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Veröffentlicht am 17.07.2025

Ein spannender Portugal Krimi

Lautlose Feinde
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Lost in Fuseta Band 7 trägt den Titel Lautlose Feinde. Das Buch hat 352 Seiten. Das Cover verrät nicht so viel darüber, was genau sich hinter diesem Fall verbirgt. Optisch ist es aber passend zu den Vorgängern.
Am ...

Lost in Fuseta Band 7 trägt den Titel Lautlose Feinde. Das Buch hat 352 Seiten. Das Cover verrät nicht so viel darüber, was genau sich hinter diesem Fall verbirgt. Optisch ist es aber passend zu den Vorgängern.
Am Tag vor der Hochzeit von Leander Lost und Soraia wird der Zollbeamte André Bento getötet, als er versucht hat, die Entführung seiner 9-jährigen Enkelin Maria zu verhindern. Maria überlebt, André leider nicht. Die Entführer entkommen. Langsam und mit viel Geduld deckt Leander mitten in Portugal ein russisches Spionagennetz auf. Mit fatalen Folgen... Es wird super spannend, eine interessante Handlung. Als bei Leander und Soraia im kleinen Kreise der Familie der schönste Tag im Leben gefeiert wird, reisen einige Leute nach Portugal ein. Da wäre Victor Fjodorow, der Oberst des russischen Auslandgeheimdienstes. Er hat eine Mission, nur wenn sie gelingt, wird seine Tochter aus dem Gefängnis entlassen. Zudem der Portugiese Raphael, der Möbel im- und exportiert. Nach Faro kommt Michael Learner, der dem US-Militär angehört, mit einem Koffer an, den er nicht aus den Augen lassen soll. Leander bemüht sich, die Motive für Bentos Mord aufzulösen. Parallel werden noch 2 Menschen ermordet. Lost hat Einiges zum Aufklären, es wird nicht einfach für ihn. Es gibt aber noch eine Person, die versucht dieses Spionagenetz langsam aber sicher auszuschalten. Ob es ein Erfolg wird? Lassen Sie sich überraschen und gehen Sie gemeinsam mit Ermittler Lost auf eine sehr spannende Reise. Auf Leander und Soraia wird ein Anschlag verübt. Soraia wird getroffen, die Ärzte kämpfen um ihr Leben. Wird sie überleben oder muss Leander seine Liebe gehen lassen? Nervenkitzel pur.
Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig, mit viel Lokalkolorit, sehr intensiv und spezifisch beschrieben. Man empfindet, als wäre man gerade selbst vor Ort mit dabei. Das Städtchen Faro, die schöne Algarve und das Meer, einfach ein traumhaft schönes Setting. Die Charaktere sind wie immer sehr gut ausgearbeitet, man fiebert mit ihnen mit, sie wirken auf lebensecht und authentisch und haben sehr schnell meine Sympathie gewonnen. Man erlebt ihre Gedanken und Gefühle, Höhen und Tiefen mit. Die Handlung selbst ist sehr verwinkelt und spannend. Durch die vielen Erzählstränge, fiel es mir an der ein oder anderen Stelle schwer alles intensiv und detalliert zu verfolgen. Man hat aber 2 Übersichtskarten in der Innenklappe des Covers sowie ein Personenverzeichnis für die Nebencharaktere, damit man einen Überblick über die Personen haben kann. Die Abschnitte sind nicht zu lang, man kann gut die Handlung verfolgen.
Insgesamt hat mir der Fall gut gefallen, obwohl nicht immer alles für mich klar und nachvollziehbar war. Ich habe mich trotzallem gut unterhalten gefühlt. Ich mag die Reihe sehr gerne, deshalb gibt es auch diesmal 4 Sterne und eine Weiterempfehlung. Auf einen Folgeband freue ich mich jetzt schon.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2025

Herzklopfen am Meer

Muschelglück und Meeresrauschen
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Muschelglück und Meeresrauschen: Was so an der Nordsee passieren kann... Das Buch hat 384 Seiten.
Ein Neuanfang in St. Peter-Ording. Christins Leben steht auf dem Kopf. Sie trauert. Seit 7 Monaten ist ...

