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Veröffentlicht am 22.10.2025

Eiskalte Spannung von Anfang bis Ende

Lügennebel
1

Zum Inhalt:
Im kleinen, beschaulichen Wintersportort Åre kommen die sechs Studenten Wille, Pontus, Amir, Emil, Olivia und Fanny für eine gemeinsame Skiwoche an. Im exklusiven Ferienhaus von Wille's Eltern ...

Zum Inhalt:
Im kleinen, beschaulichen Wintersportort Åre kommen die sechs Studenten Wille, Pontus, Amir, Emil, Olivia und Fanny für eine gemeinsame Skiwoche an. Im exklusiven Ferienhaus von Wille's Eltern wird schon am ersten Abend viel getrunken und z.T. auch Drogen konsumiert, während die Studenten Pflicht oder Wahrheit spielen. Am nächsten Morgen liegt Fanny nur leichtbekleidet tot in einer Schneewehe vor dem Haus. Was ist passiert, war es ein Unfall oder doch Mord? Jeder beginnt jedem zu misstrauen und die Stimmung im Haus wird immer vergifteter. Hanna Ahlander und ihre Kollegen ermitteln, während in ihrem eigenen Privatleben auch einiges zu brodeln beginnt...

Zum Buch:
"Lügennebel" ist der vierte Band der beliebten Bestseller-Autorin Viveca Sten mit der Hauptprotagonistin Hanna Ahlander. Die Handlung spielt in Åre, einem beliebten Skiort im Norden Schwedens, nahe der Grenze zu Norwegen. Die Spannung baut sich auch in diesem Fall wieder kontinuierlich bis zum fesselnden Ende hin auf. Wie es sich für einen guten Krimi gehört, legt die Autorin verschiedene Fährten aus und somit gibt es gleich mehrere Verdächtige, die in Frage kämen, Fanny getötet zu haben. Wie im wahren Leben auch, ist jedoch nichts so, wie es auf den ersten Blick erscheint und die wahren Hintergründe - und menschlichen Abgründe - entblättern sich nach und nach.
Das Ermittlerteam besteht aus Hanna Ahlander, die seit kurzem mit einem reichen Investor liiert ist, der in Band drei eine Rolle gespielt hat und deren Beziehung nun ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird. Daniel Lindskog ist ihr Vorgesetzter, mit dem sie eng zusammenarbeitet und die Ermittler Raffe und Anton vervollständigen das starke Kleeblatt. Die atmosphärische Dichte kommt bei Viveca Sten ebenfalls nie zu kurz: angefangen vom stimmigen Cover schafft sie es, die Schönheit der Natur und die Unbarmherzigkeit der eisigen, schneereichen Tage und Nächte im hohen Norden zu beschreiben, was der Story noch das gewisse Extra an Stimmung verleiht. Durch die Zeitform Präsens ist alles sehr direkt und unmittelbar und durch die kurzen Kapitel wird das Tempo der Geschichte deutlich forciert.

