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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2025

Dieses Buch hat mich überrascht

The Return of Ellie Black
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Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte ...

Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte sie entkommen? Ich konnte gar nicht anders, als weiterzulesen.
Detective Chelsey Calhoun ist genauso voller Fragen wie ich. Als Ellie nach zwei Jahren völlig verstört in den Wäldern von Washington State gefunden wird, lässt Chelsey der Fall nicht mehr los. Besonders, weil er sie auch persönlich trifft: Vor Jahren verschwand ihre eigene Schwester, eine offene Wunde, die nie verheilt ist. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, er wirkte ungewohnt und fast ein wenig distanziert. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat er mich in seinen Bann gezogen. Besonders die Erzählweise, die zwischen Chelseys Perspektive und Ellies Gedanken wechselt, hat mir gefallen. So konnte ich tief in beide Welten eintauchen, in die Verzweiflung und Traumata von Ellie und in Chelseys unerschütterlichen Drang, Antworten zu finden.
Und doch muss ich ehrlich sagen: Die Figuren wirkten auf mich stellenweise etwas blass, ich hätte mir mehr Emotionen in ihrer Darstellung gewünscht. Auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, es war mir ein Stück zu konstruiert und fast schon zu überladen. Trotzdem: Die Geschichte hat mich gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, was hinter Ellies Verschwinden steckt.

Dieses Buch hat mich mit seiner Idee sofort gepackt und mich bis zum Ende nicht losgelassen, auch wenn es kleine Schwächen gibt. Für mich war es eine unerwartet gute Leseerfahrung

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Veröffentlicht am 30.08.2025

düster und spannend

BLUT
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Meinung: ich liebe die Bücher von der lieben Yrsa, diese haben mich bisher immer sofort in den Bann gezogen. Auch bei ihrem neuesten Werk war meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch. Der Einstieg ...

Meinung: ich liebe die Bücher von der lieben Yrsa, diese haben mich bisher immer sofort in den Bann gezogen. Auch bei ihrem neuesten Werk war meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch. Der Einstieg in die Geschichte ist jedoch eher ruhig und zurückhaltend, was meinen Lesefluss zunächst etwas gebremst hat. Normalerweise lese ich Yrsas Bücher in einem Rutsch, weil mich Spannung und Atmosphäre sofort packen. Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, bis ich wirklich in der Handlung angekommen war.
Die Story wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Erst gegen Ende werden die Fäden zusammengeführt und genau darin liegt Yrsas große Stärke. Sie verwebt die Stränge so geschickt, dass man als Leser überrascht ist, wie raffiniert alles ineinanderpasst.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht verständlich, sodass man trotz der eher ruhigen Erzählweise gut vorankommt. Die Atmosphäre ist düster, geheimnisvoll und durchgängig spürbar. Diese Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Das Finale ist klug konstruiert, überraschend und keineswegs vorhersehbar. Gerade dieser „Aha-Moment“ hat das Buch für mich letztlich noch einmal aufgewertet

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Veröffentlicht am 24.07.2025

enttäuscht

Auris. Puls der Angst
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im ...

Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im Krankenhaus. Doch plötzlich ist er spurlos verschwunden. Schauer ist sich sicher: Bruch konnte das Krankenhaus nicht selbstständig verlassen – also beginnt sie, nach ihm zu suchen.
Mitten in der Innenstadt fährt ein Auto in eine Menschenmenge. Ein Anschlag? Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke beginnt Schauer zu ermitteln. Dabei treten viele Ungereimtheiten zutage.
Der Schreibstil ist – wie immer – leicht und locker, gleichzeitig aber auch fesselnd. Ich liebe es, wie die Spannung langsam Fahrt aufnimmt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, viele kenne ich ja bereits aus den vorherigen Bänden. Die Handlungsorte sind hervorragend beschrieben – so detailliert, dass man sie direkt vor Augen hat.
Der liebe Frank hat wieder einmal perfekt falsche Fährten gelegt und am Ende eine echte Überraschung eingebaut.
Alle Fragen wurden beantwortet und das Puzzle hat sich endlich zusammengefügt. Das Ende hat mich mitgerissen – und auch absolut überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Dieses Buch konnte mich nicht vollkommen überzeugen

Die Tote im Wasser
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Es ist mein erstes Buch der Autorin, und ich war neugierig, ihren Schreibstil kennenzulernen.
Der Einstieg ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Es ist mein erstes Buch der Autorin, und ich war neugierig, ihren Schreibstil kennenzulernen.
Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da ich mich erst an den Schreibstil und die Vielzahl an Namen gewöhnen musste. Anna Clad ist Kommissarin, und ihr neuer Fall verbindet Privates mit Beruflichem: Mimmi Sandberg, eine Freundin ihres Lebensgefährten, hat die vierjährige Veera adoptiert. Doch die biologische Mutter von Veera möchte das Kind zurückhaben. Die Anzeichen, dass das Kind bei ihr nicht sicher wäre, verdichten sich.
Kurz darauf verschwindet die Sekretärin der Holmborger Schule, und auf dem beliebtesten Spielplatz der Stadt wird ein grausiger Fund gemacht.
Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was vermutlich an den vielen Namen und Details lag. Die Charaktere sind gut gezeichnet, doch ich konnte keine wirklich tiefe Bindung zu ihnen aufbauen. Der Fall an sich ist interessant, und je mehr man liest, desto spannender wird es. Allerdings hatte ich bis zur Hälfte des Buches Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten und mich in der Handlung zurechtzufinden. Das lag vielleicht an meiner Lesepreferenz oder an der Erzählweise, aber es hat den Lesefluss etwas gestört.
Das Ende war schlüssig, aber leider konnte es mich nicht vollständig überzeugen

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Leider Viel zu konstruiert

John
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Nachdem mir der Vorgänger „Yoko“ so gut gefallen hatte, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte knüpft nahtlos an das erste Buch an: ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Nachdem mir der Vorgänger „Yoko“ so gut gefallen hatte, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte knüpft nahtlos an das erste Buch an: Yoko, eine gesuchte Mörderin auf der Flucht, lebt nun unter neuer Identität als „John“ auf einer kleinen griechischen Insel. Drei Jahre lang gelingt es ihr, unentdeckt zu bleiben – bis plötzlich eine Kommissarin auftaucht, die ihr auf die Spur gekommen ist. John wird enttarnt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich wirklich gefesselt hat. Besonders interessant fand ich die Erzählstruktur: Die Geschichte entfaltet sich im Dialog zwischen John und der Kommissarin, wodurch wir Stück für Stück in die Vergangenheit eintauchen. John erzählt dabei alles chronologisch, was es leicht macht, der Handlung zu folgen.
Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wirken glaubwürdig. Dennoch fand ich die Handlung stellenweise etwas übertrieben und konstruiert. Nicht alle Entwicklungen waren für mich nachvollziehbar, was meinen Lesefluss gelegentlich gestört hat. Der Anfang war sehr stark und spannend, aber im Laufe der Geschichte hat die Intensität für mich etwas nachgelassen.
Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich unterhaltsame Lesestunden und konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen.
Spannend, aber nicht ganz so überzeugend wie der erste Teil.
⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

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