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Veröffentlicht am 26.09.2025

Märchenhafte Romantasy

Star-Crossed Hearts
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Marissa Meyer eilt ein gewisser Ruf voraus: Sie gilt als Märchen-Queen, die magisch-düstere und romantische Retellings schreibt. STAR CROSSED HEARTS ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen ...

Marissa Meyer eilt ein gewisser Ruf voraus: Sie gilt als Märchen-Queen, die magisch-düstere und romantische Retellings schreibt. STAR CROSSED HEARTS ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe – und damit ist sie ihrem Ruf auf jeden Fall gerecht geworden.
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Das Buch ist eine optische Schönheit. Der Schutzumschlag ist wunderschön gestaltet. Auch beim Hardcover darunter wurde nicht gespart. Die end pages und der Farbschnitt ergänzen den zauberhaften Gesamteindruck, der schon für die richtige Einstimmung auf die Geschichte sorgt.
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Darum geht’s: Catherine Pinkerton träumt von einer eigenen Bäckerei und der großen Liebe. Ihre Eltern wollen sie mit dem albernen Herzkönig verheiraten. Caths Herz schlägt dagegen für den Hofnarren Jest…
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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen – ohne dass ich weiter darüber nachgedacht habe, in welchem Universum ich mich hier bewege. Bekannte Figuren wie zum Beispiel die Grinsekatze und der Hutmacher lassen aber keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Geschichte im Alice im Wunderland-Kosmos spielt. Erzählt wird die Vorgeschichte der Herzkönigin. Und das macht Marissa Meyer mit poetischen Worten und großer Bildgewalt. So war ich ruckzuck drin in der Geschichte und komplett fasziniert.
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Der Lovestory, die sich hier entspinnt, bin ich mit fast kindlicher Naivität gefolgt – obwohl mir aufgrund der Vorlage von Lewis Carrol hätte klar sein müssen, dass mir letztendlich das Herz zerrissen wird. Wer Alice im Wunderland kennt, kennt natürlich auch die übellaunige Herzkönigin, die schnell Todesurteile fällt. Das soll Catherine Pinkerton sein? Darauf deutet zunächst so gar nichts hin. Und deshalb hat mein Herz auch so ein kleines bisschen gehofft, dass Cath und Jest vielleicht doch ein Happyend erleben dürfen. Aber in diesem Punkt hält sich Marissa Meyer an die Vorlage.
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Der Buchumschlag verrät es auch bereits. Der Trope ist vorgegeben STAR CROSSED HEARTS ist eine Villain-Origin-Story, beschreibt also die Entstehungsgeschichte eines Bösewichts. Und hier habe ich aus der Feder von Marissa Meyer eben erfahren, wie aus aus einem sympathischen und träumerischen Mädel eine dunkle Antagonistin geworden ist. Diese entscheidenden Lebensveränderungen und den Wandel mitzuerleben, geht ans Eingemachte. Die Herzkönigin wird dadurch zu einem fesselnden und verständlichen und greifbaren Charakter mit einem eigenen Schicksal. Danach sieht man die Bösewicht-Figur definitiv mit anderen Augen.
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STAR CROSSED HEARTS verleiht den Leser*innen einen frischen Blick auf einen altbekannten Klassiker. Ich wollte, dass es anders ausgeht … aber nun ja, ein Retelling ist eben kein Wunschkonzert. Ich musste mit einigen unliebsamen Wendungen klarkommen. Das sollte angesichts der Art der Geschichte eigentlich nicht überraschend kommen – und doch haben die Entwicklungen zielgenau mitten ins Herz getroffen und mit dem Schwert noch schön in der offenen Wunde herumgebohrt. Wenn man sich mit Haut und Haar auf das Erzählte einlässt, wird auch das ein oder andere Tränchen verdrückt.
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Das Buch hat über 500 Seiten. Bei diesem Umfang beginne ich langsam Respekt zu bekommen. Vor allem, wenn das Genre außerhalb meiner Komfortzone liegt. Der Roman hat für meinen Geschmack durchaus auch ein paar Längen. Hier und da ergeht sich Marissa Meyer in Ausschweifungen und hätte straffer zum Punkt kommen können, um mich gefühlsmäßig noch stärker zu erreichen. Insgesamt hat mir STAR CROSSED HEARTS aber gut gefallen und ich hatte mit dieser Fantasy-Story eine faszinierende und unterhaltsame Lesezeit.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Gute Neuentdeckung

Love, Mom
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LOVE, MOM von Iliana Xander lockt mit toller Aufmachung und Farbschnitt. Das Buch ist also schonmal ein absoluter Eyecatcher. Dazu wird es vom Verlag noch als das „explosivste Thrillerdebüt des Jahres“ ...