Muschelglück und Meeresrauschen: Was so an der Nordsee passieren kann... Das Buch hat 384 Seiten.
Ein Neuanfang in St. Peter-Ording. Christins Leben steht auf dem Kopf. Sie trauert. Seit 7 Monaten ist sie jetzt allein, ihr Ex-Mann Samuel hat die Beziehung beendet. Sie braucht Abwechslung, eine Aufgabe, die sie ablenken könnte. Da kommt die Bitte von Oma Rosi wie gerufen. Sie ist nicht mehr die Jüngste, 80 Jahre machen sich langsam bemerkbar. Sie bittet ihre Enkelin, nach St. Peter-Ording zu kommen, um den Familienladen zu retten. Die Kundschaft bleibt aus, der Muschelladen ist nicht mehr das, was es mal war. Christin macht sich auf den Weg, die Gedanken flattern ihr noch durch den Kopf, ihr muss doch etwas Kreatives einfallen. Sie kann das Ganze nicht so stehen lassen und zuschauen, wie es mit dem Laden zu Ende geht. Eine große Aufgabe und viel Arbeit stehen ihr bevor. Christin ist nicht allein, Rosis Freunde unterstützen sie, so gut sie können, der charmante Florian, der im Laden aushilft, ist auch sehr engagiert. Oma Rosi hat sogar hinter Christins Rücken Samuel angerufen, ob er nicht auch kommen könnte. Nun spielen Christins Gefühle verrückt. Hat sie noch etwas für Samuel übrig oder soll sie lieber einen Neubeginn mit Florian wagen? Wie soll sie einen klaren Kopf für die Rettung des Ladens bewahren, wenn ihr Herz zwischen zwei Männern steht? Keine leichte Entscheidung, aber zuerst ist der Laden dran. Oma Rosi erzählt in ruhigen Momenten immer wieder von einem Mann, der Johann heißt und mit dem sie in der Vergangenheit Muscheln am Strand gesammelt hat. Was für Geheimnis trägt sie in ihrem Herzen? Ist Johann ihre erste Liebe? Sie wird sentimental. Christin hat eine Idee, sie versucht ihn zu finden, wird sie Erfolg haben und Oma Rosi wieder zum Strahlen bringen? Und wird es ihr gelingen, dem Laden einen neuen Anstrich zu verpassen, sodass es wieder bergauf gehen wird? Und was macht Christins Herz? Wird es ein Happy End geben, soll sie Samuel verzeihen? Werden die Wunden in ihrer Beziehung wieder heilen?
Es bleibt spannend und unterhaltsam bis zum Schluss in St. Peter - Ording. Das Cover hat mich optisch angesprochen und mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Lust auf einen Sommerurlaub am Meer ist damit geweckt. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig, unterhaltsam, vieles ist sehr detalliert und bildhaft dargestellt, als wäre man gerade selbst am Meer und würde Christin bei ihren Erlebnissen begleiten. Die Charakter wirken lebensecht und authentisch, sind sehr liebenswert und sympathisch und man hat sie sofort ins Herz geschlossen. Jeder hilft jedem, jeder kümmert sich, man merkt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt im Ort und in der Familie. Man fiebert mit den Charakteren mit und kann sich mit ihnen auf emotionaler Ebene identifizieren. Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge. Ich war schnell in der Geschichte drin, es ist eine leichte Lektüre für entspannte Tage am Meer. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung für alle, die gerne eine Lesereise nach St. Peter-Ording unternehmen möchten.

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  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2025

Es wird wieder spannend

Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde
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Madame le Commissaire, Band 12. Das Buch hat 368 Seiten. Die Kommissarin Isabelle ermittelt an der französischen Riviera. Isabelle ist geschockt, als sie von einer psychiatrischen Klinik angerufen wird. ...

