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Veröffentlicht am 20.07.2025

Auf einer langen Reise

Sunbirds
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Anne und Robert leben ein gutes Leben in Schottland gemeinsam mit ihrem Sohn Torran und ihrer Nichte Esther. Doch auf einer Indienreise verschwindet Torran spurlos aus einem Hotel. Annes und Robert fahren ...

Anne und Robert leben ein gutes Leben in Schottland gemeinsam mit ihrem Sohn Torran und ihrer Nichte Esther. Doch auf einer Indienreise verschwindet Torran spurlos aus einem Hotel. Annes und Robert fahren wieder zurück nach Hause, doch allen voran Anne gibt keine Ruhe, um endlich ihren Sohn wieder zu finden. Nach 7 Jahren gibt es einen Hinweis über ihn, den ihre Nichte Esther, eine Journalistin gefunden hat und darüber auch einen Artikel geschrieben hat. Also macht sie sich mit Esther auf den Weg zurück nach Indien und nimmt die Spur ihres Sohnes auf. Aber das ist noch etwas, das sie finden will.
„Sunbirds“ von Penelope Slocomb ist ein Roman einer sehr interessanten Reise auf der Suche nach einer Person, aber nicht nur, da steckt auch mehr dahinter. Das Ehepaar Anne und Robert sind auf der Suche nach ihrem verschwundenen Sohn Torran und Anne macht sich dann am Ende auf den Weg zurück nach Indien. Gemeinsam mit ihrer Nichte Esther, die Anne zu Beginn nicht mag. Doch sie nähern sich auf der Suche stark an und klären ihr Verhältnis zueinander. Begleitet werden sie von Menschen, die ihnen Wege aufzeigen. Da ist auf der einen Seite Liam, den Anne auf ihrer Reise trifft und mit dem sie eine interessante Zeit verbringt auf der Suche nach sich selbst. Nachdem sie weitere Spuren finden, machen sich Esther und Anne auf den Weg in die Berge zu einem geheimen Ort, wo sich Sunbirds aufhalten sollen und Torran gesichtet wurde. Begleitet werden sie Von Dawa Tsering einem Berg- und spirituellen Führer. Dieser bringt Anne näher zu sich selbst. Diese spirituellen Reisen in Indien sind es, die dieses Buch interessant machen und lesenswert. Die Autorin begleitet dieses Erlebnis durch eine sehr einfühlsame Sprache, die hier sehr angemessen erscheint. Die Such nach einer Person und die Entwicklung der Person Anne machen die Story interessant und die erzählten Bilder aus Indien tun ihr Übriges.
Für mich war dieser Roman schon deshalb sehr interessant, da ich über die Spiritualität in Indien viel gehört habe, aber mehr auch nicht. Hier wird in einer sehr nachvollziehbaren Art und Weise mein Horizont erweitert und eine sehr gute Unterhaltung war es obendrein noch.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Spurlos verschwunden

Todesrache
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Hatty, Jasmin und ihre Familie machen Urlaub im Caper an einem See. Es is Die neue Familie des ehemaligen Richters Gerlach. Die beiden Mädchen sind sehr neugierig, da Hattys Bruder überhaupt nicht mehr ...

Hatty, Jasmin und ihre Familie machen Urlaub im Caper an einem See. Es is Die neue Familie des ehemaligen Richters Gerlach. Die beiden Mädchen sind sehr neugierig, da Hattys Bruder überhaupt nicht mehr spricht und sich verändert hat. Als sie den Camper untersuchen, machen sie eine überraschende Entdeckung, die ihnen Angst macht. Kurz darauf wird die Familie entführt. Zur gleichen Zeit bekommt Marten S. Snijder einen sehr kurzen Anruf von der verschwundenen Sabine Nemetz. In Windeseile stellt er ein neues kleines Team zusammen und macht sich auf die Suche.
"Todesrache" von Andreas Gruber ist sozusagen der Anschluss an seinen Vorgänger "Tosesschmerz", kann aber auch ganz alleine für sich gelesen werden. Wieder steht Marten S. Snijder im Mittelpunkt. Beim letzten Mal hat er sein ganzes Team verloren und jetzt taucht auf einmal eine Botschaft von Sabine auf. Er stellt ein neues Team auf und hier gehört auch der Leipziger Kommissar Pulaski dazu, der einen eigenen persönlichen Fall aufklären möchte. In guter alter Grubermanier sind alle Fälle, die hier beschrieben werden miteinander verwoben und laufen nebeneinander her. Sie sind alleine für sich schon sehr spannend, doch in ihrer geballten Kraft stehen sie für absolute Höchstspannung. Diese Figur Snijder gibt sich keinen Konventionen hin und ermittelt in konsequenter Direktheit und bekommt durch seine Erfolge auch immer wieder Rückendeckung seine Vorgesetzten. Aber auch sein Team sind Spitzenkräfte, wie Marc, ein ehemaliger whitehat und Miyu eine Autistin mit einer exklusiven Begabung. Diesmal ist noch Kommissar Pulaski beteiligt, der auch gerne Grenzen überschreitet. Bei dem Gegener, der ihnen gegenübersteht ist dies aber auch notwendig.
Ich liebe Thriller vonAndreas Gruber, da sie immer Höchstspannung bieten und durch die Sprache, die der Autor benutzt, auch immer gut zu verstehen und zu lesen sind. Diese Thriller kann ich von ganzem Herzen empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Ein ereignisreiches Jahr

