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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2025

Sports romance mit tragischer Familiendynamik

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Crushing Souls ist das erste Buch, das ich von Carolin Wahl gelesen habe, und ich muss sagen, es hat mir echt gut gefallen, obwohl ich kein Formel-1-Fan bin, auch wenn es zum Schluss ein paar Kritikpunkte ...


Crushing Souls ist das erste Buch, das ich von Carolin Wahl gelesen habe, und ich muss sagen, es hat mir echt gut gefallen, obwohl ich kein Formel-1-Fan bin, auch wenn es zum Schluss ein paar Kritikpunkte gab.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Gefühlswelt der Protagonisten steht besonders im Fokus, auch wenn es bei Duncan ein bisschen gedauert hat. Fionas tragische Situation hat bei mir viele Emotionen hochgeholt, die Familiendynamik ging mir richtig unter die Haut. 

Ihre Entwicklung hat hier am meisten geglänzt. Wie sie langsam immer selbstbestimmter wurde und für ihre Wünsche und Bedürfnisse gekämpft hat, war einfach stark. Duncan hat es mir nicht immer leicht gemacht, er ist sehr fokussiert auf seine Rennfahrer-Karriere und ist gerade am Anfang sehr unnahbar und bildet sich sehr schnell eine eigene Meinung, gerade wenn es um Fiona geht. 

Die beiden können sich nicht ausstehen, denn Fiona versucht ihr ganzes Leben lang Liebe und Anerkennung von ihren Eltern zu bekommen, doch gerade ihr Vater kümmert sich nur um Duncan, den er wie seinen eigenen Sohn behandelt. Eine unerwartete Wendung verändert alles und bringt Duncan nicht nur Fiona, sondern auch den Leser näher. Er taut dank Fiona immer mehr auf und vertraut ihr langsam seine Vergangenheit an. 

Die Storyline und die Entwicklung der Protagonisten haben mir eigentlich sehr gut gefallen, besonders die Momente in Japan und Australien haben mir sehr gefallen. Leider gab es aber im letzten Abschnitt eine Diskussion, die Duncan für mich sehr unsympathisch gemacht hat. Einige seiner Aussagen fand ich echt nicht okay und auch seine Rechtfertigungen machten das nicht wirklich besser. 

Trotz dieser Kritikpunkte hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Fiona und ihre Freundin Aurora sind mir besonders ans Herz gewachsen. Was mir auch gefallen hat, ist, wie dieses Buch schon auf den zweiten Teil aufgebaut hat. Auch hier gab es krasse Plot Twists, die mich schon echt neugierig auf den nächsten Teil machen.

Fazit: Eine Sports Romance, die auch nicht Formel-1-Fans abholt. Fiona habe ich sehr ins Herz geschlossen und ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen, auch Duncan hatte starke Momente, er war mir aber in manchen Situationen dennoch unsympathisch. Die Spannung für den zweiten Teil wurde super aufgebaut und ich bin neugierig, wie es mit Aurora und Adrian weitergehen wird. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Und so geht es weiter…

My Lady Jane
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Als großer Fan der Serie, die bedauerlicherweise abgesetzt wurde, musste ich nun endlich das Buch lesen. Ich wollte einfach unbedingt wissen, wie die Geschichte mit Jane und Gifford weitergeht.

Der vermutlich ...

Als großer Fan der Serie, die bedauerlicherweise abgesetzt wurde, musste ich nun endlich das Buch lesen. Ich wollte einfach unbedingt wissen, wie die Geschichte mit Jane und Gifford weitergeht.

Der vermutlich größte Unterschied zur Serie ist Edwards Sexualität und das Alter der Protagonisten, weshalb der Humor im Vergleich zur Serie auch für jugendliche Leser geeignet ist. Das ist den Autorinnen in dieser Geschichte so gut gelungen, dass mir irgendwann das Gesicht vor lauter Grinsen weh tat. Vor allem die Bemerkungen der Erzählerinnen waren einfach genial. Dennoch konnte das Buch die Serie für mich wegen der Unterschiede nicht in allen Punkten ergänzen, und ich bin immer noch neugierig, wie die Serie weitergegangen wäre.

Jane und Gifford haben mir dafür noch besser gefallen als in der Serie. Die Spannung zwischen den beiden war genauso intensiv wie erwartet, aber auch tiefgründiger, was die Gefühle zwischen ihnen noch glaubwürdiger gemacht hat. Es gibt also viel tiefere Einblicke zu den Figuren, besonders zu Edward. Man erfährt super viel Neues, und die Bindung zu Jane ist noch emotionaler.

