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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Fantasy in arabischem Setting

We hunt the Flame
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We Hunt the Flame klang für mich durch den Klappentext und die Leseprobe sehr spannend.

Zafira, ist eine Figur, die sich in einer ihr als feindlich gesinnten Gesellschaft als Jäger durchschlägt und bei ...

We Hunt the Flame klang für mich durch den Klappentext und die Leseprobe sehr spannend.

Zafira, ist eine Figur, die sich in einer ihr als feindlich gesinnten Gesellschaft als Jäger durchschlägt und bei der niemand erkennen darf, dass sie eigentlich eine Jägerin ist. Ansonsten droht ihr die Verbannung. Auf die Jagd geht sie im Arz, ein Wald, der verflucht ist und von den Bewohnern in ganz Arawiya gefürchtet wird.

Nasir ist der Prinz des Todes und richtet über all jene, die sich der tyrannischen Herrschaft seines Vaters widersetzen.

Als ein Krieg auszubrechen droht und der Arz sich immer weiter ausbreitet, machen Zafira und Nasir sich auf die Suche nach einem Artefakt, das den Fluch brechen soll.
Zusätzlich ist Nasir aber auch befohlen worden, Zafira zu töten ...

Die Beziehung zwischen Zafira und Nasir entwickelte sich nach dem klassischen Enemies to Lovers-Trope und hat mir gut gefallen.

Ich hatte aber erstmal Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Die Sprache war blumig und es gab unbekannte Begrifflichkeiten. Es hat eine Weile gedauert, bis mich dies nicht mehr verwirrt hat.

Das an den arabischen Raum angelehnte Setting mochte ich aber sehr.

We Hunt the Flame ist eine aufregende Geschichte, bei der man aber konzentriert lesen muss und einen Moment braucht, um sich ganz auf die Handlung einlassen zu können.

3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Emotional

Neun Tage Wunder
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Annie möchte dem Nachmieter eigentlich nur die Schüssel zur Wohnung überreichen. Als sie Lukas trifft, ist sie sich jedoch sicher, dass er ihre große Liebe sein muss. Aus den zufälligen Zusammentreffen ...

Annie möchte dem Nachmieter eigentlich nur die Schüssel zur Wohnung überreichen. Als sie Lukas trifft, ist sie sich jedoch sicher, dass er ihre große Liebe sein muss. Aus den zufälligen Zusammentreffen werden neun wunderschöne Tage, die sie mit Lukas verbringt. Dann erfährt sie, dass diese Beziehung keine Zukunft hat und bricht den Kontakt ab.

Zehn Jahre später lebt sie mit dem Schriftsteller Ben und seiner Tochter in Glücksstadt und fühlt sich wohl in ihrem Leben. Dann lernen sich Ben und Lukas kennen und ihre Vergangenheit holt Anni wieder ein. Auch Ben wird klar, dass Anni ihm einiges verheimlicht hat.

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist immer wieder toll. Man merkt richtig, wie zufrieden Anni in ihrem derzeitigen Leben eigentlich ist. Sowohl Ben auch als Anni wurden facettenreich und authentisch beschrieben. Dass Anni nicht offener mit Lukas kommuniziert hat, fand ich hingegen schwierig.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Wohlfühlen in Cornwall

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Sophie ist eine erfolgreiche Restaurantkritikerin. Nachdem sie allerdings das Restaurant eines erfolgreichen Models mit vernichtender Kritik versieht, wird sie mit einem Shitstorm konfrontiert. Sie wird ...

Sophie ist eine erfolgreiche Restaurantkritikerin. Nachdem sie allerdings das Restaurant eines erfolgreichen Models mit vernichtender Kritik versieht, wird sie mit einem Shitstorm konfrontiert. Sie wird deswegen von ihrem Chef nicht nur zu einer Auszeit verdonnert, sondern auch auf ihre Aussage verwiesen, dass sie überall auf der Welt ein Sterne-Restaurant eröffnen könne. Also zieht Sophie mit ihrer Mutter und ihrer Tochter nach Port Haven, um dort das Smugglers’ Inn zu übernehmen.
Die Mitarbeiter im Smugglers’ Inn stehen Sophies Plänen aber skeptisch gegenüber. Kann sie trotzdem in Port Haven glücklich werden?

"A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe" ist ein Roman ganz zum Wohlfühlen. Der Einstieg des Buches beginnt gleich mit einem Besuch der zu dem Zeitpunkt fünfjährigen Sophie beim Wochenmarkt und man lernt schnell, dass ihr Interesse an verschiedensten Gerichten ihr im Blut liegt.
Nach einem Zeitsprung lernen wir Sophies Mutter Tanya kennen. Ihre leicht exzentrische und lebenslustige Art hat sie zu einem meiner liebsten Charaktere in der Geschichte gemacht!
Auch die übrigen Figuren waren mit Liebe ausgearbeitet. Die Handlung war vorhersehbar, das überrascht bei dieser Art Geschichte jedoch nicht und ich empfinde sowas ab und zu sogar als angenehm.

"A Taste of Cornwall" lädt zum Hinwegträumen durch liebenswerte Figuren in einem malerischen Setting ein.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Schöner Auftakt

Faebound
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Faebound ist unglaublich schön. Cover und Farbschnitt sind in Blau- und Goldtönen gehalten. Die Umrisse der Bäume zusammen mit der goldenen Sonne hinter dunkelblauen Bergen erinnert mich an ein Bild der ...

Faebound ist unglaublich schön. Cover und Farbschnitt sind in Blau- und Goldtönen gehalten. Die Umrisse der Bäume zusammen mit der goldenen Sonne hinter dunkelblauen Bergen erinnert mich an ein Bild der afrikanischen Savanne.

Der Schreibstil in Faebound ist ähnlich poetisch und metaphernreich gehalten, wie ich es mir erhofft hatte. Im Mittelpunkt der Handlung steht zum einen Yeeran, die zur jüngsten Colonel ihres kriegszerütteten Landes gekürt wurde, bevor ihr auf ihrer ersten Mission ein unverzeihlicher Fehler passierte und sie ins Exil geschickt wurde.
Dorthin folgen ihr ihr treuergebener Kommandant Rayan und ihrer kleine Schwester Lettle. Doch das Exil bringt die drei Elfen ins Land der Fae. Eigentlich gehören diese nur noch ins Land der Legenden, genau wie die Menschen. Umso überraschter sind sie. Die Fae sind ihnen allerdings nicht freundlich gesinnt und so geht der Kampf ums Überleben für Yeeran, Rayan und Lettle weiter.

Faebound ist eine Romantasy, die eher durch ein spannendes Wordbuilding und Magiesystem glänzt als durch aufregende Handlungen. Vielleicht greift der Klappentext aber auch einfach nur zu weit vor.
Das Buch ist queer und bindet vielfältige Charaktere in die Handlung ein. Die Figuren müssen sich teilweise erst im Laufe der Geschichte entwickeln, bevor ich mich für sie erwärmen konnte. Lettle und Rayan mochte ich sofort, während Yeeran erst noch einige Sympathiepunkte sammeln musste. Das passiert aber unter anderem, wenn sie alte Überzeugungen in Frage stellt.
Der Autorin ist mit Faebound ein schöner Auftakt gelungen, den ich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Feuermagie und Drachen

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Aemyra lebt im Matriarchat von Tìr Teine. Hier ist sie in der Schmiede ihrer Familie beschäftigt und lebt ein weitestgehend unauffälliges Leben. Niemand weiß, dass sie mächtige Feuermagie beherrscht und ...

Aemyra lebt im Matriarchat von Tìr Teine. Hier ist sie in der Schmiede ihrer Familie beschäftigt und lebt ein weitestgehend unauffälliges Leben. Niemand weiß, dass sie mächtige Feuermagie beherrscht und eines Tages den Thron von Tìr Teine einfordern wird.
Doch als dieser Tag kommt, verläuft alles anders als gedacht. Aemyra scheitert daran, sich an einen mächtigen Drachen zu binden und soll nach einer Finte schließlich auch noch in eine Zwangsheirat mit Prinz Fiorean gedrängt werden. Dieser möchte mit seinem Clan die Macht über Tìr Teine behalten, ist aber ebenfalls nicht begeistert von einer Ehe mit Aemyra. Und obwohl Aemyra an ihren Prinzipien festhalten und unbedingt wieder das Matriarchat in Tìr Teine einführen möchte, knistert es zwischen ihr und Prinz Fiorean ganz gewaltig.

„A Fate Forged in Fire“ ist eine Romantasy, die nicht nur von Drachen und einem magischen Worldbuilding erzählt, sondern die Protagonistin auch um Freiheit in einer Welt kämpfen lässt, die ihre Unterdrückung fordert. Ich habe so sehr zusammen mit Aemyra auf Gerechtigkeit gehofft. Die Beziehung zu Prinz Fioran hat mich gleichzeitig für ihn schwärmen und ihn hassen lassen – ganz so wie es bei Enemies to Lovers ein soll.
Das Ende war spannend und für mich wurden einige Fragen offengelassen.
Ich hoffe, es gibt alle Antworten in der Forstezung, die ich auf jeden Fall auch lesen werde.

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