Himmel ohne Ende
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Ein ereignisreiches Jahr im Leben der 15-jährigen Charlie. Sie macht einiges durch in dieser Zeit von Ablehnung über Zuneigung und Liebe, Verlust und Trauer und unbändige Freude. Sie träumt sich ihr Leben, ...

Ein ereignisreiches Jahr im Leben der 15-jährigen Charlie. Sie macht einiges durch in dieser Zeit von Ablehnung über Zuneigung und Liebe, Verlust und Trauer und unbändige Freude. Sie träumt sich ihr Leben, an dem sie manchmal zu verzweifeln scheint, aber mehr und mehr machen ihre Freunde, und hier vor allem Pommes, ihr Mut ihr Leben zu leben. Sie hat einiges an Auf und Abs zu erleben in ihrem Elternhaus, mit der Abwesenheit des Vaters und dem neuen Freund der Mutter und einer neuen Schwester. Das alles kann sie mit Hilfe ihrer Freunde aushalten und auch der Tod der Großmutter wirft sie nicht aus der Bahn, denn wie sagt sie die Erinnerungen an Menschen sind unsere Asse im Ärmel und davon hat Charlie einige.
Der Roman „Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann sind die Erlebnisse der pubertären Charlie und ihrer Freunde und Familienmitglieder. Julia Engelmann erzählt diese Geschichte, wie sie auch ihre Poetry Slam Geschichten erzählt, voller Emotionen und Empathie zu den Menschen. Diese Charlie ist schon ein ganz eigener Typ, denn sie lebt in ihrer Gedankenwelt und wirkt daher zu Beginn sehr abweisend zu den meisten Menschen. Doch dieses wird sich im Laufe des Romans ändern, denn sie hat einen wichtigen Menschen an ihrer Seite, der ähnlich ist wie sie, aber ganz anders wirkt. So ist das nun mal mit uns Menschen und ich glaube in der Pubertät wirkt alles noch viel stärker, wie durch eine Lupe betrachtet. Das macht auch die Autorin, die auf einige Dinge sehr verstärkt schaut. Da ist z.B. ihr Hamster Markus, der ihr Vertrauter ist zu Beginn der Erzählung und durch dessen Tod sie mehr auf sich alleine gestellt ist und natürlich auf Pommes, der eine verlässliche Größe in ihrem Leben wird. Auch wenn er nicht da ist, wächst ihr Selbstbewusstsein und das tut dieser Figur sehr gut. Auch ihre Oma ist ein Fixpunkt in ihrem Leben und auch ihr Tod macht sie am Ende stärker, da ihre Oma ihr Lebenshinweise gibt, die sie beherzigen soll. Dieser Roman zeigt die Entwicklung der Jugendlichen Charlie auf der Schwelle eines neuen Lebens, dass sie am Ende bereit ist zu führen und nicht nur darüber nachzudenken und sich Sorgen zu machen, über Gott und die Welt
Ich kannte Julia Engelmann schon aus ihrer Poetry Slam Zeit und mochte ihre sehr treffenden Geschichten sehr, vor allem ihren bekanntesten „Eines Tages, Baby“. In dieser Tradition ist auch dieser Roman geschrieben und ich bin nicht enttäuscht worden, denn dieser Roman ist ein tolles Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Auf der Spur der Schokolade

Bretonische Versuchungen
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Kommissar Dupins neuer Fall har Schokolade zum Thema. Doch vorher hat der Kommissar noch versucht seine Angst vor Booten zu therapieren. Da kommt es ihm gelegen, dass sein neuester Fall sich nicht auf ...

