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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Sehr intensiv & tiefgehend

Die Stunde der Nashörner. Wie Unternehmen die neuen geopolitischen Risiken managen.
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Die Thematik des Buches hat mich sehr interessiert, da ich sie für sehr aktuell und politisch sehr relevant halte.
Ich habe tatsächlich auch viel Neues gelernt, jedoch hat sich die Lektüre des Buches für ...

Die Thematik des Buches hat mich sehr interessiert, da ich sie für sehr aktuell und politisch sehr relevant halte.
Ich habe tatsächlich auch viel Neues gelernt, jedoch hat sich die Lektüre des Buches für mich sehr lange hingezogen, da sie große Konzentration erfordert hat. Die Thematik ist an sich schon sehr komplex, der Schreibstil unterstreicht dieses jedoch zusätzlich. Viele Worte musste ich als Laie nachschlagen und mir Zusammenerhänge erarbeiten, um den Inhalte wirklich verstehen zu können.
Ich denke, dass das Buch in erster Linie Menschen anspricht, die sich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt haben bzw. in diesem Bereich eine gewisse Vorbildung haben oder die sich ansonsten auch mit sehr anspruchsvoller, akademischer Lektüre beschäftigen.
Nichtsdestotrotz habe ich dank des Buches viele neue Erkenntnisse gewinnen können.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Guter Grundgedanke, aber…

Smarter Breitwegerich
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Der Grundgedanke des Buches hat mich sehr überzeugt und stellte für mich eine gute Grundlage dar.

In der Umsetzung gab es jedoch für mich ein paar Schwachstellen, da mir der durchgehend gleichbleibende ...

Der Grundgedanke des Buches hat mich sehr überzeugt und stellte für mich eine gute Grundlage dar.

In der Umsetzung gab es jedoch für mich ein paar Schwachstellen, da mir der durchgehend gleichbleibende Erzählstil fehlte. Mal etwas mäandernd, dann hingegen wieder etwas zu gestrafft.

Alles in allem ein Buch mit einer gewissen Grundbotschaft, die durchaus zum Reflektieren anregt, aber vielleicht nicht die breite Masse anspricht.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Etwas realitätsfremd…

Es kann so schön sein, das Leben
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Grundsätzlich finde ich, ist es dem Autoren gelungen, das Dolce-Vita-Gefühl zu transportieren und dessen Vorzüge darzulegen.
ABER: zu denken, dass die aufgeführten Tipps in Jedermanns bzw. Jederfraus Alltag ...

Grundsätzlich finde ich, ist es dem Autoren gelungen, das Dolce-Vita-Gefühl zu transportieren und dessen Vorzüge darzulegen.
ABER: zu denken, dass die aufgeführten Tipps in Jedermanns bzw. Jederfraus Alltag integrierbar sind, diese Vorstellung ist utopisch und für die meisten Menschen absolut realitätsfern.
Ein wenig mehr zu Fuß erledigen, vielleicht auch das propagierte tägliche Glas Wein - da sehe ich durchaus noch Potenzial, aber spätestens bei der Aufforderung 'einfach' in den Süden auszuwandern, dürfte überwiegend für Kopfschütteln sorgen.

Von dieser Kritik einmal abgesehen, bemängele ich ebenfalls, dass die Inhalte wenig überraschend oder gar neu waren. Die mediterrane Ernährungsweise, das Laissez-faire und der viel tolerantere Blick auf die Uhr… Das alles hat man doch schon mehr als einmal gehört.

Ein Buch, das vielleicht nicht für die breite, sondern die begüterte Leserschaft relevant ist.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Halbherzig

Halbe Leben
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Susanne Gregor stellt in 'Halbe Leben' die zwei zutiefst unterschiedlichen Lebensmodelle zweier Frauen in den Fokus und stellt sie scharf konturiert und kontrastreich gegenüber.

Der dreiseitige Einstieg, ...

Susanne Gregor stellt in 'Halbe Leben' die zwei zutiefst unterschiedlichen Lebensmodelle zweier Frauen in den Fokus und stellt sie scharf konturiert und kontrastreich gegenüber.

Der dreiseitige Einstieg, der zwar nicht als Prolog gekennzeichnet ist, aber doch als solcher fungiert, hat mich mit großen Erwartungen und einer unglaublichen Spannung auf den nachfolgenden Seiten vorangetrieben.
Die mäandernden und recht ereignislosen, trivialen Beschreibungen des Alltäglichen ließen mich jedoch schnell enttäuscht zurück und ich musste mich nahezu zum Weiterlesen zwingen. Die Vermutung, dass etwas Schwerwiegendes vorgefallen sein muss, das den Prolog erklärt, hat dich als völlig unbegründet erwiesen. Somit konnte das Ende mich leider nicht versöhnlich stimmen.
Vielmehr sehe ich ein großes verschenktes Potenzial, das
die Thematik durchaus geboten hätte.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Atmosphärisch hervorragend

Die blaue Stunde
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Paula Hawkins hat mit 'Die blaue Stunde' einen Roman geschrieben, der im künstlerischen Milieu spielt. Kurator Becker begibt sich auf Spurensuche, wieso und wessen Knochen in einem Kunstwerk ausgestellt ...

Paula Hawkins hat mit 'Die blaue Stunde' einen Roman geschrieben, der im künstlerischen Milieu spielt. Kurator Becker begibt sich auf Spurensuche, wieso und wessen Knochen in einem Kunstwerk ausgestellt wird und begibt sich dabei auf eine gefährliche Reise auf eine teilweise abgeschnittene, einsame Insel mit einer unberechenbaren Bewohnerin…

Das Buch hat mich zweigeteilt zurückgelassen.
Besonders gut hat mir gefallen, wie atmosphärisch die Autorin das Setting gestaltet hat. Düster, gefährlich, unheilvoll - man konnte beim Lesen richtiggehend Beklemmung spüren.
Weniger gelungen ist meines Erachtens der Plot. Zu vorhersehbar waren Beweggründe und Ausgang der Geschichte. Auch wenn es kein Krimi oder Thriller ist, so erwartet man bedingt durch das kriminalistische Geschehen doch etwas mehr Spannung als tatsächlich gegeben ist. Die Längen, die das Buch teilweise aufweist, unterstützen diesen Eindruck leider zusätzlich.

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