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Veröffentlicht am 16.08.2025

Ein ausgezeichneter Abschluss für die Reihe mit vielen spannenden Wendungen

Shifter Island - Der Geist des Magiers
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Der dritte Band der Reihe knöpft nahtlos an den vorigen Band an, in welchem Nai ihren Großvater auf die Hochmagierinsel begleitet. Die High Mage Academy ist völlig anders als Nai es sich vorgestellt hat ...

Der dritte Band der Reihe knöpft nahtlos an den vorigen Band an, in welchem Nai ihren Großvater auf die Hochmagierinsel begleitet. Die High Mage Academy ist völlig anders als Nai es sich vorgestellt hat und möchte am liebsten direkt wieder zurück nach Shifter Island zu Rage gehen, zuvor muss sie allerdings lernen das Geistelement zu beherrschen. Als dann jedoch ihr zu Hause und die Hochmagierinsel bedroht werden, müssen sich Gestaltwandler und Hochmagier zusammentun, um für ihr Zuhause zu kämpfen. Nai ist sich dadurch nicht sicher, wem sie vertrauen kann und wer wirklich auf ihrer Seite steht …

Die Umsetzung:

Ich war richtig gespannt auf den finalen Band der Reihe und der Schreibstil ist auf jeden Fall wie in den letzten Bändern sehr gut gewesen, einfach gehalten aber trotzdem bildlich, sodass man sich perfekt in die Welt hineinversetzen kann. Ich fand es sehr schade, dass das Academy-Feeling wie in den ersten beiden Büchern der Reihe, auf der High Mage Academy nicht wirklich gegeben war.
Die Thematik mit der Hochmagierinsel und dem Geistwandeln, die in diesem Band dazugekommen sind, finde ich super spannend und die Haupt Storyline fand ich zudem sehr gut gelöst, denn Nai und Rage wurden erstmal eine Weile getrennt dadurch, dass Nai auf der Hochmagierinsel ihre neuen Kräfte erlernen muss. Auf dieser passierten super viele interessante Sachen und es gab spannende Wendungen ebenso wie neue Freunde und Feinde.
Das Buch ist ein sehr gelungener Abschluss für die Reihe, da alle ungelösten Fragen mittlerweile aufgelöst worden sind und die Probleme, welche alle am Anfang der Reihe deutlich waren, gelöst worden sind. Wie die Geschichten mancher Nebencharaktere ausgegangen sind, fand ich allerdings etwas schade, da ich mir da vielleicht ein bisschen etwas anderes erhofft hatte.
Zum Abschluss der Reihe möchte ich auch noch sagen, dass ich sie sehr gerne gelesen habe, aber auch sagen muss, dass ich schon bessere Reihen in diese Richtung gelesen habe.

Mein Fazit:

Die Reihe hatte auf jeden Fall ihre Höhen und Tiefen allerdings war der Abschluss definitiv gelungen. Die Story wurde gut abgeschlossen, die Charaktere haben sich toll weiterentwickelt und die Thematik mit den Hochmagiern war super. Auch wenn dieser Band nicht perfekt war bekommt er 4,5 von 5 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2025

Ein grandioses Finale für die „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe

Tale of the Heart Queen
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Nach dem Cliffhanger von Band 3, ging es in diesem Buch ebenfalls super spannend weiter, da Lor auf der Flucht vor dem Aurorakönig ist und sich zum Ziel gesetzt hat Nadir nicht sterben zu lassen, zudem ...

Nach dem Cliffhanger von Band 3, ging es in diesem Buch ebenfalls super spannend weiter, da Lor auf der Flucht vor dem Aurorakönig ist und sich zum Ziel gesetzt hat Nadir nicht sterben zu lassen, zudem muss sie auch noch ihr Königinnenreich wieder aufleben lassen und hat dementsprechend ziemlich viel zu tun.
Nor war wieder eine klasse Protagonistin, unheimlich stark, selbstbewusst und ist mal wieder über sich hinausgewachsen. Nadir mochte ich ebenfalls wieder sehr, vor allem wenn man seine komplette Entwicklung seit Beginn der Reihe miteinbezieht und die Nebencharaktere mochte ich ebenfalls unheimlich gerne. Ich fand es richtig schön, dass auch jeder von ihnen einen Abschluss bekommen hat und meist mit Happy End.
Spannung hatte das Buch auf jeden Fall, sodass es kaum langweilig wurde und es gab super viele spannende Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Es wurden im Finale zudem auch noch relativ viele Fragen aus den vorherigen Bänden beantwortet.
In diesem Buch kommt tatsächlich ein weiterer Schauplatz vor, und zwar die Unterwelt, was ich sehr interessant fand und der große Showdown zwischen Lor, Nadir und dem Aurorakönig war definitiv nichts, was ich so erwartet hatte. Vielleicht hätte man das Ende auch etwas anders lösen können, jedoch wurde die Geschichte durch das Ende trotzdem sehr gut abgerundet.
Das Buch ist mit circa 600 Seiten sehr dick, jedoch hatte das perfekt gepasst und die Geschichte hatte genug Platz für einen guten Abschluss.
Tatsächlich hatte ich zu Beginn des Buches ziemlich stark daran gezweifelt, dass die Geschichte ein richtig rundes Ende nehmen würde, da alles so chaotisch und ins Chaos gestürzt war, wurde jedoch sehr überrascht, da der Band die Reihe echt gut abgeschlossen hat. Ich freue mich schon sehr auf alle weiteren Bücher der Autorin.

Mein Fazit:

Ich fand die ganze „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe echt super und dieser Band hat das Leseerlebnis sehr schön abgerundet. Ich kann Romantasy Fans diese Reihe nur wärmstens empfehlen und gebe dem Abschluss der Reihe deshalb 4,5 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2025

Eine unheimlich schöne Geschichte, die zeigt wie schnell sich alles ändern kann

Neuanfang in Notting Hill
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Jess leben könnte gerade nicht schwieriger verlaufen, denn als ihr Freund Ihr Konto leergeräumt hatte, musste sie zu ihrer Freundin mit deren Familie ziehen und nach nun circa einem Jahr, muss sie sich ...

Jess leben könnte gerade nicht schwieriger verlaufen, denn als ihr Freund Ihr Konto leergeräumt hatte, musste sie zu ihrer Freundin mit deren Familie ziehen und nach nun circa einem Jahr, muss sie sich endlich mal etwas Eigenes suchen. Da kommt ihr eine Zeitungsanzeige der 80 Jahre alten Joan gerade richtig, welche in einem wunderschönen Häuschen in Notting Hill wohnt. Jess zieht bei ihr ein und kurzer Hand schlägt Jess Joan vor, einen Tausch einzugehen, und zwar geht Joan online, während Jazz offline geht. Zudem erfährt Jess viel über Joan und auch über ihre damalige große Liebe, welche sie leider vor vielen Jahren aus den Augen verloren hat und auf der Suche nach dieser findet Jess ihr eigenes Glück ....

Die Charaktere:

Jess ist eine selbstbewusste, starke und momentan etwas in einer Zwickmühle steckende Person. Sie arbeitet in einem Kino, welches vermutlich bald verkauft werden soll und trotz ihrer unglaublich misslichen Lage, schafft sie es, mit ihren Problemen klarzukommen. Joan ist ebenfalls eine echt tolle Protagonistin und ich habe die Kapitel aus ihrer Sicht geliebt, da der Kontrast zu Jess leben eigentlich nicht größer sein konnte. Sie ist einsam und möchte etwas ändern, nimmt es deswegen in die eigene Hand und durch Jess wird sie in eine positive Richtung beeinflusst, die dafür sorgt, dass sie wieder mehr Spaß am Leben hat.
Die Nebencharaktere mochte ich ebenfalls, vor allem Joans Nachbarn waren echt unterhaltsam.