Das Worldbuilding ist so skurril, und ich liebe einfach alles daran. Die Mischung aus englischer Geschichte und Fantasy ist absolut gelungen. Die Spannung zwischen Eđianern und Veritanern war spürbar, und immer wieder kommt es zu gefährlichen Auseinandersetzungen und Komplotten. Auch wenn das Ende mich nicht überrascht hat, war es trotzdem super spannend, wie sich die Geschichte entwickelt hat.

Fazit: Auch wenn es einige Unterschiede zur Serie gab, die das Buch nicht ergänzen konnte, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, und ich kann es jedem Fan trotzdem nur ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Todes Engel

Hell Followed with us – Das Monster in uns: Eine düstere postapokalyptische Fantasy – Auf Goodreads gefeiert! Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt
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Inhalt: Benji ist auf der Flucht, er flieht vor seiner Mutter und den Engeln. In Benjis Welt sind Engel schon lange nicht mehr die friedlichen Boten Gottes, sie sind eine Sekte, die sich von Gott gerufen ...

Inhalt: Benji ist auf der Flucht, er flieht vor seiner Mutter und den Engeln. In Benjis Welt sind Engel schon lange nicht mehr die friedlichen Boten Gottes, sie sind eine Sekte, die sich von Gott gerufen fühlen, alle Sünder und Ketzer auszulöschen. Als ihm die Flucht durch eine Gruppe Jugendlicher gelingt, schließt er sich ihnen an. Die Gruppe hat ihren Sitz im Acheson Lgbtq Center, wo sie systematisch gegen die Engel rebellieren, unter gleichgesinnten kann sich Benji das erste Mal öffnen, dass er trans ist. Dennoch muss er gleichzeitig verbergen, dass er von der Flut der Biowaffe der Engel befallen ist, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sich zum Seraph verwandeln wird…

Zuallererst möchte ich auf die Vorworte des Autors hinweisen, ich lese mir normalerweise keine Triggerwarnungen durch und da es sich bei dieser Geschichte um jugendliche Hauptprotagonisten handelt, habe ich mir gedacht, so schlimm wird es schon nicht werden. Aber bitte sucht euch nochmal extra die detaillierten Triggerwarnungen zu dem Buch raus, denn es ist echt nicht ohne. Ich musste oft kurz durchatmen, weil mir schlecht wurde, es sind extrem grafische Gore Szenen, die ich für Jugendliche Leser zu heftig finden würde. 

Benji war ein faszinierender Charakter, seine innere Zerrissenheit zwischen seiner Identität und seinem Glauben war für mich so spürbar und nachvollziehbar. Seine „Metamorphose“ in den Seraph ist nicht nur körperlich, sondern auch mental bemerkbar, immer mehr entwickelt sich seine Zerrissenheit in pure Wut auf die Welt und jene, die sie erschaffen haben. Der Autor hat mein volles Lob bezüglich der Protagonisten. Vor allem, wie Nicos Autismus beschrieben wurde, war sehr realistisch (Stimming, Meltdowns, Co- Regulierung etc.) und es braucht meiner Meinung nach viel mehr autistische Repräsentation in Büchern wie diese. 

Auch die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und gleichzeitig erschüttert. Wie gesagt, ich musste oft kurz stoppen und durchatmen. Dennoch bereue ich keine Sekunde, dieses Buch, so schwierig es auch war, gelesen zu haben.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Feuergeboren

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Inhalt: Freya hält ihre Magie geheim, sie trägt die Kraft einer Göttin in sich. Doch als ihr Geheimnis ans Tageslicht kommt, möchte der Jarl ihres Volks sie heiraten, um seinen Feind König Harald aus dem ...

Inhalt: Freya hält ihre Magie geheim, sie trägt die Kraft einer Göttin in sich. Doch als ihr Geheimnis ans Tageslicht kommt, möchte der Jarl ihres Volks sie heiraten, um seinen Feind König Harald aus dem Nordeland mit ihrer Macht zu stürzen. Der Jarl lässt Freya keine Wahl, doch schon immer wollte sie wie ihr Bruder kämpfen, weshalb sie versucht, ihre Lage als Chance zu nutzen, um sich zu beweisen. Dabei geleitet sie Bjorn der Sohn des Jarl zu ihrem Schutz, der in ihr mehr sieht als alle Männer zuvor.

