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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2025

Spannender, sehr stimmiger und atmosphärischer Krimi mit leichten Psycho-Elementen

Tod am Staffelsee
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Anna ist von ihrem Christian absolut hingerissen und freut sich auf eine wundervolle Winterhochzeit in Murnau. Die Freude schlägt um in einen Schock: Christians Trauzeuge wird tot aufgefunden und die seltsamen ...

Anna ist von ihrem Christian absolut hingerissen und freut sich auf eine wundervolle Winterhochzeit in Murnau. Die Freude schlägt um in einen Schock: Christians Trauzeuge wird tot aufgefunden und die seltsamen Merkmale lassen den Schluss auf Tötung zu. Mit den fortschreitenden Ermittlungen eröffnet sich auch für Anna ein ganz neuer Blick auf die Familie Eggers.

Das Cover ist für den Verlag einfach typisch und ungemein ansprechend gelungen! Und Inga Persson entführt ihre Leserschaft sehr schnell und einnehmend ins schöne Oberbayern, nach Murnau an den Staffelsee. Spannung und Atmosphäre halten sich die Waage, die Autorin versteht es, mit einem lebendigen und detailreichen Stil zu fesseln, ihre Protagonisten sind sehr real gelungen und man darf dazu in herrlichem oberbayerischem Ambiente schwelgen.
Der Plot ist wirklich spannend, stimmig und sehr gut konstruiert. Die Auflösung war für mich völlig unvorhersehbar und auch leichte romantische Anklänge haben mich in die Irre geführt!
Für mich ein hervorragend unterhaltsamer Krimi, abwechslungsreich und packend bis zum Ende!

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein exzellentes Krimivergnügen!

Veltliner-Leich
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Es ist schon sehr makaber, was die Loisi da nachts im Wald beobachtet: Hat da wirklich einer versucht, eine Leiche zu vergraben? Da hilft nur eins. Auf zu Hemma, die nicht nur die Schwester des Dorfpfarrers ...

Es ist schon sehr makaber, was die Loisi da nachts im Wald beobachtet: Hat da wirklich einer versucht, eine Leiche zu vergraben? Da hilft nur eins. Auf zu Hemma, die nicht nur die Schwester des Dorfpfarrers ist, sondern die auch über eine ausgezeichnete Spürnase und erstklassige Verbindungen verfügt.

Das Cover gefällt mir sehr gut, altes Holz und antike Beschläge, das könnte durchaus der Eingang zu einem Weinkeller sein!
Und der Inhalt des Buches ist einfach herrlich und lässt sich genießen! Werner Baumüller versetzt seine Leserschaft ins gemütliche Weinviertel, dass so ganz ungefährlich gar nicht ist! Mit leichter, sehr authentischer Sprache zeichnet er ein Dorf, in dem man selbst gleich Quartier suchen möchte. Urig, witzig, warmherzig und mit gehörig viel Schmäh erzählt er von den spannenden Ermittlungen seiner eigensinnigen, aber total liebenswerten Protagonisten, die nicht lockerlassen, bis die Wahrheit ans Licht kommt.
Mich hat die Geschichte sofort in den Bann gezogen, sie ist ungemein unterhaltsam, voller Humor und außerdem so fesselnd, dass ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte! Wie gut, dass es Fortsetzungen gibt!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Eine ausgefuchste, spannende Geschichte mit einer raffinierten Heldin!

Butterbrezeln und Betrüger
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Die Landfrauen in Weilheim haben ein großes Problem, denn im Backhäusle findet sich eine Leiche, die sämtliche Pläne zum Erhalt ihres Vereinshauses zunichte macht. Keine Backwaren, keine Einnahmen. Da ...

Die Landfrauen in Weilheim haben ein großes Problem, denn im Backhäusle findet sich eine Leiche, die sämtliche Pläne zum Erhalt ihres Vereinshauses zunichte macht. Keine Backwaren, keine Einnahmen. Da erhalten sie unerwartet Hilfe von Katrin, die auf der Suche nach einem Neuanfang in ihrem Städtchen gelandet ist.

Die Butterbrezeln auf dem Cover sind zum Anbeißen und lassen gar nicht erahnen, was für eine spannende, wirklich ausgefuchste Geschichte sich dahinter befindet. Denn der Autorin ist eine Story gelungen, so einfallsreich und zugleich witzig, die zeigt, was Zusammenhalt bewirken kann.
Katrin ist eine ganz besondere Protagonistin, zwar mit allen Wassern gewaschen, aber Willens, ihr Wissen zugunsten ihrer neuen Freundinnen einzusetzen. Und sich natürlich selbst aus der Gefahrenzone zu bringen.
Mir ist der Einstieg ins Buch minimal schwer gefallen, vielleicht waren es etwas zu viele Informationen auf den ersten Seiten, aber dann wird man von einer flüssigen und lebendigen Schreibweise mitgenommen und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Cindy Jäger zeichnet ihre Heldin so detailliert und warmherzig, dass sofort das große Kopfkino anspringt und für reichlich Schmunzelmomente sorgt. Dass die Geschichte dabei auch noch rätselhaft, raffiniert, spannend und undurchsichtig ist, ergibt eine herrlich abwechslungsreiche und unterhaltsame Kombination! Katrin Schimmelpfennig hat sicher Kultpotential, bitte mehr davon!