LOVE, MOM von Iliana Xander lockt mit toller Aufmachung und Farbschnitt. Das Buch ist also schonmal ein absoluter Eyecatcher. Dazu wird es vom Verlag noch als das „explosivste Thrillerdebüt des Jahres“ angepriesen. Nur schöner Schein oder ist da tatsächlich was dran? Wollen wir doch mal schauen…
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Darum geht’s: Die Bestsellerautorin V.E. Renge aka Elizabeth Casper ist durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Ihre Tochter Mackenzie bekommt nach ihrem Tod mysteriöse Briefe, aus denen sie unbekanntes über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt und die andeuten, dass ihr Tod vielleicht gar kein Unfall war…
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LOVE, MOM ist ursprünglich im Selfpublishing erschienen und hat da so viel Aufmerksamkeit erzielt, dass der Thriller es jetzt in zahlreichen Ländern auf den Buchmarkt schafft. Bei uns hat sich der Heyne Verlag der Sache angenommen, investiert sichtbar ins Marketing und verteilt großzügig Vorschusslorbeeren, um den Thriller an die Leserschaft zu bringen. Oha, das macht mich ja doch immer ein bisschen skeptisch. Es gibt ja oft genug diese Bücher, die dann mit den aufgebauten Erwartungen so gar nicht mithalten können. Auf LOVE, MOM war ich aber extrem neugierig. Beim Reinlesen hat der kurze Prolog ausgereicht, um mich gleich mal in den Bann zu ziehen. Also habe ich nicht lange gefackelt, sondern bin direkt dran geblieben. Nach den ersten 50 Seiten hatte sich ein ordentlicher Lese-Sog eingestellt. Will sagen: LOVE, MOM hat sich als flüssig zu lesender Pageturner entpuppt, den ich in der Folge kaum aus der Hand legen konnte.
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Der Thriller erinnert mich von der leichtgängigen Schreibe und auch vom Aufbau her total an Freida McFadden. Wenn ihr also unsere Housemaid-Autorin mögt, solltet ihr euch auf jeden Fall auch Iliana Xanders Debüt mal genauer ansehen. In der Geschichte ist man schnell drin. Die wichtigen Charaktere werden auch zügig eingeführt. Und der Spannungsaufbau lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten. Die Briefe, die Mackenzie erhält, deuten düstere Geheimnisse an und haben mich immer tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. Hier greift eines gut ins andere über, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Dann kommt der Kniff, von dem Autoren gerade des Öfteren mal Gebrauch machen: Ein Mega Plottwist bereits zur Mitte des Buches, der bei mir für einen echten WTF-Moment gesorgt hat.
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Auf den Plottwist folgt eine Zäsur. An dieser Stelle startet Teil 2 der Story. Und der ist mit einem Zeitsprung in die Vergangenheit und einem Perspektivwechsel verbunden. Das ist gut gemacht, weiterhin spannend zu lesen und lässt auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen. Ein bisschen schade fand ich lediglich, dass das Briefmotiv an dieser Stelle durchbrochen wird. Nach einer weiteren Teilung kehrt die Handlung im dritten Teil der Story dann aber wieder zur Mackkenzie-Perspektive im Hier und Jetzt zurück. Damit holt die Handlung dann zum großen Finale aus und nimmt nochmal spannende Wendungen, die bei mir bis zum Ende für echtes Lesevergnügen gesorgt haben. Letztendlich war LOVE, MOM mal wieder ein Thriller, den ich in kurzer Zeit richtig schön inhaliert und durchgesuchtet habe.
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Fazit: Eigentlich war mir ja Iliana Xanders zweiter Thriller MAN OF THE YEAR, der im Januar 2026 erscheint, als erstes aufgefallen. Nach der Lektüre von LOVE, MOM bleibt dieses Buch auch definitiv auf meiner Leseliste. Iliana Xander hat mich mit ihrem Debüt überzeugt und ich möchte wissen, ob sie daran anknüpfen kann. Ich bin schon gespannt, ob auch ihr nächstes Buch mir wieder Freida McFadden-Vibes gibt oder vielleicht ganz anders wird. LOVE, MOM ist ein echt gutes und vielversprechendes Thrillerdebüt, dem für meinen Geschmack nicht viel zum Highlight fehlt. Vielleicht schafft Iliana Xander es ja mit Thriller Nummer 2 in diese Sphäre vorzustoßen. Ich bleibe auf jeden Fall mal am Ball.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Interessant und fesselnd

Mit kalter Hand
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MIT KALTER HAND heißt der neue Rechtsmedizin-Thriller von Michael Tsokos. Es ist der mittlerweile dritte, in dem Rechtsmedizinerin Sabine Yao im Zentrum der Handlung steht. Aber ganz egal, wer in Tsokos‘ ...