Schreibstil/Setting: Ich lese unglaublich gerne Bücher über griechische Mythologie, weshalb ich jetzt auch mal neugierig auf eine nordische Geschichte war und die Abwechslung hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir an sich sehr zugesagt, außer dass manche Szenen für meinen Geschmack zu sprunghaft geschrieben wurden. Zum Beispiel braucht es einige Kapitel, bis die Protagonisten von einem Ort zum nächsten kommen, an einer anderen Stelle geht das zurückreisen jedoch im Vergleich super schnell. Manche Stellen hätten auch noch etwas besser ausgearbeitet werden können, gerade die Stelle am Gipfel am Tor konnte ich mir bildlich schlecht vorstellen.

Charaktere: Die Protagonistin konnte mich schon nach kurzer Lesezeit begeistern, Freyas freche und stolze Art war mir sehr sympathisch. Das Buch zentriert sich sehr auf Freyas Wachstum zur Emanzipation. Der Autorin ist es gelungen, Freyas Zweifel und Frustration so darzustellen, sodass ich ihre Entscheidungen und Gefühle gut nachvollziehen konnte.

Auch Bjorn habe ich geliebt. Die Anziehung der beiden entwickelt sich sehr schnell, auch wenn es etwas dauert, bis sich die beiden wirklich körperlich annähern. Die Art, wie er mit Freya spricht, hat etwas Heilendes. Und es gab einige Stellen, bei denen ich beim Lesen einfach dahin schmolz. Ich bin unglaublich gespannt, wie sich sein Charakter im zweiten Band noch entwickeln wird.

Fazit: Ein guter Auftakt, mit ein paar Kritikpunkten: Sprunghafte Szenen und kleine Info-Lücken. Dennoch haben mir die Protagonisten super gut gefallen. Der Verlauf der Geschichte war spannend, auch wenn manche Stellen etwas in die Länge gezogen waren, aber mich hat das nicht gestört. Das Ende hatte ich zwar vermutet, dennoch war es ein gelungener Abschluss, der mich sehr neugierig macht, wie es weiter gehen wird.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Was geschah am Felsenhimmel?

The First to Fall
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Inhalt: Aurora liebt ihre Schwester über alles, als sie erfährt, dass sie bei einer Bergtour ums Leben gekommen ist, findet sie keine Ruhe. Aus diesem Grund beschließt sie, mit ihrem Camping-Van in die ...

Inhalt: Aurora liebt ihre Schwester über alles, als sie erfährt, dass sie bei einer Bergtour ums Leben gekommen ist, findet sie keine Ruhe. Aus diesem Grund beschließt sie, mit ihrem Camping-Van in die Alpen zu fahren, um nachzuforschen, warum ihre Schwester überhaupt am Felsenhimmel war. Dort angekommen begegnet sie Jakob wieder, trotz seiner grummeligen Art gibt es zwischen den beiden eine Anziehung. Doch Aurora weiß nicht, dass Jakob an dem Tag dabei war, als Emilia verstarb. Und Jakob hat nicht nur mit der Polizei zu kämpfen…

Schreibstil: Was soll ich sagen, Kristina schafft es immer wieder, mich mit ihren Suspense Büchern zu begeistern, dieses Genre liegt ihr einfach. Schon ab den ersten Kapiteln war ich gefesselt und habe gerätselt, was die Zahlen am Anfang von Auroras Kapitel zu bedeuten haben. Es gab so viele kleine Details, aber auch die Sprachnachrichten haben mich zum Schluss einfach umgehauen, auch wenn ich schon eine leise Vermutung hatte. Auch die Geheimnisse zwischen Aurora und Jakob waren sehr spannend, und es war ein purer Nervenkitzel, bis die beiden endlich die Wahrheit herausgefunden haben. Die Plot-twists hatten es ordentlich in sich, denn trotz meiner richtigen Vermutung gab es so vieles, das ganz anders als erwartet ausgefallen ist.

Der einzige Grund, warum es dann doch keine fünf Sterne wurden, waren die romantischen Aspekte zwischen Aurora und Jakob. Gerade im Vergleich zu den Nebencharakteren gab es einige Punkte, die noch Ausbau fähig gewesen wären. Aurora hat mir bis auf ein paar Kleinigkeiten gut gefallen, mit Jakob fiel es mir ein bisschen schwer, ich kann einige seiner Handlungen zwar nachvollziehen, aber manche Kommentare von ihm haben mir einfach nicht gefallen. Ich glaube generell, dass mir der Grumpy-Trope nicht so zusagt. All das hat mein Leseerlebnis aber nicht gravierend gestört, weshalb mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen hat.

Fazit: Ein absolutes Must Read für alle Suspense und Breaking Waves Fans. Trotz ausbaufähiger Protagonisten hat mir der Plot unglaublich gut gefallen, und ich bin schon so gespannt, wie es im zweiten Buch weitergehen wird.

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