Interessante und spannende Dystopien um zwei Frauen
Fable for the End of the WorldIch bin ein großer Fan von Dystopien und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das mich vom Klappentext her etwas an die Panem-Reihe erinnert hat. Das Buch habe ich nun in nur wenigen Tagen verschlungen ...
Ich bin ein großer Fan von Dystopien und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das mich vom Klappentext her etwas an die Panem-Reihe erinnert hat. Das Buch habe ich nun in nur wenigen Tagen verschlungen und wurde davon mehr als gut unterhalten. Nun hoffe ich auf eine Fortsetzung.
In der Geschichte ist die Erde verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoë näher als geahnt…
In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Genau so soll es sein. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie die dystopische Welt beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Toll finde ich, dass die Geschichte im Wechsel von Inesa und Melinoe erzählt wird. So kann man sich besser mit deren Denken und Handeln identifizieren. Beide Hauptfiguren sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und ich musste richtig mitfiebern. Dass sich zwischen den Beiden auch Gefühle entwickeln, kam aber dann doch etwas überraschend.
Die Spannungsschraube wird nach und nach immer weiter hochgeschraubt – bis zum Ende, das einige überraschende Wendungen bereithält. Ich bin nun total gespannt auf eine Fortsetzung, denn Potential für eine größere Reihe wäre hier auf jeden Fall gegeben. Ich vergebe für dieses Buch auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen.