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Veröffentlicht am 20.07.2025

Ein Auftaktband der Inhaltlich und Optisch punktet – und man will mehr!

Wings and Claws
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Beschreibungen sind bildhaft und wir können ein Kopfkino erleben.

Über das Cover brauche ich bei einem Roman aus diesem Verlag wohl nicht viel Worte zu ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Beschreibungen sind bildhaft und wir können ein Kopfkino erleben.

Über das Cover brauche ich bei einem Roman aus diesem Verlag wohl nicht viel Worte zu verlieren: ansprechend, in sich stimmig, wie immer nicht nur was zum Lesen sondern auf für die Optik. Farbschnitt Fans sind bestimmt begeistert und die Romane zeichnen sich auch innen immer als Schmuckstück aus.

Fazit:
Der Roman spielt auf der Insel Eclaria, sie liegt im magischen Reich Brysalias, sie wurde durch einen Fluch gespalten. In der Wüste leben die Jäger und in den Bergen die Drachenreiter. Laut einer uralten Prophezeiung kann nur die Heirat zwischen einer Jägerin und einem Drachenreiter, der des Königs Erbe in seinem Blut trägt, Frieden bringen.

Und hier treffen wir auf Jadina, sie lebte die letzten 13 Jahre allein in der Wüste und kämpfte täglich um ihr Überleben. Dann fällt sie nach einem Sandsturm geschwächt in die Hände eines Trupps der Drachenreiter. Ihr Anführer Kayden hat den Auftrag herauszufinden, ob sie jene Jägerin aus der Prophezeiung ist.

Jadina gemeinsam mit anderen Anwärterinnen tödlichen Prüfungen stellen (einer Auswahl). Mutig nimmt sie die Herausforderung an und kämpft nicht nur für ihr Leben, sondern auch für ihr Volk. Doch dann macht ihr Herz alle Pläne zunichte, denn es schlägt für Kayden und nicht für den König, wie es eigentlich sollte. Sie muss sich entscheiden für ihr Volk oder Kayden.

Kayden ist der Anführer der Drachenreiter und ein Protagonist denn man glaube ich erst Kennenlernen muss und dann nur lieben kann – geht es Jadina ähnlich?

Nayda, die Drachendame Elara und Limicu, der kleine Baby-Adler haben mir besonders gut gefallen, aber ich habe auch Lenn und Dex sofort ins Herz geschlossen.

Man meint die Geschichten um Drachenreiter sind eben so aktuell wie nie, gefühlt jeder zweite Roman handelt davon, aber sie sind nicht gleich – es gibt immer wieder herausragende die einem gefallen und aus dem Einheitsbrei herausstechen können.
Dieser kann mit einer spannenden Handlung, denn immer wieder gibt es nicht vorhersehbare Wendungen, Charaktere, die mutig und liebenswert sind (nicht nur menschliche sag ich euch) punkten. Auch Action Szenen sowie die Romantik kommt nicht zu kurz. Wenn du diese Mischung magst, dann bis du bei diesem Auftaktband zu einer Reihe richtig und gut aufgehoben.

Von mir 5 Sterne dafür und es folgen ja noch mindestens drei Bände, die uns nach dem Kopf voller Fragen bestimmt nach und nach noch einige beantworten werden.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Science-Fiction nicht nur Unterhaltung, sondern auch mit Tiefgang und Hinterfragen!

Lyneham
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Der Roman beginnt mit der Landung der Familie Meadows, oder wenigsten allen bis auf die Mutter Mildred. Vater Charles, Henry ist 12 Jahre alt, sein Bruder Chester ist älter und seine Schwester Loy jünger. ...

Der Roman beginnt mit der Landung der Familie Meadows, oder wenigsten allen bis auf die Mutter Mildred. Vater Charles, Henry ist 12 Jahre alt, sein Bruder Chester ist älter und seine Schwester Loy jünger. Henry übernimmt die Rolle des Berichterstatters, er gibt die Eindrücke wieder, die wachsenden Zweifel an den Erzählungen seines Vaters. Besonders Loy, mit ihrer unerschütterlichen Logik und der Beharrlichkeit die Wahrheit zu wissen fordert Charles heraus. Auf die Kinder warten als Lehrer und Medizinische Geräte, Wesen, die ursprünglich Elektrogeräte waren. Aber anderes wie die Sauerstoff-, Wasser- und Wärmeversorgung sind nicht an den menschlichen Körper angepasst. Ob ein Leben und damit die Fortpflanzung der Menschen möglich ist, ein Thema, das kaum zum Tragen kommt – es steht das Überleben an erster Stelle. Unter der Fuchtel von Mechthilds Chef Noah herrscht auf Perm offensichtlich ein totalitäres System, dem niemand entgehen kann und auf das bereits Kinder eingeschworen werden. Besonders Henry gerät unter Druck, als er darauf beharrt, endlich zu erfahren, wo seine Mutter geblieben ist.

Mildred Meadows lernen wir durch Aufzeichnungen in den Zwischenkapiteln kennen, man ahnt damit das es unterschiedliche Zeitabläufe und Handlungsstränge gibt (erklärt sich im Roman). Als Wissenschaftlerin stand Mildred in ihrer Zeit unter Druck, Verbesserung der Lebensbedingungen auf Perm, denn eine weiter Versorgung durch Güter von der Erde sind nicht zu erwarten und es gibt auch kein zurück – die Siedler, den nichts anderes sind die Menschen auf Perm sind auf sich selbst angewiesen.

Duch den Wechsler der Handlungs- und Erzählstränge von Mutter und Sohn wird auch ein ethisches Problem von Mechthild deutlich. Der Forschung und Abhängigkeit von Noah, sie muss um den Platz für ihre Familie kämpfen und ihr wird auch klar welchen Preis sie und ihre Familie zahlen müssen für ein Leben auf Perm. Denn der Mond birgt noch ein Geheimnis, mit dem die Siedler, auch Noah nicht, gerechnet haben – Leben!

Ich konnte den Roman nicht aus den Händen legen, gut, dass es Wochenende war und Lesezeit. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an, man will erfahren welche Geheimnisse Charles und Mechthild, Noah und auch Perm verbergen. Auch fand ich die Rolle der „Strom“ (Lehrerin) und „Ronny“ (die künstliche Niere), die Intelligenz und die Vermittlung auf der einen Seite, aber auch ihre Loyalität gegenüber ihren Besitzern bemerkenswert.

Dann ist eine Familie an sich schon eine eher ungewöhnliche Protagonisten Besetzung in einem Science-Fiction Roman, aber nach meiner Ansicht überaus gelungen. Loy war die Top Protagonistin für mich mit ihrer unabkömmlichen Logik, dem ständigen Hinterfragen und ihrer gnadenlosen Beharrlichkeit (ja, ich habe mich in ihr gesehen). Aber auch Henry, der doch in ein äußerst Herausfordern Lage in seinen jungen Jahren landet und wie er damit umgeht – bemerkenswert.

Ein Roman der tiefer geht, was für einen Preis wären Siedler auf einer fremden Welt zu zahlen bereit? Demut und Respekt, oder gnadenloses Terraforming ohne Rücksicht auf vorhandene sich schon entwickelte Flora und Fauna – Leben? Haben wir Menschen eine zweite Chance verdient oder sind wir ein Auslaufmodell was sich nicht bewährt hat? Muss sich ein fremder Planet dem menschlichen Willen unterwerfen? Fragen die unangenehm sind aber angebracht.

Der Roman verbindet aktuelle Themen wie Klimakrise und das Ende der Erde, gekonnt mit wissenschaftlichen Aspekten (verständlich) zusammen mit emotionaler Tiefe (der Frage nach der „Ethik“, muss man alles machen, was man kann!). Der Schreibstil ist trotz alledem verständlich und ansprechend, aber auch ein wenig anspruchsvoll. Die Protagonisten/innen sind glaubhaft und real dargestellt, durch den Familienverband auch ansprechend gehalten. Man kann ihre Gefühle gut nachvollziehen, ihren Ängsten und Sorgen.

Ein „deutschsprachiger“ Science-Fiction Roman der mehr als nur Unterhalten will, sondern auch Fragen aufwirft deren Beantwortung jeder für sich mal andenken kann – die unbequem sind und unserer Gesellschaft (Menschen) einen Spiegel vorhält – die dunkle Seite der menschlichen Natur und ihr absoluter Egoismus allem gegenüber. Anstatt als Eroberer einen Planeten bevölkern zu wollen – vielleicht Demut, Dankbarkeit und ein Miteinander mit vorhandenem Anzustreben (ein Gedanke von Mildred Meadows).

Für mich ein rundum und überraschender Science-Fiction Roman er erhält den diesjährigen Phantastik Preis der Stadt Wetzlar (Überreichung am 19.September in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar) und wäre meiner Meinung nach ein Roman, der in den Schulunterricht gehört, vor alten Standardwerken die eigentlich keiner mag oder auch überholt sind.
Von mir erhält 5 Sterne und ein klare Leseempfehlung)

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Eine Thronerbin allein gegen ihren Erzfeind und ein tödlicher Wettkampf!

The Jasad Heir
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, dunkel und geheimnisvoll, mit längeren Kapiteln (was ich persönlich liebe) aber nicht jeder hat Freunde daran. Man kann sich gut das Setting aber auch Sylvia und Arin ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, dunkel und geheimnisvoll, mit längeren Kapiteln (was ich persönlich liebe) aber nicht jeder hat Freunde daran. Man kann sich gut das Setting aber auch Sylvia und Arin vorstellen.

Das Cover ist wunderbar gestaltet (Schutzumschlag bei der gebundenen Ausgabe), bei mir als Ägypten Fan sind da einige Bezüge sichtbar. Es zeigt einige Wesen, die im Roman erwähnt werden. Ein Glossar wäre noch ein Wunsch gewesen – aber kein Muss.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Sylvia die mit 10 Jahren aus dem niedergebrannten Jased floh. Seitdem lebt sie unter falscher Identität im Reich des Feindes. Als der Thronerbe Arin ihre magischen Kräfte entdeckt, macht er sie zum Champion der königlichen Spiele. Er will mit Sylvia die Rebellen der Jasad anlocken und töten.
Arin ahnt nicht das er damit die wahre Thronerbin zu den Spielen und in seine Nähe gebracht hat. Ihr Geheimnis musss Sylvia um jeden Preis wahren. Sie muss sich entscheiden zwischen ihrem Leben und der treue zu ihrem Volk.
Währenddessen kommt sie beim täglichen Training Arin immer näher, was ihren sicheren Tod bedeuten könnte.

Der Roman braucht ein wenig, bis er an Spannung und Tempo zulegt, geschuldet das man Hintergründe und Protagonisten/innen kennenlernen muss. Aber für die Handlung sollte man offen sein, kein Fantasy Roman, denn man nebenbei liest. Aber dafür wird man belohnt: einem sagenhaften dunklen Setting (der Weltenbau hat Bezüge zur ägyptischen Mythologie), einer spannenden, zum Teil auch brutalen Handlung mit überraschenden Wendungen. Und die beiden Hauptprotagonisten erst.

Sylvia habe ich gleich ins Herz geschlossen, sie ist clever und aufmerksam, geschuldet ihrem Leben was sie bis jetzt geführt hat. Mutig und forsch. Um von Feind mehr zu erfahren und ihm immer ein Stück vor ihm Handeln zu können.

Arin ist kein Stück besser, attraktiv und mit eigener Magie ausgestattet (warum erfährt man im Laufe des Romans. Mit ihm tat ich mich eher schwer, er wirkt arrogant, berechnend und kalt – ein typischer Thronerbe und Gewinner. Verlieren steht nicht auf seiner Agenda. Aber ich glaube er ist zu Gefühlen fähig.

Mir hat der zum Teil sarkastischste Humor in ihrem angespannten Schlagabtausch gut gefallen. Romance Freunde werden eher etwas enttäuscht sein, wenn da was beginnt, dann sehr langsam – halt wirklich „Enemies to lovers“. Es gibt keine „spice“ Szenen hat der Roman auch nicht nötig.

Es enthält für mich alles, was es braucht, um mich zu fesseln: ein interessantes Magiesystem, Intrigen und Rache, viel Handlung mit interessanten brutalen Prüfungen (haben mich ein wenig an die Panem Saga mit weniger Teilnehmern erinnert). Und die Protagonisten gefallen auch mit ihren Ecken und Kanten, die bei Arin nicht ganz so schnell sichtbar werden, er wirkt mehr aalglatt und jeder Situation gewachsen.

