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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2025

Gut gemacht

In Erwartung eines Glücks
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Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ...



Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ich sie gut verstehen.
Auch die Gedanken, die sie sich macht waren mir nicht fremd.
Die Sprache der Autorin ist angenehm. Sie erzählt klar und mit viel Gefühl
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen, besonders für uns Ältere Leser ist es ein Genuss.




Veröffentlicht am 22.07.2025

Eine Japanerin in Deutschland

Onigiri
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Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie ...



Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie beschreibt authentisch die Demenzerkrankung Akis Mutter Keiko und wie man sich als Angehöriger fühlt, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden. Es dauert meist lange, bis man den richtigen Dreh findet.
Wunderbar finde ich die Rückblicke, wie die japanische Mutter, als junge Frau, nach Deutschland kommt.
Man bekommt sogar einen Einblick in die japanische Küche. Schon im Titel sind es die Reisebällchen und in dem Roman werden sie immer wieder gegessen.
Erschreckend empfinde ich die vielen psychischen Probleme der Familie. Der Vater leidet schon früh an Depressionen und auch Aki und ihr Bruder brauchen psychologischen Beistand.
Das hat die Autorin mit viel Gefühl eingebracht. Es ist eine vielschichtige sensibel erzählte Geschichte.

Veröffentlicht am 22.07.2025

Witzig und kurzweilig

Ja, nein, vielleicht
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Doris Knecht kann erzählen

Der Titel des Romans, Ja, nein, vielleicht, hat mich angesprochen. Ich dachte, da kann sich wohl jemand schlecht entscheiden.

Es ist ein Roman , mit schönen Sätzen und gutem ...



Doris Knecht kann erzählen

Der Titel des Romans, Ja, nein, vielleicht, hat mich angesprochen. Ich dachte, da kann sich wohl jemand schlecht entscheiden.

Es ist ein Roman , mit schönen Sätzen und gutem Konzept.

Es beginnt mit dem Besuch des Zahnarztes der Protagonistin.
Später gibt es noch einen ausführlichen Bericht von Paradonthosebehandlung.
Die Protagonistin meint das sie alt ist, sie ist schon weit über fünfzig Jahre alt.
Sie schreibt an einem Roman.
Sie erzählt von ihren Empfindungen, mit satirischen Flair.
Auf dem Land besitzt sie ein Häuschen an einem Fluss. Dann kommt ein gro0es Hochwasser, Sie merkt wer ihre wahren Freunde sind und auch die Nachbarn fassen mit an, um ihre Habe zu sichern.
Sie hat auch noch eine Wohnung in der Stadt, in der sie ihre Schwester kurz wohnen lässt.
Es macht Spaß diese tollen Sätze zu lesen.

Der Stil ist faszinierend, ausdrucksstark und humorvoll.
Es ist lesenswert und erheiternd.





Veröffentlicht am 21.07.2025

Frauen im Iran

Im Herzen der Katze
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Jina Khayyer ist eine Schriftstellerin mit iranischen Wurzeln.
Ihr Debütroman, Im Herzen der Katze, ist interessant und informativ. Sie schreibt über drei Generationen iranischer Frauen, die für ihre ...



Jina Khayyer ist eine Schriftstellerin mit iranischen Wurzeln.
Ihr Debütroman, Im Herzen der Katze, ist interessant und informativ. Sie schreibt über drei Generationen iranischer Frauen, die für ihre Freiheit kämpfen.
Das hat man in der Presse immer wieder gesehen, aber die Regierung ändert sich einfach nicht. Wir erfahren von den grausamen Kämpfen gegen die Frauen. Dann wissen wir auch noch, das der Kampf keinen Erfolg ha554, s9ndern viele Opfer.
Die Autorin hat einen porzisch3n Scheinstil, der mir gut gefällt.

Es ist ein Stück traurige Zeitgeschichte.
Unbedingt lesenswert.

Veröffentlicht am 16.07.2025

Norwegische Kriegsschicksale

Wir sehen uns wieder am Meer
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Wir sehen uns wieder am Meer, ist der dritte Band der Großmutter – Reine der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Die Reihe hat damit einen würdigen Abschluss.
Dieses Mal ist Theklas Freundin ...



Wir sehen uns wieder am Meer, ist der dritte Band der Großmutter – Reine der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Die Reihe hat damit einen würdigen Abschluss.
Dieses Mal ist Theklas Freundin Birgit die Protagonistin.
Interessant ist, das die Erlebnisse und Schicksale, tatsächlich Frauen geschahen.
Durch die beiden vorherigen Bücher wusste ich schon von den Kriegsjahren in Norwegen und das es viele norwegische Nazis gab.
Hier erfährt man noch, das es viele ukrainische Frauen und Mädchen gab, die von den Deutschen verschleppt worden waren und dann unter elenden Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten.
Das wird so genau geschildert, da leidet man mit. Dann, nach dem Krieg, ging das Elend ja noch weiter.
Die Autorin hat mich wieder total überzeugt, da warte ich doch auf das nächste Buch.
Es ist ein lesenswertes Buch.