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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2025

Zwischen Heilung und Gefahr

FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich (Sparrow Falls 1)
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Meine Meinung

Fragile Sanctuary ist der Auftakt der sechsbändigen Suspense-Romance-Reihe Sparrow Falls

Zu allererst hat mich das wunder-wunderschöne Cover in den Bann gezogen. Sowohl Farbschnitt, Farbwahl ...

Meine Meinung

Fragile Sanctuary ist der Auftakt der sechsbändigen Suspense-Romance-Reihe Sparrow Falls

Zu allererst hat mich das wunder-wunderschöne Cover in den Bann gezogen. Sowohl Farbschnitt, Farbwahl als auch die restliche Gestaltung sind ein echter Eyecatcher und auch als ich dann das Buch aufschlug, war ich sofort gefesselt.

Die Geschichte von Rhodes – Rho – die nach Jahren zurückkehrt, um ihr Elternhaus wiederaufzubauen und sich zugleich ihren traumatischen Erinnerungen stellt, hat mich emotional sofort abgeholt. Die Autorin schafft es, eine dichte Atmosphäre zu weben, in der die idyllische Kleinstadt Sparrow Falls zum Schauplatz einer unterschwelligen Bedrohung wird. Immer wieder spürt man dieses beklemmende Gefühl, beobachtet zu werden, und fragt sich, ob der verheerende Brand tatsächlich ein Unfall war.

Rho ist bemerkenswert positiv und lebensfroh trotz ihrer Vergangenheit. Zumindest wirkt sie auf mich so. Ihre innere Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Haus und Familie sowie dem Bedürfnis, loszulassen, ist spürbar und authentisch.

Anson, als ruhiger, verschlossener Handwerker an der Seite ihres Stiefbruders, agiert anfangs distanziert. Doch je mehr er sich in die Renovierung einbringt, desto deutlicher verflechten sich Schutzinstinkt und Anziehungskraft. Die Spannung zwischen den beiden entwickelt sich glaubwürdig und hat mich emotional bewegt. Die Momentaufnahmen, in denen er sich für sie einsetzt, sind präzise setzt und berührend gezeichnet.

Besonders gelungen ist das Zusammenspiel aus Romanze und Nervenkitzel. Die Balance zwischen berührender Beziehung und gefährlichem Geheimnis ist durchgehend stimmig.


Mein Fazit

Für mich ist dieser Auftakt eine überzeugende Reise in eine Kleinstadt voller Erinnerungen, einer Familie, die man sich wünschen würde, und einer Liebe, die idealistisch beginnt und mitreißend wächst. Die Mischung aus zartem "Healing‑Romance", prickelndem Knistern und atmosphärischem Suspense hat mich emotional gepackt. Ich freue mich auf die Fortsetzungen, auf vertiefenden Thrill und auf weitere Charaktere, die in diesem Setting sicher noch glänzen werden.



Über die Autorin

Catherine Cowles schreibt leidenschaftlich gern – und trinkt dabei am liebsten Diätcola. Ihre Liebe gilt allem, was niedlich und flauschig ist, besonders ihrem Hund. Schon seit sie lesen kann, steckt ihre Nase in Büchern, bis sie sich schließlich entschied, ihre eigenen Geschichten zu schreiben. Wenn sie nicht gerade schreibt, erkundet sie die Schönheit ihrer Heimat Oregon, hört True-Crime-Podcasts oder ist auf der Suche nach ihrem nächsten Book-Boyfriend.




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Veröffentlicht am 04.08.2025

Absolut tolles poetisches emotionales Werk!

Himmel ohne Ende
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Meine Meinung

Ich wollte das Buch lesen, weil ich Julia Engelmann als Poetry Slammerin sehr mag. Ich habe das Buch „Himmel ohne Ende“regelrecht in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist aus der Perspektive ...

Meine Meinung

Ich wollte das Buch lesen, weil ich Julia Engelmann als Poetry Slammerin sehr mag. Ich habe das Buch „Himmel ohne Ende“regelrecht in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist aus der Perspektive der fünfzehnjährigen Charlie erzählt und schildert auf sensible Weise ihre Gefühlswelt.

Die Protagonistin Charlie wirkt am Anfang wie eingeschlossen in sich selbst. Sie nimmt alles um sich herum wahr, aber fühlt sich trotzdem abgeschnitten.Der Schulwechsel, Stress mit der Clique, der Vater, der nicht mehr da ist, und eine zerbrechende Freundschaft machen es ihr nicht leichter.Dann trifft sie Pommes, eigentlich Kornelius. Er ist offen, freundlich und begegnet ihr auf Augenhöhe. Zwischen ihnen entsteht keine typische Liebesgeschichte, sondern eine ruhige, ehrliche Freundschaft. Nach und nach lernt Charlie, dass ihre Stille kein Makel ist,und sie beginnt, sich selbst besser zu verstehen.

Mich hat an der Geschichte die Mischung aus poetischer Sprache und emotionaler Klarheit beeindruckt. Julia Engelmanns Stil vermittelt Vieles durch Bildhaftigkeit und Rhythmus – so dass man gleichzeitig nachdenkt, fühlt, und manchmal kurz innehäl

Für mich war dieses Buch echt bewegend. Die Erzählung ist glaubwürdig, weil sie eher nach und nach Quellen von Mut und Nähe erschließt, statt schnelle Lösungen zu liefern. Charlie wächst nicht über Nacht.

Wer sich in feinsinniger Sprache für Jugendliche mit Fragen rund um Identität, Zugehörigkeit und Verlust interessiert liest hier genau richtig.


Über die Autorin

Julia Engelmann wurde 1992 geboren und wuchs in Bremen auf. Ein Video ihres Vortrags »One Day« beim Bielefelder Hörsaal-Slam wurde zum Überraschungshit im Netz und bisher millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Neben dem Slammen gilt die Leidenschaft der Pop-Poetin der Musik und der Schauspielerei. Nach den Spiegel-Bestsellern »Eines Tages, Baby« und »Wir können alles sein, Baby« ist »Jetzt, Baby« Julia Engelmanns drittes Buch mit bewegenden poetischen Texten.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Wenig Zeit, viel Geschmack

Quick & Tasty
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Meine Meinung

Ich kenne Viviane Geppert aus "red" und war deshalb neugierig auf ihr Kochbuch. Anfangs war ich etwas skeptisch,aber Quick & Tasty hat mich überrascht ..... im positiven Sinn. Ich selbst ...

Meine Meinung

Ich kenne Viviane Geppert aus "red" und war deshalb neugierig auf ihr Kochbuch. Anfangs war ich etwas skeptisch,aber Quick & Tasty hat mich überrascht ..... im positiven Sinn. Ich selbst bin niemand der gerne stundenlang in der Küche steht - ich mags es gerne gesund und schnell - und natürlich lecker! Die Rezepte sind wirklich alltagstauglich. Meistens braucht man Zutaten, die man sowieso daheim hat, und die Zubereitung geht schnell. Kein übertriebener Aufwand, kein Schnickschnack. Einfach Gerichte, die gut schmecken und in etwa 30 Minuten fertig sind. Für mich als Berufstätige ist das genau das, was ich brauche.

Was mir besonders gefällt: Die Anleitungen sind klar und verständlich. Auch wenn man keine große Kocherfahrung hat, kommt man gut zurecht. Die Fotos sind realistisch und machen Lust aufs Nachkochen, ohne dass alles zu perfekt aussieht.

Ich habe inzwischen einige Gerichte ausprobiert – zum Beispiel die Zucchini-Kartoffelpuffer oder das schnelle Thai-Curry – und ich war sehr zufrieden. Die Portionen sind oft für zwei gedacht, lassen sich aber leicht anpassen. Es ist abwechslungsreich, aber nicht überladen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen. Wer nach der Arbeit noch etwas Frisches und Schnelles kochen will, liegt damit richtig.


Klappentext

Arbeit und Familie unter einen Hut bekommen? Da geht es Viviane Geppert, der beliebten TV-Moderatorin, genauso wie vielen anderen berufstätigen Mamas auch: gar nicht so leicht! Wie das trotzdem gelingen kann, zeigt die Mama eines kleinen Sohnes anhand von 50 kreativen und einfachen Rezepten. Sie verrät, wie man stressfrei und mit Zutaten, die man oft noch im Kühlschrank übrig hat, jeden Abend ein leckeres und schnelles Essen auf den Tisch zaubert und gibt nebenbei noch ein paar persönliche Einblicke in ihr Familienleben. Vivis schnelle Afterwork-Küche ist easy, lecker und macht glücklich!


Über die Autorin

Viviane Geppert ist Journalistin und TV-Moderatorin. Vor mehr als 10 Jahren startete sie ihre Karriere bei ProSieben, wo sie zuerst als Praktikantin und Volontärin, später als Redakteurin arbeitete, bevor sie 2016 vor die Kamera wechselte. Seitdem moderierte sie u.a. das Star-Magazin „red“, berichtete von den Oscars in Los Angeles, ist heute Gastgeberin großer Primetime- und Talk-Formate und hosted das Magazin „taff“. Darüber hinaus ist sie als Event-Moderatorin und Werbegesicht erfolgreich.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Raus aus der Erschöpfung!

Die entspannte Frau
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Meine Meinung

„Die entspannte Frau“ von Nicola Jane Hobbs ist ein ruhiges und unaufgeregtes Buch über Selbstfürsorge und innere Balance. Ich bin eher zufällig darauf gestoßen und hatte zunächst keine ...

Meine Meinung

„Die entspannte Frau“ von Nicola Jane Hobbs ist ein ruhiges und unaufgeregtes Buch über Selbstfürsorge und innere Balance. Ich bin eher zufällig darauf gestoßen und hatte zunächst keine besonderen Erwartungen. Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, dass es nicht um neue Ziele oder Selbstoptimierung geht sondern darum die ständige Anspannung zu hinterfragen und sich selbst mit mehr Klarheit und Nachsicht zu begegnen.

Was mich persönlich überzeugt hat war der durchgehend ehrliche Ton. Es gibt keine Ratschläge von oben herab sondern eine Einladung die eigenen Muster zu erkennen ohne Druck. Vieles war für mich unmittelbar nachvollziehbar vor allem das Thema permanenter innerer Kontrolle. Die Autorin beschreibt diesen Zustand sehr treffend ohne ihn zu dramatisieren.

Die Übungen im Buch sind eher Angebote als Anleitungen. Sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und verlangen keine perfekte Umsetzung.

Ich würde das Buch Frauen empfehlen die viel leisten sich aber innerlich leer fühlen ohne genau zu wissen warum. Es gibt keine schnellen Lösungen aber eine andere Sichtweise auf Themen wie Erschöpfung Druck und Selbstachtung. Gerade weil es so schlicht geschrieben ist wirkt es nach.



Klappentext

Obwohl wir die negativen Folgen von Stress und Mehrfachbelastung nur zu gut kennen, haben Ruhe und Erholung in unserer hektischen Welt immer noch einen zu geringen Stellenwert. Nicola Jane Hobbs räumt mit dem Mythos auf, dass Entspannung faul und egoistisch sei. Denn gezieltes Ausruhen und Freiräume sind die Voraussetzung dafür, dass Frauen ihr volles Potenzial entfalten und erfüllt leben.

In sechs Schritten zeigt sie einen neuen Weg auf, wie Frauen Kraft schöpfen, um für sich selbst und andere sorgen zu können. Ihr Buch ist eine Einladung zur Entschleunigung. Es ist ein Aufruf zum Handeln, damit Entspannung und Ruhe zu einem wichtigen Teil unseres Lebens werden. Es ist die Chance, uns von Stress und toxischer Produktivität zu befreien, patriarchale Normen zu durchbrechen und die Art und Weise zu verändern, wie wir leben, lieben, arbeiten.


Über die Autorin

Nicola Jane Hobbs ist als Ernährungsberaterin und Yogalehrerin tätig und lebt in Brighton. Sie hat Psychologie mit Schwerpunkt Ess-und Bewegungspsychologie und posttraumatisches Wachstum studiert. Als Teenager kämpfte sie jahrelang mit Magersucht und Depressionen. Yoga hat ihr dabei geholfen, ihre Probleme zu überwinden und einen tiefen inneren Frieden zu finden. Dieses Wissen will die Autorin in ihren Kursen und Büchern weitergeben. Ihr Ziel ist es, anderen Menschen dabei zu helfen, mehr Vertrauen in sich selbst und den eigenen Körper zu haben und an Herausforderungen zu wachsen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Schmerzhaft ehrlich

Auē
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Meine Meinung und Inhalt

"Aue" konnte mich wirklich "treffen".Von der ersten Seite an war klar, dass es keine einfache Geschichte sein wird.

Es geht um zwei Brüder, um Gewalt, um Verlust, um das, was ...

Meine Meinung und Inhalt

"Aue" konnte mich wirklich "treffen".Von der ersten Seite an war klar, dass es keine einfache Geschichte sein wird.

Es geht um zwei Brüder, um Gewalt, um Verlust, um das, was Familien kaputt macht und was manchmal noch irgendwie zusammenhält.

Was mich wirklich gepackt hat, ist, wie roh und ehrlich alles erzählt wird. Da wird nichts beschönigt, nichts glattgebügelt. Die Figuren reden nicht viel, aber genau das hat es trotzdem "laut" und authentisch gemacht. Ich mochte auch, dass das Buch sich Zeit nimmt. Man bekommt nicht sofort alle Antworten.

Ich finde das Buch hat eine sehr klare, teilweise poetische Sprache welche mich sehr beeindruckt hat.

Das Buch erzählt aus einer Welt, die ich vorher kaum gekannt hab. Māori-Kultur, die ländliche Realität in Neuseeland, Gangstrukturen, Trauma über Generationen hinweg.

Natürlich ist das Buch schwer. Es gibt viele Szenen, die wehtun, weil sie so real wirken. Aber es gibt eben auch diese kleinen, leisen Momente, die zeigen, dass nicht alles verloren ist.

Für mich war "Aue" kein Wohlfühlbuch, sondern eins, das mich schon auch danach noch beschäftigt hat.


Klappentext

Neuseeland, heute. Nach dem Verschwinden seiner Eltern lässt der junge Maori Taukiri seinen achtjährigen Bruder Ari zurück, flieht mit seinem Surfbrett und seiner Gitarre auf die Nordinsel, um dort dem Strudel aus Verzweiflung und Schuld zu entkommen, in den er hineingeboren wurde. Doch auē ertönt im Geräusch des Meeres, das er liebt und zugleich hasst, in der Musik, die er der Gitarre entlockt, die seinem Vater gehörte, in der Gewalt, die seine Familie verfolgt, bestimmt die Scham darüber, dass er seinen Bruder alleine gelassen hat.
Aber sein Bruder Ari ist stärker, als es den Anschein hat, und er hat eine Freundin, und seine Freundin hat einen Hund, und diese drei zusammen sind vielleicht stark genug, um den Strudel aus Verzweiflung und Schuld umzukehren.

Über die Autorin

Becky Manawatu wurde 1982 in Nelson, Neuseeland, geboren und wuchs in Waimangaroa an der Westküste der Südinsel auf. Mit 18 zog sie aus, um ihren Mann, den Profi-Rugby-Spieler und -Trainer Tim Manawatu, nach Italien und Frankfurt zu begleiten, wo das Grundgerüst zu Auē entstand. Das Paar kehrte 2016 nach Nelson zurück, inzwischen lebt die Familie wieder in Waimangaroa, wo Becky Manawatu als Reporterin bei den ›Westport News‹ arbeitet, der kleinsten unabhängigen Tageszeitung Neuseelands.

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