Profilbild von FadingChapters

FadingChapters

aktives Lesejury-Mitglied
offline

FadingChapters ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit FadingChapters über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Leider schwächer als Band 1

Beyond Shattered Moons
0

Nach dem Cliffhanger von Beneath broken skies musste ich unbedingt gleich den zweiten Teil lesen.
Da beide Bücher direkt in Verbindung zu einander stehen und ich auch sehr tief in die Inhalte geht, enthält ...

Nach dem Cliffhanger von Beneath broken skies musste ich unbedingt gleich den zweiten Teil lesen.
Da beide Bücher direkt in Verbindung zu einander stehen und ich auch sehr tief in die Inhalte geht, enthält diese Rezension Spoiler



Die Optik des zweiten Bandes kann definitiv mit dem ersten steil mithalten.
Super Cover, passt perfekt zum ersten Band und auch die Prägung und Veredlung wieder mal perfekt.
Ich liebe auch das kleine Eastergg unten links bei der ersten Illustration.


Den Schreibstil fand ich in diesem Buch anstrengender als im ersten Teil.
Es ist noch immer die gleiche Autorin, es ist wieder die Sicht von zwei Protagonisten, aber hier kommen wirklich deutlich häufiger die Aneinanderreihung von drei gleichen Wörtern vor, die ich persönlich nicht mag. Ab und an kann man dies gerne nutzen, um Dinge zu betonen, aber hier gab es zwei mal den Fall, wo es meiner Meinung nicht mal Sinn ergeben hat.

Adams Charakter ist sehr düster, was auch verständlich ist, nachdem, was ihn passiert ist
Er hat viele Monologe mit sich geführt, was wohl daran liegt, dass er in Schottland auch vieles mit sich selbst ausmachen musste. Der Charakter ist passend beschrieben, jedoch habe ich mir manchmal gewünscht ihn zu schütteln, damit er zuhört oder nicht weg läuft. An einigen Stellen war es mir persönlich zu viel, umso glücklicher war ich, dass Lucy das Wachrütteln übernommen hat.

Man hatte sehr oft das Gefühl von Deja-Vu nur eben im Rollentausch, was ein wenig an der Glaubwürdigkeit der gesamten Geschichte zweifeln lässt.
Auch dass keiner der Nebencharaktere sich wundert, warum Maddie immer auf ihren Boss steht, finde ich unglaubwürdig und hätte wenigstens kurz thematisiert werden können.

Ich persönlich bin auch kein Fan von, dass es immer gleich spicy wird, so bald die Protagonisten sich zum ersten Mal küssen.
Sie kennen sich ewig, küssen sich zum ersten Mal und dann artet es gleich aus?

Ich mochte Maddie und Wes, aber im Buch ist deutlich beschrieben, warum es dann am Ende doch eigentlich immer Maddie und Adam waren.
Damit habe ich kein Problem gehabt und hatte es mir am Ende von Teil 1 schon gedacht.
Es gab insgesamt sehr wenig Überraschungen, das Thema mit der Aoption war anhand vieler Hinweise gar nicht überraschend und auch die beiden Beziehungen der Nebencharaktere lag für mich auf der Hand.
Ich finde Blair großartig und würde gern mehr von ihr lesen.
Apropos mehr von Lesen: ich hätte gerne wieder mehr über das Arbeiten im Verlag gelsen, das ist in diesem Teil leider für mich etwas zu kurz gekommen.

Fazit: Ein wunderschönes Buch, dessen Inhalt mich leider nicht so einnehmen konnte wie der erste Teil. Was aber nicht an der Wahl der Protagonisten liegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2025

Zu schnell vorbei

Unpredictable
0

Unpredictable war das erste Buch, welches ich von Mandy Pötzch gelesen habe.
Ich habe es mir ausgesucht, weil es um eine junge Frau in der IT-Branche geht und ich selber auch in der IT-Branche tätig bin.

Die ...

Unpredictable war das erste Buch, welches ich von Mandy Pötzch gelesen habe.
Ich habe es mir ausgesucht, weil es um eine junge Frau in der IT-Branche geht und ich selber auch in der IT-Branche tätig bin.

Die junge Projektleiterin Olivia wollte eigentlich für ein Ausslandsjahr nach New York. Sort angekommen erfährt sie allerdings, dass sie in dem ruhigen Örtchen Yellow Creek nahe der Rocky Mounatins eingesetzt wird Das war leider gar nicht ihr Plan und auch den Einstieg in den Job dort hat sie sich einfacher vorgestellt. Wie wird das Jahr verlaufen? Wir sie Freunde finden? Wird sie im Job gut ankommen? Wird sie doch noch nach New York versetzt? Und wer ist dieser Typ, in dem sie ständig reinläuft?