Persönliche Meinung:
Mit Hanna hat die Autorin einfach eine sympathische Figur geschaffen: auf den ersten Blick wirkt sie etwas introvertiert, doch je besser man sie kennenlernt, umso mehr erwärmt man sich für sie, denn sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, brennt für ihren Job und hat eine sichere Intuition, wem sie trauen kann oder nicht. Auch der Ermittlungsleiter Daniel Lindskog ist einer der Hauptfiguren und wie Hanna ein Charakter mit Ecken und Kanten. Man fühlt mit, wie er den Spagat hinzubekommen versucht, für seine kleine Tochter dazusein und mit der Trennung von Ida zurechtzukommen. Hanna und Daniel sind schnell zu einem Team zusammengewachsen und empfinden mehr füreinander, doch keiner hat dies je dem anderen gegenüber gezeigt. Auch Anton hat seine Probleme, denn er muss sich endlich entscheiden, ob er zu seinem Freund Carl - und zu seiner Homosexualität - offen stehen kann oder nicht, womit er den Bruch mit seinen sehr konservativen Eltern riskiert. Ja, das Privatleben von Hanna, Daniel und Anton nehmen recht viel Raum ein. Das ist sicher nicht jedermanns Sache bei einem Krimi, bei dem es in erster Linie um Opfer, Täter und Motive geht. Dennoch mag ich persönlich gerade das sehr gerne, da auch Polizisten schließlich nur Menschen sind und somit menschlich (und nicht immer rational) handeln.
Übrigens: wer die ersten drei Bände nicht gelesen hat, dürfte trotzdem problemlos mitkommen, da die wesentlichen Dinge, die das Verständnis erleichtern, im vorliegenden Band gut eingearbeitet wurden.
Ich habe mich wieder bestens unterhalten gefühlt und hoffe, die Forsetzung lässt nicht allzu lange auf sich warten. Auch kann ich mir eine Verfilmung dieser Serie jetzt schon gut vorstellen. Mir ist diese Serie inzwischen wirklich ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

Fazit:
Fesselnder und komplexer Krimi von einer Autorin, die ihr Handwerk versteht wie kaum eine andere. Spannende und unterhaltsame Lesestunden sind garantiert.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mit tiptoi unsere spannende Erde erkunden

tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane
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Die tiptoi-Bücher von Ravensburg sind bei meinen Enkeln immer sehr willkommen und so wurde auch die neue Ausgabe "Die Erde - Ozeane, Wetter und Vulkane" gleich von ihnen in Beschlag genommen. Der jüngste ...

Die tiptoi-Bücher von Ravensburg sind bei meinen Enkeln immer sehr willkommen und so wurde auch die neue Ausgabe "Die Erde - Ozeane, Wetter und Vulkane" gleich von ihnen in Beschlag genommen. Der jüngste ist zwar mit seinen vier Jahren noch unterhalb der empfohlenen Altersgruppe (6-10 Jahre), konnte aber trotzdem schon viel verstehen und hatte Spaß an den sehr gelungenen Illustrationen und den interaktiven Spielen.

Durch das Buch führt Kimi als künstliche Intelligenz und Supercomputerhirn die vier Kids/Jugendlichen Georg, Kiano, Yin und Lara mit viel Fachwissen um unsere Erde. Beginnend mit der Entstehungsgeschichte, den verschiedenen Schichten und Erdzeiten sowie den tierischen Lebewesen und uns Menschen geht es zu den Elementen Wasser, Feuer, Luft, das Erdmagnetfeld, Gesteinsschichten, Platentektonik, Vulkane, vom Äquator über die Tropen bis zu den Polen, das Klima und das Wetter, den Reichtum der Ozeane und vielem mehr.

Es gab natürlich viele Fachbegriffe, die aber durch die sehr guten Illustrationen sehr anschaulich dargestellt und erklärt wurden. Durch den tiptoi-Stift sind viele Informationen im Buch abrufbar und teilweise mit passenden Geräuschen verbunden. Das neue Wissen kann dann durch interaktive Spiele noch vertieft werden. Noch abwechslungsreicher wird das Buch durch die Vorstellung bedeutender Forscher wie z.B. Darwin. Am Ende wird noch ein Blick auf die Technologie der Zukunft geworfen, die große Relevanz für unsere Erde haben. Abschließend gibt es noch ein Glossar, in welchem auch komplexere Begriffe wie z.B. Fotosynthese, Treibhauseffekt oder Kohlenstoffkreislauf nochmals erklärt werden.

Auch ich als Erwachsene hatte viel Freude an dieser Entdeckungsreise und ich fand es sehr hilfreich, durch das vermittelte Wissen die weiteren Fragen meiner Enkel beantworten zu können.

