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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Schön geschrieben, aber

Der Salzpfad
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Dieses Buch hatte ich geschenkt bekommen und war voller Neugier. Dann sah ich, dass bereits das dritte Buch der Autorin erschienen ist, das ich dann ebenfalls geschenkt bekam. Also kaufte ich mir voller ...

Dieses Buch hatte ich geschenkt bekommen und war voller Neugier. Dann sah ich, dass bereits das dritte Buch der Autorin erschienen ist, das ich dann ebenfalls geschenkt bekam. Also kaufte ich mir voller Vorfreude auch das zweite Buch, um die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen zu können. Es stand ein Urlaub an, die Bücher wurden eingepackt. Ich startete mit dem ersten Band, also diesem Buch hier, und war begeistert. Die Autorin weiß ihre Leser zu begeistern und schreibt sehr eindringlich. Gerade am Anfang des Buchs, das auf wahren Tatsachen beruht, ist es sehr, sehr traurig und tragisch. Ich war ziemlich ergriffen und auch das eine oder andere Tränchen rollte.

Ich war bereits im letzten Viertel des Buchs angelangt, das ich bis dahin sehr persönlich, authentisch und ehrlich empfand, als ich die Nachricht las, dass es wohl berechtigte Zweifel an dieser „wahren Geschichte“ gibt. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich ziemlich schockiert war und auch entsetzt. Man kennt ja als Außenstehender nie die ganze Geschichte und weiß nicht, wer recht hat. Allerdings spricht die Tatsache, dass das vierte Buch, das im Herbst erscheinen sollte, nun erstmal zurückgehalten wird, auch für sich. Das fand ich extrem schade, denn so erscheint doch vieles in anderem Licht. Meine Lust, weiterzulesen, hatte sich dann auch ziemlich gelegt. Irgendwann hab ich mich aufgerafft und fertiggelesen, aber die anfängliche Begeisterung war natürlich weg. Die beiden anderen Bücher liegen immer noch ungelesen hier.

Ich fand es wirklich schade, dass die Autorin offensichtlich die Wahrheit so verbogen hat. Vor allem wenn man ein Buch damit bewirbt, dass es eine wahre Geschichte erzählt. Hätte sie das Ganze als Roman verkauft, der lose auf Tatsachen beruht, hätte ich gesagt, es war ein schönes Buch. So aber bleibt ein fader Nachgeschmack, was umso trauriger ist, weil die Autorin zwar sehr viel Selbstmitleid hat – aber wer hätte das in dieser Situation nicht, wenn es denn tatsächlich so wäre – kann aber meiner Meinung nach gut schreiben. Sie ist witzig und unterhaltsam, erzählt voller Details und Humor.

Veröffentlicht am 21.07.2025

Ist Grado auserzählt?

Grado im Glück
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Ich habe inzwischen die ganze Grado-Reihe gelesen, nachdem ich beim dritten Band eingestiegen war und die anderen beiden Bücher nachgeholt hatte. Ich habe die Reihe geliebt, bis Maddalenas Verlober getötet ...

Ich habe inzwischen die ganze Grado-Reihe gelesen, nachdem ich beim dritten Band eingestiegen war und die anderen beiden Bücher nachgeholt hatte. Ich habe die Reihe geliebt, bis Maddalenas Verlober getötet wurde. Das war für mich ein echter Schocker und ich habe erstmal alles weggelegt. Ich wollte nicht mehr weiterlesen. Vor einem Jahr habe ich dann wieder angefangen und alles gelesen, was in der Zwischenzeit erschienen war. Nun hatte ich überlegt, ob ich auch den neusten Band lesen möchte, weil mir die letzten beiden schon nicht mehr so gut gefallen hatten. Aber klar, das zehnte Buch mit Commisssaria Maddalena Degrassi konnte ich mir dann nicht entgehen lassen. Auch wenn ich die Bewertungen schon gelesen hatte, die mich eher mit gemischten Gefühlen zurückließen, und auch die Kurzbeschreibung hatte mich nicht so sehr angesprochen.

Tja, was soll ich sagen. Das Buch ist schon gut, aber mit Maddalena hat es nicht mehr viel zu tun. Es scheint, als wäre ihre Geschichte auserzählt. Und dieses Gefühl habe ich bei jedem Buch mehr, das seit dem tragischen Todesfall erschienen ist. Natürlich versteht man ihre Trauer, die auch anhält, aber es wäre schön, wenn auch noch was anderes passieren würde. In diesem Buch erschien die eigentliche Hauptfigur und Namensgeberin für die Reihe sehr blass und wenig präsent. Auch ihre Mitarbeiter wirkten leider eher wie Statisten.

Die Geschichte über die sechs Freundinnen war gut und auch spannend geschrieben - lange Zeit weiß man ja nicht mal, wer nun gestorben ist, aber sie hatte auch Längen und das Verhalten der Frauen war für mich nicht immer gut nachvollziehbar. Ich möchte nicht zuviel verraten, um nicht zu spoilern, aber ein solches Ende, bei dem das Gute verliert und die Bösen davonkommen ... ja, kann man machen. Mich hat die Düsterkeit erschreckt und auch ratlos zurückgelassen. Fazit, das zugleich ein Spruch ist, der auf den letzten Seiten sehr oft vorkommt: Das willst Du nicht alles wissen. Ob ich wissen will, wie es mit Maddalena weitergeht, weiß ich noch nicht.

Veröffentlicht am 04.04.2025

Solider Krimi mit zu vielen Spuren

Kreidemord
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da ich schon viel von der Autorin Katharina Peters gehört habe. „Kreidemord“ ist bereits der 14. Rügen-Krimi mit Hauptkommissarin Romy Beccare, aber ich hatte bisher ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da ich schon viel von der Autorin Katharina Peters gehört habe. „Kreidemord“ ist bereits der 14. Rügen-Krimi mit Hauptkommissarin Romy Beccare, aber ich hatte bisher noch kein Buch der Reihe gelesen. Das Setting auf Rügen fand ich ebenfalls interessant, auch wenn ich die Insel leider selbst nicht kenne.
Leider tat ich mich etwas schwer, in die Geschichte reinzufinden. Vielleicht liegt es daran, dass ich Quereinsteigerin bin. Normalerweise habe ich keine Probleme mit vielen Namen und Figuren, aber hier war es nicht so einfach. Auch die Schreibweise war nicht ganz meins. Das alles ging dann aber irgendwann ganz gut und es wurde auch recht spannend. Leider wurde ich während des ganzen Buchs nicht recht warm mit Romy und auch den anderen Figuren – möglicherweise ebenfalls, weil ich sie ja alle noch nicht kannte.
Was ich aber wirklich anstrengend fand, war die Auflösung. Meiner Meinung nach sind Fragen offengeblieben, was ich an sich schon nicht besonders mag, aber es gab auch eindeutig zu viele Spuren. Mir waren das ein paar Zufälle und Begebenheiten zu viel, das hat mich leider nicht richtig abgeholt. Auch das Thema Deepfakes hab ich leider jetzt schon ein paarmal zu oft gelesen in Romanen. Ich würde gerne noch ein weiteres Buch der Autorin lesen, um zu sehen, ob es nur am Fall lag, der mir einfach ein bisschen zu sperrig war.

Veröffentlicht am 04.04.2025

Mehr erwartet

Aliya und die Unendliche Stadt 1
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Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut, ich war voller Erwartung auf eine magische und zauberhafte Reise, aber leider hat mich das Buch von Anfang an nicht mitgerissen. Ich habe dann immer gehofft, ...

Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut, ich war voller Erwartung auf eine magische und zauberhafte Reise, aber leider hat mich das Buch von Anfang an nicht mitgerissen. Ich habe dann immer gehofft, dass es noch wird, aber leider war das auf den mehr als 400 Seiten nicht der Fall.
Achtung, Spoiler! Direkt am Anfang habe ich mich schon gewundert, warum das Mädchen ihren Großvater plötzlich so verdammt, wo er sich doch immer so liebevoll um sie gekümmert hat, und lieber völlig Fremden vertraut. Das wäre noch ok gewesen, weil es einfach so sein muss, damit sie dort weggeht und in die Unendliche Stadt kommt. Viele mehr gestört hat mich, dass mich einfach so vieles an Harry Potter erinnert hat. Eine Waise, deren Eltern bei einem Unfall gestorben sind, erfährt mit elf Jahren … ja, auch das hätte man noch verkraften können. Aber am Ende ist die Auflösung auch soooo ähnlich und der Böse ist nicht mehr menschlich genug, um sterben zu können, … ja, und deswegen wird es auch noch weitere Bände geben. Leider nicht mit mir als Leserin.
Was ich mochte, war das Setting in Ägypten, das ich spannend fand. Ägypten und seine jahrtausende alte Kultur haben mich schon immer fasziniert, daher gibt es noch einen dritten Stern.

Veröffentlicht am 27.02.2025

Leider nicht ganz mein Fall

Tür zu, es zieht! 1 Hausenheim Hood News und Kinderlalaland
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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, denn die Beschreibung und das Cover haben mir sehr gut gefallen. Leider war mir nach wenigen Zeilen und Seiten klar, dass das Buch nicht ganz meinen Geschmack ...

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, denn die Beschreibung und das Cover haben mir sehr gut gefallen. Leider war mir nach wenigen Zeilen und Seiten klar, dass das Buch nicht ganz meinen Geschmack trifft. Mir war vieles zu übertrieben und wirkte damit leider auch aufgesetzt. Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen altmodisch. Ich hatte das Gefühl, die Autoren und Buchmacher haben eine Liste gehabt mit allem, was gerade modern ist, und das wurde alles verarbeitet und abgehakt. Leider mochte ich die beiden Kinder, die gerade anfangs im Mittelpunkt stehen, auch nicht besonders. Wenn ich Protagonisten nicht mag und ich mich gar nicht identifizieren kann, fällt es mir immer schwer, einer Geschichte zu folgen und dran zu bleiben.

Geschmäcker sind verschieden und meiner war es nicht, auch wenn andere das sicherlich ganz anders sehen und das Buch genau deswegen schätzen.

Meiner Meinung nach stimmt auch die Altersangabe gar nicht. Welches Kind mit acht Jahren kennt das Wort „progressiv“? Für ältere Kinder bzw. Jugendliche wäre die Geschichte dann aber wahrscheinlich auch wieder zu langweilig.

Schade, für mich war es eher nichts.