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Kurzweilig, spannend und witzig! Allerbeste Unterhaltung garantiert!

La Paloma (Mamma Carlotta 19)
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Bei einem Strandspaziergang auf Sylt trifft Mamma Carlotta, wieder einmal zu Besuch bei ihrem Schwiegersohn und ihren Enkeln, auf eine gealterte Diva, die sich selbst für eine Berühmtheit hält. Kaum jemand ...

Bei einem Strandspaziergang auf Sylt trifft Mamma Carlotta, wieder einmal zu Besuch bei ihrem Schwiegersohn und ihren Enkeln, auf eine gealterte Diva, die sich selbst für eine Berühmtheit hält. Kaum jemand kann sich an Lydia Warenholz erinnern, und nach einem recht erfolglosen Konzert wird sie tot aufgefunden. Da ist Mamma Carlottas Spürnase natürlich geweckt!

Das witzige Cover zeigt es gleich: Gisa Pauly hat sich wieder etwas einfallen lassen! Als bekennender Fan von Mamma Carlotta habe ich mich riesig auf den 19. Fall gefreut und bin auch nicht enttäuscht worden! Unter diesem bunt gemischten Protagonisten-Völkchen fühlt man sich sofort zu Hause, staunt über kluge Köpfe, aber auch Dickschädel und darf sich ungemein über deren Einfälle amüsieren. Nichts wird unversucht gelassen, den Kommissaren bei den Ermittlungen zu helfen und Mamma Carlotta gerät von einer Action zur nächsten und wird dieses Mal sogar in Versuchung geführt!
La Paloma ist wieder eine herrlich unterhaltsame, humorvolle, ein bisschen schräge, aber auch sehr spannende Geschichte!
Julia Fischer liest das Hörbuch sensationell kurzweilig in der traditionellen Manier von Christiane Blumhoff und verleiht der Story damit noch das Tüpfelchen auf dem i.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Urig, witzig, aber auch voller Herzenswärme für ein besonderes Stückchen Land

Heimatherz
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Das kann doch nicht sein! Eine berühmte Gestalterin von Malbüchern liegt tot auf der Kiesbank der herrlichen Lechschleife! Gerhard Weinzierl und Evi Straßgütl von der Weilheimer Kripo stehen vor einem ...

Das kann doch nicht sein! Eine berühmte Gestalterin von Malbüchern liegt tot auf der Kiesbank der herrlichen Lechschleife! Gerhard Weinzierl und Evi Straßgütl von der Weilheimer Kripo stehen vor einem rätselhaften Fall, der sie weit in die Vergangenheit dieses wunderbaren Landstrichs führen wird.

Ich meine, das Cover zeigt die wunderbare Wieskirche vor den Schwangauer Bergen, idyllisch gelegen, und doch in einer Landschaft, die so manches Geheimnis birgt. Es ist die Grenze zwischen Bayern und Allgäu, bodenständigem Handwerk und moderner Industrie, Tradition und Aufbruch.
Und Nicola Förg versteht es einmal mehr, nicht nur durch herrlich liebenswerte und auch eigensinnige Protagonisten zu überzeugen, sondern auch durch tiefgründiges Wissen, das gar nicht so sehr weit in die Vergangenheit reicht.
Vom Fall war ich wieder einmal bestens unterhalten, habe die Wesensart der Einheimischen sehr genossen (sie ist wirklich absolut real), und lange mitgerätselt, denn die Lösung liegt nicht unbedingt auf der Hand.
Was mich an diesem Buch aber aussergewöhnlich berührt hat, sind die Entscheidungen einer Nachkriegsregierung, die zwar sehr weitsichtig und bis heute immer noch erfolgreich war und ist, die aber auch viel Leid hervorgerufen hat. Ich bin selbst hier zu Hause, ein Kind von Vertriebenen und nicht ganz ahnungslos, aber Nicola Förgs Recherchen haben mich wirklich sehr bewegt und sprachlos gemacht.
Der Autorin ist wieder ein exzellenter Krimi mit viel Lokalkolorit, Humor und Spannung gelungen, der dazu sehr bewegende historische Einblicke offenbart!

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