Das Thema Psychologie interessiert mich schon sehr lange. Dementsprechend auch Dynamiken, die sich durch manipulative und/oder gewalttätige Menschen ergeben. Sekten sind besonders anziehend - ...
Das Thema Psychologie interessiert mich schon sehr lange. Dementsprechend auch Dynamiken, die sich durch manipulative und/oder gewalttätige Menschen ergeben. Sekten sind besonders anziehend - thematisch. Ich hoffe nie in einer zu landen!
Ich habe schon viele Dokus über Sekten gesehen und auch diverse Bücher gelesen. Meistens eher von Betroffenen wie Leah Remini, die aus Scientology ausgestiegen ist. Ich glaube das gefällt mir auch ein wenig besser, weil es sehr authentisch ist. Dennoch will ich nicht außer Acht lassen wie schwer es für einen Autor sein muss dieses komplexe Thema außenstehend in Worte zu fassen. C.H. Beck schafft das recht gut, auch wenn ich mich an den Schreibstil etwas gewöhnen musste. Die Podcasts-Einblicke fand ich anfangs verwirrend.
Lässt man sich drauf ein, ergibt sich ein sehr detaillierter Roman über Sekten-Dynamiken und wie ein einziger Mensch das Leben vieler zerstören kann. An manchen Stellen war es etwas langatmig. Auch hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Es liest sich an manchen Stellen mehr wie eine Nacherzählung. Als wäre man als Leser nicht ganz dazu eingeladen sich ins Geschehen ziehen zu lassen. Dennoch lesenswert und ein gutes Buch. Allerdings absolut nichts für mal eben zwischendurch.
Was hörte ich mal für einen Satz in einer Sekten-Doku? Wenn du denkst dir könnte das nicht passieren, bist du potenziell der beste Kandidat, um genau in die Fänge dieser Leute zu geraten.
Das Cover zu "Dein ADHS Wohlfühl-Guide" gefällt mir, auch wenn ich die Pose der Dame nicht ideal finde. Zumal selbst im Buch geschrieben steht, dass man beim Meditieren nicht zwangsläufig im ...
Das Cover zu "Dein ADHS Wohlfühl-Guide" gefällt mir, auch wenn ich die Pose der Dame nicht ideal finde. Zumal selbst im Buch geschrieben steht, dass man beim Meditieren nicht zwangsläufig im Schneidersitz ausharren muss. Abgesehen davon ist es grundsätzlich nicht für jeden etwas und kann auch zu Frustration führen. Eine neutrale Pose hätte ich besser gefunden.
Das Layout und die Struktur des Buches gefällt mir richtig gut. Es hat zusätzlich eine sehr angenehme Haptik. Viele Schaubilder im Buch helfen als Stützen, um sich an einige Selfcare-DOs und DON'Ts besser zu erinnern.
Inhaltlich gibt es 7 Hauptkategorien, beginnend mit Grundlagen. Hier wird kurz und bündig das Thema Neurodivergenz erklärt. Definitiv ausreichend, aber Betroffene und Interessierte, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, sollten zumindest noch zu einem anderen Buch greifen. Es bleibt etwas oberflächlich. Auch wenn ich es persönlich begrüße, dass darauf hingewiesen wird, dass eine Kombination von ADHS mit Autismus gar nicht so selten ist. Egal wie sehr man denkt eine Diagnose auszuschließen, sollte man sich alleine schon wegen der vielen Überschneidungen mit beidem beschäftigen.
Die weiteren Themen unfassen Ruhe&Entspannung, Sicherheit&Geborgenheit, Fokus&Klarheit, Inspiration&Lebensfreude, Energie&Motivation und In Balance kommen - und bleiben.
