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Veröffentlicht am 07.09.2025

Zu viele Bestien

Bestie
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Vielversprechend las ich den Klappentext. Auf Social Media verfolgte mich das Buch regelrecht und dann holte sich das Buch auch noch eine Freundin und wir machten ein Buddy Read.
Und so gern ich (wir) ...

Vielversprechend las ich den Klappentext. Auf Social Media verfolgte mich das Buch regelrecht und dann holte sich das Buch auch noch eine Freundin und wir machten ein Buddy Read.
Und so gern ich (wir) es wollte, fand ich nicht so richtig in das Buch rein.
Für mich wirkte das Buch wie eine random Aneinanderreihung von verschiedenen Inhalten, die für mich einfach nicht zu einem großen Ganzen zusammengepasst haben. So als müsste die Autorin all ihre Ideen in einem Buch verarbeiten.
Der Schreibstil hat mich zwar in einzelnen Passagen überzeugt, jedoch fehlte einfach inhaltlich der Rote Faden.
Auch das Wortspiel kam für mich auch einfach zu spät und auch gar nicht so richtig rüber. Wer war denn jetzt die schlimme Bestie? Der Hund? Anouk? Delia? Die Welt? Für mich hätte es mehr Sinn ergeben, hätte sich die Autorin auf einen Handlung/ eine Bestie fokussiert und nicht versucht so viele Themen wie möglich anzureißen.
Am Ende führte es dazu, dass das Buch mit zu vielen losen Fäden endet.
Ich sehe generell Potential in der Autorin und würde wieder was von ihr lesen, aber "Bestie" kann ich nicht mit gutem Gewissen empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

CW: Realitätscheck

The Darlington - Henry & Kate
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Ich habe mit schlimmem gerechnet und dann war es erst doch nicht so schlimm wie gedacht. Im Nachhinein kann ich das Buch aber nicht wirklich guten Gewissens empfehlen und ich frage mich einmal mehr warum ...

Ich habe mit schlimmem gerechnet und dann war es erst doch nicht so schlimm wie gedacht. Im Nachhinein kann ich das Buch aber nicht wirklich guten Gewissens empfehlen und ich frage mich einmal mehr warum NA Bücher zwangsweise triggernde Inhalte, Machtgefälle und Klischees brauchen.
Schon der Klappentext hat mich skeptisch gemacht: Er- super reich, sie obdachlos. Ich hab mich gefragt, kann das wirklich ein "gutes" Buch werden. Zu dem kam noch sein Vater: sexuelle Übergriffe/Missbrauch. Als hätte die Autorin das nicht schon genug in anderen Büchern ausgeschlachtet.
Überrascht war ich dann doch von dem flotten Schreibstil und dass ich beim Lesen wie in einen Sog gezogen wurden.
Ein Sog aus Machtgefälle und Abhängigkeit: hier natürlich der Mann in der Machtposition. Warum auch nicht - es ist ja einfach Realität.
Der erste Band lässt schon ganz klar erahnen wo es lang geht: mächtige Männer in Machtpositionen und dazu die passende Frau. Auch wenn Band 2 sicher "Enemies to Lover" gelistet wird.
In einem Paralleluniversum hätte es vielleicht ein gutes Buch werden können, in diesem ist es meiner Meinung nach aber keins.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Nach 200 Seiten immer noch kein Cowboy in Sicht.

A Wild Cowboy's Heart
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oh nach 200 Seiten suche ich leider immer noch den Cowboy oder das Cowgirl...aber es war vergeblich.
Gehofft hatte ich auf eine süße cozy Cowboy-Romance und es begann mit einem Mord, einem (Ex)Polizisten ...

oh nach 200 Seiten suche ich leider immer noch den Cowboy oder das Cowgirl...aber es war vergeblich.
Gehofft hatte ich auf eine süße cozy Cowboy-Romance und es begann mit einem Mord, einem (Ex)Polizisten und einer Künstlerin, die ihr Talent verheimlicht.
Soweit so gut. Wir wurden Kopfüber in das geschehen rein geworfen und los ging es. Nach einem Sprung von 2 Jahren wurde es dann doch etwas cozy und er saß tatsächlich (kurz) auf einem Pferd, aber weiter ging es in der Geschichte. Denn Bier spielte in dieser Cowboy Romance eine große Rolle (das Fass auf dem Titelbild lässt es erahnen) und jetzt ging es eigentlich erst richtig los. Der Spice begann, Kriminalität kam dazu und der vermeintliche Cowboy wurde doch wieder zum Polizist.
Alles etwas wirr und so hat sich das Lesen für mich auch angefühlt. Für mich hat es einfach vorne und hinten nicht gepasst.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Floppiges Ende

A Touch of Chaos
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Zuerst habe ich mich davor gedrückt, denn ich wollte nicht, dass die Reihe endet. Aber jetzt frage ich mich, ob ich mich nicht vor dem Ende gescheut hab. Band 1 hab ich vor knapp 3 Jahren gelesen und war ...

Zuerst habe ich mich davor gedrückt, denn ich wollte nicht, dass die Reihe endet. Aber jetzt frage ich mich, ob ich mich nicht vor dem Ende gescheut hab. Band 1 hab ich vor knapp 3 Jahren gelesen und war begeistert. Der letzte Band hat mich eigentlich eher enttäuscht.
Meine Meinung spaltet sich in zwei Lager:
Sehr gut hat mir gefallen die Handlung - der Krieg zwischen Göttern und Halbgöttern. Wie mythologische Aspekte verflochten waren in der Storyline und dadurch richtig Spannung entstanden ist.
Leider waren die ganzen Sexszenen kein Beitrag dazu und ich hatte das Gefühl sie nehmen überhand. Auch die expliziten Beschreibungen einer Vergewaltigung fand ich unnötig und unangepasst (eine kleine Content Warnung hat da meiner Meinung nach nicht gereicht). Für mich hat das den Lesefluss und Lesespaß gestört.
Ich hatte auch immer wieder Probleme, da dieser Band nicht aus ein oder zwei Perspektiven geschrieben wurde, sondern aus ganz vielen. Das hat es mir am Anfang echt schwer gemacht wieder in dem Setting anzukommen.
Alles in allem war es für mich echt ein Flop. Ich weis nicht ob mein Geschmack sich so verändert hat in der Zeit oder ob die Bücher einfach mit jedem Band nachgelassen haben.

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Veröffentlicht am 08.06.2024

Toxisch bis in die letzte Seite

That Girl
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𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨:
Ich habe das Buch zusammen mit einer Freundin gelesen und ihre Rezension fasst es schön zusammen. Es ist problematisch und an vielen Stellen toxisch.
Besonders erschrocken von mir selbst war ich, ...

𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨:
Ich habe das Buch zusammen mit einer Freundin gelesen und ihre Rezension fasst es schön zusammen. Es ist problematisch und an vielen Stellen toxisch.
Besonders erschrocken von mir selbst war ich, als ich dachte: "𝘝𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘔𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯 𝘙𝘰𝘶𝘵𝘪𝘯𝘦.. 𝘦𝘪𝘯 𝘣𝘪𝘴𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘠𝘰𝘨𝘢..." An dem Punkt war für mich Schluss. Die Charaktere waren für mich alle ausnahmslos schlimm, unreflektiert und mit Klischees behaftet.
Als Tess dann am Ende noch die "Kurve" kriegt, war das Buch leider bei mir unten durch. Denn dann ging alles auf einmal schnell und schwupps war die heile Welt und ein reflektierender Charakter da, der sich in 300 Seiten kaum geändert hat. Realistisch? Für mich nicht. Und die Seiten davor haben beine eigene Wahrnehmung schon so beeinflusst, dass die letzten Kapitel auch nichts mehr retten konnten.

𝘍𝘢𝘻𝘪𝘵:
Vielleicht sollte es auf die Oberflächlichkeit, Datingmoral und toxischen Selbstbilder aufmerksam machen, gelungen ist es meiner Meinung nach nicht. Ich liebe die Bücher der Autorin normal (und ich werd auch weiter ihren Romanen eine Chance geben), aber diesmal konnte der Schreibstil nichts mehr retten.

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