Das Buch ist aus der Sicht der zwei Protagonisten geschrieben und ab und zu sind Textnachrichten angezeigt, was ich persönlich gerne mag.

Das Setting in der Nähe von den Rocky Mountains hat mir sehr gefallen und ich habs etwas bereut das Buch nicht im Winter gelesen zu haben, obwohl es ja in einem kompletten Jahr spielt.

Die Charaktere sind total authentisch dargestellt und auch die Nebencharaktere haben kleine Geschichten, so dass es nicht wirkt als würde sich alles um die Protagonisten drehen.
Wobei hier noch mehr Potenzial bei dem Liebesleben von mindestens vier der Nebencharakteren wäre.
Lisa, die beste Freundin finde ich persönlich sehr stark, da sie auch fremden Menschen ihre Meinung sagt, wenn ihr was nicht passt. Wobei ich wahrscheinlich lieber Zoe als beste Freundin hätte.

Leider hat dieses Buch wieder diesen sehr ausgeprägten "Liebe auf den Ersten Blick"-Touch, wo gleich die Haut kribbelt, wenn man sich das erste Mal berührt, obwohl man noch nicht drei Worte miteinander gewechselt hat. Für mich ist das nicht realistisch.

Die Story ist gut, wobei ich persönlich finde, dass sie zum Ende eher schlechter wird. Man gewinnt den Eindruck, dass zum Ende hin alles schnell aufgelöst werden musste, weil nicht mehr genug Worte übrig waren.
Es gibt Situationen, die nie im Leben, so stattfinden würden, bei einem Projektabschlussmeeting, wo der Chef dabei ist. Ich möchte aber nicht spoilern.

Im zweiten Teil des Buches sind auch deutlich mehr Fehler enthalten. Auf Seite 284 fangen zum Beispiel die Wagen von Olivia an zu brennen.
Und auf Seite 237 ist Zeile 4 komplett ohne Leerschritte abgebildet, obwohl dort welche hingehören. Mich persönlich stört das eher weniger, aber es gibt Leute, die darauf achten.

Man gewinnt durch das Buch auch ein paar kleine Einblicke in die Softwareentwicklung und diese wirken sehr gut recherchiert. Ich mag die Thematisierung von Frauen in der IT-Branche und wie in dem Buch damit umgegangen wird. Mit sämtlichen Klichees.

Es wäre auch schön gewesen, wenn in dem Buch irgendowo das Tattoodesign abgebildet wäre.

Allen in allem ist es ein schönes Einzelband, wobei ich auch gerne die Geschichte von zwei anderen Charakteren aus dem Buch lesen würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2025

Norwegischer Reiseführer mit Gefühl

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
0

In dem Buch geht es um Freya, die versucht den plötzlichen Tod ihres Freundes Hendrik zu verarbeiten und um Emil, den Drillingsbruder von Hendrik. Beide Protagonisten glauben nicht, was die Presse über ...

In dem Buch geht es um Freya, die versucht den plötzlichen Tod ihres Freundes Hendrik zu verarbeiten und um Emil, den Drillingsbruder von Hendrik. Beide Protagonisten glauben nicht, was die Presse über die Umstände von Henrdiks Tod berichtet, aber haben auch keine Beweise für das Gegenteil. Bis Freya an ihrem Geburtstag einen Fund macht, der sie dazu bringt Kontakt zu Emil aufzunehmen. Er hatte sich bereits bei der ersten Begegnung zu Freya angezogen gefühlt, jedoch hatte sein Drillingsbruder Hendrik sie zuerst angesprochen und somit war sie tabu für ihn.
Freya findet in Emil Trost und Geborgenheit, doch darf die sich in den Bruder ihres toten Freundes verlieben?

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich habe es aufgrund des nordischen Settings und aufgrund des Buchttopes Forbidden Love gekauft.

Bereits zu Beginn bringt die Autorin mich dazu mit der Protagonistin zu fühlen und Sympathie für sie zu entwickeln. Gerade zu Beginn hat man ihre Gefühle sehr gut nachempfinden können. Durch die detaillierte Beschreibung der Umgebung kann man sich die Geschichte bildlich vor Augen vorstellen. Man fühlt sich teilweise als sei man selber gerade an dem See oder im Wald.

So gut wie die Protagonisten und die Natur beschrieben wurden, fehlte es leider an Beschreibung der Nebencharaktere. Es wirkt teilweise so, als hätten sie keine eigenen Leben. Ihre Freundinnen springen sofort, wenn Freya sie braucht, haben keine eigenen Probleme und alles dreht sich nur um Freya. In einer Stelle wird sogar geschrieben, dass die Freundinen sagen , dass das Freyas Geschichte ist. Finde ich persönlich nicht gut. Ja sie hat viel durchgemacht, aber ich würde auch gerne lesen, das sie Menschen sind mit eigenen Problemen und Gefühlen.