Dabei fiel mir zunächst die markante Eigenwerbung für die selbstkreiierte Aroma-Knete der Autorin ein. In den ersten Thematiken wird das Wort Knete/kneten nahezu auf jeder Seite genutzt. Dies hat mich teilweise so raus gerissen, dass ich mich auf das Buch nicht mehr richtig konzentrieren konnte und zeitweise auch nicht mehr einlassen wollte. Auch waren die Tipps größtenteils zu allgemein gefasst. Dies ändert sich erst in späteren Kategorien, in denen der Fokus auf Neurodivergenz deutlicher wird. Zu einem großen Anteil ist es jedoch eher ein Selfcare-Guide, der nicht ausschließlich auf ADHS zugeschrieben ist. Dies klingt allerdings viel kritischer als es gemeint ist. Es gibt einfach eine Menge Tools und Methoden, die für alle Menschen hilfreich sind, um zu entspannen oder Fokus zu finden. Für neurodivergente Menschen ist es nur umso wichtiger, weil die Gefühlsintensität und Erfahrungen im gesellschaftlichen Alltag extremer wahrgenommen werden. Um einen Overload (oder bei Autismus auch Meltdown,Shutdown) zu vermeiden oder entgegen zu wirken ist es essentiell zu wissen wie man wieder zur Ruhe kommt. Das Buch macht daher einiges richtig, indem es viele Möglichkeiten und Problematiken aufgreift.
Für eine erstmalige Beschäftigung mit dem Thema Neurodivergenz sehe ich das Buch nicht unbedingt geeignet. Dafür bleibt es in vielen Aspekten zu oberflächlich. Es dürfte auch für neurotypische Menschen nutzbar sein, da hier viele Techniken und Grundlagen der allgemeinen Selfcare aufgegriffen werden. Im Punkt der Vielfalt funktioniert das Buch gut. Als Einstieg in die Welt der Selbstfürsorge und Achtsamkeit hat man hier gebündelt die wichtigsten Punkte. Die Schaubilder helfen zudem als Erinnerungsstützen. Zudem ist die Sprache nicht nur positiv formuliert, sondern auch einfühlsam und ohne Druck. Viele neurodivergente Menschen haben berufliche oder soziale Probleme. Das wird hier im Gegensatz zu allgemein gehaltenen Selfcare-Büchern berücksichtigt, indem gar kein Fokus auf Karriere und Freundeskreis gelegt wird.
Ich persönlich habe schon sehr viele Bücher über Neurodivergenz und auch Selfcare, Achtsamkeit und Psychologie gelesen. Sehr viel Neues konnte ich persönlich nicht finden. Allerdings werde ich es als schnellen Reminder in Krisen behalten. Ich denke dafür funktioniert es gut. Informativ zum Thema Neurodivergenz werde ich eher in anderen Büchern nachschlagen.
Dem Cover gehört ein großes Lob gezollt. Schon ohne die Geschichte gelesen zu haben, lädt es mit den vielen Details dazu ein es länger zu betrachten. Nach dem Lesen sieht man es nochmal mit ganz anderen ...
Dem Cover gehört ein großes Lob gezollt. Schon ohne die Geschichte gelesen zu haben, lädt es mit den vielen Details dazu ein es länger zu betrachten. Nach dem Lesen sieht man es nochmal mit ganz anderen Augen, da hier zahlreiche Details der Geschichte aufgegriffen worden sind. Selbst kleine Elemente wie ein Rosenbusch, der später einen wichtigen Teil der Story ausmacht.
Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Kapitel kurz, prägnant und flüssig. Man fliegt nahezu durch die Seiten. Die beiden Protagonisten Grace und Suzy sind mit ihren 13 Jahren authentisch dargestellt und gleichzeitig mit einem großen detektivischen Gespür ausgestattet. Als Grace einen grünen gebrauchten Samtmantel kauft und sie dadurch Visionen empfängt, wird auch dies gut dargestellt. Diese sind im Text kursiv hervorgehoben und führen Grace Schritt für Schritt durch die eigenständige Ermittlung in einem Mordfall. Für Erwachsene mögen die Entwicklungen des Buches etwas zu eindimensional sein, für ein Kinder-/Jugendliche durchaus passend.
Als Kind/Jugendliche habe ich Serien wie Shirley Holmes und Charmed geliebt. Die Herangehensweise der Ermittlungen der beiden Mädchen erinnert mich an Shirley Holmes. Die Visionen von Grace weckten meine Nostalgie zur Serie Charmed, zu der es auch Bücher gab. Phoebe Halliwell hatte ebenfalls Visionen und ich meine, dass diese in den Büchern ähnlich wie hier dargestellt wurden.
