Toll illustriert, doch die Handlung wird zum Ende hin doch etwas seltsam. Wobei ich bis zur Existenz des Hotels noch gerne mitgegangen bin. Die Tage allein in Zimmern fand ich aber schon etwas komisch. ...
Toll illustriert, doch die Handlung wird zum Ende hin doch etwas seltsam. Wobei ich bis zur Existenz des Hotels noch gerne mitgegangen bin. Die Tage allein in Zimmern fand ich aber schon etwas komisch. Ja, sie geben dem Gast Zeit auf seine Weise zu trauern, aber bieten eben keine Hilfestellung. Und das hat mich ehrlich überrascht. Was dann anschließend kam, darüber schweige ich. Mein Fall war es leider nicht. Wie aber das Hotel und die realen Erinnerungen bildlich dargestellt wurden, war super wodurch man der Geschichte gut folgen konnte. Auch die Gesichtsausdrücke und Emotionen werden gut wiedergegeben. Die Reihenfolge der Texte hatten mich, die ohne größere Comic-Vorerfahrung das Buch las, erst kurz rätseln lassen, erkannte das System dahinter aber rasch.
Zeichnerisch toll, inhaltlich etwas abgefahren, ging es in eine etwas andere Richtung als ich dachte. Daher kann ich es eher für Leser empfehlen, die sich für übernatürliches begeistern können.
Dieses Buch besitzt einen interessanten Retrolook, die Abbildungen sind farbreduziert und im Stil des Covers. Mir gefallen sie, oberflächlich betrachtet, sehr (das darin mitschwingende Aber erläutere ich ...
Dieses Buch besitzt einen interessanten Retrolook, die Abbildungen sind farbreduziert und im Stil des Covers. Mir gefallen sie, oberflächlich betrachtet, sehr (das darin mitschwingende Aber erläutere ich noch), dieses Buch aber war hauptsächlich für mein Kind bestimmt und auf dessen Reaktion sowie die Eignung des Buchs als Kindersachbuch möchte ich nun näher eingehen:
Mein Kind hat, angefacht vom Schulunterricht ein Interesse an den Vorgängen des Körpers entwickelt und ich wollte dessen Wissensdurst mit diesem Buch unterstützen. Alleine klappte die Lektüre nicht, dafür war sie noch zu kompliziert. Die Themen gehen recht tief und sind ohne Vorkenntnisse nicht einfach zu verstehen. Und leider wurde das auch beim gemeinsame Lesen nicht viel besser.
Der Stil des Buchs ist quirlig, wirkt mitunter sogar leicht hektisch. Als Leser wird man direkt angesprochen und rasch findet man sich auf einer Reise durch den Körper wider. Ja, man wird geschrumpft und begegnet dem Inneren des Körpers auf eine recht beeindruckende Weise. Ich fand die Idee sehr faszinierend, die Umsetzung dann aber eher schwierig. Zwar wurde oft nach bildlichen Umschreibungen gesucht um komplizierte Sachverhalte zu klären, doch hätten den Texten mehr Ruhe sehr, sehr gut getan. Selbst mir fiel es teilweise schwer die Texte nachzuvollziehen. Oft beziehen sie sich direkt auf Abbildungen, wodurch man immer wieder gezwungen ist das Lesen zu unterbrechen. Und auch die Abbildungen sind nur semi gut geeignet um von ihnen zu lernen. Die Zelle z.B. wirkt regelrecht überladen und die Zuordnung der einzelnen Elemente fällt schwer. Andere Abbildungen sind dagegen künstlerisch entfremdet und/oder wirken, durch die Benutzung verschiedener Schraffur-Techniken, unruhig.
Kurzum, die Zielgruppe dieses Buch erschließt sich mir nicht ganz. Der Ton und die direkte Ansprache wirken kindlich, für die Erklärungen sollte aber bestenfalls eine gewisse Grundkenntnis vorhanden oder jemanden erklärendes zur Seite gestellt sein. Die Aufmachung und die Idee dahinter wirkten durchaus interessant, als Kinderbuch scheint es mir für unsere Bedürfnisse aber leider ungeeignet. Schade.
In dieses Buch hatte ich große Hoffnungen gesetzt, wobei ich momentan mehr meine aktuelle Probleme im Fokus hatte als das gesunde Altern.
Und tatsächlich war das Buch interessant und enthielt Informationen ...
In dieses Buch hatte ich große Hoffnungen gesetzt, wobei ich momentan mehr meine aktuelle Probleme im Fokus hatte als das gesunde Altern.
Und tatsächlich war das Buch interessant und enthielt Informationen zu meinen mir wichtigen Themen, sowie noch einiges darüber hinaus. Die Autoren schreiben nahbar und abwechslungsreich, verlieren dabei aber auch des Öfteren den Fokus, wodurch gern auch mal Struktur verloren geht.
Die Idee die diesem Buch zugrunde liegt, basiert auf der Lebensweise von Menschen, die tatsächlich hochbetagt wurden. Dementsprechend vermutete ich, dass hier eine ganzheitlichen Umstellung von Lebensweise und Ernährung angepriesen wird. Doch stattdessen setzt dieses Buch letztendlich dann doch mehr auf Nahrungsergänzungsmittel und eine Diät, die für mich in dieser Art nicht leider umsetzbar ist. Schade, aber für meine Situation muss ich mir wohl doch anderweitig Hilfe holen, auch wenn der ein oder andere hier angesprochene Gedanke mich durchaus noch weiter beschäftigen wird.
Eustacia Rose ist Professorin mit Fachgebiet Giftpflanzen und geht und pflegt diese im eigenen Dachgarten. Ihr zweites Steckenpferd: die Sterne. Doch immer öfter richtet diese ungewöhnliche Frau, die die ...
Eustacia Rose ist Professorin mit Fachgebiet Giftpflanzen und geht und pflegt diese im eigenen Dachgarten. Ihr zweites Steckenpferd: die Sterne. Doch immer öfter richtet diese ungewöhnliche Frau, die die alten Klamotten ihres Vaters aufträgt und kaum Kontakt zu anderen Menschen pflegt, ihr Teleskop auf die Fenster der Nachbarn. Und wird aktiv als sie die Entführung einer Frau miterlebt.
Mir war dieser Voyeurismus ehrlich gesagt nicht immer geheuer und selbst im Buch grenzwertig dargestellt. Doch ohne diesen würde die Handlung von ‚Nachtschattengewächse‘ leider nicht funktionieren. Zu Beginn wirkt alles sehr rätselhaft und lange Zeit hängt man als Leser im luftleeren Raum. Man begreift die Zusammenhänge nicht- das kann faszinieren oder eben auch frustrieren. Ich gehörte leider zur letzen Kategorie. Erst mit dem letzten Drittel hatte das Buch dann auch mich gepackt und mich mit dem Ende sogar regelrecht überrascht. Schön fand ich, wie die Botanik in die Handlung integriert und essentiell für diese wurde und auch die Darstellung der Charaktere war mehr als ungewöhnlich.
Ich lese dieses Buch als Laie und ohne große geschichtlichen Vorkenntnisse, schon etwas länger zurückliegender Schulzeit, aber mit erwachendem Interesse an der Vergangenheit.
Ob das Buch seine Fakten ...
Ich lese dieses Buch als Laie und ohne große geschichtlichen Vorkenntnisse, schon etwas länger zurückliegender Schulzeit, aber mit erwachendem Interesse an der Vergangenheit.
Ob das Buch seine Fakten inhaltlich korrekt wiedergibt, wage ich daher nicht einzuschätzen, doch ich gehe schwer davon aus, dass hierfür einiges an Wissen zusammengetragen wurde. Es wirkt jedenfalls sehr fundiert. Die Themen des Buchs ziehen sich durch mehrere Epochen. Einige der Vorkommnisse waren mir vom Hörensagen bereits grob vertraut, von vielen anderen aber hatte ich noch nie gehört, genauso vom Podcast, zu welchem ein QR-Code am Ende jeden Kapites einläd.
Mir persönlich lag dieser Podcast dann tatsächlich auch mehr als die Texte im Buch. Sie wirkten auf mich teilweise recht trocken und auch die eher kleinere Schrift machte das Lesen etwas anstrengend. Um Neulinge für Geschichte zu begeistern fehlt es mir hier auch an entsprechender Euphorie, an der persönlichen Ansprache des Lesers und weiter reichenden Erklärungen, die einem das Gelesene besser einordnen lassen. Fakten und Daten wirken verdichtet, das Geschehen komprimiert um möglichst viel ansprechen zu können. Mir war das oft zu viel auf einmal und ich schaltete dann innerlich auch mal ab.
Positiv aber möchte ich noch vermerken, dass jedes Kapitel auch für sich gelesen und diese entsprechend den eigenen Vorlieben ausgewählt werden können. Dies habe auch ich nach einiger Zeit getan.
Ich sehe dieses Buch mehr als Nachschlagewerk und Zusatzmaterial zum Podcast. Und diesem möchte ich definitiv gern treu bleiben.
Empfehle ich dieses Buch? Ja, aber mit Abstrichen. Man sollte sich darauf einstellten, das es doch recht theoretisch daherkommt. Gemeinsam mit dem Podcast aber geht es.