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LauraT

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

Unerwartet und für mich leider nicht überzeugend

Elf ist eine gerade Zahl
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und Leseprobe, Cover und auch die Inhaltsbeschreibung haben mich überzeugt. Leider konnte das Buch dann für mich meine Erwartungen nicht erfüllen. Es ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und Leseprobe, Cover und auch die Inhaltsbeschreibung haben mich überzeugt. Leider konnte das Buch dann für mich meine Erwartungen nicht erfüllen. Es gibt zwei Erzählstränge: Einmal die Geschichte rund um Paula, die erneut mit Krebs diagnostiziert wird und ihre Mutter Katja. Dieser Teil hat mich gut abgeholt. Die widersprüchlichen Emotionen, die Überforderung, die Ängste und die Schwierigkeiten in der Beziehung von Katja mit ihrer pubertierenden Tochter Paula, wurden für mich gut und greifbar dargestellt. Da konnte ich gut mitschwingen. Der zweite Erzählstrang ist eine Geschichte, die Katja ihrer Tochter im Krankenhaus erzählt, um diese abzulenken. In der Geschichte "Der Fuchs und das Mädchen" geht es um die Schatten im Leben und wie man diese loswird oder mit ihnen umgeht. Es ist eine Fantasygeschichte und ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese einen so großen Raum einnimmt. Die Idee fand ich spannend, aber die Umsetzung hat bei mir eher dazu geführt, dass sich das Buch für mich brüchig und oberflächlich angefühlt hat. Keiner der beiden Stränge konnte ich so ganz entfalten.
Sehr schade, denn aus der Grundidee wäre einiges zu machen gewesen.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Leider etwas enttäuschend

Die Tage im Café Torunka
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Vielleicht bin ich mit zu viel Erwartung an dieses Buch herangegangen, denn die ersten beiden Bücher von Satoshi Yagisawa, die in der Buchhandlung Morisaki spielen, haben mich begeistert und die besondere ...

Vielleicht bin ich mit zu viel Erwartung an dieses Buch herangegangen, denn die ersten beiden Bücher von Satoshi Yagisawa, die in der Buchhandlung Morisaki spielen, haben mich begeistert und die besondere Atmosphäre konnte einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Beim Cafe Torunka ging es mir leider anders. Insgesamt beinhaltet das Buch drei Geschichten, die zwar Zusammenhänge über die Charaktere haben, ansonsten für mich aber recht unabhängig für mich geblieben sind, sodass sich das Buch für mich am Ende nicht als "Eins" gelesen hat. Das Cafe bleibt zwar als Konstante, ist für mich aber doch an vielen Stellen abstrakt geblieben und nicht so ein Wohlfühlanker wie die Buchhandlung es in den vorigen Büchern für mich geworden ist.
Durch dieses Leseerlebnis hat sich das Buch für mich teilweise langatmig angefühlt, ich hatte teils Schwierigkeiten, mich zum Weiterlesen zu motivieren und dran zu bleiben, auch wenn die einzelnen Geschichten an sich nicht schlecht geschrieben sind und auch die Ideen gut sind.
Alles in allem bin ich einfach nicht mit diesem Buch warm geworden und gebe nur eine mittelmäßige Bewertung.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Extrem spannende Idee mit etwas enttäuschender Umsetzung

Das Geschenk
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Nach dem brillanten Buch "Die Trophäe" habe ich mich riesig auf ein neues Werk von Gaea Schoeters gefreut und es nach Ankunft direkt verschlungen.
Die Grundstory fand ich spannend und innovativ: ...

Nach dem brillanten Buch "Die Trophäe" habe ich mich riesig auf ein neues Werk von Gaea Schoeters gefreut und es nach Ankunft direkt verschlungen.
Die Grundstory fand ich spannend und innovativ: Plötzlich tauchen in Berlin immer mehr Elefanten auf - wie sich herausstellt sind es 20000 Tiere, ein Geschenk des Präsidenten von Botswana, um auf die Arroganz und den Eurozentrismus eines neuen Gesetzes (Einfuhrverbot von Jagdtrophäen) aufmerksam zu machen und zu zeigen, was es heißt, mit den Tieren alltäglich zu leben und welche Probleme damit verbunden sind.
Es entspannt sich ein durchaus unterhaltsames und nachdenklich machendes Szenario, welches wir hauptsächlich aus der Perspektive des Bundeskanzlers erleben. Es geht um politisches Gerangel und Taktieren, um eine Vielzahl an Problemen und Herausforderungen, mit denen das Land plötzlich konfrontiert ist. In all dem werden viele wichtige Themen angesprochen, wie z.B. Klimawandel, Eurozentrismus, Migration, ... Für meinen Geschmack waren es für dieses kurze Buch einfach zu viele Themen und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es mehr eine Checkliste von gesellschaftlich relevanten Themen war, die abgehakt werden musste. Das hat mich irgendwann genervt, weil alles nur angerissen wurde und wenn dann plötzlich noch das Tempolimit nach einem Unfall mit einem Elefanten aufs Tablett kommt, kam es mir irgendwann doch etwas zu konstruiert vor.
Was mir gefehlt hat, war eine wirkliche Identifikationsfigur. Für mich blieb das Leseerlebnis sehr oberflächlich und flach.
Insgesamt bin ich leider sehr enttäuscht von dem Buch, denn Potenzial hat die Story.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Ein Roman mit Potenzial, der mich leider nicht überzeugt hat

Fischtage
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn sowohl das Cover, die Inhaltsangabe, als auch die sehr erfrischende Leseprobe haben mich neugierig gemacht.
Zunächst wurden meine Erwartungen auch voll ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn sowohl das Cover, die Inhaltsangabe, als auch die sehr erfrischende Leseprobe haben mich neugierig gemacht.
Zunächst wurden meine Erwartungen auch voll erfüllt und ich fand die Schreibweise sehr besonders und ähnlich erfrischend, wie schon die Leseprobe und auch die Beschreibungen der Jugendlichen Ella, die mit wiederkehrenden Wutanfällen und Kontrollverlusten kämpft und in einem eher von Desinteresse geprägten Elternhaus aufwächst, haben mich emotional total abgeholt und mich schnell in die Geschichte katapultiert.
Erwartet hatte ich dann, dass ich als Leserin an Entwicklungen von Ella teilhaben kann, doch an diesem Punkt blieb ich sehr enttäuscht zurück. Nachdem Ellas Bruder Luis verschwindet, macht sie sich auf die Suche und ab diesem Punkt habe ich mich nur noch durch die Seiten gekämpft und hätte - wäre es kein Rezensionsbuch gewesen - wahrscheinlich die Lektüre abgebrochen. Sie zieht in eine Gartenlaube ihres einzigen "Freundes" Eckhard, der dement ist und sie bittet, sich um seinen singenden Plastikfisch zu kümmern. Auch, wenn sehr viele wichtige und schwierige Themen aufgegriffen werden, würde ich abschließend sagen, dass da weniger vielleicht mehr gewesen wäre, da mir absolut die Tiefe gefehlt hat - vor allen Dingen auf der charakterlichen Ebene der Figuren. So sehr ich am Anfang das Bild von Ella sehr differenziert fand, so flach und schemenhaft bleibt es im Verlauf des Buches. Und die fantastischen Elemente, wie das des sprechenden Fisches haben für mich persönlich einfach nicht gepasst und nicht wirklich Mehrwert in die Geschichte gebracht.
Das Buch hat definitiv Potenzial, die Schreibweise finde ich durchaus spannend und lesenswert, aber im Gesamten für mich leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Zwischen den Welten

Achtzehnter Stock
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Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht und zu Beginn kam ich auch gut in die Geschichte. Wanda steckt auf vielen Ebenen zwischen verschiedenen Welten, so z.B. zwischen dem ...

Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht und zu Beginn kam ich auch gut in die Geschichte. Wanda steckt auf vielen Ebenen zwischen verschiedenen Welten, so z.B. zwischen dem Leben in der Plattenbausiedlung mit ihrer Tochter Karlie und der glitzernden Welt des Ruhms, als sie als Schauspielerin eine große Chance bekommt. Oder auch zwischen der Rolle als Mutter und die der karriereorientierten Schauspielerin. Sie wandelt von einer in die andere und scheint sich nirgendwo so richtig zugehörig zu fühlen. Immer wieder balanciert sie die zwei Welten wie ein Doppelleben. Als Karlie krank wird, ändert sich einiges.
Immer wieder war ich wütend auf Wanda und ihren Umgang mit Karlie, bin mit der Figur nicht warm geworden und habe mich in einer Mitwisserschaft gefühlt.
Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es für mich leider recht zäh und teils skurril - die Story war für mich dann unglaubwürdig und überdreht und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das alles nicht zusammen passt zu einem Roman. Somit muss ich leider sagen, dass ich das Buch, trotz einiger sehr überzeugender Abschnitte, am Ende eher enttäuscht und frustriert weggelegt habe. Dennoch muss ich auch positiv hervorheben, dass die Geschichte doch hängen geblieben ist und ich auch in den Tagen danach immer mal wieder an einzelne Elemente denken musste, was ja wiederum auch ein gutes Zeichen ist. Eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung von mir.