Ich fühlte mich insgesamt gut unterhalten, hätte mir nur eine bessere Ausarbeitung des Täterprofils gewünscht. Dieses ist doch etwas platt abgehandelt. Die Geschichte lebt von Suspense, man weiß als Leser meistens mehr als die Protagonistin. Damit hätte man entsprechend auch mehr spielen können. Beispielsweise wenn Grace am wahren Täter vielleicht doch kurz Zweifel bekommen und sich einwickeln hätte lassen. So bleibt der Fall relativ klar, ohne große Ausschweife. Trotzdem ein sehr gutes Buch und alleine für das Gefühl in die eigene Kindheit und Jugend zurück versetzt zu werden hat es eine hohe Bewertung verdient. 4 Sterne, da noch Luft nach oben ist. Der letzte Satz lässt eine Fortsetzung vermuten. Ich bin gespannt.
Zunächst einmal muss ich die Gestaltung des Buches loben. Hier passt einfach alles zusammen und nachdem man das Buch gelesen hat, versteht man auch das Detail mit dem goldenen Cutout.
Anfangs ...
Zunächst einmal muss ich die Gestaltung des Buches loben. Hier passt einfach alles zusammen und nachdem man das Buch gelesen hat, versteht man auch das Detail mit dem goldenen Cutout.
Anfangs fand ich etwas schwer in die Geschichte. Um das Magiesystem zu verstehen, bedarf es etwas Konzentration. Die Idee dahinter hat mich trotzdem ziemlich begeistert. Es macht Spaß mit den Buchfiguren tiefer in diese Materie einzutauchen. Die Charaktere sind okay, aber nicht besonders tiefgründig. Interessant ist hier aber inwiefern sie Grenzen überschreiten. Im Grunde baut alles jedoch etwas zu sehr darauf auf, dass jeder wem irgendwas verheimlicht oder andere belügt. Zwischendurch fühlte ich mich zudem wie im ersten Band von Harry Potter, nur für Erwachsene. Auch einige Längen waren dabei. Zwischenzeitlich war ich mir daher nicht sicher wie ich das Buch finden soll. Zum Ende hin wurde es aber nochmal richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weg legen. Ab einem bestimmten Punkt packt es und dann richtig. Das macht die schleppenden Passagen wieder gut. Zudem ist der Schreibstil durchweg auf einem hohen Niveau und sehr bildhaft. In dem Roman geht es um Macht, Ruhm, Prestige und den Preis, den man dafür bereit ist zu zahlen. Ich überlege das Buch nochmals zu lesen. Vielleicht gefällt mir der Anfang dann besser. Jetzt da ich weiß wie am Ende alles zusammengeführt wird.
Ich muss gestehen,d ass ich das Buch vor den Verfilmungen gelesen habe und da zunächst gar nicht wirklich rein kam. Das ganz Worldbuilding wirkte irgendwie seltsam auf mich, sodass ich nach nur wenigen ...
Ich muss gestehen,d ass ich das Buch vor den Verfilmungen gelesen habe und da zunächst gar nicht wirklich rein kam. Das ganz Worldbuilding wirkte irgendwie seltsam auf mich, sodass ich nach nur wenigen Seiten abgebrochen hatte. Als der Film dann ins Kino kam war ich dann doch mal neugierig und auch die nachfolgenden Teil haben in mir den Wunsch geweckt es mit den Bücher doch nochmal zu versuchen.
Der Schreibstil ist durchaus flüßig zu lesen, aber teilweise nicht ganz mein Fall. Dadurch das ich die Filme kannte, kam ich aber nun besser in die Geschcihte rein. Ich mag Katniss als Protagonistin sehr und auch die Story, die von Buch zu Buch immer spannender wird.
Viele vergleichen die Panem-Reihe mit dem japanischen Battle Royale. Da muss ich jedoch sagen, dass mir die Panem-Reihe durchaus besser gefällt. Battle Royale fehlt etwas Emotion. Das Töten ist hier noch grausamer und brutaler und die Charaktere wachsen einem nicht so sehr ans Herz. Nach Panem folgten zahlreiche weiter Dystopien, die immer einen Hauch dieser Reihe mit einfangen wollten, aber es nur selten geschafft haben.