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Veröffentlicht am 17.10.2025

Monstermäßiges Finale

Anwälte und andere Monster
1

Zum Inhalt:
Der Monsteranwalt Daniel Becker hat es wieder mit kuriosen Fällen zu tun. Er muss einen gut beleibten Liebesgott vor dem Gericht für übernatürliche Wesen vertreten und für dessen Bleiberecht ...

Zum Inhalt:
Der Monsteranwalt Daniel Becker hat es wieder mit kuriosen Fällen zu tun. Er muss einen gut beleibten Liebesgott vor dem Gericht für übernatürliche Wesen vertreten und für dessen Bleiberecht kämpfen. Gleichzeitig lernt Daniel einen jungen kiffenden Drachen namens Herbie kennen, der versehentlich als Echse in einem Zoo gehalten wird. Um ihn da raus zu bekommen, bevor dessen wahre Natur bekannt wird, zettelt Daniel eine "Free Herb"-Bewegung an. Als ob er nicht genug zu tun hätte, setzt ihn die Bürgermeisterin auch noch auf einen mysteriösen Mordfall an, bei dem ein Jugendlicher im Seattle Underground scheinbar in Säure aufgelöst wurde. Doch die Wahrheit ist mehr als verstörend, denn dort unten haust etwas Unbekanntes....

Meine Leseerfahrung:
Ich hatte diese Reihe erst mit dem Erscheinen des zweiten Teils entdeckt und musste unbedingt erfahren, wie es dem Monsteranwalt Daniel Becker nach dem spektakulären Hexentribunal so ergangen ist. Das Finale ist deutlich spannender als der Vorgänger, weil Daniel bereits erfahrener in seiner Tätigkeit als Rechtsbeistand für übernatürliche Wesen wirkt und mit sehr abwechlungsreichen Mandanten zu tun hat. Ob es nun der kiffende Drache im Zoo oder der nackte Cupido höchstpersönlich ist, jeder Fall hat seine ganz eigenen Herausforderungen, denen sich Daniel stellen muss.

Wie gewohnt, sind die einzelnen Kapitel wieder recht knapp gehalten. Das gesamte Buch lässt sich fast in einem Rutsch lesen. Was ich wieder sehr genossen habe, ist der schwarze Humor, die schrägen Situationen und die lustigen Dialoge. In diesem letzten Band habe ich auch eher das Gefühl, dass die Handlungsstränge strukturierter aufgebaut sind, so dass man nicht den roten Faden verliert. Der Vorgänger war diesbezüglich etwas verwirrend, es passierte zu viel auf einmal und es war meist nicht klar gegliedert. Jetzt im letzten Teil konnte ich mich voll und ganz auf die Story konzentrieren, ohne dass ich mal zurückblättern musste.

Ich habe das Wiedersehen mit Daniels Team sehr genossen, war traurig, als ein Kanzleimitglied sich ganz verabschiedet hat, und habe bis zum Ende mitgefiebert, als sich Daniel seinem größten Feind gestellt hat. Insgesamt ist "Anwälte und andere Monster" ein würdiger Abschluss der Monsteranwalt-Reihe.

Fazit:
Royce Buckingham beschert dem Monsteranwalt mit dem finalen Teil "Anwälte und andere Monster" ein würdiges Ende. Unterhaltsame Urban Fantasy mit schrägen Charakteren und jede Menge Humor!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Wie ein orientalisches Märchen

Heart of Night and Fire
1

Zum Inhalt:
Zarya ist seit ihrer Kindheit durch einen Zauber an einem kleinen Ort gefangen. Row zieht sie auf und lehrt sie, wie man kämpft. Ihre dürftigen magischen Fähigkeiten darf sie aber nicht nutzen. ...

Zum Inhalt:
Zarya ist seit ihrer Kindheit durch einen Zauber an einem kleinen Ort gefangen. Row zieht sie auf und lehrt sie, wie man kämpft. Ihre dürftigen magischen Fähigkeiten darf sie aber nicht nutzen. Als Row eines Tages nicht mehr nach Hause kommt, verschwindet auch der Zauber, so dass Zarya fliehen kann. Schließlich gelangt sie zu einer Stadt, die Nacht für Nacht von verschiedenen Dämonen belagert und attackiert wird. Um zu helfen, schließt sie sich dem Kommandanten Vikram und seiner Armee an. Über ihre Fähigkeiten schweigt sie aber vorerst. Die beiden kommen sich näher, doch Vikram ist ein bluttrinkender Unsterblicher mit eigenen Geheimnissen...

Meine Leseerfahrung:
Neugierig war ich bei diesem Auftakt auf die Umsetzung des indisch-orientalischen Settings. Außerdem sind viele beliebte Tropes wie Enemies to Lovers, Found Family und Grumpy x Sunshine Freundschaft gebündelt zu finden, weswegen ich beschlossen habe, dieser neuen Fantasy-Reihe eine Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Es hat mich direkt an ein Buch aus meiner Kindheit erinnert, in dem orientalische Märchen aus verschiedenen Kulturen zusammengefasst waren. Die Geschichten enthielten so viele unterschiedliche magische Wesen, dass ich mir die Namen kaum merken konnte. Und so habe ich mich auch mit "Heart of Night and Fire" gefühlt.

Zwar gibt es am Ende des Buches ein Glossar über die Orte und die magischen Wesen, die einzelnen Figuren werden aber nicht aufgezählt. Auch fehlte mir ein Verzeichnis oder zumindest Kurzinfo via Fußnoten über indische Begriffe, wenn es zB um die Kleidung geht. Da diese recht oft vorkommen, habe ich sie diesmal auch gar nicht erst nachgeschlagen, um den Lesefluss nicht zu stören.

Die Story selbst ist nämlich sehr spannend und actionreich. Eine geheimnisvolle Seuche breitet sich im Land aus, Dämonen scheinen zu mutieren und greifen auch tagsüber an, alle fürchten sich vor einer seltenen Art von Magie und Zaryas Vergangenheit ist mehr als nebulös. Bei all der Spannung sind auch noch die Charaktere sehr facettenreich und authentisch. Insbesondere Zarya gefällt mir sehr gut, da sie sich aus ihrer Unerfahrenheit heraus zu einer starken Heldin entwickelt und auch bei zwischenmenschlichen Beziehungen stets die Oberhand hat. Sie ist eine Kämpferin durch und durch und hat noch so viel Potential, das sich sicherlich in den weiteren Bänden der Reihe weiter entfalten wird.

Während man noch über die indisch-mythologische Fantasywelt von Tuli staunt, wird man ganz subtil in ein Beziehungsdrama reingezogen, dessen Ausgang mich zu meiner Überraschung tatsächlich stark interessiert hat. Normalerweise bin ich kein Fan von Liebesgeschichten. Hier ist sie aber absolut passend, um Zaryas Entwicklung voranzutreiben. Der Love-Interest ist hier übrigens im ersten Band nicht völlig entschlüsselt, was zusätzlich zum Weiterlesen anspornt.

Mich hat der Auftakt zur Nachtfeuer-Quartett-Reihe auf jeden Fall gepackt und ich werde ganz sicher auch die folgenden Bände lesen.

Fazit:
"Heart of Night and Fire" von Nisha J. Tuli vereint indische Mythologie und Slowburn Romance auf eine sehr spannende Art und Weise. Es ist eine Geschichte über eine starke Heldin mit besonderen Fähigkeiten und einem großen Herzen!

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Lesenswerte Sachliteratur

Das Alte Ägypten
1

Zum Inhalt:
Eva-Maria Schnurr ist als Herausgeberin bekannt für ihre Geschichtslektüren im Taschenbuchformat. Von den Kelten bis zu Pompeji, von der Hexenverfolgung bis zur britischen Krone hat sie bereits ...

Zum Inhalt:
Eva-Maria Schnurr ist als Herausgeberin bekannt für ihre Geschichtslektüren im Taschenbuchformat. Von den Kelten bis zu Pompeji, von der Hexenverfolgung bis zur britischen Krone hat sie bereits mit kompaktem Geschichtswissen für kurzweilige, faszinierende Lesestunden gesorgt. In der neuesten Ausgabe der SPIEGEL-Buch-Reihe geht es nun um "Das alte Ägypten". Auch hier geben verschiedene Beiträge von Historikern/-innen und SPIEGEL-Autoren neue Einblicke in historische Ereignisse, diesmal in das Zeitalter der Ägypter.

Meine Leseerfahrung:
Keine andere Zivilisation hat mich so sehr fasziniert wie die des alten Ägyptens. Noch immer sind viele Aspekte nicht gänzlich geklärt, wie die Entschlüsselung der Hieroglyphen, der Bau der Pyramiden oder die gesellschaftlichen Strukturen zu dieser Zeit, was womöglich die allgemeine Begeisterung für dieses Zeitalter erklärt.

Wenn man so geschichtsinteressiert ist wie ich, dann verschlingt man wohl fast jede Literatur, dass sich mit diesem Thema beschäftigt. Doch nicht jedes Geschichtsbuch bringt das Wissen auch unterhaltsam und spannend rüber oder lässt sich so flüssig lesen. Was mir hier gefällt, sind die recht kurzen Beiträge verschiedener Autoren, die sich mit den einzelnen Themengebieten beschäftigen. So bleiben die einzelnen Kapitel knapp und eignen sich ideal fürs kurzweilige Lesen. Inhaltlich ist das Buch allerdings sehr kompakt, was man in Anbetracht der wenigen Seiten wohl nicht bemängeln kann. Das Buch soll ja auch nur schnelle Einblicke in das Fachgebiet liefern und nicht als Lexikon der Geschichte dienen. Demzufolge gibt es auch nur wenige Abbildungen, was mE doch völlig ausreichend ist. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den Statements in den Texten, wie zB die mutige Aussage, dass historische Artefakte aus Ägypten zurück in ihr Herkunftsland gehören, da sie nunmal als Diebesgut aus der Kolonialzeit einzustufen sind (so in einem Interview mit dem Historiker Jürgen Zimmerer).

Insgesamt ist das Buch auch deswegen so lesenswert, weil kein allzu wissenschaftlicher Schreibstil vorherrscht. Zwischen den einzelnen Beiträgen wurde zudem hier und da "Schnelles Wissen" über interessante Themen gestreut, wie zB den aktuellen Umgang mit illegalem Handel in Ägypten oder die humorvolle Spekulation über Kleopatras tatsächliches Aussehen. Daran sieht man, wie breit gefächert die Interessengebiete bedient werden.

Ich fand das Buch als leichte Geschichtslektüre sehr unterhaltsam. Für eingehendere Recherchen sollte man aber eher zu wissenschaftlichen Fachbüchern greifen.

Fazit:
Erneut bringt Eva-Maria Schnurr eine kompakte Geschichtslektüre mit interessanten Einblicken und verschiedenen Blickwinkeln heraus und erweckt diesmal damit Begeisterung für "Das Alte Ägypten" mit all seinen faszinierenden Facetten. Sehr unterhaltsam und spannend zusammengefasst!

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Schräge Story mit derbem Humor

How to Become the Dark Lord and Die Trying
1

Zum Inhalt:
Laut Prophezeiung ist Davi die langerwartete Heldin, die die Menschheit vor dem Dark Lord, dem Fürsten aller bösen Kreaturen, retten wird. Doch sie scheitert und stirbt immer wieder. Und jedes ...

Zum Inhalt:
Laut Prophezeiung ist Davi die langerwartete Heldin, die die Menschheit vor dem Dark Lord, dem Fürsten aller bösen Kreaturen, retten wird. Doch sie scheitert und stirbt immer wieder. Und jedes Mal wacht sie an derselben Stelle wieder auf, um den nächsten Versuch zu starten. Insgesamt 237-mal. Doch dann kommt die Erleuchtung: Wozu das Ganze, wenn sie doch selbst zum nächsten Dark Lord werden könnte? Doch der Anfang ist schwer, wenn man zunächst inmitten einer Bande von Orks landet...

Meine Leseerfahrung:
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Wahrscheinlich ein weiteres Fantasy-Buch mit einer schillernden Hauptfigur und mit vielen dunklen Gestalten, jede Menge Action und Magie. Nun ja, war alles drin, und doch lässt sich dieses Buch einfach nicht in die gewöhnliche Fantasy-Sparte einreihen. Django Wexler sagt selbst, dass dieser Roman ein Projekt war. Womöglich wusste er anfangs auch nicht, wohin die Reise geht. So fühlt es sich nämlich durchgehend an. Man darf das Buch einfach nicht ernst nehmen und sich völlig auf die alberne und schräge Geschichte einlassen. Ich habe auch erst ein wenig gebraucht, mich in der Story zurecht zu finden. Danach fing der Spaß aber so richtig an.

Wexler hat sich vom sog. japanischen Isekai-Trend in Animes inspirieren lassen: Ein Mensch aus der aktuellen Zeit wird dabei in eine Fantasywelt versetzt, wie wir es hierzulande beispielsweise von "Alice im Wunderland" kennen. Doch die Hauptfigur Davi ist kein bisschen wie Alice, vielmehr ist sie eine Antiheldin mit seltsamen Attitüden und derbem Humor. Stellenweise fragt man sich, ob Davi tatsächlich eine Frau ist, weil sie oftmals sehr abgestumpft, schamlos und hartgesotten rüberkommt. Aber das muss sie wohl auch sein, wenn sie inmitten von bösen Kreaturen überleben und schließlich der nächste Dark Lord sein will.

Die ganze Story und Erzählweise war zwar schräg und gewöhnungsbedürftig, es hat aber nicht an Unterhaltung gemangelt. Daher werde ich ganz sicher auch die Fortsetzung lesen. Wer derben Humor aber nicht ertragen kann, sollte hier die Finger von lassen. Die Triggerwarnung am Ende des Buches ist absolut berechtigt.

Fazit:
"How to become the Dark Lord and die trying" von Django Wexler ist ein ungewöhnlicher Fantasyroman mit einer derben satirischen Note. Sicher nicht jedermanns Sache, aber abseits jeglicher festgefahrener Fantasyklischees!

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Toxische Vampirliebe

Bury Our Bones in the Midnight Soil
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Zum Inhalt:
Maria wird im Spanien des frühen 16. Jahrhunderts geboren, muss einen spanischen Adligen heiraten und lernt eine mysteriöse Witwe kennen, die ihr zur Freiheit verhilft.
Die Schottin Alice ...

Zum Inhalt:
Maria wird im Spanien des frühen 16. Jahrhunderts geboren, muss einen spanischen Adligen heiraten und lernt eine mysteriöse Witwe kennen, die ihr zur Freiheit verhilft.
Die Schottin Alice dagegen kämpft sich 2019 durch ihre College-Zeit in den USA und versucht, ihre Ängste und Hemmungen zu überwinden. Letztendlich landet sie bei einem One-Night-Stand, der ihr leben auf den Kopf stellt. Doch was diese ungleichen Frauen verbindet ist die Geschichte der jungen Charlotte, die 1827 in die Londoner Gesellschaft einheiraten soll und stattdessen mit einer ungewöhnlichen Adligen jahrzehntelang durch Europa reist.
Sie alle drei gieren nach Freiheit und Liebe, und ziehen dabei eine blutige Spur nach sich...

Meine Leseerfahrung:
Bei V.E. Schwab lese ich mir möglichst nie den Klappentext durch, um mir nicht den Überraschungsmoment zu verderben. Es reicht, dass ich weiß, dass es wieder einmal ein ungewöhnliches Fantasybuch sein wird. "Addie LaRue" und "Galant" haben mich insoweit davon überzeugt, dass Schwab mit ihrem poetischen Schreibstil jede Geschichte zum Leuchten bringt.

Diesmal geht es um junge Frauen, die sich nicht unbedingt an gesellschaftliche Normen anpassen wollen. Mir hätten hier emanzipierte weibliche Persönlichkeiten durchaus schon gereicht. Schwab geht aber einen Schritt weiter und verpasst jeder weiblichen Hauptfigur eine queere Natur. Damit sind die Figuren als Frauen durch die Jahrhunderte hinweg nicht bereits auf Grund des eigenen Geschlechts auf der Verliererseite, sondern und insbesondere auf Grund ihrer sexuellen Neigungen. Spätestens mit dem Erscheinen von Alice in 2019 merkt man beim Lesen, dass die Autorin womöglich autobiographische Details in ihren Roman hat einfließen lassen. Das wiederum macht die Geschichte so authentisch. Es sind mittlerweile über 500 Jahre vergangen und es ist immer noch nicht selbstverständlich, wen oder wie man liebt.

Ich bin kein Fan von LGBTQ-Literatur, weil ich mich zuweilen im Fantasy-Genre davon erschlagen fühle. Persönlich hätte ich mir auch wenigstens eine heterosexuelle Beziehung bei den Hauptfiguren gewünscht. Aber wenn man an die Klassiker wie Carmilla oder die Vampirromane von Anne Rice denkt, sind homoerotische Beziehungen nicht ungewöhnlich im Vampirismus. Daher fand ich die Konstellationen hier nicht erzwungen oder gestellt. Vielmehr machen sie sehr deutlich, mit welchen Gefahren die weiblichen Protagonisten zu kämpfen haben und wie sie durch die Zeit alles durchstehen, ja sogar überleben. Wer aber auf eine Unterscheidung von Gut und Böse hofft, könnte hier enttäuscht werden. Denn alle drei Frauen sind komplexe Persönlichkeiten, die schlimme Dinge tun.

"Bury our Bones in the Midnight Soil" gehört für mich zu den besseren Werken von V.E. Schwab. Ich werde ganz sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Fazit:
Ein poetisch erzählter Vampirroman über drei Frauen, die auf die verschiedensten Arten versuchen, ihren Hunger zu stillen. Brutal, ehrlich und voller Emotionen! Damit kann sich "Bury our Bones in the Midnight Soil" unter den besten Vampirstorys der letzten Jahrzehnte einreihen.

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