MIT KALTER HAND heißt der neue Rechtsmedizin-Thriller von Michael Tsokos. Es ist der mittlerweile dritte, in dem Rechtsmedizinerin Sabine Yao im Zentrum der Handlung steht. Aber ganz egal, wer in Tsokos‘ Büchern im Sektionssaal Hand anlegt - interessant ist es immer.
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Auch diesmal hat es Dr. Sabine Yao wieder mit mehreren bizarren Todesfällen zu tun, die in unterschiedlicher Ausprägung eine Rolle im Buch spielen. Unter anderem ist ihre Expertise bei den Ermittlungen um den „Pferderipper von Lübbars“ gefragt. Und dann sind da noch die Leichenteile, die von einer Hundebesitzerin im Spandauer Forst gefunden werden…
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Meine Liebe zu den Rechtsmedizin-Thrillern von Michael Tsokos lässt sich vor allem mit dem Begriff „Faszination“ erklären. MIT KALTER HAND kann man nicht mit anderen spannungs- oder auch actiongeladenen Thrillern vergleichen. Die morbide Welt, in die Dr. Tsokos mich einmal mehr mitnimmt, ist aber wieder ganz besonders. Sie ist auch in Buchform nicht unbedingt etwas für allzu Zartbesaitete. Tsokos gelingt es aber auch diesmal wieder, die Leser*innen aus sicherer Entfernung an den Sektionstisch zu führen und ganz viele profunde Kenntnisse zu vermitteln. Und genau das nehme ich aus den Büchern immer so gerne mit. Die Handlung ist eine fiktionalisierte Darstellung echter Kriminalfälle und ihrer Untersuchungen. Die Begebenheiten und Tötungsdelikte haben sich in der ein oder anderen Form so zugetragen. Und genau dieses Wissen, macht für mich den Reiz und die Spannung aus. Leichtgängig und fast wie nebenbei habe ich hier wieder sehr interessante Einblicke bekommen. Tsokos gelingt es einmal mehr typische Sachbuch-Themen in einen Thriller zu verpacken, der einfach super zu lesen ist.
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Ihr interessiert euch für Rechtsmedizin, mögt aber keine Sachbücher? Ihr möchtet beim Lesen auch was lernen? Ein bisschen True Crime-Feeling inklusive? Dann empfehle ich euch die Thriller von Michael Tsokos. Ich folge dem Autor immer wieder gerne in die düsteren Gefilde. Auch MIT KALTER HAND hat mich wieder gefesselt und Rechtsmedizin in spannender Form greifbar gemacht.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Abschluss der Retro-Krimireihe

Die Kriminalistinnen. Der stumme Zeuge
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Mit DER STUMME ZEUGE geht die historische KRIMINALISTINNEN-Krimi-Trilogie von Mathias Berg zu ende. Die Reihe spielt Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre, als die ersten Frauen bei der Polizei ausgebildet ...