Eine tiptoi-Ausgabe, die in keinem Kinderzimmer-Bücherregal fehlen sollte: lehrreich, interessant, toll aufbereitet und absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Spannender Einstieg in die neue North Falls-Reihe

Dunkle Sühne
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In der Kleinstadt North Falls verschwinden die Teenagergirls Madison Dalrymple und ihre beste Freundin Cheyenne Baker während des abendlichen Feuerwerks zur Feier des Independence Day am 4. Juli auf mysteriöse ...

In der Kleinstadt North Falls verschwinden die Teenagergirls Madison Dalrymple und ihre beste Freundin Cheyenne Baker während des abendlichen Feuerwerks zur Feier des Independence Day am 4. Juli auf mysteriöse Weise. Deputy Emmy Clifton und ihr Vater Gerald, der Sheriff von North Falls, folgen den Spuren und stellen schnell fest, dass die beiden Mädchen entführt wurden. Da es sich bei Madison um die Stieftochter ihrer Freundin handelt, wird dieser Fall für Emmy sehr persönlich...

Zum Buch:
"Dunkle Sühne" ist der erste Band einer neuen Reihe der Thriller-Queen Karin Slaughter. Für alle, die diese Autorin noch nicht kennen sollten, ist es also der perfekte Einstieg in eine neue, vielversprechende Serie. Karin Slaughter hat schon einige sehr erfolgreiche Thriller-Reihen geschrieben, u.a. auch die Georgia-Reihe mit Ermittler Will Trent, die sogar verfilmt wurde. Wer die Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sie etwas Anlaufzeit brauchen, in der sie ihre Figuren, die Vorgeschichte und das Setting ausführlich beschreibt. Die Kapitel sind recht lang und die Spannung baut sich erst allmählich auf, was vielleicht etwas Geduld bei Lesern braucht, die mehr Action und Nervenkitzel suchen. Wer allerdings gerne tiefer in die Abgründe der involvierten Figuren abtaucht, ist hier genau richtig.

Persönliche Meinung:
Ohne zuviel zu verraten, geht es um Schuld, Machtmissbrauch, komplizierte Familienstrukturen und die Geheimnisse einer Kleinstadt, wo jeder denkt, man kennt seine Nachbarn und doch so manches mal eines besseren belehrt wird. North Falls steht für eine typische amerikanische Kleinstadt, wo der Sheriff der König ist und viel Macht - und meistens auch das absolute Sagen - hat. Emmy ist die Tochter des Sheriffs und ebenfalls Polizistin. Ich bin rasch warm geworden mit ihr, da sie nicht nur klug, sondern auch stark und gleichzeitig verletzlich ist. Ich war gespannt, wie sie als Tochter des mächtigen Sheriffs an diesen Fall herangeht.
Natürlich wird man auch hier wieder gekonnt in Sackgassen geleitet und bekommt die eine oder andere fette Überraschung präsentiert, so dass es trotz einiger Längen nie langweilig wird und die Spannung zum Ende hin kontinuierlich steigt.

Cover:
Das Cover passt zwar stimmig zu den anderen Thrillern von Karin Slaughter, die ebenfalls Wildtiere zeigen, allerdings erschließt sich mir in Hinblick auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln nicht, warum hier ein bedrohlich blickender Bär mit blutiger Schnauze gewählt wurde.

Fazit:
Ein toller neuer Serienauftakt von einer Autorin, die ihr Handwerk meisterlich versteht. Intensiv, ausführlich, tiefgründig und absolut spannend mit vielen Wendungen und Überraschungen. 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Romy Hausmann schreibt Geschichten, die weh tun

Himmelerdenblau
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"Erinnerungen sind wie Schmetterlinge -
sie fliegen fort, aber ihre Farben bleiben."

Im September 2003 verschwindet die damals 16-jährige Julie Novak spurlos. Einer Lösegeldforderung folgen keine weiteren ...

"Erinnerungen sind wie Schmetterlinge -
sie fliegen fort, aber ihre Farben bleiben."

Im September 2003 verschwindet die damals 16-jährige Julie Novak spurlos. Einer Lösegeldforderung folgen keine weiteren Kontaktaufnahmen des potentiellen Entführers. Zwanzig Jahre später ist Julie immer noch verschwunden, ihre Mutter Vera inzwischen verstorben, ihr einst als erfolgreicher Herzchirurg weltweit angesehener Vater Theo lebt inzwischen in bescheidenen Verhältnissen und kämpft zunehmend gegen Demenz. Doch eins hat er nicht aufgegeben: die Hoffnung, zumindest das Schicksal seiner Tochter Julie zu klären, bevor das Vergessen auch seine letzten Erinnerungen an sie nimmt. Längst wird der Fall bei der Polizei unter den Cold Cases geführt, doch die Podcaster Liv und Philip, die unter dem Namen TwoCrime einen erfolgreichen Podcast über ungelöste Altfälle betreiben, nehmen sich anlässlich des Jahrestags diesen Fall vor und sind fasziniert. Liv möchte Theo interviewen und stößt tatsächlich im Laufe ihrer Recherchen auf Hinweise, die darauf hindeuten, dass Julie noch leben könnte...

Zum Buch:
"Himmelerdenblau" ist der vierte Thriller von Romy Hausmann, die bereits mit ihrem Debüt "Liebes Kind" einen weltweiten Erfolg verbuchen konnte. Nicht ohne Grund, denn ihre Geschichten gehen jedes Mal unter die Haut, weil sie Figuren schafft, die einem nahe gehen und lange beschäftigen. Ihre Thriller bauen nicht auf blutrünstige Effekte, sondern auf Themen, die jeden von uns (be)treffen können und deshalb psychologisch besonders fesselnd sind. Nun also das Thema Demenz - keine leichte Kost und ehrlich gesagt, möchte man sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn das Leben und die Lieben zunehmend in Vergessenheit geraten und man absolut nichts dagegen tun kann. Romy Hausmann hat ihre Figur Theo Novak für mein Empfinden absolut authentisch dargestellt, denn man fühlt mit ihm, wie die alltäglichen Dinge und Erinnerungen durcheinandergeraten und wie ihn diese Hilflosigkeit wütend macht. Manchmal hat es auch etwas tragisch-komisches, wenn dabei unpassende Worte aus ihm purzeln, die einen trotz allem schmunzeln lassen. Theo denkt und berichtet aus der Ich-Perspektive, wodurch man als Leser noch näher an ihm dran ist.
Die Geschichte wird alternierend aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Außer Theo sind da natürlich noch die Podcasterin Liv, Julie's Ex-Freund Daniel und natürlich "Lara", die irgendwo von irgendwem seit Jahren festgehalten und mit Tabletten ruhiggehalten wird. Die ganze Geschichte braucht etwas Zeit, um Fahrt aufzunehmen, die Spanung entsteht erst nach und nach. Doch der flüssige und bildstarke Schreibstil der Autorin macht das mehr als wett, denn sie schafft von Anfang an eine düstere Atmosphäre, in der man die Bedrohung und Gefahr spüren kann.

Persönliche Meinung:
Mich hat vor allem die Darstellung von Theo sehr berührt:
- wie ihm einfachste, alltägliche Verrichtungen immer mehr entgleiten und seine Tochter Sophie ihm durch ihre Post-it's in der Wohnung kleine Hilfestellungen gibt
- wie Vergangenheit und Heute immer mehr miteinander verschwimmen und er sich immer wieder orientieren muss
- seine ständige Suche nach Worten und Namen
- seine Hilflosigkeit und die daraus resultierende Wut, auf andere angewiesen zu sein und sich ständig bevormundet zu fühlen
- die Angst, auch seine geliebte Frau und Töchter zu vergessen
All das hat die Autorin sehr einfühlsam und überzeugend vermittelt, was der ganzen Geschichte noch viel mehr Tiefe verleiht. Auch die anderen Figuren sind glaubhaft und authentisch ausgearbeitet, so dass man gut nachvollziehen kann, was die damaligen Ereignisse rund um das Verschwinden von Julie mit der ganzen Familie gemacht hat. Was mich ebenfalls beschäftigte, war die zu Recht kritische Beschreibung von Journalisten und Podcastern, die nur auf Bekanntheit und Steigerung der Leser- bzw. Hörerzahlen aus sind und denen es egal ist, was das für die Opfer und deren Angehörige bedeutet.

Cover:
Das Cover schließt sich von der Optik mit seinem Negativbild einer vierköpfigen Familie - wie es die Novaks einst waren - an die bisher veröffentlichten Thriller an.
Durch das verwaschene Bild sind keine Gesichter mehr zu erkennen, was natürlich gut zum Thema Demenz passt, ob das nun beabsichtigt ist oder nicht.

Fazit:
'Himmelerdenblau' ein sehr intensiver Thriller, der vor allem durch die psychologischen Aspekte besticht. Es ist allein schon durch das Thema Demenz keine leichte Kost, auch was das Verschwinden eines Kindes mit einer Familie macht, ist teilweise bedrückend. Nichtsdestotrotz ein absolut fesselnder Thriller, der unter die Haut geht - und dort noch lange bleibt!

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Bezaubernd illustriertes Buch für Jung und Alt

Nu Jork, Nu Jork!
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"Nu York, Nu York! - Warum es klug ist an Wunder zu glauben" ist ein absolut ungewöhnliches, aber nichtsdestotrotz zauberhaftes Buch, welches einen besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen wird.

Heldin ...

"Nu York, Nu York! - Warum es klug ist an Wunder zu glauben" ist ein absolut ungewöhnliches, aber nichtsdestotrotz zauberhaftes Buch, welches einen besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen wird.

Heldin der Geschichte ist Henni, ein cleveres Huhn mit großen Träumen von Freiheit und Fliegen und fernen Ländern. Auf ihrem Bauernhof ist es ihr längst zu eintönig, immer dasselbe Gegacker und dieselben Gestalten. Als der Fuchs ihr eines Abends von New York erzählt - einer Stadt, die niemals schläft und in der alle Wünsche in Erfüllung gehen - gibt es für Henni kein Halten mehr und sie macht sich auf die Reise. Eine vorbeiziehende Gans nimmt sie mit nach Hamburg, wo Henni als blinder Passagier auf einem Transatlantikschiff nach New York reist.
Auf ihrer Reise erlebt Henni erstaunliche Dinge, sie lernt das Meer und neue Menschen kennen, die ihr auch am Ziel den Weg zu ihren Träumen ebnen...

Henni ist einfach ein sehr spezielles Huhn, mit der man sich selbst als Mensch auch gut identifizieren kann. Sie ist anderes als andere und möchte sich nicht an den für sie vorgesehenen Lebensweg halten, sie sehnt sich nach Abenteuer und hat Träume, sie ist liebenswert, lebensklug und neugierig. Ihre Sicht auf die Dinge und genell auf das Leben regen zum Nachdenken an, ob man wirklich so viel zu einem glücklichen und erfüllten Leben braucht und ob es nicht eher die simplen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen.

Die Dialoge und Sprache sind sehr einfach gehalten und somit gut für Jung und Alt verständlich. Die jüngere Generation wird sich vermutlich eher an der Geschichte und den passenden Illustrationen erfreuen, während man als erwachsener Leser auch die Botschaften zwischen den Zeilen erfasst und darüber nachsinnen kann.
Die unterschiedlichen Figuren sind liebenswert und interessant beschrieben, die zauberhaften Illustrationen von Peter Gaymann ergänzen die Geschichte auf geistreiche und witzige Art.

Fazit:
Dies ist ein ganz besonderes Buch, welches nicht nur durch seine Geschichte um Henni bezaubert, sondern auch mit seinen außergewöhnlich treffenden und humoristischen Illustrationen beeindruckt. Ein Buch zum liebhaben, lesen, anschauen, zum behalten, zum verschenken, für Jung und Alt.

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