Die Umsetzung:

Das Cover ist riecht unspektakulär und ich hatte eigentlich nur eine kleine cute Geschichte für zwischendurch erwartet, wurde allerdings positiv überrascht und habe es richtig genossen dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr, da er einfach zu lesen und sehr bildlich war, vor allem die Nachbarschaft und das Kino wurden richtig schön heimelig beschrieben. Generell mochte ich die Atmosphäre, die das Buch vermittelte, da alles irgendwie sehr familiär wirkte, sei es der Umgang von Jess und ihrer besten Freundin oder im Laufe der Geschichte auch der von Jess und Joan. Die Charaktere sind generell einfach super liebenswert. Die Idee mit dem offline zu online Switch mochte ich sehr, da Jess dadurch anfing Briefe zu schreiben und diese waren sehr interessant, allerdings fehlte hier ein bisschen die Überraschung für mich, bei der Auflösung. Das Buch hat keine großartigen Plot Twists, welche nicht unbedingt vorhersehbar waren, aber allein wegen der Charaktere und deren Geschichte fand ich das Buch echt großartig.

Mein Fazit:

Ich hätte absolut niemals damit gerechnet, wie toll ich dieses Buch finden würde, allerdings war es einfach wunderschön und ich habe es geliebt, die Geschichte von Jess und Joan zu verfolgen. Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2025

Ein skurriler, humorvoller, berührender und auch etwas unfreiwilliger Roadtrip

Maybe this is how it starts
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Nachdem Millies beste Freundin und Nachbarin gestorben ist, macht sich diese mit ein paar Löffeln in ihrer Asche auf dem Weg, um deren damalige große Liebe zu finden. Als der Flughafen dann jedoch lahmgelegt ...

Nachdem Millies beste Freundin und Nachbarin gestorben ist, macht sich diese mit ein paar Löffeln in ihrer Asche auf dem Weg, um deren damalige große Liebe zu finden. Als der Flughafen dann jedoch lahmgelegt ist, fährt sie notgedrungen mit dem ziemlich pessimistisch eingestellten Schriftsteller Hollis zusammen nach Key West. Auf der Reise merkt Millie, dass Hollis eigentlich gar nicht so ein mieser Typ ist, wie er behauptet. Zwischen Autobahn und ihrem Ziel fangen die beiden sich anzufreunden und vielleicht auch noch mehr …

Die Charaktere:

Millie ist zum einen unglaubliche liebenswert, zum anderen allerdings auch super verrückt, sehr positiv eingestellt und auch wenn sie an sich super sympathisch ist, ist sie nicht unbedingt der einfachste Charakter. Sie setzt ziemlich viel Vertrauen in Menschen, die sie nicht kennt, was nicht unbedingt eine ihrer besten Eigenschaften ist, allerdings habe ich es trotz ihrer eigenen Eigenschaften geliebt, ihre Geschichte zu verfolgen.
Hollis hingegen ist Schriftsteller und man könnte meinen hauptberuflich auch irgendwo Pessimist, wobei man in der Geschichte immer wieder eine andere Seite von ihm heraus Blitzen sieht, die sich zeigt, wenn er um Millie besorgt ist. Die beiden passen echt super zusammen und auf diesem Roadtrip lernen sie auch sehr viele interessante Charaktere kennen.

Die Umsetzung:

Das Buch ist äußerlich relativ unscheinbar und sieht nicht halb so lustig und skurril aus, wie das Innere des Buches. Ich liebe RomComs und alles, was in die Richtung geht, weshalb mich dieses Buch sehr angesprochen hat. Der Schreibstil ist einfach gehalten und sehr flüssig zu lesen, zudem ist das Buch aus der Sicht von Millie geschrieben.
Schon am Anfang hat man gemerkt, dass Millie nicht unbedingt die Durchschnitts-Protagonistin ist, da sie einen sehr eigenen Charakter hat und auf mich meist eher wie Anfang 20 als 30 wirkte.
Trotz alledem, mochte ich sie eigentlich genau deswegen. Als man direkt in den ersten Seiten gemerkt hat, wie wichtig Molly ihre Nachbarin war und wie sehr sie ihr den Gefallen tun möchte, sie mit ihrer großen Liebe auch nach dem Tod noch zu vereinen, war unglaublich schön und die Reise an sich hatte einige Hochs und Tiefs.
Ich möchte sagen, dass diese RomCom zu den besten und skurrilsten gehört, die ich je gelesen habe und sie es zudem auch noch geschafft hat, mich gegen Ende zu Tränen zu rühren.

Mein Fazit:

Eine absolut unterhaltsame, lustige, humorvolle und einfach nur schöne Geschichte, die ich jedem sehr ans Herz legen kann. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein queeres Sommercamp zum wohlfühlen

Camp Rainbow - Über mir der Himmel
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Malin ist 17 Jahre alt und ihr allerliebster Ort, ist das Camp Rainbow, in den bayerischen Alpen, welches jedes Jahr in den Ferien stattfindet. In diesen drei Wochen gibt es unglaublich viele AGs, sie ...

Malin ist 17 Jahre alt und ihr allerliebster Ort, ist das Camp Rainbow, in den bayerischen Alpen, welches jedes Jahr in den Ferien stattfindet. In diesen drei Wochen gibt es unglaublich viele AGs, sie sieht ihre besten Freunde wieder und hat einfach eine Menge toller Menschen um sich. Was sich Malin allerdings noch wünscht ist, dass sie ihren ersten Kuss bekommt, was sie mit einer Want-to-kiss-List ändern möchte. Zum einen kommt sie dem Campschwamm Juan näher, allerdings hätte sie nicht mit der Campschönheit Nora gerechnet, da diese eigentlich niemanden an sich ran lässt …

Die Charaktere:

Ich mochte Malin sehr. Man merkt, dass sie noch 17 ist und noch nicht unbedingt viel Erfahrung gesammelt hat und dadurch auch sehr viele falsche Entscheidungen trifft, die unweigerlich dazu führen, dass die Gefühle von anderen verletzt werden, da wir alle jedoch nicht fehlerfrei sind, fand ich sie trotzdem sehr authentisch.
Nora ist so ziemlich das Gegenteil von Malin, sie wirkt auch deutlich reifer und sie fand ich trotz ihrer sehr harten Schale eigentlich von Beginn an super interessant, was irgendwann dann zu ausgesprochen sympathisch wurde. Nora hat einen tollen Charakter und ist definitiv jemand, den man von sich überzeugen muss.
Ich habe die anderen Campbewohner und Betreuer echt geliebt, da das Camp generell einfach so ein richtig schönes Gemeinschaftsgefühl in mir aufkommen lassen hat.

Die Umsetzung:

Ich habe schon ein paar Bücher von Alicia Zett gelesen und als ich dieses Buch gesehen hatte, wusste ich es einfach lesen. Die Idee mit dem queeren Sommercamp finde ich echt toll und wie sie das umgesetzt hat, gefiel mir sehr. Der Schreibstil war einfach und bildlich, was mir sehr gefiel und die Geschichte ist aus Malins Sicht geschrieben.
Zu Beginn erfährt man sehr viel über Malins Kindheit, das Leben mit ihrer Zwillingsschwester, welche ebenfalls queer ist, allerdings nicht wirklich was mit ihr zu tun haben möchte und die generell schwierige Situation in ihrer Familie.
Der erste Teil hat sich für mich tatsächlich ein klein bisschen gezogen, aber als Malin sich dann ins Camp aufgemacht hatte, konnte ich richtig von der Geschichte abgeholt werden. Das Campleben generell war echt schön mitzuverfolgen, wie Malin dort auch alle ihre Freunde wieder getroffen hat und die Atmosphäre, die die Geschichte vermittelte war einfach nur super.
Klar, hat Malin nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen und vieles falsch gemacht, allerdings gehört das irgendwo auch zum Älterwerden dazu und genau deshalb fand ich es vielleicht auch gerade so gut ihre Geschichte zu verfolgen. Das Ende war tatsächlich auch eher ein bisschen offen, da angedeutet wird, dass es ein nächstes Camp geben wird, zu welchem Malin ihre Schwester mitnehmen wird und ich freue mich schon unglaublich darauf.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist bis jetzt das Beste, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, da ich am liebsten selbst zu den anderen ins Camp gegangen wäre um den ganzen AGs beizuwohnen, deshalb bekommt das Buch von mir 4,5 von 5 Sterne.

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