Kommissar Dupins neuer Fall har Schokolade zum Thema. Doch vorher hat der Kommissar noch versucht seine Angst vor Booten zu therapieren. Da kommt es ihm gelegen, dass sein neuester Fall sich nicht auf dem Wasser abspielt. Die Inhaberin einer Firma die Schokolade herstellt und verkauft wird tot in einem Bottich voller Schokolade gefunden. Diese Familie ist sehr einflussreich und so ist der Druck, der auf dem Kommissar und seinem Team liegt, sehr groß. Das bedeutet für alle eine Menge Arbeit und wenig Schlaf. Denn, nachdem sie in der Familie alle befragt haben, meldet sich die Schwester aus Bayonne, die dort einen Ableger, der Firma führt. Doch auch diese Befragung bringt sie dem Motiv nicht näher, aber sie entdecken in einem Kakaosack ein Paket mit Kokain. Sollte das das fehlende Motiv sein? Doch dann kommt die Nachricht, dass es einen weiteren Toten gibt.
„Bretonische Versuchungen“ von Jean-Luc Bannalec ist Kommissar Dupins vierzehnter Fall. Wieder einmal ermittelt der Kommissar und sein Team tief in der Gesellschaft der Bretagne. Diesmal ist Nolwenn seine Assistentin eine große Stütze, da er ihr versprochen hat sie diesmal stärker zu beteiligen. Die Ermittlungen ziehen sich quer durch die Bretagne bis in das Baskenland immer auf der Spur der Schokolade. Der Autor führt den Leser in das Geheimnis der Schokolade ein und das finde ich sehr interessant. Ein kleiner Abstecher wird noch gemacht, um den Kommissar von einer Phobie zu heilen. Ebenfalls wird die Bretagne mit seinen Schönheiten immer wieder thematisiert. Das Cover gibt schon einen schönen Einblick. Doch das ist nicht alles, denn Dupin und sein Team werden bis an ihre Grenzen gefordert, was immer mal wieder durch die Ausfälle bei Schlafmangel dokumentiert wird. Hier werden dann auch hin und wieder Wachmacher erwähnt, Petite Café und Schokolade. Der Weg der Schokolade in der Bretagne ist sehr authentisch verfolgt worden und passen zu einem Krimi entwickelt worden. Der Spannungsbogen ist sehr gut entwickelt und birgt am Ende noch Überraschungen.
Ich finde die Figur des Kommissar Dupin sehr gut entwickelt und auch sein Team wird sehr gut dargestellt. Das die Bretagne immer wieder mit seinen Besonderheiten und Schönheiten beschrieben wird gefällt mir außerdem noch sehr gut. Doch auch die Krimifälle sind gut recherchiert und so ist das Gesamtpaket empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Geschäftliches in der Eifel

Die Eifel-Connection
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Zwei Tote in der Eifel, die Baumeister und Emma umtreiben. Der eine ist der Industrielle Bleckmann, der tot in seinem Wagen oberhalb eines Bauernhofes gefunden wurde und der andere ist ein Geologe, der ...

Zwei Tote in der Eifel, die Baumeister und Emma umtreiben. Der eine ist der Industrielle Bleckmann, der tot in seinem Wagen oberhalb eines Bauernhofes gefunden wurde und der andere ist ein Geologe, der in einen Steinbruch getürzt ist. Unfall oder Mord ist für Emma und Baumeister die Frage. Sie übernehmen, wie immer die Ermittlungen und unterstützen so die Polizei. Es ist ein sehr verzwickter Fall, da sie so gar keinen Ansatz finden und es wird noch mysteriöser, als sie eine Frau tot in einem Wohnwagen finden. Was haben alle diese Fälle miteinander zu tun, Dieser Frage stellen die beiden sich und merken immer mehr, wie tief der Sumpf in der Eifel sein kann.
"Die Eifel.Connection" von Jacques Berndorff, der seine Hauptfiguren wieder einmal in der Eifel eine undurchsichtige Situation übernehmen, einen Fall zu klären. Es sind wieder einmal Emma Rodenstock und Siggi Baumeister, die sich in die Ermittlungsarbeit stürzen. Auf Emmas Mann müssen sie diesmal verzichten, da er in psychologischer Behandlung ist. Mit der sehr eigenen Sicht auf die Eifel, lässt der Autor seine Hauptcharaktere sich bewegen und vergisst auch nie die Eifel und ihre Schönheiten zu beschreiben. Es ist wie immer ein sehr interessanter Fall, der sehr authentisch herüberkommt und durch die Schreibweise des Autors auch seine Aktualität unterstreicht. Die Spannung, die der Autor sehr geschickt aufbaut, ist immer wieder für Überraschungen gut.
Ich mag diese Eifel Serie des Autors Jacques Berndorf, da es ihm immer wieder gelingt spannende und authentische Stories zu entwickeln, wie auch hier. Ich habe diesen Roman auch wieder von vorne bis hinten recht zügig gelesen und wünsche dies auch anderen.

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