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Tschy

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Midlife Crisis

Die Liebe, später
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Kora hat eine schwere Herzoperation überstanden und ihr langjähriger Mann Anselm geht in Rente. Sie ist Journalistin und hat ein Angebot für einen Aufhebungsvertrag in der Schublade liegen. Anselm plant ...

Kora hat eine schwere Herzoperation überstanden und ihr langjähriger Mann Anselm geht in Rente. Sie ist Journalistin und hat ein Angebot für einen Aufhebungsvertrag in der Schublade liegen. Anselm plant einen Libellenteich im Garten und möchte viel Zeit mit Kora verbringen. Eigentlich scheint alles okay zu sein, aber Kora fängt plötzlich an alles zu hinterfragen, ihren Job, ihre weitere Lebensplanung und auch ihre Ehe mit Anselm. Die beiden Protagonisten entfernen sich zunächst immer mehr voneinander und Kora hat ein paar Geheimnisse, die sie nicht mit Anselm teilen möchte. Sie denkt viel über Freiheit nach und blickt immer wieder zurück zur Zeit nach ihrer schweren OP und auch zu ihrer Jugend. Sie möchte mit allen im Reinen sein und trifft dazu sogar ihren Exfreund Sascha, der sie so gemein hintergangen hat.
Irgendwie bin ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden. Zwar waren die Sprünge in andere Zeiten gut gekennzeichnet, aber sie haben meinen Lesefluss gestört. Auch mit der Geschichte selber, konnte ich nicht so viel anfangen. Vielleicht weil ich ganz anders denke und empfinde. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch ist nie langweilig.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Kindheit in Berlin im Umbruch

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Lale muss schon direkt nach ihrer Geburt einen Entzug durchleben, ihre Mutter ist drogenabhängig. Sie kann sich nicht zuverlässig um Lale kümmern, so kommt diese dann in ein Kinderheim und dort holen sie ...

Lale muss schon direkt nach ihrer Geburt einen Entzug durchleben, ihre Mutter ist drogenabhängig. Sie kann sich nicht zuverlässig um Lale kümmern, so kommt diese dann in ein Kinderheim und dort holen sie in Männer einer Berliner Linken Kommune raus und nehmen sie als Pflegekind auf. Einer der Männer ist ihr Vater, aber das darf das Jugendamt nicht wissen, sonst verliert Lale ihren Pflegekind-Status. Lale bekommt keine Grenzen gesetzt, sie darf Fanta trinken, Süßigkeiten essen, TV schauen und aufbleiben so lange sie will. Aber sie sehnt sich nach Grenzen und Geborgenheit und erntet viel Gelächter als sie sagt „Ihr könnt mir ruhig auch mal was verbieten“. Auch der Vater hat ein Drogen- und Alkoholproblem und ständig Sex mit wechselnden Freundinnen. Lale fehlt zu Hause der Halt und ein geordneter Lebensraum, diesen findet sie zunächst in der Schule und ist dort sehr happy. Dann gerät sie an die falschen „Freunde“ und muss auf die Realschule und dann auf die Hauptschule. Später scheint sie dann doch noch die schulische Kurve zu bekommen.
Das Buch beschreibt sehr interessant die Männerkommune im Berlin der 80er Jahre. Es zeigt auch wie geschickt die Männer es schaffen das Jugendamt, was regelmäßig vorbeischaut, zu überzeugen, dass es Lale gut geht. Die Alternative ein Kinderheim ist für Lale auch keine attraktive Option. Spannend finde ich auch zu sehen, wie wichtig die Rolle der Schule zunächst ist, die ihr Halt und Geborgenheit gibt.
Mir hat das Buch gut gefallen, es zeigt mal eine ganz andere Kindheit auf als das was ich so kenne. Es ist schockierend, aber gut beschrieben. Wer in eine linke Männerkommune der 80er Jahre in Berlin eintauchen möchte, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Wer bekommt es?

Mama will ihr Haus vererben
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Katrins Mutter lässt an ihrem Geburtstag eine Bombe platzen. Sie sei unheilbar krank und werde sterben und wer ihrer drei Kinder (zwei Söhne und eine Tochter) sie am besten umsorgt in den nächsten Monaten ...

Katrins Mutter lässt an ihrem Geburtstag eine Bombe platzen. Sie sei unheilbar krank und werde sterben und wer ihrer drei Kinder (zwei Söhne und eine Tochter) sie am besten umsorgt in den nächsten Monaten wird Alleinerbe des Hauses. Der Wettstreit geht los und besonders die Schwiegertochter Pia mischt neben den eigenen Kindern kräftig mit. Katrin will zunächst nicht mitmachen, als aber ihrer Familie wegen Eigenbedarf gekündigt wird, steigt sie auch ein in den Wettbewerb. Aber Karin hat nicht nur genug zu tun mit der Wohnungssuche und dem Wettbewerb um das Haus ihrer Mutter, nein sie trifft auch ihre Jugendliebe wieder und das bringt sie durcheinander.
Das Buch ist eine nette Familiengeschichte, sehr unterhaltsam und lustig aber ohne Tiefgang. Der Schreibstil ist flott und es gibt immer wieder interessante Wendungen im Buch.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Weihnachtsgeschichten mit Spice

Under the Mistletoe – Die zwangsläufige Zeit der Liebe
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Das Buch beinhaltet fünf Weihnachtsgeschichten mit viel Spice. Die Geschichten waren unterschiedlich, aber mir kam die Gemütlichkeit, diese besondere Jahreszeit und die Stimmung der Menschen oft etwas ...

Das Buch beinhaltet fünf Weihnachtsgeschichten mit viel Spice. Die Geschichten waren unterschiedlich, aber mir kam die Gemütlichkeit, diese besondere Jahreszeit und die Stimmung der Menschen oft etwas kurz, vieles Dinge waren sehr vorhersehbar. Es ging sehr viel um Sex und das war mir manchmal zu viel und zu platt ehrlich gesagt. Ich habe es lieber, wenn bestimmte Dinge nur angedeutet werden und dann der eigenen Phantasie überlassen werden. Am besten hat mir mit Abstand die Geschichte von Ali Hazelwood gefallen. Wer Lust auf Weihnachtsgeschichten mit viel Spice hat, ist hier richtig!

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Angelo oder Paolo

My Italian Lovestory
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Die Idee zu diesem Entscheidungsbuch finde ich super! Leider hat es bei mir mit dem E-Book weder auf dem Kindle noch auf dem I Pad geklappt. Ich konnte nicht die einzelnen Kapitel aufrufen und musste immer ...

Die Idee zu diesem Entscheidungsbuch finde ich super! Leider hat es bei mir mit dem E-Book weder auf dem Kindle noch auf dem I Pad geklappt. Ich konnte nicht die einzelnen Kapitel aufrufen und musste immer ewig vor und zurückgehen bevor ich den Anfang des Kapitels gefunden habe. Im Kapitel gab es dann auch einfach Textstücke, die gar nicht zusammengepasst haben.
Was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen. Emilia, die einige Zeit im Ausland gelebt hat und nun auf das Weingut des Vaters zurückkehrt und ihre eigenen Ideen hat. Die Traubenernte wird jedoch von einem Schädling bedroht und Emilia probiert zu helfen.
Der gefühlvolle Sommerroman ist bestimmt toll, aber leider nicht als E-Book geeignet.

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