Und heißt es nach dem spannenden Ende abwarten bis Band 2 The Jasad heir – Aus der Glut entflammt die Rebellion am 27.Februar 2026 erscheint.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Alles ändert sich durch die Rebellion gegen das System auch Beziehungen zueinander!

Der Schicksalspreis
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Der Schreibstil ist flüssig und spannend, wohl mehr für das jüngere Lesepublikum gehalten, aber auch ich fand es lesenswert.

Das Cover zeigt dunkler als Band 1, sie wird beherrscht von einem Computer ...

Der Schreibstil ist flüssig und spannend, wohl mehr für das jüngere Lesepublikum gehalten, aber auch ich fand es lesenswert.

Das Cover zeigt dunkler als Band 1, sie wird beherrscht von einem Computer einer Art Gehirn der KI, sie liegt allerdings leicht gekippt auf der Seite. Die goldenen Ströme zeigen die Datenströme, die sie bearbeitet. Das gewählte Schriftbild für den Romantitel, Autorinnennamen und Verlag runden das Gesamtbild gut ab. Der Roman verfügt auch über einen angepassten Farbschnitt – damit optisch im gesamten ansprechend für Fans desselben.

Fazit:
„Wie weit würdest du gehen, um andere vor skrupellosen Machenschaften zu schützen – ohne dich dabei selbst zu verlieren?“

Band 2 setzt an die Geschehnisse von Band 1 an, dieser müsste also vorher gelesen werden, um die Handlung verstehen zu können.
Lisa entdeckt wer hinter dem perfiden und skrupellosen Spiel mit den Lebenswegen steckt, Michael Oswald – ein Mafiaboss mit einer eigenen Insel und ohne jegliches Gewissen. Gemeinsam mit ihren Freunden plant sie, sich unbemerkt dorthin durchzuschlagen und ihm das Handwerk zu legen.
Während der Planung geraten Lina und Finn immer häufiger aneinander, ihre Beziehung leidet darrunter. Ausgerechnet Miro scheint einen Teil in ihr zu erkennen, der ihr selbst fremd ist – und genau das macht sie nervöser als alles andere. Der ehemalige Soldat übt eine Faszination auf sie aus, mit der sie weder gerechnet hat noch umzugehen weiß.

Aber was sie auf der Insel des Mafiabosses erwartet, übersteigt die schlimmsten Alpträume aller. Denn es werden Hintergründe aufgedeckt, die alles in den Schatten stellen. Lina steht vor einer alles verändernden Entscheidung: Rache oder Gerechtigkeit? Und wem kann sie überhaupt noch trauen, wenn selbst das Schicksal manipuliert werden kann?

Die Einführung einer KI birgt Risiken, sie verlässt sich nur auf Fakten, die ihr vorher eingegeben werden, Schicksale sind ihr unbekannt und Gefühle sowieso.
Und es wird immer Menschen geben, die diese Situation für sich ausnutzen werden. Um reicher zu werden und um eventuell länger zu Leben als vorgesehen. Wo bleiben da der Nutzen und die Gerechtigkeit für jeden einzelnen Menschen? Ist jeder bereit einen schicksalspreis zuzahlen?

Lisa hat sich für den Weg aus diesem engen System in die Rebellion entschieden, um die Wahrheit an Licht zu bringen. Das dabei Dinge aufgedeckt werden die schmerzlich sein werden ist vorprogrammiert. Dabei begegnen ihr: Intrigen, Verrat und Verlust, aber auch Zusammenhalt, Freundschaften und eine Liebe, die wohl manche Zerreißprobe wird, überstehen müssen. Unter allem leidet die Beziehung zu Finn – stellt sie in Frage. Und dann ist da auch noch Miro der von Anfang an eine gewisse Anziehung auf sie ausgeübt hat.

Mir hat Das Finale dieser Dystopie mit seinen Ideen (dem Versprechen eines perfekten Lebens), der spannenden Handlung (um Politik, Technik, KI und ein Leben damit) und den wunderbaren Charakteren (es gibt noch eine Menge interessante außer Lisa - Miro und auch Finn) und ein ganzes Stück schneller und actionreicher als Band 1.Ich fand das Finale gelungen und vergebe 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Kann aus einer Vermählung die als Pakt vor einem Feind schützt mehr werden?

Blazing Hearts - Das Schicksal der Drachen
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Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen, spannend, actionreich, romantisch mit einem großen Schuss „spicy“. Geschildert abwechselnd aus der Sicht von Lyneria, Alaric und Kethan.

Das Cover der Schmuckausgabe ...

Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen, spannend, actionreich, romantisch mit einem großen Schuss „spicy“. Geschildert abwechselnd aus der Sicht von Lyneria, Alaric und Kethan.

Das Cover der Schmuckausgabe lässt glaube ich keine Wünsche offen, es wirkt edel und passt mit den Elementen (Drachen, Mond, Krone usw.) und der Schrift zum Roman und seinem Inhalt. Auch der Farbschnitt und die Kapitelanfänge runden das Paket optisch ab.

Fazit:
Im Roman verbünden sich zwei Feinde die Fae und Drachen durch eine Heirat miteinander, um einen mächtigen Feind die Gorgonen zu bekämpfen. Durch eine
Delegation des Drachenkönigs die an den Hof der Fae-Königin kommt, wird die jüngste Tochter Lyneria als Braut für König Alaric ausgewählt. Zunächst wird Lyneria mit dem Stellvertreter General Kethan des Königs vermählt. Auf der Reise in das Reich der Drachen knistert es zwischen dem fürsorglichen General und der Prinzessin, doch auch der abweisende Botschafter Gwain löst ungeahnte Gefühle in Lyneria aus. Was sie nicht weiß, ist, dass es sich bei ihm um Alaric persönlich handelt. Der hat eigene Pläne mit der Prinzessin, die er nie zur wahren Königin der Drachen machen will. Lyneria hat jedoch nicht vor, zum Spielball seiner Macht zu werden. Sie will hinter die kühle Maske des Weißen Drachen blicken. Denn ihr Herz schlägt längst nicht mehr nur für Kethan, sondern auch für Alaric.
Ob sie sich damit in größere Gefahr bringt, als sie ahnt? Und wer hat die Finger im Spiel als die Gorgonen auf einmal über Magie verfügen?

Lyneria, wird von ihrer Mutter und den Schwestern als eher magisch schwach angesehen und ist deshalb die geeignete Braut für den Drachenkönig. Ich persönliche denke das sind einige schön auf dem Holzweg, in ihr steckt weit mehr. Sie will weder zum Spielball werden noch aufs Abstellgleis gestellt werden. Sie ist mutig und wagt viel für ihre Liebe, muss sie sich zwischen Kethan dem General oder Alaric dem König entscheiden?

Kethan gibt recht schnell seinen Gefühlen und der Leidenschaft für Lyneria nach, denn sein Freund und König Alaric hat sie nicht allein für sich beansprucht. Aber kann er Lyneria unter Umständen auch mit einem anderen Mann teilen?

Alaric geht seine Regentschaft, sein Land und dessen Zukunft (weiße Drachen als Nachkommen) über alles, deshalb wirkt er kühl und reserviert gegenüber Lyneria. Auch fällt es ihm schwer ihr die Welt der Drachen näher zu bringen – seine Angst sie ist nur eine Spionin der Fae. Sein Herz und sein Körper – und die Magie geben ihm andere Zeichen.

„Spicy“ Szenen kennen wir von der Autorin, aber einen sogenannte Ménage á Trois (Dreierbeziehung) hatte wir bisher noch nicht. Mein Gefühl: es hat ihr Spaß gemacht und die Szenen waren geschmackvoll und sehr heiß – mit Sicherheit nicht das letzte Mal.

Obwohl so einige im Plot vorherzusehen war, wurde ich sowohl im Genre Fantasy als im Romance Bereich gut erhalten. Eine wunderbare Handlung, Protagonisten/innen die man sich nur wünschen kann. Inklusive auftretender Schwierigkeiten und Verwicklungen, auch der Humor kommt in den Dialogen nicht zu kurz und ich mag es, wenn sich Charaktere entwickeln.

Enthalt Spuren von: Drachenwandler, Fae, Spice, Magie, Geheimnisse, Forbidden Love, Why Choose, Enemies to lovers, Humor, Spannung.

Von mir 5 Sterne für diesen Einzelband der Inhaltlich und Optisch Punkten kann.

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