Madame le Commissaire, Band 12. Das Buch hat 368 Seiten. Die Kommissarin Isabelle ermittelt an der französischen Riviera. Isabelle ist geschockt, als sie von einer psychiatrischen Klinik angerufen wird. Dort behandelt man eine Frau mit Amnesie. Es stellt sich heraus, es ist ihre Freundin Clodine. Sie wurde vor paar Tagen am Strand von Pampelonne aufgegriffen. Sie war nackt und verwirrt. Als die ersten Erinnerungen wieder da sind, erzählt Clodine von einer Party am Strand. Waren da K. o. Tropfen im Spiel? Als Isabelle in die Klinik kommt, trägt ihre Freundin ein auffälliges Armband mit Steinen. Sie selbst weiß auch nicht, woher sie es hat. Als sie anfangen zu recherchieren, stellt sich heraus, dass es schon mal einen ähnlichen Fall gab. Nun ist diese junge Frau tot. Hatte Clodine Glück im Unglück?
Es wird interessant und spannend zugleich. Dazu die unglaubliche Kulisse, die Provonce von ihrer schönsten Seite: malerische Strände, blühende Lavendelfelder. Urlaubsfeeling pur. Und mitten drin der spannende Fall, der nur schwer zu lösen sein scheint. Isabelle hat jetzt alle Hände voll zu tun.
Sie ist aber nicht allein. Apollinaire hilft ihr, so gut er kann, recherchiert für sie vom Büro aus. Sie ist widerrum vor Ort unterwegs, befragt die Leute und trifft dabei auf einen wohlhabenden Mann. Wird sie von ihm mehr erfahren können, weiß er mehr, als er zugibt? Kommt sie durch ihn der Lösung der Sache etwas näher? Die Spur führt sie in die Welt von Partys, luxuriösen Anwesen und zwielichtigen Kreisen. Sie landet in einer Szene, wo Drogen, Schweigen und soziale Kälte herrschen. Es wird nicht einfach für Isabelle und ihr Team. Aber es hat keiner was anderes behauptet und sie gibt nicht auf. Sie macht es für ihre Freundin und für die Frauen, die unbewusst in so eine Situation geraten. Zentrale Motive sind Macht und Ohnmacht, Schuld, der obere Lebensstandard, Geld. Aber auch Freundschaft, Loyalität und Moral spielen eine Rolle. Die schönsten Orte spiegeln Isolation, Dekadenz und Verdrängung, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Und das weiß Isabelle.
Neugier steht im Vordergrund beim Lesen, was noch passiert, wird Isabelle den Schuldigen finden. Die kurzen Kapitel sind optimal, es liest sich gut. Perspektivenwechsel sorgen für Dynamik und gute Unterhaltung. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig und durchgehend spannend. Die Charaktere wirken lebensecht, die Isabelle kennt man schon durch die anderen Bände und kann ihre Geschichte so über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen. Man kann aber die Bücher auch nicht der Reihe nach lesen, denn jedes Buch ist immer ein abgeschlossener Fall. Optisch sind die Bände ähnlich gestaltet, somit machen sie sich auch im Regal sehr hübsch. Weil es so spannend war, vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung und freue mich schon auf den kommenden Band.

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  • Cover
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Veröffentlicht am 08.07.2025

Toller musikalischer YA-Roman mit einer klasse Botschaft

Love on the last Note
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Das farbenfrohe Cover hat mich direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Es zeigt zudem Noten, Palmen und die Skyline von Los Angeles, sodass es sehr passend zum Inhalt gestaltet ist.
Es geht um Liva, die ...

Das farbenfrohe Cover hat mich direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Es zeigt zudem Noten, Palmen und die Skyline von Los Angeles, sodass es sehr passend zum Inhalt gestaltet ist.
Es geht um Liva, die leidenschaftlich gerne Songs schreibt und deren größter Traum es ist, einen Plattenvertrag zu bekommen. Als Werkstudentin beginnt sie deshalb einen Job bei einer renommierten Plattenfirma in LA und trifft dort prompt auf Cayden, den Sohn des Chefs. Der ist ihr von Beginn an ziemlich unsympathisch, er wirkt kühl und arrogant, doch gleichzeitig ist er auch total attraktiv. Und nun muss sie sich auch noch das Büro mit ihm teilen. Wird das klappen?
Das Buch entführt uns in das sonnige Los Angeles und wir begleiten sowohl Liva als auch Cayden in der Geschichte. Liva war mir von Beginn an total sympathisch, ich mochte sie als Protagonistin super gerne und habe es bewundert, dass sie trotz aller Widrigkeiten an ihrem Traum festhält und sich von den anderen nicht unterkriegen lässt. Mit Cayden musste ich erst ein wenig warm werden, er wirkt zu Beginn eher distanziert, doch wenn man die Hintergründe aus seiner Vergangenheit versteht, dann kann man auch ihn und seine Beweggründe besser verstehen und sich auf ihn einlassen. Der Schreibstil war sehr flüssig und mitreißend, die Geschichte hat sich leicht gelesen und man konnte in die Welt von Liva und Cayden abtauchen. Das Setting in Los Angeles war sehr schön und passend gewählt, ich hätte mir aber noch die ein oder andere Szene mehr gewünscht, die das feeling der Stadt noch besser transportiert hätten, beispielsweise eine Szene mit einem Spaziergang oder ein kleiner gemeinsamer Ausflug von Liva und Cayden. Die Liebesgeschichte der beiden war sehr süß und man konnte sie nachvollziehen, allerdings lag der Fokus der Handlung eher auf der Musik, sodass die romantischen Aspekte hier den Kürzeren ziehen mussten und die Liebesgeschichte für mich eher oberflächlich blieb und nicht in die Tiefe ging. Im Epilog hatte ich mir wegen des Musikfokus erhofft, noch ein wenig mehr über Livas Erfüllung des Traumes zu erfahren. Doch trotzdem fand ich die Botschaft, dass man an sich und seine Träume glauben und sich von den anderen nicht unterkriegen lassen sollte, gut umgesetzt und ich denke, dass das auf jeden Fall beim Leser angekommen ist. Gerade, da es eher ein Young Adult Buch ist, finde ich es toll, dass dieses Vertrauen und der Mut, zu sich selbst zu stehen, hier so gut umgesetzt ist.
Insgesamt ein gelungener Roman für jüngere Lesende, doch auch für mich eine unterhaltsame Geschichte, die ich trotz ein paar Kritikpunkte genießen konnte und für ein paar sommerliche und musikalische Lesestunden weiterempfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.07.2025

