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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

Nicht warm geworden

Treppe aus Papier
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Ein altes Haus erzählt Geschichten, die es mit seinen Bewohnern erlebt hat - speziell in der Gegenwart, aber auch in der Zeit der Nazis.

Das Buch lässt mich etwas traurig zurück. Traurig darüber, dass ...

Ein altes Haus erzählt Geschichten, die es mit seinen Bewohnern erlebt hat - speziell in der Gegenwart, aber auch in der Zeit der Nazis.

Das Buch lässt mich etwas traurig zurück. Traurig darüber, dass ich mit dem Inhalt nicht so richtig warm geworden bin. Die Vermischung der verschiedenen Zeiten hat mir nicht gefallen. Ich fand das Buch immer sehr stark, wenn eine Geschichte - egal ob in Gegenwart oder Vergangenheit - über mehrere Kapitel stringent erzählt wurde. Mit diesem ständigen Wechsel der verschiedenen Personen, die teilweise nicht direkt etwas miteinander zu tun hatten, bin ich nicht glücklich geworden. Das hat meinen Lesefluss unheimlich gestört und deshalb kann ich nicht direkt eine Leseempfehlung aussprechen, würde aber auch niemanden vom Lesen abhalten wollen. Der Stil ist eben einfach sehr speziell.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Schwächer

Das verborgene Genie
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Rosalind Franklin ist eine englische Wissenschaftlerin, die das Geheimnis der DNA entschlüsseln will. Und sie schafft es auch. Allerdings wird ihr diese wissenschaftliche Leistung nicht anerkannt, sondern ...

Rosalind Franklin ist eine englische Wissenschaftlerin, die das Geheimnis der DNA entschlüsseln will. Und sie schafft es auch. Allerdings wird ihr diese wissenschaftliche Leistung nicht anerkannt, sondern drei Männer, die zum Teil ihre Daten gestohlen haben, erhalten dafür später den Nobelpreis. Rosalind gerät lange Zeit in Vergessenheit. Zum Glück ist das heute nicht mehr so. Das Buch trägt ein Stück dazu bei.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin über mehr oder weniger bekannte Frauen gelesen und sie haben mir alle gut gefallen. Das vorliegende Buch finde ich in der Reihe schwächer. Für mich ist es der Autorin nicht gelungen, mir diese Frau menschlich näherzubringen. Irgendwie war beim Lesen immer eine Wand dazwischen. Die Wissenschaftlerin konnte ich anerkennen, bei der Frau ist es mir persönlich sehr schwer gefallen. Ich fand den Stil in diesem Buch sehr distanziert und so war ich etwas enttäuscht.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Unentschlossen

Haus Waldesruh
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Nach 15 Jahren treffen sich einige Leute aus der ehemaligen Abiturklasse in einem Waldhaus, um dort ein lustiges Wiedersehen zu feiern. Jedenfalls denken das einige von ihnen. Doch das Wochenende wird ...

Nach 15 Jahren treffen sich einige Leute aus der ehemaligen Abiturklasse in einem Waldhaus, um dort ein lustiges Wiedersehen zu feiern. Jedenfalls denken das einige von ihnen. Doch das Wochenende wird bald ganz anders, denn erst kommt ein Fremder dazu und später noch ein Mann aus der Vergangenheit…

Mich lässt das Buch extrem unentschlossen zurück. Zum einen dachte ich, dass es nach dem Klappentext eher in Richtung Krimi geht, was gar nicht war. Zum anderen konnte ich mit dem eigenartigen Klassentreffen inhaltlich wenig anfangen. Die Motive der einzelnen Personen waren für mich nur teilweise nachvollziehbar, die entsprechenden Handlungen dazu oft noch weniger. Auch wenn es zum Ende hin noch einige Überraschungen gab. Rein technisch gesehen war das Buch aber gut lesbar und hatte interessante Aspekte zum Überlegen. Von daher gibt es von mir keine Leseempfehlung, aber auch kein Abraten.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Zu wenig Krimi

Was am Ufer lauert
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Gianna findet im Wasser eine Frauenleiche und überlegt, ob sie daraus eine Geschichte macht oder ob sie die Polizei ruft. Doch diese erste Leiche ist nur der Anfang und weitere folgen inklusive Entführungen ...

Gianna findet im Wasser eine Frauenleiche und überlegt, ob sie daraus eine Geschichte macht oder ob sie die Polizei ruft. Doch diese erste Leiche ist nur der Anfang und weitere folgen inklusive Entführungen und Geheimdienste…

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und für meinen Geschmack war es viel zu wenig Krimi. Auch wenn die Beschreibungen der Orte um den Gardasee mich überzeugt haben, zumal ich erst im letzten Jahr dort war und vieles sofort wieder vor Augen hatte, war der Fall an sich für mich viel zu wenig im Buch vorhanden und die verschiedenen Interessen konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen. Über weite Strecken fehlte für mich komplett die Spannung. Auch wenn bei einem Regionalkrimi Abstriche gemacht werden, es war mir generell einfach zu wenig Krimi

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Widersprüchlich

Eine Welt nur für uns
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Frankreich zu Beginn 1945. An der Cote d'Azur werden die Strände von Minen beräumt. Dies erledigen deutsche Kriegsgefangene und französische Freiwillige. Zu ihnen gehört Vincent, der aus deutscher Kriegsgefangenschaft ...

Frankreich zu Beginn 1945. An der Cote d'Azur werden die Strände von Minen beräumt. Dies erledigen deutsche Kriegsgefangene und französische Freiwillige. Zu ihnen gehört Vincent, der aus deutscher Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist. Er will Ariane finden, seine Geliebte, die seit zwei Jahren verschwunden ist. Doch Vincent ist nicht der, der er zu sein scheint…

Das Buch ist für mich ziemlich widersprüchlich. Sowohl inhaltlich wie vom Stil her. Es gibt Abschnitte, die habe ich regelrecht überflogen, weil sie mich sehr stark berührt haben. Dann wiederum gibt es ganze Kapitel, die mich tödlich gelangweilt haben, weil sie so absolut zäh waren. Gleiches gilt dem Inhalt. Es gibt Szenen, die völlig verständlich und nachfolgbar sind. Und dann gibt es z. B. eben Vincent, der alles daran setzt, um Ariane zu finden. Und als er sie findet, ist quasi in wenigen Minuten alles vorbei. Das erscheint mir nicht glaubwürdig. Deshalb fällt es mir schwer, das Buch jemanden zu empfehlen, ich würde aber auch niemanden vom Lesen abhalten wollen

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