Die Familien gehen unterschiedlich mit ihrer Trauer um, aber dass die Drillingsschwester für 9 Monate abhaut, wiederkommt und dann nur meckert und rumschreit ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie wirft den beiden vor, dass Emil und Freya den Ruf von Hendrik schädigen würden und Emil erwähnt mit keinem Wort, dass er, im Gegensatz zu Lene, versucht hat Hendriks Ruf wiederherzustellen. Lene verhält sich wie ein kleines Kind und ich bin gespannt, wie die Autorin das im zweiten Band rechtfertigen möchte.

Für ein Buch mit über 450 Seiten fehlt es mir hier leider an Handlung. Die Rückblicke in die Vergangenheit hatte ich hier selten benötigt.
Die Charaktereigenschaften könnte man auch kürzer ausarbeiten und dafür etwas mehr Spannung oder Drama einbauen können.
Ich bin gespannt, ob das im zweiten Band besser wird.

Fazit:
Schönes Buch für nebenbei, wenn man Beschreibungen von der norwegischen Natur mit ein bisschen Gefühl mag.

Lieblingszitat:
"Er ist mein Jederzeit. Mein Morgen. Mein nächster Monat. Mein nächstes Jahr."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2025

Eine Hochzeit, die nie endet

Sommernacht
0

Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen, weil mir der Klappentext zugesagt hat.

Auf einer einsamen Insel versammeln sich die Familien und Freunde von dem Hochzeitspaar Julia und Will. Ein Sturm zieht auf ...

Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen, weil mir der Klappentext zugesagt hat.

Auf einer einsamen Insel versammeln sich die Familien und Freunde von dem Hochzeitspaar Julia und Will. Ein Sturm zieht auf und schneidet die Hochzeitsgäste von der Außenwelt ab.

Eine Hochzeit auf einer einsamen Insel mit rinem Mord? Super Setting und ich war gespannt, wie sich die Story entwickelt.

Und das war ich auch sehr lange, denn die Story ging nicht voran.

Die Charaktere waren seehr ausführlich beschrieben und das war das Hauptproblem für mich mit dem Buch.
Jede Person wurde mit Hintergrund und allem drum und dran beschrieben, so dass die Story gar nicht voran schritt.

Die meisten Charaktere waren mir unsympathisch, was vielleicht Ziel der Autorin war, mich allerdings eher negativ beeinflusst, da ich gerne mit meinen Helden mitfiebere.

Die vielen Zweitsprünge und Perspektivenwechsel reißen einem aus den typischen Lesefluss eher raus.

Auf den letzten 100 Seiten nimmt das Buch doch Fahrt auf. Hier fand ich den Perspektivenwechsel in der Endphase allerdings sehr gelungen. Allerdings finde ich die Umstände, dass wirklich alle miteinander verworren sind doch sehr weit hergezogen.

Fazit: Wenn man einen Thriller mit Spannung von Anfang bis Ende erwartet ist man leider Fehl am Platz. Wenn man allerdings einfach was für nebenbei sucht, wo man mithalten kann, wer der Täter ist, ist dieses Buch gut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2025

Ich verstehe den Hype nicht

Verstummt
0

Ich habe von der Autorin so viel Gutes im Internet gehört/gelsen, dass ich mir dieses Buch geholt habe.

Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen.
Der Schreibstil war sehr abwertend, auch wenn es aus ...

Ich habe von der Autorin so viel Gutes im Internet gehört/gelsen, dass ich mir dieses Buch geholt habe.

Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen.
Der Schreibstil war sehr abwertend, auch wenn es aus der Perspektive von dem jeweiligen Protagonisten geschrieben ist (nicht Ich-Form)
könnte der Erzähler ein bisschen weniger schlecht über Polizisten, andere Berufe oder allgemein andere Menschen schreiben.

Ein guter Thriller muss für nich Überrachunselemente enthalten und die kamen hier meiner Meinung nach deutlich zu kurz.
Bereits am Anfang kann man erahnen, wer der Täter ist und es wurde seeehr langatmig.

Hier wurde sich leider mehr auf die Brutalität der einzelnen Fälle konzentriert als auf die Spannung. Und dann gab es eine "Liebesgeschichte", wenn man es so nennen kann mit auf und ab, die von der Hauptstory ablenkt und mein Interesse an dem Thriller noch mehr geschmälert hat.


Das hin und her zwischen Will und Angie hat mich genervt und war für mich total schräg.
Sexuelle Frustration und alte Liebschaften haben mir die Lust am Thriller genommen.


Ich werde der Autorin aber nochmal eine Chance geben in der Zukunft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere