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Veröffentlicht am 28.07.2025

Würdiger Abschluss

Wir sehen uns wieder am Meer
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1944. Norwegen ist von den Deutschen besetzt und die Krankenschwester Birgit arbeitet in einem Krankenhaus und nebenbei auch im Widerstand. Sie lernt die 16-Jährigen Nadia kennen, die in einem Lager ist ...

1944. Norwegen ist von den Deutschen besetzt und die Krankenschwester Birgit arbeitet in einem Krankenhaus und nebenbei auch im Widerstand. Sie lernt die 16-Jährigen Nadia kennen, die in einem Lager ist und aus der Ukraine zur Zwangsarbeit weggeschafft wurde. Auch sie schwebt oft in Lebensgefahr. Birgit verliebt sich in den gefangenen Russen Sascha und verhilft ihm zusammen mit anderen zur Flucht. Sie selbst wird beim BBC-Radio-Hören erwischt und kommt dadurch in das Foltergefängnis der Nazis...

Das Buch ist der letzte Teil der Trilogie, kann aber unabhängig von den beiden Vorgängerteilen gelesen werden. Im ersten Teil ging es um die Großmutter Tekla, im zweiten den Großvater Konrad und in diesem Teil geht es um die Freunde den von Tekla. Diese selbst kommt eher am Rande vor. In erster Linie geht es um Birgit, die versucht, den Krieg zu überleben und menschlich zu bleiben und ihr Land zu verteidigen. Dafür muss sie vieles erleiden und später, als nicht lange nach dem Krieg der Kalte Krieg beginnt, begibt sie wiederum mehrmals in Gefahr und muss wiederum sehr viel leiden. Das alles ist sehr gut geschrieben und lässt sich wunderbar lesen und zeigt sehr deutlich, wie schnell sich Freunde und Verhältnisse ändern und wie schnell auch Freundschaft zu Verrat wechselt. Von mir gibt es auch für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass die Autorin bald weitere Bücher schreibt.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Tödliche Schokolade

Bretonische Versuchungen
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In Concarneau wird eine Frau tot aufgefunden, ertrunken in Schokolade. Sie war eine von drei Besitzern einer großen Schokoladenmanufaktur. Kurz danach wird in derselben in einer Lieferung von Kakaobohnen ...

In Concarneau wird eine Frau tot aufgefunden, ertrunken in Schokolade. Sie war eine von drei Besitzern einer großen Schokoladenmanufaktur. Kurz danach wird in derselben in einer Lieferung von Kakaobohnen von der eigenen Plantage Kokain gefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Die Behörde zur Bekämpfung der Drogenkriminalität schaltet sich ein und das Team um Kommissar Dupin kommt nicht vorwärts, stattdessen gibt es zwei weitere Leichen.

Der 14. Fall der Reihe spielt fast ausschließlich in Concarneau. Die Ermittlungen sind wie immer verbunden mit bretonischen Spezialitäten der Küche und der Natur. Wobei es hier auch einmal ins Baskische geht. Ansonsten kann man den Ermittlungen wie immer gut folgen und dieses Mal hatte ich so gar keinen Täter auf meiner Liste. Dadurch war es bis zum Ende hin spannend genug. Ich mag diese Reihe sehr und freue mich auf eine Fortsetzung und es gibt ein absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Sehr gut

Wisting und die Untiefen der Vergangenheit
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Ein sehr trockener heißer Sommer und das Wasser im See sinkt immer mehr und so kommt auf einmal ein Motorrad mit der Leiche eines Mannes zum Vorschein. Der Mann wird seit 8 Jahren vermisst und Wisting ...

Ein sehr trockener heißer Sommer und das Wasser im See sinkt immer mehr und so kommt auf einmal ein Motorrad mit der Leiche eines Mannes zum Vorschein. Der Mann wird seit 8 Jahren vermisst und Wisting und sein Team beginnen die Ermittlungen. Es ist ein alter ungelöster Fall, den sie jetzt abschließen wollen. Nicht weit davon geht ein Rentner mit einem Metallsuchgerät das Ufer ab und findet eine goldene Kette. Vermutlich gehört sie zu einem seit vier Jahren verschwundenen Mädchen. Gehören beide Fälle zusammen? Und können sie endlich gelöst werden?

Das Buch ist wiederum ein sehr guter Teil der Reihe und ein richtig guter Krimi. Die Ermittlungen sind immer nachvollziehbar und es gibt verschiedene Verdächtige und einige Nebenhandlungen. Auch privates wird angesprochen, ist aber nicht im Vordergrund. Das finde ich gut. Auch das Verständnis für einige Täter geht für mich in Ordnung. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung und ich würde gerne bald den nächsten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Wunderbare Geschichte

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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1938 in Nordschweden. Siv musste mit 13 Jahren die Schule verlassen, obwohl sie gern weitergelernt hätte, um ihre Familie zu unterstützen und als Haushaltshilfe zu arbeiten. Inzwischen ist sie 17 und bekommt ...

1938 in Nordschweden. Siv musste mit 13 Jahren die Schule verlassen, obwohl sie gern weitergelernt hätte, um ihre Familie zu unterstützen und als Haushaltshilfe zu arbeiten. Inzwischen ist sie 17 und bekommt das Angebot, für mehrere Monate 10 Holzfäller im Wald zu versorgen und zu bekochen. Anfangs ist sie völlig unsicher, doch bald stellt sich heraus, dass sie mit den Männern gut zurechtkommt und auch das Kochen funktioniert und so findet sie im Wald ihre eigene Freiheit. In der Gegenwart ist Eva dabei, in das damalige Gebiet zu gehen, um den Holzabbau gegenüber einer Gruppe Klimaaktivisten zu verteidigen.

Das Buch hat ein wunderbares Cover und einen wunderbaren Schnitt, der noch dazu beiträgt, dass man mehr in die Geschichte eintaucht. Denn diese ist ebenfalls wunderbar. Zum einen erfährt man viel aus der Vergangenheit der Lappen/Sami, aber auch von den damaligen Konflikten und wie sie unterdrückt wurden. Die Geschichte von Siv in der Vergangenheit ist aber ebenfalls sehr berührend und wunderbar beschrieben. Der Schwenk zur Gegenwart und zu den Klima- und Naturproblemen schließt sich fast nahtlos an und auch hier gibt es eine verwobene Familiengeschichte, die sehr schön erzählt ist. Alles zusammen macht das Buch zu etwas Besonderem. Es bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf die Fortsetzung

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Berührend

Der Sommer am Ende der Welt
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Die Journalistin Hanna macht zusammen mit ihrer Tochter Urlaub auf Borkum. Wobei es nur teilweise Urlaub ist, denn Hanna recherchiert für eine Zeitung nach der Geschichte des Hotels, in dem sie wohnt. ...

Die Journalistin Hanna macht zusammen mit ihrer Tochter Urlaub auf Borkum. Wobei es nur teilweise Urlaub ist, denn Hanna recherchiert für eine Zeitung nach der Geschichte des Hotels, in dem sie wohnt. Dieses war in den 1960er Jahren ein Kinderkurheim. Und Hannas Mutter war dort und hat keine guten Erinnerungen …

Die Geschichte an sich ist sehr berührend. Die Zustände in dem Kurheim (wohl in vielen zu dieser Zeit) waren Horror und die Autorin schafft es, mittels Rückblenden durch ein altes Tagebuch und Erzählungen einer Teilnehmerin die Zeiten wieder aufleben zu lassen. Gleichzeitig gibt es aber noch weiter zurückreichende Enthüllungen. Aber auch die Geschichte in der Gegenwart ist gelungen. Die Liebesgeschichte der Tochter ist sehr real beschrieben, die von Hanna selbst rutscht nicht in Kitsch ab. Das macht das Buch so besonders.

Da ich schon mehrfach in letzter Zeit Bücher über die damalige Kinderverschickung gelesen habe, habe ich mich auch hier wieder gefragt: Wieso spielen die alle am Meer? Es gab doch sicherlich auch anderswo Kliniken. Und wieso immer im Sommer ohne Schule usw.?
Die Autorin hat dann allerdings im Nachwort einiges dazu erklärt und die Geschehnisse auch historisch eingeordnet. Das hat mir gut gefallen.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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