Leider nichts für mich
One Small Thing – Eine fast perfekte LiebeZunächst einmal war es nicht ganz so einfach in die Geschichte reinzukommen. Zu Anfang dachte ich, dass Chase so ein richtiger Badboy wäre, weil alle anderen Charaktere den Anschein erweckt haben. Dennoch ...
Zunächst einmal war es nicht ganz so einfach in die Geschichte reinzukommen. Zu Anfang dachte ich, dass Chase so ein richtiger Badboy wäre, weil alle anderen Charaktere den Anschein erweckt haben. Dennoch hat seine Verhaltensweise einfach nicht ins Bild gepasst. Das fand ich definitiv erfrischend.
Dennoch fand ich die Charaktere leider etwas anstrengend.
Gerade Beth war meiner Meinung nach ziemlich überdramatisch, auch wenn ihre Eltern definitiv ebenfalls zu weit gegangen sind. Ich habe ihren Frust zwar verstanden, aber trotzdem hat sie sich die meiste Zeit sehr kindisch verhalten. Am Ende war sie immerhin selbstreflektierend, was ich schön fand.
Jeff war definitiv mein Hass-Charakter. Erst hat er nur genervt und dann war er super aufdringlich und kontrollierend. Er hat so getan, als ob er der Obermacker wäre, was wirklich einfach nur peinlich war.
Generell fand ich persönlich die Dialoge etwas steif und die ganzen Leute aus Beths Schule einfach nur sehr anstrengend sowie unangenehm.
Zum Ende wurde die Geschichte langsam besser, aber das hat leider nicht gereicht um mich zu überzeugen.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Chase war der einzige Charakter, den ich wirklich mochte. Beth fand ich etwas schwierig, auch wenn sie eine gute Entwicklung hingelegt hat. Dennoch fand ich die meisten Charaktere ziemlich anstrengend, weswegen das Buch leider nichts für mich war.