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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2025

begeistert

Heir of Storms
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„Heir of Storms“ aus der Storm-Weaver-Reihe von Lauryn Hamilton Murray hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Vielleicht liegt es daran, dass Blaze, unsere Protagonistin, eine Sturmweberin ...

„Heir of Storms“ aus der Storm-Weaver-Reihe von Lauryn Hamilton Murray hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Vielleicht liegt es daran, dass Blaze, unsere Protagonistin, eine Sturmweberin ist, die in einer Feuerfamilie aufwächst. Diese Idee allein hat mich schon fasziniert. Wie oft fühlen wir uns selbst in einer Umgebung gefangen, die nicht wirklich zu uns passt? Blaze lebt in einer Welt, die sie nicht versteht, und das ist etwas, womit wir uns alle irgendwie identifizieren können, oder?

Die Erzählung beginnt mit Blaze' Geburt und den Umständen, die sie von der Welt isoliert haben. Man könnte meinen, dass die Familie einem in solchen Situationen Halt bietet, aber bei Blaze ist das nicht ganz der Fall, auch wenn sie geliebt wird. Die Spannung steigt, als Blaze zum Turnier des Kaisers muss, und plötzlich ändert sich alles. Man spürt förmlich die Angst, die Unsicherheit, die sie begleitet. Und dann ist da noch ihr Zwillingsbruder Flint, der mit seinen starken Feuerkräften eine ganz andere Rolle spielt.

Am kaiserlichen Hof entfaltet sich eine komplexe Welt voller Magie und Geheimnisse. Blaze ist besonders, das ist klar, aber auf eine Weise, die sich erst im Verlauf der Geschichte vollständig erschließt. Die Beschreibung der Turnierkämpfe und der charismatischen Kronprinzen zieht einen in ihren Bann. Und gerade wenn man denkt, man hätte alles durchschaut, überrascht einen das Ende. Es hinterlässt einen mit einer Mischung aus Schmerz und Erwartung, die fast unerträglich ist – Cliffhanger können einem wirklich den Atem rauben, oder?

Insgesamt ist „Heir of Storms“ eine Geschichte über Selbstentdeckung und die Suche nach Zugehörigkeit. Es ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt. Und das macht es so besonders. Hast du es schon gelesen? Was hat es bei dir ausgelöst?

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Ein Gefühlskarussell der besonderen Art

Sehnsucht nach Carolina Creek
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Sehnsucht nach Carolina Creek: The Merry Men Weddingplanner 1 von Julia Stirling ist wie ein wohlbekannter Duft, der uns sofort in Erinnerungen schwelgen lässt. Hanna kehrt in die kleine, charmante Stadt ...

Sehnsucht nach Carolina Creek: The Merry Men Weddingplanner 1 von Julia Stirling ist wie ein wohlbekannter Duft, der uns sofort in Erinnerungen schwelgen lässt. Hanna kehrt in die kleine, charmante Stadt zurück, in der sie einst ein Jahr ihrer Jugend verbrachte. Wer kennt es nicht, dieses Kribbeln im Bauch, wenn man an alte Schwärme denkt? Für Hanna ist es Kyle Crawford, der einst ihr Herz höher schlagen ließ und nun wieder Teil ihres Lebens wird.

Doch was wäre eine Rückkehr in die Vergangenheit ohne eine ordentliche Portion Drama? Genau, eine Achterbahnfahrt der Gefühle ist vorprogrammiert, wenn Hanna und Kyle gemeinsam an einer Hochzeit mitwirken sollen. Zwischen den romantischen Verwicklungen und den Herausforderungen des Lebens in einer Kleinstadt, fühlt man sich als Leser mitten im Geschehen.

Ehrlich gesagt, gab es ein, zwei Momente, bei denen ich die Augenbrauen hochzog. Die Probleme, auf die Hanna stößt, waren teilweise schwer nachvollziehbar. Aber hat das meinen Lesespaß wirklich getrübt? Nicht wirklich. Die lebendige Schilderung der Stadt und der Menschen darin machte die Geschichte zu einem kleinen Ausflug ins Herz Amerikas.

Julia Stirlings Schreibstil ist angenehm und lädt zum Verweilen ein. Auch wenn die Handlung nicht immer überzeugend war, hat mich die Atmosphäre überzeugt. Die Charaktere sind so gestaltet, dass man sie liebt oder eben nicht, was ja auch seinen Reiz hat. Ich bin gespannt, wie es in der Reihe weitergeht – denn mal ehrlich, wer kann schon einer guten Liebesgeschichte widerstehen?

Und du, hast du auch so einen Ort, der dich immer wieder anzieht, egal wie viel Zeit verstrichen ist?

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Veröffentlicht am 19.08.2025

erst zweifelnd, dann überzeugt

Das erste Gesetz der Gefühle (Romantasy-Trilogie, Band 1)
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„Das erste Gesetz der Gefühle“ von K.T. Steen hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn ich zunächst ziemlich verwirrt war. Kennt ihr das, wenn man in ein Buch eintaucht und sich fragt, ...

„Das erste Gesetz der Gefühle“ von K.T. Steen hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn ich zunächst ziemlich verwirrt war. Kennt ihr das, wenn man in ein Buch eintaucht und sich fragt, wohin die Reise wohl gehen wird? Genau so ging es mir. Wir treffen auf Katalina und Severin, und zwischen ihnen knistert es gewaltig, auch wenn Severin das anscheinend nicht wahrhaben möchte. Ehrlich gesagt, manchmal wollte ich ihn einfach schütteln und fragen: „Warum siehst du nicht, was direkt vor dir ist?“

Die Geschichte beginnt mit Katalinas Suche nach Antworten über den mysteriösen Tod ihres Vaters. Klingt spannend, oder? Aber ich sag’s euch, die Geheimnisse werden so lange gehalten, dass ich irgendwann dachte, ich drehe mich im Kreis. Doch genau das macht den Reiz aus! Die Spannung, das Warten auf Antworten, die dann endlich kommen – und plötzlich ergibt alles Sinn. Einfach genial, wie die Autorin es schafft, einen so lange im Dunkeln zu lassen.

Und dann sind da die Fragen, die Katalina stellt. Fragen, die auch ich mir beim Lesen immer wieder gestellt habe. Wer kennt das nicht: Man glaubt, eine Antwort gefunden zu haben, und schwupps, tauchen zwei neue Fragen auf. Das hält einen auf Trab!

Jetzt, da ich ein paar Antworten habe, bin ich neugierig auf die nächsten Bände. Doch da ist auch diese leise Angst, was noch alles auf uns zukommt. Was werden Katalina und Severin noch alles erleben? Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese Welt einzutauchen. Geht es euch auch so, dass man nach einem guten Buch das Gefühl hat, alte Freunde zu verlassen? Ich jedenfalls bin gespannt und ein bisschen nervös, was K.T. Steen noch für uns bereithält.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

mit einem kleinen Hänger

Heavenly Bodies
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„Heavenly Bodies“ von Imani Erriu, übersetzt von Bettina Spangler, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch aufschlägst und sofort in eine andere Welt eintauchst? ...

„Heavenly Bodies“ von Imani Erriu, übersetzt von Bettina Spangler, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch aufschlägst und sofort in eine andere Welt eintauchst? So ging es mir mit Prinzessin Elara. Schon die ersten Seiten waren wie ein Sog, der mich mitten in die Action hineinzog und mich neugierig machte, wie ihr Schicksal sich wohl entfalten würde.

Natürlich, nach diesem aufregenden Auftakt, fühlte ich mich ein wenig verloren, als die Geschichte plötzlich langsamer wurde und Erklärungen zur Welt eingeführt wurden. Prinz Lorenzo betrat die Bühne, und obwohl seine Einführung für mich etwas zäh war, musste ich auch hier innehalten und überlegen: Ist es nicht manchmal genau das, was wir brauchen? Eine kleine Pause zum Nachdenken, bevor der Sturm erneut losbricht.

Eines der Dinge, die mir besonders auffielen, war das Lesen der englischen Version – mein Kopf wollte ständig die Namen der Götter und Sternzeichen übersetzen. Vielleicht kennst du das, wenn dein Gehirn einfach nicht aufhören kann, zu arbeiten? Doch als ich mich daran gewöhnt hatte, nahm die Geschichte wieder Fahrt auf. Und wie! Elaras Reise ist wirklich kein Zuckerschlecken. Manchmal habe ich mich gefragt: Wie viel kann ein Mensch ertragen, sowohl körperlich als auch geistig?

Gerade als ich dachte, ich hätte alles durchschaut, kam die Geschichte mit einem Twist um die Ecke, der mich sprachlos zurückließ. Dieser Schockmoment verfolgt mich immer noch – du kennst sicher das Gefühl, oder? Diese unerwarteten Wendungen und der gemeine Cliffhanger am Ende: Da bleibt einem nur, sehnsüchtig auf Band zwei zu warten. Die Charaktere sind so faszinierend und die Welt, die Erriu erschaffen hat, ist einfach nur fesselnd. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt!

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Veröffentlicht am 06.07.2025

interessant

Dunbridge Academy - Anytime
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„Dunbridge Academy - Anytime“ von Sarah Sprinz ist ein Buch, das mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen hat. Schon nach den ersten Seiten war ich in Olives Welt eingetaucht, die sich nach ...

„Dunbridge Academy - Anytime“ von Sarah Sprinz ist ein Buch, das mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen hat. Schon nach den ersten Seiten war ich in Olives Welt eingetaucht, die sich nach einer schicksalhaften Nacht vollkommen verändert hat. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn man sich in einem Charakter so sehr wiederfindet, dass man fast das eigene Leben in den Zeilen widergespiegelt sieht? So erging es mir mit Olive. Ihre Geschichte hat mich tief berührt, und ja, ich gebe es zu, ab und zu war ein Taschentuch nötig.

Colin Fantino, Olives Gegenüber, ist eine komplexe Figur, die ebenso von einer Nacht geprägt wurde, die alles veränderte. Seine Reise an der Dunbridge Academy ist nicht nur eine physische, sondern auch eine emotionale. Ich habe mit ihm mitgefiebert, auch wenn ich manchmal frustriert war, weil die Charaktere oft um den heißen Brei herumgeredet haben. Aber vielleicht ist das auch ein Teil ihres Charmes? Diese Unausgesprochenheit, die Spannung und das Drama aufrechterhält?

Die Geschichte zieht sich an manchen Stellen etwas in die Länge, aber die intensiven Gefühlsmomente und die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere machen das mehr als wett. Man kann gar nicht anders, als sie ins Herz zu schließen. Es ist eine dieser Geschichten, bei denen man am Ende das Buch zuklappt und erst einmal tief durchatmen muss. Was bleibt, ist ein Gefühl der Verbundenheit und die Erkenntnis, dass eine einzige Nacht wirklich alles verändern kann. Ist das nicht eine faszinierende Vorstellung?

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