herausforderungen, vor denen Leaf & Co. stehen, umso intensiver. Begleitet wird das Ganze stets von sarkastischen Kommentaren – mal von Lore, mal von Leaf selbst. Besonders das Ende ließ mich mit vielen Fragen zurück, die ich nun unbedingt beantwortet haben möchte. Die ernsten Themen werden oft durch humorvolle Szenen aufgelockert, verlieren aber nicht ihre Wirkung.

Auch die Black Bird Academy selbst wird spannend und atmosphärisch dargestellt, ebenso wie die verschiedenen Arten von Exorzisten. Man merkt, dass sich Stella Tack intensiv mit der Thematik beschäftigt hat – das zeigt sich zum Beispiel in Falcos Beruf oder in der detaillierten Beschreibung der Dämonen mit ihren Stärken und Schwächen.

Sowohl thematisch als auch charakterlich wurde im ersten Band bereits viel aufgebaut. Die Figuren sind greifbar, handeln authentisch und verfügen über genug Tiefgang, um die Geschichte glaubwürdig tragen – und auch zu einem stimmigen Ende führen – zu können. Die ironischen Dialoge heben die meist düstere Grundstimmung angenehm an, ohne den Ton der Geschichte ins Lächerliche zu ziehen – außer, es ist beabsichtigt.



Mein abschließendes Fazit
Ein wirklich gelungener Auftakt einer Reihe, die gegen Ende hin viele Fragen aufwirft – und damit die Neugier auf Band zwei ordentlich anheizt. Zugegeben: Der Anfang zog sich ein wenig, vor allem das Worldbuilding rund um die Black Bird Academy und die Dämonen. Gleichzeitig gibt es im Buch eine Karte der Akademie sowie ein Dämonenverzeichnis, das zum Nachschlagen und Eintauchen einlädt.

Die Charaktere sind – wie von Stella Tack gewohnt – liebevoll ausgearbeitet und tragen das Potenzial in sich, eine starke, düstere und zugleich humorvolle Geschichte zu erzählen. Ich freue mich auf den zweiten Band – und bin gespannt, ob Leaf, Lore und Falco es schaffen, die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Meine Rezension zu "Skull's Decision"

Skull's Decision
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Eigene Meinung
Schneller als gedacht kann ich den zweiten Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer als gelesen verbuchen. Ob mir dieser besser gefallen hat und ob ich die Reihe fortsetze, erfährst ...

Eigene Meinung
Schneller als gedacht kann ich den zweiten Teil der Desired Obsession-Reihe von Kristin Glimmer als gelesen verbuchen. Ob mir dieser besser gefallen hat und ob ich die Reihe fortsetze, erfährst du hier …

Mit einem kleinen Rückblick lande ich sofort wieder in der Geschichte von Valentina. Wie bereits im ersten Band lese ich wieder aus der Sicht von Valentina, Malik, Skull und auch Scorpion. Neu hinzu kommt nun die Sicht von Roman. Die Kapitel sind dabei – genau wie im ersten Teil – wieder wunderschön aufgemacht. Die kurzen Sätze und Aussagen passen sehr gut zur jeweils behandelten Thematik.

Tatsächlich kann die Geschichte mit einigen Plot-Twists überraschen. Vielleicht nicht allzu überraschend, aber doch fand ich es sehr angenehm. Außerdem bekomme ich mehr Hintergrundinformationen zu Scorpion, und auch die Beziehung zwischen Roman und Valentina wird weiter verdeutlicht. Dabei wird klar, warum Valentina überhaupt so zwischen den Stühlen steht. Natürlich spielt auch Skull eine tragende Rolle – weswegen Valentina nicht nur ihr Leben riskiert, sondern auch die Verbindung zu den Brüdern Malik und Scorpion. Ich hätte mir gerade am Ende noch einmal einen etwas spannenderen Cliffhanger gewünscht. Versteht mich nicht falsch – ich möchte dennoch gern den dritten Teil lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte schlussendlich ausgeht –, aber der Spannungspegel verlief zum Ende hin leider etwas im Sand.

Im ersten Band hatte ich ja vor allem mit Protagonistin Valentina einige Probleme. Ich habe mir besonders eine stärkere Entwicklung von ihr gewünscht. Leider ist die auch im zweiten Band nicht stark vorhanden, aber ich konnte ein paar Ansätze erkennen, die mich hoffnungsvoll auf den dritten Teil blicken lassen. Romans Charakter geht für mich etwas unter. Er muss sich gegenüber drei doch sehr starken anderen Männern behaupten und hatte diesbezüglich bislang noch nicht viel Raum. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieser Charakter gerade im letzten Band mehr ausgeleuchtet wird.



Mein abschließendes Fazit
Spice, Spannung und tolle männliche Charaktere. Wie bereits im ersten Band empfinde ich Protagonistin Valentina als etwas anstrengend – auch wenn ich erkenne, dass die Autorin diesen Charakter weiterentwickelt. Valentina wirkt leider noch sehr unfertig, stellenweise auch unauthentisch. In Skull’s Decision habe ich mehr über die Hintergründe von Scorpion sowie neue Einblicke in Roman erhalten, die den Spannungspegel definitiv gehoben haben. Außerdem gab es einen recht interessanten Plot-Twist, der vielleicht nicht völlig aus dem Nichts kam, aber doch überraschen konnte. Ich bin gespannt, wie die Autorin diese Reihe beendet, und freue mich darauf, den letzten Band zu lesen – vielleicht auch, um noch etwas mehr von Roman zu erfahren. Auch in diesem Teil gibt es wieder detaillierte spicy Szenen. Wie immer empfehle ich sehr, die Triggerwarnung vorher zu lesen!

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Meine Rezension zu Ashes - Ruhelose Seelen

Ashes - Ruhelose Seelen
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Eigene Meinung
Nachdem ich Band zwei beendet hatte, wollte ich unbedingt zu Band drei greifen. Ich musste wissen, wie es weitergeht, und nun freue ich mich sehr auf den abschließenden vierten Teil!

Autorin ...

Eigene Meinung
Nachdem ich Band zwei beendet hatte, wollte ich unbedingt zu Band drei greifen. Ich musste wissen, wie es weitergeht, und nun freue ich mich sehr auf den abschließenden vierten Teil!

Autorin Ilsa J. Bick lässt mich nicht lange zappeln und führt die Geschichte ohne Umschweife fort. Weshalb mir der Einstieg in Band zwei so schwergefallen ist, liegt, glaube ich, einfach daran, dass die Autorin sich nicht wiederholt. Es wird selten bis gar nicht rekapituliert, was zuvor geschehen ist – weshalb ich nur noch einmal empfehlen kann, die Bücher nacheinander zu lesen. Das kann sehr befriedigend sein, weil ich so immer das Gefühl hatte, etwas Neues zu lesen. Manchmal (gerade wegen der vielen Charaktere) kann es aber auch etwas verwirrend sein. Der Schreibstil ist weiterhin sehr flüssig und detailliert, und ich hatte den Eindruck, im dritten Band stärker mit den inneren Stimmen der Charaktere konfrontiert zu werden: mehr Ängste, Sorgen und Erinnerungen.

Natürlich wird die Geschichte auch immer spannender. Es kommt zu weitaus mehr Geheimnissen und offenen Fragen. Interessant ist dabei der Aspekt, dass ich aus jeder Perspektive, aus der ich lese, einen anderen Stand der „Aufklärung“ habe. Dadurch, dass sie alle nicht als Gruppe gleichzeitig an dieselben Informationen gelangen, habe ich als Leser einen klaren Wissensvorsprung. Gerade das Eintauchen in die Erinnerungen der verschiedenen Charaktere gab diesen nicht nur mehr Tiefe, sondern baute auch das Gesamtbild weiter aus. Es kommt auch hier wieder zu blutigen Kämpfen, wichtigen Entdeckungen und echten Page-Turnern.

Das Bild „eines“ Protagonisten wurde – ähnlich wie in Band zwei – eigentlich verworfen. Jeder Charakter und jede Perspektive ist enorm wichtig für die Geschichte und trägt sie weiter. Das Bild eines primären Protagonisten verflüchtigt sich zunehmend. Auch wenn ich Alex’ Perspektive am meisten mag, einfach weil ich sie als Charakter sehr schätze, ist es das Zusammenspiel der verschiedenen Szenarien, das hier das Gesamtbild erschafft.



Mein abschließendes Fazit
Ein absolut würdiger, dritter Teil einer Reihe, die für mich als Leserin sehr viel bereithält: stark detaillierte Szenen, viele verschiedene Charaktersichten und eine Geschichte, die stetig spannender wird. Diesmal hatte ich die Möglichkeit, bei vielen Charakteren in die Vergangenheit einzutauchen – viele Erinnerungen, die den Charakter ausmachen, viele Sorgen und Ängste. Ich finde, dieser Teil war sehr stark auf die Charakterentwicklung ausgelegt und zielt deutlich auf das große Finale hin. Viele Geheimnisse sind ans Licht gekommen, andere wurden noch nicht aufgedeckt, und viele Fragen sind noch offen. Ich freue mich sehr auf den abschließenden Band und erhoffe mir ein grandioses Finale.

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