Mit DER STUMME ZEUGE geht die historische KRIMINALISTINNEN-Krimi-Trilogie von Mathias Berg zu ende. Die Reihe spielt Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre, als die ersten Frauen bei der Polizei ausgebildet wurden. Wenn ich mal etwas im historischen Genre lese, bin ich meist in der Regency-Ära unterwegs. Im Vergleich dazu ist das Abtauchen in eine nicht ganz so ferne Vergangenheit mal eine gelungene Abwechslung. Da spielt auch viel persönliches Nostalgiegefühl mit rein, weil ich einiges von dem, was geschildert wird auch noch so oder so ähnlich aus meiner Kindheit in Erinnerung habe. Das hat auch hier im Abschlussband wieder für ganz viel Lesevergnügen gesorgt.
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Vor allem die erste Hälfte des Krimis konnte mich komplett in den Bann ziehen. Lucia Specht und ihre Kolleginnen sind in ihrem finalen Ausbildungsjahr angekommen. Lucia ist gerade in der Abteilung für Vermisstenfälle eingesetzt, als ein Kind von einem Spielplatz verschwindet. Mathias Berg stellt das Geschehen und die Ermittlungen sehr authentisch dar. Mir hat gefallen, dass hier auf reißerische Elemente verzichtet wird. Dass Lucia dann auf einmal von dem Fall abgezogen wird, um inkognito in einem anderen Fall in Köln zu ermitteln habe ich zwar irgendwie als Bruch in der Geschichte empfunden – es hat der Story aber wiederum auch nochmal einen spannenden Zusatzdreh gegeben.
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Gut gefallen hat mir auch wieder die Darstellung der damaligen Gesellschaft. Während einige noch an alten Zöpfen festhalten, sind andere in ihrem Denken schon vergleichsweise modern unterwegs. Wie Frauen sich in diesem Zwiespalt zwischen Heim & Herd und möglicher Karriere bewegt, behauptet und weiterentwickelt haben, ist sehr interessant zu lesen. Auch wie das Thema Homosexualität damals noch unter den Teppich gekehrt wurde, ist hier erneut Thema. Von diesen Sidekick-Aspekten lebt die Krimireihe.
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Fazit: DER STUMME ZEUGE ist ein gelungener Reihenabschluss. Die Kriminalistinnen-Trilogie ist einfach mal etwas anderes und verströmt einen ganz besonderen Charme. Wer Lust auf eine kleine Zeitreise hat, sollte sich die Bücher auf jeden Fall mal näher anschauen.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

In der Zeitschleife

Love On Repeat
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„Love On Repeat“ von Angela Kirchner ist (nach GHOSTED, ebenfalls aus dem Hause Lübbe) die nächste RomCom mit magischem Touch, die mich begeistert hat. Wenn das Schicksal auf die Replay-Taste drückt ... ...

„Love On Repeat“ von Angela Kirchner ist (nach GHOSTED, ebenfalls aus dem Hause Lübbe) die nächste RomCom mit magischem Touch, die mich begeistert hat. Wenn das Schicksal auf die Replay-Taste drückt ... kommt in diesem Fall eine richtig schöne Geschichte fürs Herz dabei heraus.
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Darum geht’s: Lara legt nach dem Studium ein Sabbatical ein. In dieser Zeit will sie einen Thriller schreiben. Das läuft aber nicht wie geplant. Als Lara ein Forensikbuch aus der Bibliothek ausleihen will, wird es ihr vor der Nase weggeschnappt. Von Leo, einem grumpy True Crime-Podcaster. Etwas, das sie fortan Woche um Woche wieder erlebt…
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Angela Kirchner hat mit LOVE ON REPAT eine RomCom geschrieben, die ich vom Titel und der Schreib-Anmutung her spontan im englischsprachigen Raum verordnet hätte. Die Story hat London-Style. Und das liebe ich. Angela Kirchner ist aber tatsächlich eine deutsche Autorin und auch die Handlung ihres Romans spielt sich hierzulande ab. Die Ortsmarken sind aber nicht übermäßig plakativ gesetzt. Deshalb ist mir das London Baby-Feeling die ganze Zeit erhalten geblieben.
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Die Ausgangssituation der Geschichte hat mir direkt gefallen und mit den Protagonisten Lara und Leo bin ich auch sofort warm geworden. Angela Kirchner hat es im Verlauf des Romans außerdem geschafft, jede Gefahr von möglicherweise aufkommender Time Loop-Langeweile zu umschiffen. Die Wiederholungen werden durch Veränderungen aufgefangen, die jedes Mal auch die weitere Entwicklung beeinflussen. Dadurch tritt die Geschichte nicht auf der Stelle, sondern hält immer etwas Neues bereit. Die Story hat humorvollen Seiten, ist aber vor allem warmherzig und hat eine angenehme emotionale Tiefe. Am Ende geht sie richtig ans Herz. Ich sage nur: Taschentuch-Alarm!
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Fazit: LOVE ON REPEAT schöner Roman in der Tradition britischer RomComs, wobei der Romance-Anteil im Vergleich zur Comedy überwiegt. Der Humor ist weniger Hau Drauf, sondern eher feinsinnig, was ich persönlich schätze. So auch hier. Alles zusammengenommen ist LOVE ON REPEAT ein Roman, den ich Fans des Genres guten Gewissens weiterempfehle.

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