Perfekt für den Sommer, warmherzig und melancholisch zugleich

Noch fünfzig Sommer mehr
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Noch fünfzig Sommer mehr ist ein Buch über 320 Seiten. Es ist eine Geschichte über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die heilende Kraft der Natur. Eleni erinnert sich gern an die schönsten ...

Noch fünfzig Sommer mehr ist ein Buch über 320 Seiten. Es ist eine Geschichte über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die heilende Kraft der Natur. Eleni erinnert sich gern an die schönsten Sommer bei und mit ihren Großeltern. Der Garten war ein Paradies für sie, das blaue Meer, die tägliche Abkühlung, das Dorf war der sichere Hafen. Nun sind die Großeltern tot. Eleni wohnt weiter in diesem Haus, das sie jetzt kaum verlässt. Sie hat sich zurückgezogen, lebt still und allein. Aber manchmal kommt es zu besonderen Begegnungen. Sie lernt Theo kennen, blüht auf, wird etwas offener. Nun verliert sie innerhalb von knapp 2 Jahren auch den Theo. Da bricht die Welt erneut für sie zusammen, noch mehr als damals bei Oma und Opa. Es folgt eine Zeit tiefster Depressionen, Eleni wird von einer Angststörung geplagt, Panikattacken begleiten sie im Alltag. Sie nimmt von keinem Hilfe an, sondern tröstet sich selbst in dem Haus, zusammen mit dem Kaninchen Anemone, den sie von Theo bekommen hat. Er ist ihr Begleiter, er tröstet sie in der schweren Zeit und schenkt ihr die verlorene Wärme. Es ist eine Zeit, in der Eleni sich nicht mal vor die Tür traut. Eines Tages findet sie eine Blume vor ihrem Haus und einen Brief mit einer ziemlich rätselhafte Nachricht. Bald wird es zu einem Ritual, es folgen weitere Blumen und Briefe. Eleni erwacht, wird neugierig, schaut täglich, ob etwas Neues vor der Tür steht. Die Texte berühren Eleni sehr. Es kommt der Sommer, für Eleni ein anderer Sommer. Sie antwortet auf die Briefe und damit macht sie unbewusst den Schritt und wagt sich wieder zurück ins Leben. Und macht sich somit den Weg frei zum Glück. Sie kommt mit Menschen ins Gespräch, sich macht sich Gedanken, von wem sie sein könnte, die Pflanzen und die Nachrichten, die ihr Leben jetzt begleiten.
Kopfkino an, die Bretagne in all ihren Facetten, super schön, Natur pur, dazu die Kindheitserinnerungen von Eleni. Sie werden detalliert und bildhaft dargestellt. Gefiel mir sehr gut. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt, damals, als Eleni klein war, und jetzt, in der Gegenwart. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und regt zum Nachdenken an. Trotz, dass es eine Sommerlektüre sein soll, möchte man sich eher in den Schatten zurückziehen und in Ruhe lesen und sich somit mit Eleni und ihrer Trauer auseinander setzen. Das Cover mit den frischen Farben springt ins Auge und lädt sofort zum Lesen ein. Optisch ist das Buch sehr ansprechend, es macht sehr neugierig auf die Geschichte. Das Ende ist überraschend und sehr gut gelungen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Kapitel haben gute Länge. Die Charaktere wirken lebensecht, authentisch, sympathisch und sehr lieb. Man erlebt ihren Glauben an die Liebe, die Freundschaft, sie Gemeinschaft, den Zusammenhalt und die Hoffnung hautnah mit und kann die Emotionen gut nachempfinden, sich mit den Protagonisten identifizieren.
Wer steckt hinter den Briefen? Wird es ein Happy End für Eleni geben, einen Neuanfang nach so vielen Schicksalsschläge, die sie erlebt hat? Das muss man selbst herausfinden.
Es ist ein warmherziger, aber auch melancholischer Sommerroman, der 4 Sterne verdient und eine Weiterempfehlung sowieso.

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